1. Juni 2010
Als Wimpern oder Augenwimpern werden die Härchen an den Augenlidern bezeichnet. Sie dienen zum Schutz der Augen.
Unter den Wimpern (Cilia), die man auch als Augenwimpern bezeichnet, versteht man die feinen Härchen, die sich an den unteren und oberen Augenlidern befinden. Zu ihren Aufgaben gehört der Schutz der Augen.
Die Wimpern sind leicht gebogen und liegen an den Rändern der oberen und unteren Augenlider. Während sich am oberen Augenlid rund 150–250 Härchen befinden, liegen am unteren Augenlid lediglich 50–150. Auch die Länge der oberen und unteren Wimpern ist unterschiedlich. So erreichen die oberen Augenwimpern eine Länge von etwa 8–12 Millimetern, während die unteren Augenwimpern nur 6–8 Millimeter lang werden. Die Lebensdauer eines Wimpernhaars ist recht kurz und liegt bei rund 100–150 Tagen. Danach wird das Haar abgestoßen und durch ein neues ersetzt. Durch die Wurzeln der Wimpern erhalten diese die Zufuhr von Fett. In der Regel haben die Augenwimpern die gleiche Farbe wie die Kopfhaare.
Die wichtigste Funktion der Wimpern ist der Schutz des Auges. So fangen sie Schmutzpartikel, Schweiß, kleinere Fremdstoffe oder Insekten ab, damit diese nicht in das empfindliche Auge gelangen. Zudem schützen sie vor zu intensiver Lichteinstrahlung.
Die Wimpern haben aber auch eine ästhetische Bedeutung. So werden sie von Frauen oftmals kosmetisch behandelt, damit sie fülliger oder länger wirken. Dazu wird zumeist Wimperntusche, die man auch Mascara nennt, benutzt.
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