Albinismus

Erbkrankheit und Stoffwechselstörung

Albinismus ist eine Erbkrankheit, bei der eine Stoffwechselstörung vorliegt. Haare und Haut der Betroffenen sind hell, da die Bildung eines Körperpigmentes unmöglich ist.

Koi-Karpfen an Teichrose im Wasser
Koi Pond © Julianna Olah - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Albinismus

Albinismus ist an sich keine Krankheit, sondern ein Sammelbegriff für Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Produktion des Pigments Melanin im Körper gestört ist.

Vorkommen und Funktion von Melanin

Das Pigment Melanin ist ein dunkler Farbstoff, der

zu finden ist. Melanin erfüllt vor allem eine Schutzfunktion der Haut, indem es den Körper bzw. die Haut vor Sonneneinstrahlung, das heißt UV-Strahlung, schützt. Albinismus ist erblich.

Merkmale

Menschen, die unter Albinismus leiden, haben eine stark verminderte Produktion dieses Pigments und müssen sich vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen, je nach Ausprägung des Albinismus. Damit erhöht sich auch das Risiko für Hauterkrankungen wie Hautkrebs.

Je nach Form der Erkrankung machen sich die Merkmale

  • an der Haut oder
  • an den Augen

bemerkbar. Wenn die Augen betroffen sind, kann es zu folgenden Symptomen kommen:

Die Stoffwechselkrankheit kann unterschiedlich stark ausgebildet sein und zum Beispiel nur die Augen betreffen. Albinismus gilt als nicht heilbar.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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