11. Oktober 2011
Bislang wurde vermutet, dass plötzliche Migräneattacken mit einem Wetterwechsel einhergehen können, doch wie eine Untersuchung von Wiener Neurologen unter 238 Patienten zeigt, hängen die Attacken nicht nachweislich mit einem Wetterumschwung zusammen.
Insgesamt 90 Tage lang sollten die Probanden genauestens Buch über ihre Schmerzen führen. Die Aufzeichnungen glichen die Forscher anschließend mit den Wetterdaten dieses Zeitraums ab. Es zeigte sich kein direkter Zusammenhang zwischen dem Wetter und den Schmerzattacken. Lediglich bei herannahenden Hochdruckgebieten verspürten manche Probanden einen stärkeren Kopfschmerz.
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