Eine Studie an 430 Betroffenen hat ergeben, dass ein vorübergehendes Stoppen der Behandlung von HIV-Patienten keinerlei negative Auswirkungen auf den weiteren Heilungsverlauf hat. Ein vorübergehendes Aussetzen der Therapie spare Kosten und habe weniger gravierende Nebenwirkungen zur Folge.
Bei den angestellten Untersuchungen in der Schweiz, Thailand und Australien sei laut Forschungsleiter Bernard Hirschel bei bis zu zwei Jahren Behandlungspausen niemand erkrankt. Diese Erkenntnisse könnten positive Auswirkungen im Hinblick auf Erkrankte in Afrika haben. Auf dem Kontinent, auf dem es die höchste Aids-Rate gibt, könne man die Kosten um bis zu 50 Prozent senken. So könnten dort für das gleiche Geld mehr Menschen therapiert werden.
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