6. Juli 2009
Die Spielsucht wird von mehreren Berufsgruppen behandelt. Man kann der Spielsucht gut vorbeugen.
Patienten, die sich ihre Spielsucht eingestehen und ärztlich behandeln lassen, erhalten eine umfassende Therapie bei einem Facharzt für Psychologie oder Psychotherapie. Teilweise gibt es auch spezielle Ambulanzzentren für Spielsüchtige. Neben einer Gesprächstherapie erhalten die Patienten häufig auch Medikamente, um die Spielsucht in den Griff zu bekommen.
Da die meisten Patienten hohe Schulden durch ihre Erkrankung haben, benötigen sie auch eine Betreuung bei einem professionellen Schuldnerberater. Dieser kann den Patienten in finanziellen Dingen beraten und ihn gegebenenfalls in die Privatinsolvenz führen.
Im Rahmen der Behandlung hilft es auch vielen Patienten sich einer entsprechenden Selbsthilfegruppe anzuschließen. Hier erhalten die Patienten Kontakt zu Gleichgesinnten und Informationen und Tipps zum weiteren Umgang mit ihrer Spielsucht.
Um nicht in eine Spielsucht abzurutschen, sollte man sein Spielverhalten regelmäßig überprüfen. Eine Spielsucht muss nicht immer im Casino entstehen. Der Beginn kann auch eine regelmäßige Lotterieteilnahme sein.
Wenn man erste Anzeichen bemerkt, vom Spielen abhängig zu sein, sollte man sich sofort professionelle Hilfe suchen und keinesfalls noch mehr Geld in das Spielen investieren.
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