Katzenkratzkrankheit

Die Kratzkrankheit wird durch die Übertragung des Erregers Bartonella henselae von Katzen verursacht

Die Katzenkratzkrankheit ist eine Infektionskrankheit, die bei Menschen auftreten kann, die von einer Katze gekratzt oder gebissen wurden. Sie äußert sich mit Beschwerden wie Lymphknotenschwellungen, Kopfschmerzen, Fieber und Gliederschmerzen.

Junge Frau schmiegt ihr Gesicht an das ihrer Katze
loved cat 5 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Katzenkratzkrankheit

Bei der Katzenkratzkrankheit (KKK) handelt es sich um eine häufig auftretende, weltweit vorkommende Infektionskrankheit, die

  • durch Kratzverletzungen von Katzen übertragen wird.

Symptome und Übertragung

Erkannt wird diese Krankheit meist anhand von Lymphknotenschwellungen an der Achsel oder am Hals. Die Katze dient dabei nur als Überträger und zeigt selbst keine Krankheitszeichen auf.

Der Erreger der Krankheit (Bartonella henselae) ist ein gramnegatives, stäbchenförmiges Bakterium. Außerdem gibt es noch den Erreger Afipia felis. Beide Erreger werden durch das Kratzen von Katzen übertragen. Die Inkubationszeit der Erkrankung beträgt in der Regel 3 bis 10 Tage. Die Krankheit tritt bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen auf. Immungeschwächte Menschen werden allerdings viel eher von dieser Krankheit befallen.

Diagnose und Behandlung

Zur genauen Diagnose ist eine Blutuntersuchung nötig. In den meisten Fällen wird auf eine antibiotische Therapie verzichtet, da die Katzenkratzkrankheit von alleine abheilt.

Nur in wenigen Fällen ist eine chirurgische Entfernung des Lymphknotens erforderlich. Aktuell kann der Erreger bei 10 bis 70 Prozent aller Katzen in Deutschland nachgewiesen werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Katzenkrankheit

Allgemeine Artikel zum Thema Katzenkratzkrankheit

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen