8. Juni 2009
Von Viola Reinhardt
Rank und schlank oder zumindest mit weiblichen Formen und ausgeprägten männlichen Schultern ging man in die Ehe und stellt irgendwann mit Entsetzen fest, dass man sich zur Couchpotato oder zur XL-Frau entwickelt hat. Die Ehe führt bei vielen Frauen und Männern zu einer Gewichtszunahme, die sich schleichend, aber sehr hartnäckig auf die Hüften und den Bauch legt. Doch das muss nicht sein, denn um sich selbst zu gefallen und für den Partner attraktiv zu bleiben, gibt es Tipps und Tricks.
Zunächst einmal eine kurze Grundlagenforschung weshalb das Phänomen des Auseinandergehens in der Ehe überhaupt existent werden kann. In der ersten Zeit des Verliebtseins hat man erst einmal kaum Hunger. Die Hormone spielen verrückt und man möchte mit dem neuen Partner die wertvolle Zeit mit allem möglichen verbringen, nur nicht mit essen. Zudem ist man noch viel unterwegs und möchte natürlich attraktiv bleiben, um den anderen nicht gleich wieder zu verlieren. So weit so gut, allerdings scheinen diese Gedanken und Handlungen mit der Unterschrift beim Standesbeamten gleichzeitig abgegeben worden zu sein.
Tatsächlich lässt die "sichere" Ehe viele Paare in einer Art Gleichgültigkeit verfallen, die unter anderem die eigene Figur betrifft. Man muss sich ja nicht mehr bemühen, denn den Partner hat man sicher unter Dach und Fach, außerdem liebt er einen ja so wie man ist. Ausnahmen bestätigen auch hier einmal wieder die Regel und in vielen Ehen geht einer nach einiger Zeit auf Abwegen, weil der andere sich weder bemüht einem zu gefallen noch etwas gegen die anschwellenden Kilos tut.
Der Sicherheitsgedanke einerseits und die gemeinsam verbrachte Zeit auf dem Sofa, sowie gemeinsames Essen fordern über kurz oder lang ihren Tribut. Einer oder beide gehen in die Breite, was gerade anfangs richtig schleichend geschieht. Doch irgendwann ist es soweit und man sieht sich in einem bestimmten Moment im Spiegel oder den Partner mit jemand anderem im Arm. Damit es nicht so weit kommt, sollte man sich einige wenige Tipps zu Herzen nehmen, die einem selbst mehr als gut tun und auch die Ehe lebendig erhalten.
Zunächst einmal heißt es auch als Verheiratete sich nicht allzu sicher zu wiegen, denn auch ein Ehering bedeutet nicht, dass der Partner sich nicht einmal abwenden kann. Sich selbst zu pflegen, Sport zu treiben und beim Essen im Zaum zu halten, sind Grundvoraussetzungen, damit man nicht mit jedem Ehejahr an Kilos zu legt und für den Partner interessant bleibt. Geschweige von dem eigenen Selbstbewusstsein, das man dann natürlich ausstrahlt und den Partner an der Seite zu Stolz anregt und auch die Verliebtheit anhalten lässt.
Gemeinsamkeiten in Form von Unternehmungen, wie etwa Fahrradtouren, Inliner fahren oder auch Segeln oder Wandern, halten beide fit und vermitteln gleichzeitig ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl. Öfter einmal runter von der Couch und in die Natur oder zum Tanzen gehen, leichte Mahlzeiten statt deftige Hausmannskost und auch getrennte Freizeitaktivitäten bringen wieder Schwung und ein Normalgewicht in die Beziehung. Somit muss eine Ehe nicht gleich bedeuten sich gehen zu lassen, sondern viel mehr täglich neu und spannend zu bleiben. Auch und gerade was die Figur angeht.
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