Spieleabend - Tipps zur Planung und Vorbereitung

Spielzug bei Mensch ärgere dich nicht, Brettspiel

Bevor man zu einem Spieleabend einlädt, ist ein wenig Organisationstalent gefragt - Wir geben Tipps zur Planung und Vorbereitung

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  • von Paradisi-Redaktion

Ein Spieleabend bietet immer Abwechslung und ist für Jung und Alt geeignet. Man kommt mit Familie oder Freunden zusammen; kennt man einige Mitspieler noch nicht, bietet ein solcher Abend eine sehr gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen. Damit der Spieleabend zu einem schönen Erlebnis wird, ist eine gute Vorbereitung wichtig. Holen Sie sich Tipps zur Planung und Vorbereitung eines Spieleabends.

Die Vorzüge eines Spieleabends

Monopoly und andere Brettspiele garantieren immer eine gute Unterhaltung. Ein Spieleabend hat auch einen sozialen Aspekt.

Gemeinsam spielen und dabei Spaß haben, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und verbindet. Man lernt sich auch besser kennen; oft kommt es beim Spielen zu unerwarteten Gefühlsausbrüchen.

Schnell kann man feststellen, wer ein guter und wer ein schlechter Verlierer ist. Es ist auch spannend, wie Sieger sich gebärden.

Außerdem erfüllt ein Spieleabend verschiedene Kriterien. Er lenkt ab und ist unterhaltsam. Das Spiel stärkt die Konzentration und man kann, je nach Spiel, auch etwas dazu lernen und es bringt Freude.

Tipps zur Organisation

Damit es ein unvergesslicher und gelungener Spieleabend wird, sollten einige Dinge in Sachen Organisation beachtet werden.

Das passende Spiel

Das Angebot an Gesellschaftsspielen ist so groß wie nie. Wenn man mit mehreren Spielern spielt, sollte man sich für eines entscheiden, das allen gefällt.

Wenn man Gäste einlädt und nicht nur im familiären Kreis spielt, sollte man sich im Vorfeld genau erkundigen, was gerne gespielt wird und welches Spiel besonders gut gefällt. Ein gutes Spiel soll vor allen Dingen unterhaltsam und interessant sein.

Die Wahl des richtigen Spiels ist ausschlaggebend für das Gelingen des Abends
Die Wahl des richtigen Spiels ist ausschlaggebend für das Gelingen des Abends

Dabei sollte man sich nicht nur auf ein Spiel beschränken. Bestenfalls hat man mehrere Auswahlmöglichkeiten und/oder Alternativen. Es kann durchaus sein, dass die Stimmung für das eigentliche Spiel an dem Abend nicht unbedingt passt und ein anderes ausgewählt wird; darauf sollte man vorbereitet sein.

In der Regel ist es am besten, wenn man sich für ein kurzweiliges, pfiffiges Spiel entscheidet - es sei denn, es handelt sich beispielsweise um einen Rollenspielabend; solche Spiele können deutlich länger dauern. Auf zu komplizierte Arten und Grüblerspiele, an denen man sich stundenlang den Kopf zerbrechen kann, sind für einen unterhaltsamen Spieleabend nicht die richtige Wahl, besonders dann nicht, wenn es sich nicht um routinierte Spieler handelt.

Schon bevor die Gäste eintreffen, sollte man das Spiel ausgepackt, auf Vollständigkeit überprüft und aufgebaut haben. Ebenfalls wichtig: der Gastgeber sollte die Spielregeln des Spiels kennen und diese den anderen kurz und verständlich näherbringen können. Ein Vorlesen nimmt mitunter zu viel Zeit in Anspruch.

Einladungen und Ambiente

Damit der Spieleabend gelingt, sollte man erst einmal den geeigneten Raum dafür aussuchen. Es kommt natürlich darauf an, mit wie vielen Spieleteilnehmern gerechnet wird.

Bei den Einladungen muss man berücksichtigen, dass die Spielerzahl bei den meisten Gesellschaftsspielen begrenzt ist. Die Einladungen sollten rechtzeitig gemacht werden, damit man die Zusagen erwarten kann.

In einem schönen Ambiente macht auch ein Spieleabend mehr Spaß. Es dürfen also ruhig frische Blumen oder ein paar schöne Kerzen aufgestellt werden. Eine Duftlampe mit einem fruchtigen ätherischen Öl sorgt für eine Wohlfühlstimmung.

Streit beim Spieleabend - warum das eigentlich friedliche Miteinander so oft Konflikte provoziert

Kindliche Emotionen, Schummeln und der Umgang mit Stärken und Schwächen führen häufig zu Streit

Gruppe alter Menschen beim Kartenspiel, alle lachen
Group of happy people enjoying a card game © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Viele Familien und Freunde setzen sich am Abend oder am Wochenende gern einmal zu einem Spieleabend zusammen. Oft endet der zur Entspannung gedachte Abend aber schnell mit Streit und schlechter Laune. Gesellschaftsspiele führen sehr oft zu Konflikten. Psychologen und Soziologen können erklären, warum dies so ist.

Schummeln und Emotionen

Psychologisch werden auch Erwachsene beim Spielen schnelle wieder zum Kind und reagieren oft dementsprechend emotional. Wer schummelt und erwischt wird, der ist für diesen Abend bei den anderen durch. Es gibt Fälle, in denen Freundschaften aufgelöst wurden, oder ein Streit beim Spielen in der Familie dazu führte, dass alte Themen wieder aufgegriffen wurden und so Beziehungen in die Brüche gingen.

Der Umgang mit Stärken und Schwächen

Der Grund für unser oft übersteigertes Reagieren ist, dass wir auch beim Spielen eine Entwicklung durchlaufen. Wer oft spielt, der wird ruhiger, wer selten in den Genuss kommt, der bleibt auf einer kindlicheren Stufe. Wir lernen beim Spielen über die Jahre hinweg, wie wir mit unseren Stärken aber auch Schwächen umgehen.

Aus soziologischer Sicht ist der Spieleabend eine ernste Sache, bei der wir unseren sozialen Charakter entwickeln können. Wer in der Entwicklung noch im Kindesalter steckt, der wird überreagieren - sowohl beim Gewinnen, als auch beim Verlieren.

Verpflegung und benötigter Platz

Selbstverständlich sollten die Gäste auch kulinarisch verwöhnt werden. Bei einem Spieleabend sollte man allerdings nebenher essen können, damit das Spiel nicht unterbrochen werden muss. Am besten eignen sich dafür Knabbereien und kleine Snacks. Auch die Getränke darf man nicht vergessen.

Es gibt sehr bewegungsintensive Spiele wie beispielsweise Twister oder Activity; da braucht man dann auch genügend Platz. Brettspiele können für mehrere Stunden unterhalten, da benötigt man einen geeigneten Tisch und genügend Sitzgelegenheiten.

Am besten baut man das Spiel auf einem separaten Tisch auf und stellt die Getränke und Snacks auf einen Beistelltisch. So hat man ausreichend Platz zum Spielen und verhindert auch, dass beispielsweise ein Glas umkippt und das Spiel verschmutzt.

Wichtig ist übrigens auch die passende Beleuchtung. Zu dunkel sollte es auf keinen Fall sein, besonders dann, wenn man etwa mit Karten oder Würfeln spielt, die es zu erkennen gilt.

Grundinformationen und Hinweise zum Spielen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Rauswerfen © Kathrin39 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Mensch ärger Dich nicht © aidasonne - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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