7. Oktober 2009
Damit ein Wohnkeller als Lebensraum genutzt werden kann, müssen bestimmte Vorschriften eingehalten werden. Zu diesen zählen zum Beispiel die Ausstattung mit einer Heizung und einer Wasserversorgung, eine Deckenmindesthöhe und eine ausreichende Menge an natürlichem Lichteinfall. Je mehr Tageslicht in einen Wohnkeller eindringen kann, desto heller und freundlicher wirkt der Raum. Auch mit kleinen Tricks kann aus einem dunklen Wohnkeller ein heller Wohnraum entstehen.
Entscheidend für die Helligkeit in einem Wohnkeller ist der Tageslichteinfall. Bei Neubauten wird der Keller oft als Hochkeller angelegt, so dass normale Fenster eingebaut werden können. Ein solcher Kellerraum unterscheidet sich bis auf die Deckenhöhe kaum noch von Räumen in höheren Etagen. Sollen dagegen bestehende Nutzkellerräume zu einem Wohnkeller umgebaut werden, muss nachträglich für einen angemessenen Lichteinfall gesorgt werden. Hierfür kommen beispielsweise Lichtgräben, Lichtschächte oder Lichtböschungen rund um den genutzten Kellerbereich in Frage.
Eine weitere Möglichkeit, einen Wohnkeller hell zu gestalten, ist ein Wand- und Deckenanstrich in hellen Farbtönen. Weiß, Beige oder Hellblau vergrößern den Wohnkeller optisch und sorgen zugleich auch für mehr Helligkeit. Auf keinen Fall sollte die niedrige Decke mit dunklen Holzpaneelen verkleidet werden.
Auch die richtige Möblierung ist von Bedeutung. Helle Holzmöbel und Glasmöbel sollten dunklen Holzarten vorgezogen werden. Zudem sollten nicht zu viele Möbel auf zu engem Raum stehen. Statt Regale können an den Wänden auch große Spiegel angebracht werden. Diese lassen den Eindruck entstehen, der Raum sei größer und heller.
Bei wenig natürlichem Lichteinfall muss mit künstlichem Licht nachgeholfen werden. Tageslichtlampen ziehen zwar mehr Strom, ersetze aber den mangelnden Lichteinfall wirkungsvoll. Alternativ eignen sich auch Halogenstrahler, die möglichst in gleichmäßigen Abständen unter der Decke angebracht werden und so den ganzen Raum mit Licht versorgen. Zusätzlich erfüllt auch jede andere Leuchte, wie zum Beispiel ein Deckenleuchter oder eine Tischlampe, ihren Zweck.
Bei der Zimmeraufteilung in einem Wohnkeller sollte darauf geachtet werden, dass der eigentlich Wohnraum Richtung Süden oder Südwesten ausgerichtet ist. Hier kann tagsüber das meiste Licht einfallen. Die Gefahr eines Wärmestaus ist in Kellerräumen, die sich unter der Erde befinden, nicht gegeben.
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