8. September 2010
Forscher fanden nun heraus, dass Männer, die sich oft in Gegenden aufhalten, die nächtlich beleuchtet werden, schneller an Prostatakrebs erkranken als Männer, die nachts keiner Strahlung ausgesetzt sind. Dies geht auf eine Studie mit Mäusen zurück, denen die Wissenschaftler Krebszellen spritzten. Bei den Mäusen, die bei den Testversuchen künstlichem Licht ausgesetzt waren, entwickelte sich der Tumor schneller, als bei anderen Mäusen.
Diese Erkenntnis geht auf das Hormon Melatonin zurück. Nächtliches Licht kann die Ausschüttung des Hormons unterdrücken. Wird Melatonin unterdrückt, so kann das Wachstum eines Tumors beeinflusst werden.
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Der Ratgeber Prostatakrebs von den Autoren Olaf G. Dombo und Ullrich Otto.