12. Mai 2009
Botulinumtoxin, kurz als Botox bekannt, wird bereits seit längerem nicht nur für kosmetische Behandlungen, sondern auch in der Medizin eingesetzt. Forschungen auf diesem Gebiet haben nun neue Ergebnisse gebracht, wie das Nervengift auch bei der Parkinson-Erkrankung Anwendung finden kann.
In Tierversuchen konnten Wissenschaftler aus Rostock herausfinden, dass, wenn eine geringe Menge von Botox direkt ins Gehirn gespritzt wird, das typische Muskelnzittern unterdrückt werden kann, da das Botox eine Freisetzung von Azetylcholin verhindert. Die Versuche sind viel versprechend, zumal keine Nebenwirkungen beobachtet werden konnten und die Wirkung bis zu einem Jahr anhielt. Bis allerdings eine Zulassung für die Behandlung beim Menschen erteilt werden kann, werden bis zu fünf Jahren vergehen.
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