15. März 2010
Als Achillessehne oder Tendo Achillis bezeichnet man eine Sehne des dreiköpfigen Wadenmuskels. Diese Sehne sorgt für eine Verbindung des Wadenmuskels mit dem Fersenbein.
Die Achillessehne, die auch als Tendo Achillis oder Tendo calcaneus bezeichnet wird, ist die stärkste und umfangreichste Sehne des menschlichen Körpers. Sie stellt eine Verbindung zwischen dem dreiköpfigen Wadenmuskel (Musculus triceps surae) und dem Fersenbein her. Der Ansatz der Achillessehne befindet sich auf der oberen Hinterseite des Fersenbeins (Calcaneus), wo sie die gesamte Breite des Knochenvorsprungs einnimmt und weiter nach oben verläuft. Die Durchschnittslänge einer Achillessehne beträgt ca. zwanzig bis fünfundzwanzig Zentimeter. Die Aufgabe der Sehne ist, die Kraft des Wadenmuskels zu übertragen, wodurch eine kraftvolle Beugung des Fußes zur Fußsohle hin ermöglicht wird. Ebenso bewirkt sie die Auswärtskantung (Inversion) des Fußes.
Ihren Namen erhielt die Achillessehne durch die Achillessage aus der griechischen Mythologie. In dieser Sage war der griechische Held Achilles, der auch Achilleus oder Achill genannt wurde, der Sohn der Meernymphe Thetis und des Menschen Peleus. Durch die Kraft seiner göttlichen Mutter, die ihn in den sagenhaften Fluss Styx tauchte, wurde Achilles nahezu unverwundbar, mit Ausnahme der Achillesferse, die später zu seinem Tod führte. Die Achillesferse diente daher als Namensgeber für die Achillessehne.
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10.02.12 | |
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