11. April 2008
Viele Leute fortgeschrittenen Alters bekommen ein sogenanntes Gingkopräparat verschrieben, das bei Gedächtnisschwund helfen soll. Forscher der Oregon State University in Corvallis haben nun allerdings in einer Studie das Gegenteil feststellen können.
So habe das Präparat keinerlei Wirkung auf das Gedächtnis. Hinzu kommt, dass sich bei der dreieinhalbjährigen Studie mit 118 Personen zeigte, dass Gingko verstärkt Schlaganfälle auslöst.
Für die Versuchsreihe wurden die Probanden, die alle über 85 Jahre waren, in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte bekam das Gingkopräparat verabreicht, die andere nahm Placebos ein. Bei sieben Gingkoprobanden trat in der nachfolgenden Zeit ein Schlaganfall ein, bei der anderen Gruppe wurde kein einziger Fall von Anfällen registriert.
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