Lipome

Ein Lipom oder eine Fettgeschwulst tritt meist an Schultern, Nacken, Armen, Beinen oder Bauch auf

Lipome sind gutartige Tumore, die aus Fettgewebszellen im Unterhautfettgewebe entstehen. Durch sie treten dicht unter der Haut elastische, vorgewölbte und meist kastaniengroße Knoten auf. In der Regel verursachen Fettgewebsgeschwülste keine Schmerzen.

Blonde junge Frau mit blauen Augen fasst sich an die Schulter und sieht nach oben
Close-up of beautiful face with long hair © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

Als Lipome werden Wucherungen im Gewebe bezeichnet, die in etwa so groß werden können wie ein Tischtennisball, aber nur selten Schmerzen bereiten.

Ursachen und Ausprägungsformen

Es gibt keinen direkten Auslöser für die Entstehung von Lipomen, allerdings können Krankheiten wie Diabetes die Entstehung der Wucherungen begünstigen. Lipome entstehen sehr oft im Bereich der Schulter und des Halses, teilweise finden sich die Wucherungen allerdings auch an den Beinen und Armen.

Die Knoten sind prall gefüllt und können unter der Haut verschoben werden; Schmerzen bei Berührungen gibt es in der Regel nicht. Die Größe von Lipomen ist unterschiedlich, kleinste Wucherungen messen oft nicht mehr als einen Zentimeter, während durchaus auch eine Lipomgröße von 10 cm möglich ist.

Behandlung

Lipome bedürfen keiner Behandlung, solange sie von dem Betroffenen nicht als störend oder schmerzhaft empfunden werden. Stellt der Hautarzt ein Lipom fest, wird in der Regel ein kleiner Teil des Gewebes entnommen, um ein bösartiges Geschwulst auszuschließen.

Ist das Gewebe gutartig, wird nur dann eine Entfernung empfohlen, wenn die Größe als unangenehm empfunden wird oder es aufgrund des Drucks zu Funktionsstörungen des Körpers kommt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Lipomen

Allgemeine Artikel zum Thema Lipome

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen