21. September 2009
Nicht alle Bodenkissen sind gleich. Manche sind sehr ergonomisch und bequem gefertigt, andere dagegen bestechen leider nur durch ihre Optik. Stark im Trend liegen derzeit Einrichtungselemente mit orientalischem Anklang, zu denen auch die Bodenkissen zählen. Entscheiden Sie möglichst vor dem Kauf, ob Ihr neues Bodenkissen mehr dekorative Zwecke erfüllen soll, oder ob Sie es für aktive Entspannung, zum Beispiel bei Yoga- oder Gymnastikübungen nutzen wollen.
Dann empfehlen wir Ihnen die Anschaffung eines richtigen Yogakissens. Yogakissen gibt es in sehr vielen verschiedenen Ausführungen. Am bekanntesten sind die so genannten Yoga Bolster. Bei ihnen handelt es sich um rollenförmige, dicke Kissen, die bei den Yoga Übungen unter die Füße, unter die Knie oder in den Nacken gelegt werden. Sie eignen sich für gezielte Übungen. Als dekorative Bodenkissen sind sie in Kombination mit anderen Kissenformen ebenfalls bestens geeignet.
Das typische Yogakissen allerdings ist das so genannte Rundsitzkissen. Es ist bis zu 20 cm hoch und mit einer weichen, aber stabilen Füllung ausgestattet. Auf ihm lässt es sich bequem mit untergeschlagenen Beinen sitzen und meditieren. Auch für viele Ausgangsübungen des Yoga hat es die optimale Höhe. Wer die sitzenden Entspannungsübungen beherrscht, kann sie auf diesem Kissen ausführen.
Einen ähnlichen Zweck erfüllt das so genannte Halbmondkissen, das eine sichelähnliche Form aufweist. Es ist etwas dünner und noch weicher gearbeitet, und wird meist als Rückenstütze, Arm- oder Beinauflage genutzt. Für den optimalen Entspannungszirkel beim Yogatraining können Sie alle drei Kissenvarianten benutzen. Jedes Kissen ist für spezifische Übungen besonders geeignet. Nach dem Yogatraining können Sie Ihre Kissen aber auch ganz normal als gemütliche Sitzunterlagen, Arm-, Bein- oder Kopfstützen verwenden.
Achten Sie bei der Anschaffung auch auf die Farbwahl. Entscheiden Sie sich für einen Farbton, der sich harmonisch in ihre sonstige Einrichtung einfügt. Helle, freundliche oder dunkle, sanfte Töne tragen wesentlich zur Entspannung bei, während allzu grelle Farben eher weniger geeignet sind. Fernöstliche Musterungen wirken sich beruhigend auf Geist und Auge aus und fördern die Mediationsfähigkeit. Achten Sie auch auf die Füllung. Hochwertige Yogakissen sind mit natürlichen Füllstoffen ausgestattet, häufig sogar mit verschiedenen Getreide- oder Kernsorten. Doch auch Yogakissen mit synthetischen Füllmaterialien können ihren Zweck erfüllen. Sie sind besonders für Allergiker geeignet.
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