6. Januar 2011
Der Ursache für den erblich bedingten Haarausfall sind jetzt amerikanische Forscher auf die Schliche gekommen, denn es liegt an den Stammzellen in der Kopfhaut, die sich nicht weiter entwickeln und somit das Wachstum der Haare nicht erfolgt.
Zuerst dachten die Wissenschaftler, dass nur die Anzahl der Zellen kleiner wäre, aber die Zellen sind nicht ursächlich betroffen, sondern nur die Weiterentwicklung, so dass es dadurch andere Möglichkeiten der Behandlung von Kahlköpfigkeit geben könnte. Von dem erblich bedingten Haarausfall, die Mediziner sprechen hier auch von der androgenetische Alopezie, das ist eigentlich die meiste Variante, sind etwa 50 Prozent der Männer betroffen. Bei den Frauen setzt dieses erst nach den Wechseljahren ein und hier leiden dann etwa 25 Prozent darunter, vorher etwa nur 10 Prozent, so dass es nicht am Stress, der Umwelt oder auch der Ernährung , sondern an den Genen liegt, weswegen man einfach damit leben muss.
Wenn aber nur die Weiterentwicklung der Zellen gestört ist, so besteht vielleicht doch ein Fünkchen Hoffnung auf Besserung, und so kann man diese eventuell nochmals aktivieren. Jetzt forscht man nach einem Mittel, das direkt auf die Kopfhaut aufgetragen wird und die Zellen zum neuen Haarwuchs anregen soll.
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Der Ratgeber Wenn die Haare ausgehen . . . zu der Krankheit Haarausfall von Ferdinand Vennemann.