Bärentraube

Pflanze mit harndesinfizierenden Eigenschaften

Die Blätter der Bärentraube wirken harndesinfizierend und werden daher in Blasentee verarbeitet. Bärentraubenblätter sollten allerdings nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Beratung eingenommen werden.

Kräutertee in Glas umgeben von verschiedenen Kräutern auf weißem Hintergrund
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Einteilung der Kategorie Bärentraube

Systematische Einteilung

  • Asteriden
  • Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
  • Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)
  • Unterfamilie: Arbutoideae
  • Gattung: Bärentrauben (Arctostaphylos)
  • Art: Echte Bärentraube

Die Bärentraube ist ein Strauch mit kleinen eiförmigen Blättern und weißen Blüten. Die Bärentraube stammt aus der Familie der Heidekrautgewächse und zählt zu den Heilpflanzen.

Standorte und Sorten

Als Standort bevorzugt die Bärentraube

  • trockene und sonnige Zwergstrauchheiden
  • Felsnischen und
  • Bergwälder.

Zu den Sorten gehören mitunter

  • die Echte Bärentraube
  • Arctostaphylos manzanita und
  • die Alpen-Bärentraube.

Medizinische Verwendung

Anwendungsgebiete und Wirkung

In der Naturheilkunde werden die Blätter zur Behandlung von

verwendet. Die Bärentraube wirkt

  • entzündungshemmend

und in Bezug auf die Harnorgane

  • antiseptisch.

Anwendungsart und mögliche Nebenwirkungen

Die Anwendung der Bärentraube erfolgt ausschließlich innerlich

  • als Tee oder
  • Tinktur.

Für den Tee sollten die Blätter jedoch nicht mit heißem, sondern mit kaltem Wasser übergossen, für etwa zwölf Minuten stehengelassen und dann auf Trinktemperatur erwärmt werden. Der Gehalt an Gerbstoffen wird so vermindert, welcher

verursachen kann. Tee und Tinktur werden bei sämtlichen Entzündungen des Harnapparates verwendet und normalisieren so die Urinausscheidung. Bei der Einnahme der Tinktur oder des Tees sollte gleichzeitig viel getrunken werden. Die Blätter der Bärentraube sind auch in einigen Fertigarzneimitteln enthalten.

Die Bärentraube sollte nicht über einen längeren Zeitraum angewendet und auch nicht öfter als fünfmal jährlich eingenommen werden. Dies kann sonst zu

  • Leberschäden

führen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Bärentraube

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