1. Juli 2006
Theaterregisseure wurden in einer Sitzung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung kritisiert, weil aus Urheberrechtsgründen jede zweite Aufführung zeitgenössischer Stücke verboten werden müsste, wie der Verleger Karlheinz Braun sagte.
Die Texte werden oftmals so verstümmelt, dass man sie nicht wieder erkennen würde, oder sie werden als Vorlage für eigene Phantasien benutzt. Damit wird der Urheberschutz der Schriftsteller missachtet.
Vor Gericht kommen solche Fälle selten, da es für die Verlage und Autoren zu kostspielig ist und eventuell auch ein Theater dadurch ruiniert würde.
Braun wurden hierbei auch von den Schriftstellern Theresia Walser und Roland Schimmelpfennig unterstützt.
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Mit den Lebensläufen von 260 Autoren und der Beschreibung von über 750 Werken ist der Harenberg Schauspielführer...