27. Januar 2012
Frittierte Nahrungsmittel haben nicht gerade den besten Ruf. So werden Pommes und Co. nach dem Fettbad als Übeltäter für zahlreiche Herzerkrankungen ausgemacht. Die bei starken Temperaturen entstehen Stoffe wie Acrylamid sollen sogar krebsfördernd sein.
Neuere Erkenntnisse legen jedoch nahe, dass auch hier differenziert werden muss - zumindest in der Frage, inwiefern Frittiertes tatsächlich dem Herz schadet. Eine breit angelegte Studie mit über 40.000 Erwachsenen an der Universität Madrid kommt zu dem Schluss, dass frittierte Lebensmittel nicht automatisch schädlich sein müssen. Entscheidend ist sowohl die Zubereitungsart (immer frisches Fett verwenden!) als auch das gewählte Fett (pflanzliche statt tierische Öle!).
Im Alltag jedoch spielen diese Erkenntnisse leider keine große Rolle, schließlich halten sich nur die wenigsten Anbieter von Fast Food an entsprechende Zubereitungsregeln. Eine echte Kalorienbombe sind Pommes und Co. nach dem Fettbad ebenfalls. Deshalb sollte man allein aus diesem Grund öfter auf frische und weniger auf frittierte Lebensmittel zurückgreifen.
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