2. Oktober 2009
Für viele Menschen ist ein Kamin der Inbegriff von Gemütlichkeit, Entspannung und Behaglichkeit. Aber nicht nur die positive Ausstrahlung eines Kamins, auch die Energiekostenersparnis und die Umweltverträglichkeit der Heizmaterialien veranlasst viele Hausbesitzer, sich einen Kamin anzuschaffen. Hier stehen verschiedene Arten zur Auswahl.
Zunächst muss zwischen einem Kamin und einem Kaminofen unterschieden werden. Ein Kamin ist entweder ganz in die Wand eingebaut oder springt aus dieser hervor, ein Kaminofen dagegen ist freistehend und muss daher nicht direkt vor bzw. unter dem Schornstein platziert sein, sondern kann auch über ein Ofenrohr mit diesem verbunden werden. Während ein Kaminofen grundsätzlich geschlossen ist, kann ein eingebauter Kamin auch offen sein. Das hat den Vorteil, dass die Wärme direkt in die nähere Umgebung abgegeben wird und das Knistern der Flammen gut hörbar ist. Allerdings ist für einen offenen Kamin ein zusätzlicher Kaminabzug nötig und die Feuerung muss gemauert sein, während in einem geschlossenen Kamin ein Heizeinsatz zur Feuerung verwendet werden kann. Die Heizleistung reicht zudem nur für einen Raum, nicht für ganze Etagen.
Kamine können auch nach ihren Heizmaterialien kategorisiert werden. Ein Kamin, der mit Brennholz befeuert wird, ist bei entsprechender Lagermöglichkeit des Holzes kostengünstig zu unterhalten, strahlt eine natürliche Gemütlichkeit aus und eignet sich zum Beheizen von einem oder sogar mehreren Räumen. Etwas leichter zu handhaben und weniger Abfallprodukte produzierend ist ein Pellets-Kamin. Dieser zeichnet sich durch seinen hohen Brennwert aus.
Wer sein ganzes Haus mit der Wärme des Kamins versorgen möchte, kann sich einen wasserführenden Kamin zulegen. Dieser senkt die Energiekosten für Heizung und Warmwasser deutlich und ist zudem umweltfreundlicher als eine Gas- oder Ölheizung.
Ein natürliches und stimmungsvolles Ambiente verschafft der Kachelofen. Ob mit Holz, Kohle, Öl oder Gas beheizt - Kachelöfen zeichnen sich durch eine hervorragende Wärmespeicherung aus und können als Speicherofen ganze Etagen beheizen.
Ganz ohne offenes Feuer funktionieren Elektro- oder Gelkamine. Erstere werden mit Strom betrieben, wobei die Flammen optisch simuliert werden. Sie erfüllen sowohl ein Heiz- als auch eine stimmungsvolle Deko-Funktion. Gelkamine werden mit Brenngel betrieben und müssen wie Elektrokamine nicht an den Schornstein angeschlossen werden, da sie keinen Rauch produzieren.
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12.01.12 | |
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09.03.11 | |
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