9. Juli 2011
La Ola - die Welle. Bei großen Sportveranstaltungen ist sie häufig anzutreffen. Ihren Ursprung hat die Welle der Begeisterung in den USA. Weltweite Bekanntheit erlangte sie bei der 1986 in Mexiko ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft.
Die Zuschauer imitieren bei La Ola eine sich kreisförmig durch das Stadion bewegende Wasserwelle. Sie reißen nacheinander kurz die Arme hoch. Das Publikum verstärkt den optischen Effekt meist noch durch ein kurzes Aufstehen und erneutes Hinsetzen. Nicht selten untermalen die Zuschauer ihre körperliche Aktivität durch ein lautes Johlen.
Auch die Stadionwelle war schon einmal Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung. So erarbeiteten bereits im Jahre 2002 zwei ungarische Forscher von der Universität in Budapest zusammen mit dem Deutschen Dirk Helbing von der TU Dresden ein mathematisches Modell. Sie fanden heraus, dass La Ola meist im Uhrzeigersinn mit einer Geschwindigkeit von 12 Metern pro Sekunde läuft. Mindestens 25 Personen sind notwendig, um eine Stadionwelle in Gang zu bringen.
Sollte der Erfolg des deutschen Teams bei der Fußball-WM der Frauen anhalten, sollten sich die Stadionwellen problemlos finden lassen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu dieser News.
Lesermeinung schreiben |
07.02.11 | |
![]() | SPORTARENEN |
25.11.10 | |
![]() | SPORTARENEN |
28.06.10 | |
![]() | SPORTARENEN |
28.04.10 | |
![]() | SPORTARENEN |
19.03.10 | |
![]() | SPORTARENEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Sportarenen Forum


Im Sommer 2004 geht die Ära des Mönchengladbacher Bökelbergstadions endgültig zu Ende. Kurz darauf rollt schwere...