3. Dezember 2009
Wer derzeit eine Reise nach Moskau plant, sollte vorher über eine Impfung gegen Tollwut nachdenken. In diesem Jahr wurden bereits 230 Fälle von Tollwut bei Tieren registriert, drei Menschen wurden mit Verdacht auf die gefährliche Infektion ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen, gab jetzt das Zentrum für Reisemedizin der russischen Region bekannt. 11 000 Menschen mussten sich nach einem verdächtigen Tierkontakt nachträglich impfen lassen. In Moskau gibt es verhältnismäßig viele streunende Hunde. Touristen sollten vor Ort unbedingt vermeiden, diese Tiere zu streicheln oder gar zu füttern.
Denn die Krankheit wird nicht nur durch einen Biss übertragen, sondern unter Umständen auch durch den Speichel, wenn dieser in eine kleine Wunde gerät. Je nach Stadium, in dem das Tier sich befindet, kann man ihm auch nicht angesehen, ob es infiziert ist.
Bei Menschen zeigen sich bei einer Infektion mit dem Virus zunächst grippeähnliche Symptome und Schmerzen in der Eintrittswunde. Später können Lähmungen und Verwirrtheit, sowie eine Entzündung im Rückenmark auftreten.
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