28. September 2009
Malaria zählt zu einer der Erkrankungen, die durch einen Aufenthalt in tropischen Ländern aufgefangen und mit nach Hause gebracht werden kann. Jährlich erkranken bis zu 600 Reisende an Malaria, die durch Stechmücken übertragen wird und sich in der Folge mit sehr hohem Fieber aufzeigt. Eine besondere und mitunter tödlich verlaufende Gefährdung besteht hierbei für Kinder und Schwangere.
Eine Malaria-Prophylaxe sollte deshalb für alle Tropenurlauber zu einer Selbstverständlichkeit werden, um sich eingehend vor einer Ansteckung zu schützen. Besonders angebracht ist eine Prophylaxe, wenn man im tropischen Afrika, Teilen von Asien, Südamerika oder auch den Salomonen, Papua Neuguinea und ähnliche tropische Länder seinen Urlaub verbringen möchte. Zur Vermeidung einer möglichen Ansteckung sollte man auf helle Kleidung achten, die Arme und Beine verdecken, Insektizide zum Aufsprühen, Repellents für das Auftragen auf die Haut, sowie besonders auch ein imprägniertes Moskitonetz, dass gerade auch für Kinder beim Schlafen ein Muss sein sollte.
Generell ist man als zukünftiger Tropenreisender gut beraten, wenn man sich einige Zeit vor der Abreise durch einen fachkundigen Mediziner hinsichtlich einer passenden Malaria-Prophylaxe beraten lässt. Zudem sollte man nach seiner Heimkehr und einem kurz danach auftretenden Fieber zunächst stets von einer Malaria-Erkrankung ausgehen und am besten umgehend einen Arzt aufsuchen.
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