18. Dezember 2008
Wer an Depressionen leidet, hat ein um bis zu 31 Prozent erhöhtes Risiko, an Herzversagen, einem Herzinfarkt oder Herz-Kreislauf-Komplikationen zu erkranken. Dies haben Mediziner aus San Francisco in einer Studie an über 1.000 Probanden herausgefunden.
Sie vermuten, dass dies mit der seltenen sportlichen Betätigung von depressiven Menschen zusammenhängt. Zudem würden diese Personen häufiger rauchen und verschriebene Medikamente nur unregelmäßig einnehmen.
In Untersuchungen stellte sich zudem heraus, dass depressive Probanden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Entzündungsproteine im Blut aufweisen. Auch dies mache anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so die Mediziner.
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