7. Februar 2012
Vor allem im Berufsleben kommt es immer wieder zu Fällen von Burnout. Durch verschiedene innerbetriebliche Strategien lässt sich dieser psychischen Erkrankung jedoch vorbeugen.
In zahlreichen Betrieben besteht das Problem, dass immer wieder Mitarbeiter aufgrund des so genannten Burnout-Syndroms ausfallen. Dabei leiden die Betroffenen unter zu hohen Belastungen, die schließlich zu einem Zustand der Erschöpfung führen. Die Erkrankten fühlen sich ausgebrannt und sind nicht mehr imstande, gute Leistungen zu erbringen. Als beste Vorbeugemaßnahme gegen das Burnout-Syndrom gilt ein gutes Betriebsklima.
Zu einem Burnout-Syndrom kann es sowohl durch äußere als auch durch innere Einflüsse kommen. Zunächst stürzen sich die Betroffenen regelrecht in die Arbeit und sind übermotiviert, später schlägt das Überengagement jedoch in Stagnation und Frustration um. Die Erkrankten empfinden ihre Tätigkeit als sinnlos und vernachlässigen soziale Kontakte. Schließlich nehmen körperliche Beschwerden und Fehlzeiten deutlich zu. Am Ende reagieren die Betroffenen geradezu gelähmt und empfinden ihr Leben als unerträgliche Belastung.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, wurden verschiedene innerbetriebliche Strategien entwickelt, die das Ziel haben, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu fördern und dadurch deren Ressourcen besser zu nutzen. So ist ein gutes Betriebsklima letztlich auch eine lohnende wirtschaftliche Investition. Zu den verschiedenen Strategiepunkten zählen:
Eine der wichtigsten Strategien zur Vermeidung des Burnout-Syndroms ist die flexible und autonome Gestaltung der Arbeitszeit. Können die Angestellten mitbestimmen, wie sie ihre Aufgaben bewältigen, führen diese Freiräume zu mehr Eigeninitiative und selbstständiger Arbeit.
Auch die Gestaltung der Arbeitszeit spielt bei der Autonomie der Angestellten eine wichtige Rolle. So ist es wichtig, darauf zu achten, dass ein Mitarbeiter nicht mehr Überstunden macht, als er bewältigen kann. Außerdem sollte eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit herrschen.
Oftmals wird ein Burnout-Syndrom durch Monotonie im beruflichen Alltag ausgelöst. So haben viele Betroffene das Gefühl, dass sie nicht vorankommen und sich im Kreis drehen würden. Mithilfe von Angeboten zur beruflichen Weiterbildung lässt sich jedoch neuer Schwung in den Alltag der Mitarbeiter bringen.
Als wichtiges Mittel zur Vorbeugung des Burnout-Syndroms bei Mitarbeitern gelten Schulungen für einen burnoutpräventiven Führungsstil. Dabei werden Führungskräfte über die Problematik der Erkrankung sowie die Faktoren, die sie auslösen, informiert. Außerdem lernen sie zu erkennen, welche Menschen besonders gefährdet sind und wie man dem Syndrom vorbeugt.
Auch ein gutes Angebot an Fitness- und Wellnessmöglichkeiten trägt dazu bei, die Gefahr eines Burnout-Syndroms zu reduzieren. Auf diese Weise versetzt man die Angestellten in die Lage, Stress abzubauen und wieder neue Kraft zu tanken.
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