28. Oktober 2009
Die Behandlung der Phimose hängt von der Ausprägung der Verengung ab. Vorbeugen kann man der Phimose nicht.
In der Regel wird die Vorhautverengung durch einen kleinen chirurgischen Eingriff behandelt, der meist ambulant durchgeführt wird. Ligen keine größeren Beschwerden vor, wird die Vorhautverengung erst ab einem Alter von etwa drei Jahren behandelt. Die Wunde wird durch selbst auflösende Fäden verschlossen, so dass eine Entfernung der Fäden nicht notwendig ist. Wird eine konsequente Wundbehandlung durchgeführt, ergeben sich in der Regel keine Komplikationen.
Liegt nur eine geringfügige Vorhautverengung vor, so kann diese auch mit einer Salbe behandelt werden. Die Salbe beinhaltet Kortison und wird zweimal täglich auf die Eichel aufgetragen, um so die Vorhaut zu weiten. Bei einer nur geringen Ausprägung der Vorhautverengung hilft diese Maßnahme in mehr als der Hälfte aller Fälle.
Einer Vorhautverengung kann man nicht vorbeugen. Keinesfalls sollte man jedoch bei kleinen Jungen die Vorhaut gewaltsam zurückschieben, da dies zu Verletzungen und Vernarbungen führen kann.
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