12. Oktober 2011
Ein schwerer Schlag für die Eltern des kleinen Franz in Schleswig-Holstein. Am Freitag fand der Vater seinen Sohn im Wäschetrockner. Er war tot. Bis jetzt weiß noch niemand, wie es zu dem tragischen Geschehen kommen konnte. Weder ist klar, wie das Kind in die Maschine kam, noch wer diese angeschaltet hatte.
Da der kleine Junge einen Zwillingsbruder hat, gibt es Überlegungen, dass die beiden Kinder miteinander gespielt hatten und es dabei zum Unglück kam. Die Staatsanwaltschaft wollte sich jedoch dazu nicht äußern. Der Körper des kleinen Jungen wird nun schnellstmöglich im der Kieler Pathologie untersucht. Zur Sicherung möglicher Hinweise wurde der Trockner sichergestellt.
Der Vater war zum Zeitpunkt, als er den Dreijährigen entdeckte, mit den Kindern alleine zuhause. Er versuchte seinen Sohn zu reanimieren. Dennoch konnten die herbeigerufenen Ärzte nichts mehr für das Kind tun. Die Mutter bekam bei ihrer Heimkehr einen Schock. Beide Eltern wurden seelsorgerisch betreut. Der Zwillingsbruder wird derzeit vom Jugendamt betreut. Es soll festgestellt werden, ob die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.
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