21. Dezember 2011
Die sogenannte E-Zigarette ist viel teurer als eine normale Zigarette. Denn sie besteht aus einer Kartusche und einem Akku. Außerdem ist sie aus Plastik und ein kleines Lämpchen tut so als würde sie wirklich glühen, wenn man daran zieht. Einige Raucher versprechen sich von der E-Zigarette einen leichteren Nikotinentzug. Elisabeth Pott von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sagt, dass die E-Zigarette zum Rauchenaufhören nicht geeignet sei. Außerdem, so Pott, enthalte der Dampf der E-Zigarette zu 90 Prozent Propylenglykol und man wisse bisherob noch überhaupt nicht, das der Gesundheit schaden könne.
Aber die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) habe in einige Kartuschen Nitrosamine nachweisen können und die seien krebserregend. Das Deutsche Krebszentrum fordere sogar, die E-Zigarette als Arzneimittel einzustufen, weil sie Nikotin enthält. Und die EU-Kommission überlege sogar, ob sie die E-Zigarette womöglich ganz verbieten sollte, weil sie damit auf die Einwände der Gesundheitsverbände optimal reagieren könnte. Das könnte passieren, wenn die E-Zigarette in die überarbeitete Fassung der Tabakproduktrichtlinie aufgenommen würde, obwohl in der E-Zigarette gar kein Tabak enthalten ist.
Sehr problematisch findet Elisabeth Pott auch, dass viele Kartuschen der Plastikzigaretten süßliche Aromen enthielten. Dadurch sei die E-Zigarette eine Einstiegsdroge für Kinder und Jugendliche.
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