20. April 2011
COPD ist eine ernste Atemwegserkrankung, die oft eine medikamentöse Behandlung erfordert. Diese Medikamente sind allerdings nicht für jeden ohne Nebenwirkungen. Therapien auf der Basis von Kortison und besonders das Mittel „Theophyllin“ sind in Studien als schlafstörend erkannt worden.
Doch auch wer keine Nebenwirkungen durch Wirkstoffe hat, kann allein durch das ständige Husten und den Auswurf vom Einschlafen abgehalten werden, oder muss öfter deswegen aufwachen.
Der Mensch ist aber von einem gesunden Nachtschlaf abhängig. Wir brauchen die Schlafphase, um uns körperlich zu regenerieren und um die Eindrücke der Tagphase im Gehirn zu bearbeiten. Bereits nach wenigen Tagen Schlafentzug beginnt der menschliche Körper starken Gesundheitsrisiken ausgesetzt zu sein. Der Schlaf ist also lebensnotwendig. Doch was kann man tun, wenn Husten und Auswurf einen wecken oder wach halten? Konsultieren Sie unbedingt Ihren Arzt und versuchen Sie nicht, die schlaflosen Nächte einfach stillschweigend zu ertragen. Der Arzt kann möglicherweise das Therapiekonzept umstellen, oder die Dosierung eines Medikamentes verändern.
In vielen Fällen hilft auch der Aufenthalt in einem Schlaflabor. Allerdings kann auch ambulant mit einem Gerät die Atmung während einer Nacht gemessen werden. Auch mit diesen Daten kann der Arzt oft schon arbeiten. Je nachdem wie schlimm der Sauerstoffmangel während des Schlafens ist, kann auch eine nächtliche Sauerstoffgabe Sinn machen und den Schlaf so wieder verbessern.
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