Die verschiedenen Arten der Trauung und Hinweise zur Wahl des Nachnamens

Glückliche Braut mit Brautstrauß, im Hintergrund ihr Bräutigam

Wissenswertes zur standesamtlichen und kirchlichen sowie zur freien Trauung - Merkmale, benötigte Dokumente und Ablauf

Möchten Sie heiraten? Dann wissen Sie möglicherweise schon ganz genau, welche Art von Trauung Sie sich wünschen. Vielleicht sind Sie aber auch noch unsicher, welche Trauung die richtige für Sie ist. Oder Sie oder Ihr Partner gehören einer Glaubensrichtung an, die nicht jede Trauungszeremonie gestattet? Einen kleinen Überblick haben wir hier für Sie zusammen gestellt.

Der Antrag ist gemacht und wurde angenommen – jetzt heißt es, sich voller Elan in die Hochzeitsvorbereitungen zu stürzen. Profis gehen davon aus, dass man bei der Terminplanung ungefähr ein Jahr Vorbereitungszeit berücksichtigen sollte – schließlich soll es ja keine Spontanhochzeit à la Las Vergas werden.

Erst einmal heißt es, den Wunschtermin mit den engsten Angehörigen abzustimmen, denn schließlich will man ja sicher gehen, dass sie an diesem großen Tag auch verfügbar sind. Dann wird der Rahmen und das Budget der Feier festgelegt, werden Standesamt und Kirche ausgewählt, Trauzeugen verpflichtet und eine vorläufige Gästeliste aufgestellt.

Außerdem gilt es,

  • die Lokalität für die Feier auszusuchen
  • die Musik zu buchen und natürlich
  • die Hochzeitskleider zu kaufen.

Damit die Traumhochzeit aber nicht an der Bürokratie scheitert, müssen einige Dokumente beigebracht werden – denn ein alternatives Paar Hochzeitsschuhe lässt sich auf die Schnelle besorgen, eine alternative Geburtsurkunde aber eher nicht.

Totgesagte leben länger - Die Institution Ehe ist in Deutschland nach wie vor sehr beliebt

Nahaufnahme er steckt ihr Hochzeitsring an
wedding detail © Andrii Oleksiienko - www.fotolia.de

Die Ehe wird immer wieder als antiquiert verunglimpft und für tot erklärt. Die Zahlen in Deutschland sprechen allerdings eine entschieden andere Sprache. So wurden 2012 stolze 380.000 Paare verheiratet - zwanzig Jahre zuvor waren es noch 120.000. Allerdings werden die Ehen mittlerweile deutlich später geschlossen.

Das hat viel damit zu tun, dass sich Menschen heutzutage länger ausbilden und insgesamt länger brauchen, bis sie Tritt im Berufsleben und generell gefasst haben. Deutlich angestiegen sind auch die Scheidungszahlen. Mittlerweile hält jede dritte Ehe, die geschlossen wird, eben nicht bis zum Tode.

Dafür halten die Ehen heutzutage insgesamt sehr viel länger, nämlich durchschnittlich 14,5 Jahre. Es ist also keinesfalls damit getan zu sagen, dass die Ehe am Ende sei - sie hat sich eben den Lebensbedingungen der modernen Welt etwas mehr angepasst.

Die standesamtliche Trauung

In den Standesämtern werden auch immer häufiger schöne Hochzeitszeremonien durchgeführt
In den Standesämtern werden auch immer häufiger schöne Hochzeitszeremonien durchgeführt

Damit eine Ehe in Deutschland auch rechtsgültig ist, muss sie auf dem Standesamt und vor dem Standesbeamten geschlossen und von ihm beglaubigt werden. Die Ehepartner unterzeichnen dazu einen gesetzlichen Ehevertrag. Erst mit dem Eintrag in die amtlichen Register ist die Heirat rechtsgültig und nachprüfbar.

Wichtige Dokumente

Um eine standesamtliche Trauung zu beantragen, bestellt man beim Standesamt das Aufgebot. Hierzu sind verschiedene Papiere notwendig. Wenn Sie bereits geschieden sind, aus einem anderen Land stammen oder keinen Zugriff mehr auf Ihre Geburtsurkunde erlangen können, dann wird Ihnen der Standesbeamte genau mitteilen, welche Unterlagen Sie mitbringen müssen.

Zunächst benötigt man einen gültigen Identitätsnachweis in Form eines Personalausweises oder Reisepasses – schauen Sie unbedingt nach, ob er auch am Tag der standesamtlichen Trauung noch gültig sein wird.

Falls nicht, heißt es ab zur Meldebehörde des Hauptwohnsitzes. Im Notfall lässt sich hier auch von heute auf morgen ein sogenannter Übergangspersonalausweis beschaffen.

Ein weiteres beizubringendes Dokument ist die Meldebescheinigung. Darüber hinaus benötigt man eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch, die am Tage der Trauung nicht älter als sechs Monate sein darf.

Diese Abschrift erhält man beim Standesamt des Wohnortes der eigenen Eltern; bei geschiedenen Eltern entweder am letzten gemeinsamen Wohnsitz oder am Wohnsitz des Vaters zum Scheidungszeitpunkt.

Wenn die Eltern vor dem 1. Januar 1958 im damaligen Westdeutschland und vor dem 2. Oktober 1990 im damaligen Ostdeutschland geheiratet haben, benötigt man zudem eine sogenannte Abstammungsurkunde. Vor den genannten Daten nämlich wurden noch keine Familienbücher geführt.

Die Abstammungsurkunde erhält man in dem Standesamt der eigenen Geburtsstadt. Man benötigt sie auch, wenn die Eltern nicht verheiratet waren oder wenn sie einen adoptiert haben.

Unter Umständen benötigt man auch noch weitere Unterlagen für das Standesamt, nämlich

  • eine Scheidungsurkunde bzw. Sterbeurkunde des Ex-Partners, wenn einer der Partner schon einmal verheiratet war
  • eine Abstammungsurkunde und
  • ein Sorgerechtsbescheid für ein eventuell in die Ehe eingebrachtes Kind
  • bei gemeinsamen Kindern eine Abstammungsurkunde und eine Vaterschaftsanerkennung.

Termin

Die standesamtliche Trauung selbst findet dann zu einem vereinbarten Hochzeitstermin auf dem Standesamt statt. In seltenen Fällen kann der Standesbeamte auch entscheiden, die Trauung an einem anderen, von Ihnen gewünschten Ort durchzuführen. Verlangen können Sie dies von ihm jedoch nicht.

Ablauf

Die standesamtliche Trauung besteht meist aus einer Begrüßung und einer kurzen Ansprache. Dann wird das Eheversprechen abgenommen, die Ringe werden getauscht und die Verträge werden unterzeichnet.

Trauzeugen sind zugelassen, aber keine Pflicht. Ob und wieviele Traugäste das Hochzeitspaar mitbringt, bleibt ihm selbst überlassen.

Perfekt gekleidet als Hochzeitsgast

Küssendes Brautpaar, im Hintergrund schöne Landschaft
Kissing couple © nikkytok - www.fotolia.de

Ganz egal, ob Ihre beste Freundin oder Ihre Kusine heiratet - 2014 ist der perfekte Zeitpunkt, um die Hochzeit auch in puncto Mode einfach perfekt zu machen!

Schon die Auswahl an Brautkleidern beweist, wie vielfältig das Thema heute umgesetzt werden kann. Ähnlich aufregend schauen auch die Kleider für Trauzeuginnen und alle übrigen Hochzeitsgäste aus.

Eines vorab: Natürlich sollten Sie der Braut nicht die Show stehlen. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt deshalb nach, wie glamourös das Brautkleid aussehen wird.

Einige Paare machen es ihren Gästen besonders leicht und geben einen Dresscode zur Orientierung aus. Ansonsten fragen Sie ruhig nach, welche Farben erwünscht und welche Länge(n) erlaubt sind.

Die neuen In-Modelle - Midi und farbenfroh

Grundsätzlich können sich gerade weibliche Gäste freuen - denn sie profitieren in diesem Jahr von einer schier unendlichen Auswahl schicker Kleider in allen nur erdenklichen Längen und Farben. Wobei Midi übrigens nicht nur auf dem Laufsteg ein Trend bleibt, sondern auch die stilsichere Wahl fürs Trauzeuginnen-Dress ist.

Und dass Kleider an diesem Tag nicht nur Weiß sein müssen, sondern gern auch in Lachs, Zitronengelb, Rot oder Blau daherkommen können, haben uns spätestens US-Designer wie Vera Wang gezeigt.

Tipp: Verspielt dürfen Kleider sein, übermäßig sexy mit Cut-Outs, tiefem Ausschnitt und Mini-Länge aber eher nicht. Auch hohe Absätze sollten stilvoll in Szene gesetzt werden. Und: Accessoires machen den Look erst perfekt!

Für die modemutigen Herren der Schöpfung kann übrigens ein Anzug im Vintage-Look die perfekte Wahl sein. Schmal geschnitten und mit Fliege kombiniert, kann so ein Exemplar sehr viel mehr bieten als die üblichen 08/15-Modelle.

Perfekt gekleidet zur Hochzeitssaison

Gedeckte Tische unter weißem Zelt im Garten für Hochzeitsfeier
Wedding Reception © gviscomi - www.fotolia.de

Wenn die Vögel zwitschern und die Sonne vom Himmel strahlt, dann beginnt wieder die alljährliche Hochzeitssaison, denn die meisten Paare möchten sich das Ja-Wort im Frühling oder Sommer geben. Für uns Gäste bietet ein solches Fest natürlich den perfekten Anlass, sich einmal so richtig aufzubrezeln - allerdings mit Stil.

Dresscode?!

Gar nicht selten gibt das Brautpaar den Dresscode übrigens schon selbst vor: Ob beispielsweise ein festlicher Frack für Ihn und ein Abend- oder Cocktailkleid für Sie gefragt ist, wissen Sie so blitzschnell. Falls nicht, so sollte Ihr Festkleid mindestens eine Handbreit überm Knie lang sein und elegant, gern auch modisch wirken.

Allzu extravagante Trends und zu viel Haut sind allerdings ein No-Go. Generell sollte die Braut an diesem Tag alle überstrahlen. Weiße und selbst cremefarbene Kleider sind deshalb keine gute Idee, auch bei den Accessoires sollten Sie nach dem Motto "weniger ist mehr" auswählen.

Die richtige Schuh- und Taschenwahl

Was hingegen unbedingt sein muss: Schuhe mit Absatz (Tipp: Mid-Heels strecken das Bein, sind aber schön bequem) und eine edle Tasche, die zum Gesamtoutfit passt. Eine lederne Big Bag oder gar der ultimative Hipster-Stoffbeutel sind ganz sicher keine gute Wahl!

Investieren Sie ruhig in eine schöne Clutchbag und runden Sie Ihr Festtags-Outfit so perfekt ab. Wenn die Feier den gesamten Tag andauert, nehmen Sie ruhig Ersatzschuhe (zum Beispiel Ballerinas) gegen müde Füße und ein paar wärmende Teile (Strickjacke, Bolero, Blazer) gegen Abendkälte mit.

Richtige Hochzeitsprofis legen sich gleich zwei verschiedene Outfits für´s Standesamt und für die rauschende Feier am Abend zurecht.

Die kirchliche Trauung

Die kirchliche Trauung ist eine Heirat vor Gott und spielt in Deutschland bürokratisch keine Rolle. Sie gilt als Zeremonie ohne gesetzlichen Hintergrund.

Dennoch ist sie für viele Paare, vor allem religiöse oder gläubige Paare, sehr wichtig. Sie bildet meist den Höhepunkt einer romantischen Hochzeit.

Wichtige Dokumente

Die Unterlagen für die kirchliche Trauung sind schneller beigebracht. Für eine katholische Trauung werden neben der Bescheinigung über die standesamtliche Trauung sowie zwei Trauzeugen die beim Pfarrer der eigenen Taufgemeinde erhältliche Taufbescheinigung

Die Eheringe als wichtigstes Accessoire bei der kirchlichen Trauung
Die Eheringe als wichtigstes Accessoire bei der kirchlichen Trauung

benötigt. Außerdem wird ein Traugespräch über die Unauflösbarkeit der Ehe und die Bestätigung des Kinderwunsches zur Voraussetzung gemacht.

Der evangelischen Kirche reicht neben der standesamtlichen Heiratsurkunde der Personalausweise, die Taufbescheinigung und die Konfirmationsurkunde.

Nach der kirchlichen Trauung gibt es meistens direkt im Anschluss das Hochzeitsfest
Nach der kirchlichen Trauung gibt es meistens direkt im Anschluss das Hochzeitsfest

Ablauf

Alle Hochzeitsgäste versammeln sich in der Kirche, in welcher der Bräutigam am Altar auf seine Braut wartet. In einem feierlichen Einzug wird die Braut von ihrem Vater vor den Altar geleitet und dort dem Bräutigam übergeben.

Der Pfarrer übernimmt die Trauung, die von einer Predigt begleitet wird. Gemeinsam mit den Anwesenden wird für das Brautpaar gebetet und gesungen.

Häufig leisten auch die Gäste einen Beitrag in Form von Fürbitten. In einer feierlichen Zeremonie mit Ringetausch traut der Pfarrer das Paar vor Gott.

Mehrheit der deutschen Paare lässt sich kirchlich trauen

Kirchliche Hochzeitszeremonie für viele Menschen in Deutschland wichtig

Nahaufnahme Brautpaar in weiß, Bräutigam zieht Braut den Ehering an
putting on a wedding ring © vsurkov - www.fotolia.de

Egal ob nun sonderlich gläubig oder nicht: Für die meisten gehört eine kirchliche Trauung zu einer Hochzeit einfach dazu.

Kirchliche Trauung macht die Hochzeit zu etwas besonderem

Laut einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.014 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der "Apotheken Umschau" gaben sich nahezu zwei Drittel (62,8 %) der verheirateten Deutschen vor dem Traualtar das Ja-Wort und wollten ihre Liebe nicht nur vor dem Standesamt besiegeln.

Dabei hat die Zeremonie in der Kirche nicht immer mit der tiefen Religiosität der Brautleute zu tun: Für mehr als die Hälfte der Bundesbürger (52,8 %) – ob nun ledig oder verheiratet – ist der Umfrage zufolge eine Hochzeit einfach erst „richtig was Besonderes“, wenn sie kirchlich und in großem Rahmen, mit Feier und vielen Gästen stattfindet.

In Ostdeutschland ist die Bedeutung der kirchlichen Hochzeit weniger hoch

Allerdings geht hier die Meinung der Menschen in den alten und den neuen Bundesländern – wohl geschichtlich bedingt – etwas auseinander: Während in Westdeutschland fast 60 Prozent der Männer und Frauen (58,3 %) eine kirchliche Hochzeitszeremonie inklusive Feier wichtig finden, sind in Ostdeutschland fast nur halb so viele Menschen (30,4%) dieser Ansicht.

Passend zum Thema

    Die freie Trauung

    Die Hochzeit soll für viele Menschen den schönsten Tag des Lebens darstellen. Und doch leiden nicht wenige Paare darunter, für die Zeremonie nur schwerlich ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen verwirklichen zu dürfen. Deutlich besser gelingt dieses Vorhaben dagegen bei der freien Trauung. Dafür sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten.

    Gerade die Heiratswilligen stellen oft fest, dass die lange geplante und bis ins Detail durchdachte Feier nicht immer umgesetzt werden kann. So stehen formale Hürden im Wege. Darüber hinaus bietet das Standesamt im Rathaus auch nur selten einmal das romantische Flair, in dem das Ja-Wort gewechselt werden soll.

    Eine Alternative ist in der kirchlichen Eheschließung zu sehen – speziell heutzutage aber auch nicht mehr für jedermann vorstellbar, ist doch eine Abkehr immer mehr Menschen von der religiösen Institution festzustellen.

    Wer daher für seine Feier etwas ganz Besonderes wünscht, gleichzeitig aber auf die bürokratischen Vorgaben verzichten möchte, für den empfiehlt sich die freie Trauung. Sie findet genau in jenem Rahmen statt, den sich das Paar wünscht.

    An jedem beliebigen Ort

    Ein hauptsächlicher Unterschied der freien zur herkömmlichen Hochzeit liegt bereits darin, dass die Erstgenannte nicht ortsgebunden ist. Sie kommt gänzlich ohne die Räumlichkeiten des Standesamtes oder der Kirche aus und muss auch nicht zwangsläufig in der Gemeinde des Paares stattfinden.

    Lediglich innerhalb der Bundesrepublik sollte das Ja-Wort ausgetauscht werden, um später auch rechtlich anerkannt zu sein. Ob aber

    • auf dem heimischen Grundstück
    • auf dem Strand des nahegelegenen Sees
    • auf dem Gipfel eines Berges oder
    • auf einer größeren Freifläche in der Natur

    gefeiert wird, das alles obliegt den Wünschen der beiden Personen, die dafür im Mittelpunkt stehen. Es lassen sich nahezu alle Sehnsüchte erfüllen.

    Die freie Trauung kann sogar am Strand durchgeführt werden
    Die freie Trauung kann sogar am Strand durchgeführt werden

    Freier Theologe benötigt

    Allerdings geht es so ganz ohne rechtliche Vorgaben dann doch nicht. Die Trauung muss von einer Person durchgeführt werden, die dafür gemäß des Gesetzes zugelassen ist. Das könnten einerseits Angestellte der Standesämter, andererseits aber ebenso gut die Pfarrer aus der Kirche sein.

    Viele Paare hegen durch die freie Hochzeit indes gerade den Wunsch, sich unabhängig von beiden Institutionen zu vermählen. Durchgesetzt hat sich daher die Praxis, einen freien Theologen zu engagieren.

    Er ist keinem Amt und keiner konkreten Religionsgemeinschaft verpflichtet, darf aus juristischer Sicht aber dennoch eine Ehe schließen, die auch anerkannt wird. Meist kann ein solcher Theologe in jeder Stadt gefunden oder aus einer nahe Metropole angefordert werden.

    Nach eigenen Wünschen

    Wie aber darf eine solche freie Trauung konkret aussehen? Den Vorlieben des Paares sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

    • Die Zahl der Gäste
    • der Ablauf der Zeremonie
    • der gewählte Ort oder
    • die anschließende Feier

    werden vorab genau so geplant, dass alle Besonderheiten verwirklicht werden können.

    Ratsam ist es allerdings, sich dafür einen Organisator zu engagieren, der auch mit dieser Form der Hochzeit bereits Erfahrungen gesammelt hat. Er wird auf die Notwendigkeit hinweisen, eventuelle Musiker, Redner oder Künstler in das Rahmenprogramm einzubeziehen.

    Gleichzeitig nimmt er den baldigen Ehegatten damit auch eine erhebliche Last von den Schultern: Die Planung und Umsetzung des Festes liegt damit in seinen Händen.

    Die Feinheiten beachten

    Wichtig ist es darüber hinaus, die Besonderheiten des ausgesuchten Ortes oder die Fertigkeiten des Theologen nicht unbeachtet zu lassen. Jeder dieser Einflüsse wird der Trauung einen bestimmten Charme verleihen, ihr also einen gewissen Stempel aufdrücken. Die Wahl jedes einzelnen Bestandteils sollte daher sehr sorgfältig ausfallen und keinesfalls überstürzt werden.

    Wie die Zeremonie darüber hinaus verläuft, wo das Ja-Wort getauscht und wo die anschließende Feier stattfindet, das alles obliegt dem Paar. Auch hierfür gibt es diverse Vorschläge, wie sich der Ablauf gestalten kann.

    Sie werden dem Fest zugrunde gelegt und je nach Bedarf abgeändert. Im Mittelpunkt stehen somit die beiden Menschen, die sich mit diesem einmaligen Unterfangen gemeinsam verbinden.

    Den großen Tag der Hochzeit auf Video bannen - lesen Sie, was auf jeden Fall beachtet werden muss

    So fangen Sie die schönsten Momente ein

    Hochzeitspaar von hinten gesehen, vor ihnen ein Fotograf und Seifenblasen
    wedding couple © Carolina K Smith MD - www.fotolia.de

    Der wichtigste Tag im Leben eines Pärchens ist die Hochzeit, auf der man sich endlich gegenseitig das Ja-Wort gibt. Heutzutage macht man längst nicht mehr nur Fotos, sondern möchte vermehrt auch das Ereignis als bewegte Bilder auf Video bannen. Dabei kann aber so einiges gehörig schief gehen. Für einen gelungen Film müssen Sie folgende Dinge unbedingt beachten:

    Alle sollten eingeweiht sein

    Wer nicht mit dem Pfarrer oder dem Standesbeamten die Aufnahmen abspricht, muss damit rechnen, dass dieser dem Spektakel ein Ende macht oder eine Szene durch einen Kommentar versaut. Außerdem verhindert die Absprache, dass der Filmende in der hintersten Ecke stehen muss und das Paar vielleicht nur seitlich oder gar von hinten filmt. Steht er vorn, am Besten noch hinter dem Pfarrer, kann er die Gesichter und Emotionen einfangen.

    Was soll gefilmt werden, was nicht?

    Wenn der Mann oder die Frau hinter der Kamera keinen detaillierten Ablaufplan des Tages vorliegen hat, müssen Sie damit rechnen, dass nicht alle wichtigen Momente auf Film gebannt werden. Es sollte vorher genau abgesprochen sein, welche Wünsche und Vorstellungen das Paar von seinem Film hat.

    Das beinhaltet auch eine klare Absprache darüber, was gefilmt werden soll und was nicht. Ein romantisches Lächeln der Liebenden, der stolze Brautvater sollten in Szene gesetzt werden, doch den betrunkenen Freunden von Braut und Bräutigam muss vielleicht nicht unbedingt eine Szene gewidmet werden.

    Wer an diese Dinge denkt, hat eine gute Chance den Hochzeitstag für alle Zeiten als wunderbare Doku zu bewahren.

    Neben der Art der Trauung sollte man auch die Wahl des zukünftigen Nachnamens mit in seine Überlegungen einfließen lassen...

    Regeln und Hinweise zur Wahl des Nachnamens

    Vor einer Hochzeit wird man vor eine oft schwierige Entscheidung gestellt: Es muss entschieden werden, ob der Nachname des Partners übernommen werden soll, wodurch im Fall der Frau der Mädchenname verloren geht. Doch über welche Regeln und Hinweise bezüglich der Wahl des Nachnamens sollte man Bescheid wissen, damit man die richtige Entscheidung bei der Namenswahl trifft?

    Einigung auf einen Nachnamen

    Im klassischen Fall wird natürlich der Name des Mannes übernommen. Dies hat auch zur Folge, dass mögliche Kinder ebenfalls ausschließlich diesen Nachnamen tragen dürfen.

    Eher außergewöhnlich, aber dennoch möglich, ist die Einigung auf den Nachnamen der Frau. In diesem Fall nimmt der Mann den Namen der Frau an, wobei diese ihren Familiennamen behält.

    Die Wahl eines Doppelnamens für einen Partner und die Kinder

    Sollte man sich für keine dieser beiden Varianten entscheiden können, ist auch die Wahl eines Doppelnamen möglich. In diesem Zusammenhang ist es allerdings wichtig zu wissen, dass nur einer der Partner diesen Doppelnamen annehmen kann. Der andere Partner muss hingegen den eigenen Familiennamen behalten.

    Mögliche Kinder der Ehe erhalten dann wiederum den Doppelnamen, da dieser zum neuen Familiennamen wurde. Die Regelung des Doppelnamens kennt jedoch auch eine Ausnahme. So darf kein Doppelname gebildet werden, sobald die Verlobten ohnehin schon den gleichen Nachnamen haben.

    Sollte einer der Partner bereits einen Doppelnamen haben, dann kann auch ein Dritter Name angenommen werden. Hier ist es dann allerdings wichtig zu wissen, dass dieser quasi dreifache Name dann nicht zum Familiennamen wird. Die Kinder würden demnach den Namen des Ehepartners erhalten, welcher nur einen Nachnamen hat.

    Beide Partner behalten ihren Namen

    Sollte man sich trotz der bisher genannten Vielfalt an Möglichkeiten nicht auf eine Version einigen können, können beide Partner auch ihre Namen behalten. In diesem Fall ist es sogar möglich, einen Familiennamen für die Kinder zu bestimmen, welcher sich aus den zwei Nachnamen der Eltern ergibt.

    Letztlich ist es noch wichtig zu wissen, dass der Familienname nicht mehr nachträglich geändert werden kann. Aus diesem Grund sollte die Entscheidung der Namenswahl mit Bedacht erfolgen.

    Bei Auflösung der Ehe

    Kommt es zur Auflösung der Ehe - sei es durch die Scheidung oder den Tod eines Ehepartners, stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Der geschiedene bzw. verwitwete Partner behält seinen Nachnamen, nimmt seinen Geburtsnamen wieder an oder ergänzt den Ehenamen um den Geburtsnamen oder den, den er bei der Ehenamensbestimmung geführt hat. Diese Entscheidung muss er dann dem Standesamt mitteilen.

    Fazit

    Insgesamt lässt sich sagen, dass es heute keineswegs mehr selbstverständlich ist, dass die Frau den Namen des Ehegatten annimmt. Stattdessen stehen dem Paar die genannten Möglichkeiten offen, selbst über den Familiennamen zu entscheiden.

    Großteil deutscher Frauen würde bei Heirat Namen des Partners annehmen

    Hübsche Braut mit Schleier bei der Unterschrift im Standesamt
    Beautiful bride sign up marriage certificate © bunglibu - www.fotolia.de

    Wenn die Hochzeitsglocken läuten und es um die Wahl des gemeinsamen Nachnamens geht, denken Deutschlands Frauen und Männer noch immer erstaunlich traditionell. Eine aktuelle Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der Apothekenzeitschrift Baby und Familie hat ergeben, dass immer noch die Mehrheit der Frauen bereit ist, den Nachnamen des Partners anzunehmen (66,8 Prozent), die Männer jedoch umgekehrt nicht auf ihren eigenen Nachnamen verzichten würden.

    Nur 8,9 Prozent der männlichen Befragten gaben an, bei einer Heirat auf jeden Fall den Namen der Partnerin annehmen zu wollen.

    Grundinformationen und Tipps zur Hochzeit

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Portrait of bride and groom. © iofoto - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Standesamt © Antje Lindert-Rottke - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Lovers © Michael Svoboda - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Wedding, Bride, Couple. © BillionPhotos.com - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Hochzeitskorb © FotoLyriX - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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