9. Mai 2011
Bei der Hyperhidrose handelt es sich um ein übermäßiges Schwitzen ohne ersichtlichen Grund. Dies ist auf das Nervensystem zurückzuführen, welches in diesem Fall durch zu hohe Aktivität vermehrt Impulse an die Schweißdrüsen schickt. Vor allem Achselhöhlen, Füße und Hände sind davon betroffen. Besonders in der jetzigen Jahreszeit, in denen man durch steigende Temperaturen eh mehr schwitzt, wird das Thema Hypherhidrose für viele Menschen zur zusätzlichen Qual.
Doch was kann man dagegen tun? Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Kliniken, die für dieses Problem eine Lösung bieten. Ziel dieser Verfahren ist es, den Botenstoff Acetylcholin, welcher für die Freisetzung der Schweißdrüsen verantwortlich ist, zu blockieren. Eine Möglichkeit ist dabei die Injektion von Botulinum TypA, welches in die oberste Hautschicht gespritzt wird. So kann ohne Operation eine Wirkung von vier bis sechs Monaten erzielt werden; anschließend lässt sich dieser Vorgang wiederholen. Die zu erwartende Verminderung der Schweißproduktion beträgt hierbei bis zu 90 Prozent. Eine andere, operative Maßnahme ist die Saugkürettage, hierbei werden Schweißdrüsen abgetragen und -gesaugt. Mit bis zu 70 Prozent weniger Schweiß kann der Patient bei dieser Methode rechnen. Auch diese kann nach einem halben Jahr wiederholt werden.
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Von Hyperhidrose Betroffene leiden stark unter der Erkrankung, u.a. weil übermäßiges Schwitzen fälschlicherweise...