Weinverschlüsse für die offene Flasche

Drei Weinflaschen, daneben Glas mit Rotwein und Korken

Es gibt Verschlüsse, die mit Pumpsystem arbeiten, sowie Hebel- und Korkenverschlüsse

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  • von Paradisi-Redaktion

Wein ist ein klassisches Genussmittel, welches dementsprechend auch mit Bedacht und bewusst konsumiert werden sollte. Aus diesem Grund werden geöffnete Weinflaschen auch häufig nicht gleich verzehrt, sondern sollen für einen späteren Zeitpunkt wieder gelagert werden. Um eine solche Lagerung weingerecht zu gestalten existieren eine Vielzahl von Weinkorken, welche das Wiederverschließen einer Flasche ermöglichen. Doch um welche Modelle handelt es sich hierbei und wie funktionieren diese?

Verschluss via Pumpsystem

Eine klassische Variante sind zunächst Pumpsysteme, bei welchen nach dem Aufsetzen auf den Flaschenkopf ein Unterdruck erzeugt wird. Dank dieses Unterdrucks wird auch gleichzeitig der luftdichte Verschluss der Flasche garantiert, welcher insbesondere bei angebrochenen Weinen eine zentrale Rolle spielt.

Neben dem eigentlichen luftdichten Verschließen des Weines können einige Vakuumsysteme aber auch gleich noch die Luft herauspumpen, welche sich in jenem Bereich der Flasche befindet, in welchem die Flüssigkeit bereits ausgeschenkt wurde. So werden Oxidationsvorgänge während der weiteren Lagerzeit minimiert, was wiederum eine lange Haltbarkeit des bereits geöffneten Weines garantiert.

Weinverschlüsse, welche mit Vakuum für das sichere Abschließen der Flasche arbeiten, bestehen zumeist aus

  • Silikon
  • Edelstahl oder
  • Kunststoff.

Hebelverschluss

Daneben existieren noch Weinverschlüsse, bei welchen durch das Betätigen eines Hebels oder des Eindrehens mechanischer Druck auf den Flaschenkopf ausgeübt wird und dieser somit luftdicht verschlossen werden soll. Derartige mechanische Weinverschlüsse sind allerdings weniger für die sachgerechte Lagerung eines angebrochenen Weines geeignet.

Nicht nur, dass nicht immer der absolut luftdichte Verschluss garantiert ist. Vielmehr können mit diesen auch nicht der sich bereits in der Flasche befindliche Sauerstoff abgepumpt werden, was wiederum unerwünschte Oxidationsvorgänge im Wein auslöst.

Verschluss mit dem Weinkorken

Sollte allerdings überhaupt kein Weinverschluss zur Verfügung stehen, dann kann auch schlicht der Korken wieder auf die Flasche aufgesetzt werden. Diese Methode mag zwar nicht mit den bereits genannten Systemen konkurrieren können, ist aber letztlich doch besser, als den Wein einfach offen zu lagern.

Trotz all dieser Maßnahmen sollte man sich nichtsdestotrotz bewusst sein, dass eine vergleichbare Qualität selbst unter bestmöglichen Verschlussmöglichkeiten nur über etwa eine weitere Woche garantiert werden kann. Bis dahin sollte der Wein dann getrunken werden, da sonst mit starken Abstrichen hinsichtlich seiner Qualität und des Aromas zu rechnen ist.

Grundinformationen und Hinweise zu Weinkühlern

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Still-life with three wine bottles and glass © Roman Sigaev - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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