Zahnärzte sind besorgt, denn immer mehr Menschen kommen mit dem Symptomen von ständigem Zähneknirschen zu ihnen in die Praxis. Von 1.600 befragten Zahnärzten waren 80 Prozent sich einig, dass immer mehr Menschen mit den Zähnen knirschen.
"Bruxismus", so der Fachbegriff für das ständige Knirschen, kann sehr gefährlich werden. Im Schlaf aber auch im Alltag reiben die Betroffenen ständig und mit viel Druck die Kiefer gegeneinander. Das kann nicht nur zu Verspannungen der Kiefermuskulatur führen, sondern auch zu richtigen Funktionsstörungen, die sich in Schmerzen beim Essen oder Sprechen äußern. In extremen Fällen kann Bruxismus zum Tinnitus führen.
Ein weiteres Problem, das durch das Knirschen entsteht, ist der Abrieb von Zahnschmelz. Die Zähne verlieren so ihren Schutzmantel und werden leichte Beute für Bakterienangriffe. Bei der Routineuntersuchung kann der Zahnarzt deutlich sehen, ob die Zähne und insbesondere die Backenzähne einen starken Abrieb zeigen.
Die steigende Tendenz führen die Ärzte auf Dauerstress zurück, den immer mehr Menschen verspüren. Im Alltag lauert Stress beruflich und privat fast täglich und als Ableiter fangen viele mit Knirschen an. Am Gefährdetsten sind Menschen zwischen 35 und 45 Jahren und besonders bei Frauen ist die Tendenz stark steigend.
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06.05.13 | |
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01.03.13 | |
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28.02.13 | |
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09.02.13 | |
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19.01.13 | |
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