Der Wurzelstock der Quecke wird hauptsächlich für harntreibende Blasen- und Nierentees verwendet. Zudem wird er als schleimlösendes Mittel gegen Husten und Bronchitis eingesetzt. Neben den vielen positiven Wirkungen können aber auch Nebenwirkungen auftreten.
Die Quecke ist eine Heilpflanze aus der Familie der Süßgräser. Ihr Wurzelstock kann mehrere Meter lang werden und wird in der Naturheilkunde als einziger Bestandteil dieser Pflanze verwendet. Quecke wirkt harntreibend, entzündungshemmend und erfrischend. Die Quecke wird bei Nierenentzündungen, Magenentzündungen, Leberentzündungen, Rheuma und Bluthochdruck eingesetzt.
Durch die harntreibende Fähigkeit der Quecke werden auch Krankheiten behandelt, bei denen sich Wasser im Körper befindet (wie zum Beispiel Ödeme). Sehr gut hilft die Quecke auch gegen Fieber. Für einen Tee wird heißes Wasser über einige Gramm der Wurzel gegossen und nach einigen Minuten getrunken. Es kann auch kaltes Wasser über die Wurzel gegossen und der Tee anschließend erhitzt werden. Aus der Wurzel der Quecke kann auch eine Tinktur hergestellt werden.
In einigen Fertigarzneimitteln ist Queckenwurzel als Bestandteil enthalten. Die Quecke sollte jedoch nicht dauerhaft angewendet werden, da es sonst zu einem Kaliummangel kommen kann. Dies ist besonders im Zusammenhang mit Herzerkrankungen eine ernst zu nehmende Nebenwirkung.
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