21. September 2009
Eine Hängematte in der eigenen Wohnung schafft eine Atmosphäre der Ruhe und Entspannung. Damit aber auch das Gefühl der Sicherheit nicht zu kurz kommt, sollten vor der Befestigung einige Dinge beachtet werden. Eine Hängematte muss nämlich viel mehr Gewicht als ein Hängeschrank oder ein Bilderhaken aushalten.
Zunächst muss bedacht werden, dass Dübel und Haken in Wänden mehr Gewicht auffangen können als solche, die in Decken verankert sind. Eine Hängematte, die eine erwachsende Person tragen soll, ist daher möglichst von einer Wand zur anderen zu spannen. Das höchste Maß an Sicherheit bieten dicke, tragende Wände. Dabei ist unerheblich, ob die Hängematte an zwei gegenüberliegenden Wänden befestigt werden soll oder diagonal in einer Ecke. Es sollte allerdings möglichst darauf geachtet werden, dass beide Löcher auf gleicher Höhe gebohrt werden. So werden beide Haken gleich stark belastet, was für zusätzliche Sicherheit sorgt.
Als Haken, in die die Hängematte eingehängt wird, kommen entweder einfache Schaukelhaken in Frage oder aber Spezialhaken für Hängematten. Letztere sind im Fachhandel, im Baumarkt oder online erhältlich und sind für die typischen Schaukelbewegungen einer Hängematte konzipiert. Sie bestehen aus einer Platte mit mehreren Löchern und einem offenen oder geschlossenen Haken, in den später Karabiner eingehängt werden können. Entgegen vielen Vorstellungen kommt es beim Bohren nicht unbedingt auf den Lochdurchmesser an, sondern in erster Linie auf die Anordnung der Löcher und die damit verbundene Lastenverteilung.
Für das Anbringen der Spezialhaken reichen meist 6er oder 8er Dübel und Schrauben aus. Als Werkzeug kann eine haushaltsübliche Bohrmaschine verwendet werden. Soll allerdings ein Einzelhaken, zum Beispiel ein Schaukelhaken, direkt in die Wand geschraubt werden, müssen Bohrer und Dübel einen größeren Durchmesser aufweisen und tiefer in die Wand reichen.
Sind die Haken an der Wand angebracht, kann die Hängematte eingehängt werden. Hierfür eignen sich am besten stabile Karabinerhaken, die auch im Klettersport verwendet werden. Diese Haken sorgen für einen sicheren Halt und ermöglichen ein großzügiges Schaukeln. Bei Bedarf kann die Hängematte mit wenigen Handgriffen abgehängt und platzsparend verstaut werden.
Wandhaken und Karabiner sollten regelmäßig überprüft werden. Bei normaler Belastung ist die Gefahr von Materialschäden oder lockeren Schrauben in der Wand zwar sehr gering, mit einer eigenständigen Überprüfung kann man aber jedes Restrisiko ausschließen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
08.02.12 | |
![]() | HäNGEMATTEN |
06.05.11 | |
![]() | HäNGEMATTEN |
28.09.10 | |
![]() | HäNGEMATTEN |
15.06.10 | |
![]() | HäNGEMATTEN |
31.08.09 | |
![]() | HäNGEMATTEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Hängematten Forum

