Schneeregen und Schnee

Waldlandschaft unter blauem Himmel mit Regenbogen
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  • von Paradisi-Redaktion

Zu den Niederschlägen zählt auch Schnee. Er kann auch in Form von Schneeregen niedergehen.

Schneeregen

Von Schneeregen spricht man, wenn Schnee und Regen gleichzeitig fallen. Dabei kann es sich sowohl um kurze Schauer als auch um Dauerniederschlag handeln. Am häufigsten kommt Schneeregen in Kombination mit Schauern vor. Dabei liegt die Temperatur knapp über 0 Grad Celsius.

Aber auch im Rahmen von Warmfrontniederschlägen kann übergangsweise Schneeregen auftreten, der später in Regen übergeht. Zu den Wolkengattungen, aus denen Schneeregen niedergeht, gehören unter anderem Cumulonimbus, Nimbostratus und Altostratus.

Schnee

Schnee ist die häufigste Form von festen Niederschlägen und setzt sich aus feinen, verzweigten Eiskristallen zusammen. Diese Kristalle bilden sich in hohen und kalten Schichten der Luft. Dabei kommt es in den Wolken zum Gefrieren von kleinen Wassertröpfchen. Es kann sich aber auch Wasserdampf an einem Gefrierkern anlagern.

Bei solchen Gefrierkernen handelt es sich mitunter um Rußpartikel oder Staubteilchen. Zur Bildung von Schneekristallen sind jedoch Temperaturen von -4 bis -20 Grad Celsius innerhalb der Wolken erforderlich.

Werden dagegen kältere Temperaturen als -30 Grad Celsius erreicht, bleibt dagegen der Schneefall aus, weil die Luft zu trocken zur Kristallbildung ist. Am höchsten ist die Schneefallwahrscheinlichkeit bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Herrschen die passenden Temperaturen, können die Schneekristalle ihren Weg nach unten beginnen. Zuerst haben die Schneekristalle lediglich eine Größe von 0,1 Millimetern. Während sie die Wolken passieren, in denen sie entstehen, nehmen sie an Umfang zu, da sich immer mehr Wasserdampf an ihnen festsetzt. Nach dem Verlassen der Wolke durchqueren die Schneekristalle mehrere Luftschichten.

Je nach Höhe der Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit kommt es dabei zur Herausbildung von unterschiedlichen Grundformen, wie zum Beispiel hohle Prismen und Plättchen bei tiefen Temperaturen oder Eisnadeln bei höheren Temperaturen.

Schneekristalle

Zu den häufigsten Formen gehören Dendrite. Dies sind Kristalle, die zahlreiche Verästelungen aufweisen und Ähnlichkeit mit Sternen haben. Sie gelten als typische Schneekristalle. Gemeinsam haben sämtliche Kristallformen, dass sie stets sechseckig sind.

Schneekristalle haben die Eigenschaft, in größerer Anzahl zu Boden zu fallen. So handelt es sich bei Schneeflocken meist um mehrere durch Wassertropfen miteinander verbundene Kristalle. Herrschen relativ kühle Temperaturen, geht der Schnee in feinen Kristallen nieder. Man spricht dabei auch von Pulverschnee oder Diamantschnee.

Auch nachdem der Schnee niedergegangen ist, kann er sich weiter verändern. Hervorgerufen werden die Veränderungen durch Temperaturen, Sonneneinstrahlung, Wind und weiteren Niederschlägen. Im Laufe der Zeit wird aus dem frischen Schnee körniger Altschnee.

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  • Bildnachweis: Landscape with forest and rainbow © Dmitry Pichugin - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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