30. August 2008
Forscher haben herausgefunden, dass bei genetisch vorbelasteten Ratten der Ausbruch von Multiple Sklerose mit der Verabreichung von Koffein verhindert werden kann.
Den betroffenen Tieren wurde eine Dosis Koffein verabreicht, die mit sechs bis acht Tassen Kaffee gleichzusetzen war. Durch das Koffein konnte verhindert werden, dass der körpereigene Stoff Adenosin an speziellen Rezeptoren andocken konnte. Durch dieses Andocken gelangen T-Zellen in das zentrale Nervensystem. Diese Immunzellen lösen eine Masse an Reaktionen aus, die Multiple Sklerose zur Folge haben können.
Adenosin spielt eine große Rolle in der biochemischen Regulierung des Schlafes und der Minderung der Erregbarkeit und gehört mit zu den vier Grundbausteinen der menschlichen DNA.
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Der Ratgeber Physiotherapie bei Multipler Sklerose von Regula Steinlin Egli.