22. Dezember 2010
Wie Forscher der Wake Forest University School of Medicine auf einer Tagung berichten, könnte in Zukunft das Risiko eines Rückfalls bei Lungenkrebs durch bestimmte Genmarker erkannt werden. So könnte man auch die Notwendigkeit einer Chemotherapie nach der Operation besser einschätzen.
Die Wissenschaftler konnten bei ihrer Studie sechs Gene identifizieren, so dass man die betroffenen Patienten dementsprechend in drei Gruppen einteilen könnte, das heißt mit einem niedrigen, mittleren und hohem Risiko für einen Rückfall. Die Forscher untersuchten danach weitere Lungenkrebs-Patienten auf diese Gene und die Überlebensraten bei dem niedrigen und mittleren Risiko waren auch ähnlich was die sogenannte Fünf-Jahres-Rückfallrate betraf.
Bei dem hohen Risiko lag aber die Quote bei mehr als 80 Prozent und etwa ein Drittel der betroffenen Patienten gehören dazu, so dass nach einer Operation nur eine Beobachtung nicht ausreichend ist, sondern eine Chemotherapie oder weitergehende Untersuchungen sinnvoll wären.
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