Brautstrauß

Brautsträuße oder Hochzeitssträuße als Blumenschmuck und klassischer Hochzeitsbrauch

Brautsträuße haben eine lange Tradition. Während der Trauung hält die Braut das hübsche Blumengesteck in der Hand. Auf der anschließenden Feier kommt es zum Brautstraußwerfen mit allen unverheirateten Frauen, bei der die nächste Braut ermittelt wird.

Braut in weißem Kleid hält Brautstrauß mit weißen Rosen in Händen
bride's bouquet © Suto Norbert - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Brautstrauß

Egal ob standesamtliche oder kirchliche Hochzeit, ob jüngeres oder älteres Brautpaar, jede Braut sollte einen Brautstrauß haben. Meist wird der Brautstrauß passend zum Kleid der Braut ausgesucht. Je nach Wunsch des Hochzeitspaares kann auch der übrige Blumenschmuck im Standesamt, der Kirche oder dem Saal passend zu den Blumen im Brautstrauß ausgerichtet sein.

Beliebte Blumenarten

Je nachdem, wie viel für den Brautstrauß ausgegeben werden möchte, wird dieser größer oder kleiner, zum Beispiel mit

rund oder länglich gebunden, mit Bändchen versehen usw.

Der Brauch des Brautstraußwerfens

In vielen Regionen Deutschlands ist es Brauch, den Brautstrauß kurz vor Schluss der Hochzeitsfeier um Mitternacht in die Menge der noch unverheirateten Frauen zu werfen. Die Frau, die den Brautstrauß fängt, heiratet traditionell als nächste.

Für diesen Brauch empfiehlt es sich, einen zweiten –identisch aussehenden- Brautstrauß fertigen zu lassen, der jedoch kleiner und somit günstiger ist. Denn wer wirft schon gern ein kleines Vermögen durch die Luft, das dann unsanft gefangen wird oder sogar auf den Boden fällt?

Meist sind die Brautsträuße so gebunden, dass sie getrocknet werden können und somit noch viele Jahre in einer Vase an den schönsten Tag des Lebens erinnern können.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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