Effektive Fitnessübungen für das Gesicht - Die Mimik trainieren und Gefühle besser rüberbringen

Der erste Eindruck zählt! Schaut man in das Gesicht eines Fremden, bildet man sich automatisch ein Urteil über diesen Menschen. Unter anderem ist die Mimik des Gegenübers entscheidend, ob man einen Menschen auf Anhieb mag oder ihm eher distanziert entgegentritt. Mit ein paar Übungen lässt sich das Mienenspiel und damit die Wirkung auf andere verbessern.

Für einen lebendigeren Gesichtsausdruck und mehr Ausgeglichenheit - und auch für die Hautstraffung lässt sich was tun

Einige Menschen betreten einen Raum und man hat das Gefühl, sie lassen das Zimmer durch ihre bloße Anwesenheit erstrahlen. Andere haben ein so charismatisches Auftreten, dass sie die Blicke sofort auf sich ziehen. Ob Sonnenschein oder Charakterkopf, diese Menschen müssen nicht zwingend schön sein; ihre Mimik ist ausschlaggebend für die Wirkung auf andere.

Wem dieses Talent nicht in die Wiege gelegt wurde, kann mit sportlichen Gesichtsübungen sein Mienenspiel und damit seine Ausstrahlung verbessern. Zugleich reduzieren sich durch die verschiedenen Übungen kleine Fältchen.

Die Basics für das Training der Gesichtsmuskeln

Das Gesicht wurde bisher nicht nur von den Sportlern vernachlässigt, sondern auch von der Forschung. Umfassende Studien, welche Übungen welche Wirkungen haben, gibt es bislang kaum. Die gängigen Übungen sind deshalb bestehenden Ganzkörper-Workouts entlehnt und wurden empirisch von den Sportlern weiterentwickelt.

Folgende Erkenntnisse haben sich gebildet:

  • Gesichtsmuskeln sind in der Regel verkümmert, umso wichtiger ist es, regelmäßig, kurz (um nicht zu überfordern) und effektiv zu trainieren.
  • Spannungen müssen zudem unbedingt richtig dosiert werden.

Häufig trainieren die Menschen derart intensiv, dass sie sich selbst Schmerz zufügen. Dieser ist aber immer ein Alarmsignal: Das Gesicht bildet diesbezüglich auch nicht die Ausnahme von der Regel.

Übungen für ein glattes und straffes Gesicht

Ungeübte sollten die Gesichtsgymnastik vor einem Spiegel üben, später können die Übungen in den Tagesablauf eingebaut werden. Wer zweimal am Tag seine Gesichtsmuskeln fünf bis zehn Minuten trainiert, wird schnell einen Erfolg erzielen.

Abklopfen

Zum Lockern der Gesichtsmuskeln werden der Hals, das Gesicht und der Hinterkopf mit den Fingerkuppen leicht abgeklopft. Auch leichtes Zupfen (nicht zerren) der Haut fördert die Durchblutung. Die Augenpartie wird dabei ausgelassen.

Stirnübungen

Für eine glatte Stirn werden die flachen Finger auf die Stirn gelegt, die Fingerspitzen sollten sich fast berühren. Der Stirnmuskel wird angespannt, indem die Stirn nach oben gezogen wird. Eine Faltenbildung wird durch die Finger verhindert.

Übungen mit den Augenbrauen

Mit den Augenbrauen kann man vor allem die Stirnpartie trainieren. Als erste Übung sollte man diese so hoch ziehen, wie man kann. Der Zustand wird anschließend zehn bis 15 Sekunden gehalten.

Erst jetzt wird die Anspannung gelöst. Der Zustand zwischen An- und Entspannung sollte deutlich spürbar sein.

Die Übung wird drei Mal wiederholt, anschließend findet die Umkehrung statt. Die Augenbrauen werden so weit wie möglich zusammengekniffen. Nun werden sich Längsfalten bilden. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

Augenübungen

Die Zeigefinger locker auf die Augenlider legen und diese gegen den Widerstand öffnen. Eine halbe Minute halten und entspannen.

Ebenfalls effektiv:

  • Der Trainierende kneift diese so stark er kann, zu.
  • Bei der Entspannung sollte dabei ein deutliches Gefühl der Erleichterung sowie des metaphorischen Loslassens entstehen.

Diese Übung wird drei Mal wiederholt.

Übungen für Mund und Kiefer

Die Lippen in eine "O"-Stellung bringen und fünf Sekunden halten. Übung zehnmal wiederholen.

Um die Kiefermuskeln zu schulen, beißt man die Zähne so stark wie möglich aufeinander und lässt nach zehn bis 15 Sekunden wieder los. Menschen, mit lockeren oder aber sogar schmerzenden Zähnen sollten von dieser Übung Abstand nehmen. Gleiches gilt, wenn während der Übung Beschwerden auftreten sollten.

Mimik trainieren

Unseren Körper halten wir mit sportlichen Übungen in Form, die Gesichtsmuskeln werden jedoch oft vergessen. Der Mensch hat 26 Gesichtsmuskeln; für die Mimik sind im Wesentlichen acht Muskeln verantwortlich.

Wer diese acht Gesichtsmuskeln regelmäßig trainiert, verbessert die Mimik und kann Gefühle sehr viel besserer rüberbringen.

Mimik-Übungen

Regelmäßiges

  • Grimassenschneiden
  • Zunge rausstrecken
  • Schnute ziehen und
  • Nase rümpfen

klingt erst einmal sehr lustig, ist tatsächlich aber gut für die Hautstraffung und eine bessere Ausstrahlung. Durch die Übungen wird das Gesicht stark durchblutet und die Muskulatur gestärkt. Die Gesichtsgymnastik

  • sorgt für einen lebendigen Gesichtsausdruck
  • baut Stress ab und
  • bewirkt eine seelische Ausgeglichenheit.

Breites Grinsen

Beim Lächeln zieht man mit den Fingern die Mundwinkel so weit es geht nach oben; nun drückt man das Wangengewebe in diesem Bereich. Für ein paar Atemzüge halten und sich dann wieder entspannen und spüren, wie sich das Glücksgefühl breitmacht. Diese Übung drei mal wiederholen.

Dicke Wangen

Man blöst eine Wange mit Luft auf und schiebt diese dann zur anderen Wange und wieder zurück - etwa zehn mal wiederholen; dabei atmet man durch die Nase ein und aus.

Nun wärmt man die Handflächen durch Aneinanderreiben auf und legt diese auf die Wangen. Auf diese Weise konserviert man das Wechselspiel der Muskeln. Zuletzt die Luft in beide Wangen leiten und durch die geschürzten Lippen ausatmen, während man bis 15 zählt.

Zunge rausziehen

Für diese Übung zieht man mit Daumen und Zeigefinger die Zunge gerade aus dem Mund heraus; es muss eine Spannung im Rachen zu spüren sein. Diesen Zug hält man für ein paar Sekunden, lässt die Zunge dann los und fühlt ihn kurze Zeit im Nacken und Kopf nach. Die Übung sollte so lange wiederholt werden, bis man im Gaumen ein Kribbeln vernimmt.

Das Schläfenatmen

Man streicht mit beiden Zeigefingern die Haut im Bereich der Schläfen zum Haaransatz hoch und macht dabei tiefe und fließende Atemzüge. Nun übt man so starken Druck aus, bis man die tiefe Muskulatur ertastet.

Dann lässt man los und beginnt den zweiten Durchgang. Die Übung wiederholt man so lange, bis Kiefer- und Kopfbereich spürbar entspannt sind.

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