15. Oktober 2009
Die meisten Beziehungen beginnen ähnlich: Man lernt sich kennen, geht zusammen aus oder unternimmt Dinge miteinander, dann verliebt man sich, und ruckzuck bekennt man sich zueinander und beginnt eine Beziehung. Doch das bedeutet noch lange kein Happy End und auch keinen stereotyp vorgezeichneten Weg. Denn eine Beziehung kann die unterschiedlichsten Formen annehmen:
Die klassische Beziehung mündet mehr oder weniger bald in eine Ehe. Nach wie vor ist die Ehe die Form des Zusammenlebens, die gesellschaftlich am meisten akzeptiert ist. Zudem bringt sie gewisse steuerliche Vorteile, die oftmals auch den letzten Zweifler überzeugen. Viele Menschen sagen, dass sie durch eine Heirat an gesellschaftlichem Ansehen gewinnen und als verheiratete Person auch bessere Karrierechancen haben.
Doch eine Beziehung kann auch ohne Trauschein über viele Jahre hinweg halten. Längst ist es nichts Besonderes mehr, dass ein Paar unverheiratet zusammen lebt. Die Bezeichnung "Wilde Ehe", die für diese Lebensform früher gebräuchlich war, mutet heute eher antiquiert an.
Eine Beziehung kann aber auch zu einer Fernbeziehung werden oder eine Fernbeziehung bleiben. Dies ist per Definition dann der Fall, wenn die Partner an weit voneinander entfernten Wohnorten leben und arbeiten, und sich nur an den Wochenenden oder zu noch selteneren Gelegenheiten sehen. Die Dauer und Qualität von Fernbeziehungen ist umstritten. In vielen Fällen können sie funktionieren, doch in den meisten Fällen haben die Partner das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt. Dennoch lassen die Lebensumstände ein Zusammenziehen häufig nicht zu.
Doch noch weitere Formen der Beziehungen sind denkbar: Kommt zum Beispiel zu der Beziehung noch eine weitere Person hinzu - abgesehen einmal vom Thema der Familienbildung - so entstehen so genannte Dreiecksbeziehungen. Meist hat dabei einer der Partner eine zusätzliche Liebesbeziehung zu einer dritten Person, also eine Affäre. Wird diese vom betrogenen Partner toleriert, so spricht man von einer Dreiecksbeziehung. Dreiecksbeziehungen entstehen auch dann, wenn beide Partner mit der dritten Person einen intimen Umgang pflegen.
Und nicht zuletzt kann aus einer Liebesbeziehung auch eine platonische Beziehung werden. Sie entsteht dann, wenn das erotische Interesse eines oder beider Partner am anderen Partner erlahmt, man sich aber weiterhin sehr gut versteht, und die mangelnde sexuelle Aktivität für die Beziehung keinen Trennungsgrund darstellt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
HEUTE | |
![]() | BEZIEHUNG |
11.02.12 | |
![]() | BEZIEHUNG |
![]() | BEZIEHUNG |
09.02.12 | |
![]() | BEZIEHUNG |
![]() | BEZIEHUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Beziehung Forum

