27. August 2010
In Norwegen bat man 5.000 Probanden um etwas Ungewöhnliches: sie sollten im Dienste der Wissenschaft über sieben Jahre Alkohol konsumieren. Dabei wurden die Teilnehmer in verschiedene Gruppen unterteilt. Jede Gruppe bekam ein anderes alkoholisches Getränk und auch verschieden viele Gläser verschrieben. Die Forscher wollten ermitteln, ab wann und wie sich die Erinnerung und die Wahrnehmung unter Alkohol verändert. Die Überraschung: am Besten schnitt nicht etwa die komplett nüchterne Kontrollgruppe ab, sondern die Teilnehmer, die in Maßen Wein getrunken hatten. Das regelmäßige aber moderate Weintrinken hatte bei ihnen die Denk, - und Merkleistung messbar erhöht. Gedächtnistests und IQ-Fragen fielen diesen Teilnehmern am leichtesten.
Der positive Effekt aufs Hirn liegt vermutlich in den Flavonoiden. Diese befinden sich im Wein und schützen nachweislich auch vor Herzinfarkten und Kreislaufleiden. Die Wissenschaftler vermuten, dass sie auch das Gehirn beflügeln.
Und wie viel sollte man jetzt trinken, um es der Siegergruppe nachzumachen? Die Forscher empfehlen zwei Gläser pro Woche. Wer mehr trinkt, senkt die Hirnleistung wieder.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu dieser News.
Lesermeinung schreiben |
30.11.11 | |
![]() | WEIN |
19.10.11 | |
![]() | WEIN |
10.08.11 | |
![]() | WEIN |
29.07.11 | |
![]() | WEIN |
21.05.11 | |
![]() | WEIN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Wein Forum

