21. Juli 2011
Beim Grübelzwang handelt es sich um Zwangsgedanken. Man zählt ihn zu den Zwangsstörungen.
Spricht man vom Grübelzwang oder pathologischem Grübeln, handelt es sich um Zwangsgedanken. Dabei leiden die Betroffenen neben endlosem Nachdenken auch unter bildhaften Vorstellungen, zwanghaften Ideen oder Zwangsimpulsen.
Unter Grübeln versteht man eine Form des Nachdenkens. Beim Grübeln kreisen die Gedanken eines Menschen ständig um ein bestimmtes Problem oder Thema, ohne dass dies jedoch zu einer Lösung führt. Häufig wird das Grübeln von Ängsten, Sorgen und depressiven Verstimmungen begleitet. Gegrübelt wird oftmals über unkonkrete oder abstrakte Themen, wobei auch philosophische Fragen gestellt werden. Den Betroffenen fällt es meist schwer zu einer Entscheidung zu gelangen, selbst wenn Lösungsansätze vorhanden sind. Am häufigsten wird über Streitigkeiten, Entscheidungen, bestimmte Personen, die Vergangenheit, die Zukunft oder den Sinn des Daseins nachgedacht. Auch die eigene Person steht oft im Mittelpunkt des Grübelns. In Stress- oder Konfliktsituationen ist es vollkommen normal, dass ein Mensch grübelt und sich Sorgen macht. Wird das Grübeln jedoch pathologisch, besteht die Gefahr, dass die betroffenen Menschen wie gelähmt sind und dadurch an Lebensqualität verlieren. Mitunter haben die Betroffenen auch das Gefühl, durch den Grübelzwang verrückt zu werden. In vielen Fällen führt der Grübelzwang sogar zur Einschränkung von Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit.
Ursachen für einen Grübelzwang können eine Depression, eine generalisierte Angststörung oder eine Zwangsstörung sein. So kreisen die Gedanken von depressiven Menschen ständig um negative Themen wie Selbstvorwürfe, Minderwertigkeit und Hoffnungslosigkeit, wodurch die normale Handlungsfähigkeit beeinträchtigt wird. Im Falle einer Angststörung grübeln die Betroffenen immer wieder sorgenvoll über ihre eigene Gesundheit oder die von nahe stehenden Personen, um finanzielle Dinge, den Beruf oder mögliche Katastrophen. Bei einer Zwangsstörung kommt es häufig vor, dass sich der Grübelzwang mit Zwangshandlungen vermischt. Die Grübelnden empfinden die Zwangsgedanken oftmals als belastend, sind aber nicht in der Lage mit dem Grübeln aufzuhören. Außerdem sind sie nicht mehr imstande, nötige Entscheidungen für den Alltag zu treffen. Als Zwangsstörung gilt der Grübelzwang aber nur dann, wenn er außerhalb einer Depression auftritt, denn in den meisten Fällen besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Grübelzwang und einer Depression.
Schränkt der Grübelzwang das tägliche Leben ein und wird für den Betroffenen zu einer Belastung, ist eine psychotherapeutische Behandlung erforderlich. Die Behandlung der Zwangsstörung besteht in der Regel aus einer Kombination aus Psychotherapie und einer medikamentösen Therapie, bei der Antidepressiva verabreicht werden. Weitere Behandlungsstrategien sind ein Problemlösetraining, eine kognitive Umstrukturierung, Psychoedukation, die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) sowie eine Akzeptanz- und Commitmenttherapie, bei der auch klassische verhaltenstherapeutische Techniken zur Anwendung kommen.
Ein mädchen hat zu hasue stress das weis ich aber wiesooo denkt sie zu viel nach am tag und si ist in der schule noch schlecht geworden sie ha...
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14.05.12 | |
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