Die beliebtesten Musikstile im Überblick

DJ an den Reglern an einem DJ-Pult

Pop, Rock, Elektro, House, Schlager und Co - Bestimmte Musikstile werden besonders gerne gehört

Musik hören zählt zu den beliebtesten Hobbys überhaupt. Aber welche Musikrichtungen werden besonders bevorzugt?

Kaum ein Hobby ist so weit verbreitet wie Musik hören. Doch Musik ist nicht gleich Musik. So gibt es die unterschiedlichsten Musikstile und Geschmäcker.

Sie alle haben aber gemeinsam, dass sie der Freude und der Entspannung dienen. Die Auswahl an Musikrichtungen ist riesengroß, sodass für jedermann etwas dabei sein sollte. Zu den beliebtesten Musikrichtungen gehören unter anderem:

Popmusik

Die Popmusik zählt zu den Dauerbrennern auf der Beliebtheitsskala. Unter dieser Musikform versteht man Musik, die Mitte der 50er Jahre aus anderen Musikstilen wie dem Rock'n'Roll, dem Folk und der Beatmusik hervorging. Besonderen Anteil an dem Durchbruch der Popmusik hatten englischsprachige Bands wie zum Beispiel die Beatles.

Seit den 60er Jahren wird die Popmusik im großen Stil durch die Massenmedien verbreitet. Weitläufig zählt man jede Art von Musik, die von Massenmedien verbreitet wird, zur Popmusik. Dabei kann es sich um

  • Schlager
  • Tanzmusik
  • Musicals
  • Operetten
  • Filmmusik oder
  • populäre Jazz- und Folklore-Adaptionen

handeln. Detailliertere Informationen zum Genre der Popmusik finden Sie hier.

Hits im Kopf: Wie entstehen Ohrwürmer und warum denkt man ungewollt an sie?

Forscher vergleichen ohwurmverdächtige Hits mit "normalen" Songs hinsichtlich ihres musikalischen Aufbaus

Grafik des menschlichen Gehörs und Hörens, blaue Schallwellen führen ins Ohr
Ohr Anatomie Schall, 3D Illustration © axel kock - www.fotolia.de

Fast jeder kennt das Phänomen: Ein Lied kommt im Radio und verfolgt einen quasi für den Rest des Tages. Dabei summt man nicht nur Lieblingssongs vor sich hin, sondern hat plötzlich eine Melodie und/oder Textstelle im Kopf, obwohl man den Song nicht einmal mag. Wie kommt das?

Dem Ohrwurm-Charakter auf der Spur

Psychologen beschäftigen sich mit dem Phänomen der "Ohrwürmer" schon länger. Egal ob "Barbie Girl" von Aqua oder "Smoke on the Water" von Deep Purple - manche Hits bleiben ewig in den Köpfen. Dabei hat das weniger mit einem Kultstatus der älteren Songs zu tun, denn auch neuere Lieder schaffen es immer wieder, zu teils ungewollten Ohrwürmern zu werden.

Um den Grund dafür ein für alle Male zu klären, haben Forscher aus Großbritannien zunächst eine Umfrage unter 3.000 Menschen gemacht. Diese sollten angeben, welche Lieder für sie ein Ohrwurm sind. Die genannten Stücke wurden gesammelt und hinsichtlich ihres musikalischen Aufbaus mit anderen Songs, die keinen Ohrwurm-Charakter haben, verglichen.

Kinderlied- und Zeigarnik-Effekt

Am auffälligsten war eine Gemeinsamkeit, die bei den Hits auftrat, bei anderen Songs aber nicht: die Melodien hatten den Aufbau von Kinderliedern:

  • Dabei ist die Grundmelodie vergleichsweise simpel
  • mit eingängigen Tonwiederholungen und
  • an einprägsamen Stellen kommen wechselnde Tonhöhen.

Offenbar erinnert dieser Aufbau die Menschen unbewusst an Lieder ihrer frühen Kindheitstage, öffnet dauerhaft die Tür ins Gedächtnis und ein Ohrwurm ist geboren. Auf die Texte der Songs kommt es dabei gar nicht an, was auch erklärt, warum Menschen selbst dann ein Lied nicht aus dem Kopf bekommen, wenn sie es textlich gar nicht mögen oder sogar die Sprache gar nicht verstehen.

Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Grund, warum manche Lieder über Tage hinweg ins Bewusstsein zurückdrängen: den Zeigarnik-Effekt. Das Gehirn neigt dazu, unterbrochene Gedanken wieder aufzunehmen, während abgeschlossene Gedankenstränge als erledigt abgelegt werden. Denken wir an einen Song, wird er selten komplett im Kopf gehört. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er nach wenigen Momenten, Stunden oder auch Tagen wieder zurückkommt.

Ohrwürmer können hartnäckig sein – mit diesen Tipps wird man sie wieder los

Junge, rothaarige Frau hält ihre großen Kopfhörer an Ohren und lacht
Lachen beim Musikhören © Robert Kneschke - www.fotolia.de

Man hört eine Melodie, vielleicht auch nur in der Erinnerung, und schon geht sie nicht mehr aus dem Kopf. Ohrwürmer tauchen meist zu den unpassendsten Gelegenheit auf und halten sich dann hartnäckig. Mit ein paar Tricks kann man sie aber wieder loswerden.

Der Ursprung von Ohrwürmern ist eine Gedächtnisleistung: das Gehirn stellt zu einem Song einen emotionalen Bezug her und speichert ihn im Langzeitgedächtnis. Wenn dann später dieselbe Melodie angespielt wird oder wir in einen ähnlichen emotionalen Zustand geraten, taucht das Lied in der Vorstellung wieder auf. Der Wille hat darauf keinen Einfluss.

Das Gedudel im Ohr besteht selten aus einem ganzen Song. In der Regel sind es nur kurze Musikfetzen, kaum länger als sechs bis acht Sekunden. Forscher haben außerdem festgestellt, dass ein Lied nicht zu komplex werden darf, um als Ohrwurm wiedergeboren zu werden. Weder Songs mit großen Tonsprüngen noch komplizierte Rhythmen eignen sich für die Dauerschleife.

Wie wird man Ohrwümer los?

Hirnforscher vergleichen Ohrwürmer mit unvollendeten Gedanken. Bevor sie nicht abgeschlossen sind, geben sie keine Ruhe. Es kann also helfen, das Lied bewusst einmal im Ganzen zu hören.

Ein anderer Trick basiert auf der Limitiertheit unseres Gehirns: da der Ohrwurm in jenen Arealen des Gehirn verarbeitet wird, die für das Hören zuständig sind, kann man sie mit anderen akustischen Reizen verdrängen. Wenn wir gezielt ein anderes Lied hören oder vor uns hin pfeifen, kann unser Nervensystem den Ohrwurm nicht mehr parallel verarbeiten.

Aber Achtung: sensible Personen, die generell anfälliger für Ohrwürmer sind, können sich mit dieser Methode schnell den nächsten Gast ins Ohr einladen.

Schlager

Schlagersongs zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie sehr eingängig sind - sowohl die Musik als auch den Text betreffend. Meistens handelt es sich um deutschsprachige Lieder.

Oftmals wird dieser Stil als leichtgängige Tanz- und Unterhaltungsmusik beschrieben. Die Themen drehen sich häufig um das Thema Liebe. Mittlerweile gehören auch immer mehr jüngere Menschen zu der Schlagerzielgruppe, ein Trend, der unter anderem der Sängerin Helene Fischer zu verdanken ist. Hier gehen wir näher auf diesen Musikbereich ein.

Musicals

Musicals werden dem populären Musiktheater zugeschrieben. Sie vereinen Gesang und Musik sowie Schauspiel und Tanz in einer durchgängigen Handlung bzw. Geschichte, die auf einer Bühne, beispielsweise in Theatern, aber auch in größeren, berühmten Hallen, aufgeführt wird.

Oftmals bilden Literatur sowie Fernsehen die Grundlage eines Musicals; die Themen können sowohl humorvoll als auch tragisch ausfallen. Auch speziell für Kinder werden solche Darbietungen angeboten. Zu den weltweit bekanntesten Musicals zählen u.a.:

  • Starlight Express
  • Grease
  • Der König der Löwen
  • Cats
  • West Side Story
  • The Rocky Horror Show
  • Phantom der Oper
  • Tanz der Vampire

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema.

Musik: Was man hört, das sieht man auch

Studie beweist, dass Erwartungshaltung bei Wahrnehmung eine große Rolle spielt

Junge, dunkelhaarige Frau mit geschlossenen Augen hört Musik über Kopfhörer
Young Girl enjoys listening music in headphones © Gabi Moisa - www.fotolia.de

Wer traurige Musik hört, sieht überall traurige Gesichter. Ist jemand jedoch fröhlich gestimmt, glaubt er auch, von fröhlichen Menschen umgeben zu sein. Dies ergab eine Studie von Wissenschaftlern der Rijksuniversiteit im niederländischen Groningen (RUG).

Bei dem Test zeigten die Forscher den Probanden verschiedene Smileys. Gleichzeitig hörten diese fröhlich oder traurig stimmende Musik. Bei heiteren Klängen bemerkten die Teilnehmer eher die grinsenden Smileys, während sie bei düsteren Weisen eine Vorliebe für die traurig blickenden Smileys entwickelten.

Wissenschaftler Jacob Jolij erklärt dieses Verhalten damit, dass dabei die Erwartungshaltung eine entscheidende Rolle spiele. Menschen würden das erblicken, was sie auch erwarten würden zu sehen. Gehe man davon aus, einen bestimmten Gegenstand, wie etwa ein Fahrrad, in der Garage stehen zu sehen, so glaube man auch, das dort eines sei. Selbst wenn die Umrisse eines Objektes nur denen eines Fahrrades ähnelten.

Studie könnte helfen, Autisten besser zu verstehen

Diese Studie könne helfen, so Jolij, Autisten besser zu verstehen. Diese würden zwar erkennen können, dass ein Mensch die Mundwinkel nach oben ziehe, könnten aber daraus nicht schlussfolgern, dass diese Person auch fröhlich sei. Der Wissenschaftler begründet dies mit der gestörten Informationsverarbeitung im Gehirn. Während bei gesunden Personen die Stimmung großen Einfluss auf die Wahrnehmung habe, funktioniere dies bei Autisten anders.

Musikanalyse: Durchschnittslautstärke eines Songs nimmt mehr und mehr zu

Blonde Frau mit getönter Brille und weißem Top hört Musik über Kopfhörer
nice lady © Ivan Grlic - www.fotolia.de

Eine Firma, die sich mit den Trends, Inhalten und dem Aufbau von Musik der letzten Jahrzehnte bis heute beschäftigt, hat herausgefunden, dass die Durchschnittslautstärke eines Songs immer mehr zunimmt; dazu hat das Unternehmen "The Echo Nest" 5.000 Lieder der vergangenen 60 Jahre analysiert.

Das Ergebnis: allein in den vergangenen 20 Jahren ist der Lautstärkepegel um stolze 39 Prozent angestiegen. Dabei geht es nicht um die Tonstärke, die man mithilfe des Reglers einstellen kann, sondern um den Lautstärkeunterschied zwischen den leisesten und lautesten Elementen in einem Song. Nicht das Volumen der lautesten Teile zu; vielmehr sind es die leisesten Elemente, die mehr und mehr an Dynamik gewinnen.

Musik: Zu komplizierte Rhythmen sind nicht mehr tanzbar

Junge Frau wirft Kopf nach hinten, hört Musik über ihren Ipod
digital music © Jaimie Duplass - www.fotolia.de

Free-Jazz ist für Musiker eine gute Möglichkeit, um sich an den Instrumenten auszutoben und mit Rhythmen zu experimentieren. Für Zuhörer mag das künstlerisch sehr interessant sein, doch zum Tanzen verleihen derartige musikalische Spielarten nicht, wie Neurowissenschaftler von der Universität Oxford nun bestätigt haben.

Die Forscher spielten insgesamt 60 Testpersonen verschiedene Funk-Schlagzeug-Figuren vor. Diese unterschieden sich dabei im Hinblick auf ihre Synkopierung. Synkopen sind "Schläge neben dem Takt", sie erzeugen rhythmische Spannung und werden in allen musikalischen Genres verwendet.

Im Jazz haben Schlagzeuger allerdings besonders den Hang, mithilfe von Synkopen ungewöhnliche Rhythmen zu erzeugen. Das kam bei den meisten Teilnehmern der Studie nicht gut an. Wenn Drummer zu stark vom Grundrhythmus des Taktes abweichen, geht dies eindeutig zu Lasten der Tanzbarkeit.

Der Bass macht’s – der Rhythmus kommt aus der Tiefe

Schwarz-weiß Bild junge Frau hört über Kopfhörer Musik, Ohr ist gelb beleuchtet
musica 15 © olly - www.fotolia.de

Warum uns Musik mit rhythmischen Bässen und einer höheren Melodie gefallen, haben kanadische Wissenschaftler der McMaster Universität herausgefunden. Das Team von Laurel Trainor stellte fest, dass es einen engen Zusammenhang zwischen der Funktion des menschlichen Ohrs und dem Empfinden für Musik gibt. Damit erklärt sich auch, warum ein Musikstück eingängiger wirkt, als ein anderes.

Tiefe Tonfrequenzen werden vom Gehirn bevorzugt

Bei der Versuchsanordnung spielten die Experten den Teilnehmern alle halbe Sekunde gleichzeitig zwei Klaviertöne vor. Einer, der Töne, war hoch, der andere tief. Mal wurde der tiefe Ton 50 Millisekunden eher angeschlagen, mal der höhere. Die Probanden waren an ein EEG-Gerät angeschlossen und ihre Hirnströme wurden gemessen. Es zeigte sich, dass die Aktivität bei der Abweichung im niedrigen Frequenzbereich deutlich größer war. Das Gehirn sprach also bei tiefen Tönen viel stärker auf den Rhythmus an.

Bei einem Klopftest sollten die Teilnehmer den Takt mittrommeln. Auch hier dominierten die tiefen Frequenzen. Gab es dabei Störungen im Tempo, wurden die Probanden leichter aus dem Takt geworfen.

Ursache des Musikempfindens

Die Ursache für unseren Hang zum Bass sehen die Wissenschaftler im menschlichen Ohr begründet. Die Gehörschnecke scheint dafür verantwortlich zu sein, dass uns rhythmische Signale in niedriger Tonblage eher erreichen, als in höherer.

Musik folgt universalen Mustern – von Tonlängen bis zu sozialen Funktionen

Wissenschaftler haben die Strukturen verschiedener Musikrichtungen und Kompositionen aus aller Welt verglichen

Junger Mann mit Rastalocken oder Dreadlocks und großen Kopfhörern liegt auf dem Boden auf einem Schaffell und hört Musik
Young man sleeping on sofa listening to music © absolut - www.fotolia.de

Musik folgt weltweit ähnlichen Regeln. Auch wenn jede Region andere musikalische Stile pflegt, haben Forscher 18 Merkmale entdeckt, die von der Kultur unabhängig sind. Neben ähnlichen Bausteinen von Musikstücken sind das auch die sozialen Funktionen von

Musik ohne Grenzen?

Dass Musik keine Grenzen kennt, ist ein viel strapaziertes Motto von Gesangswettbewerben und internationalen Festivals. Wie sehr sich die Strukturen verschiedener Musikrichtungen und Kompositionen ähneln, wurde bisher aber kaum untersucht. Nun haben Wissenschaftler 304 Musikaufnahmen aus aller Welt verglichen.

Die Ergebnisse: zwar gibt es kein Merkmal, das alle Musikstücke eint, 18 Eigenschaften sind aber in allen untersuchten Regionen finden. Dazu zählt die Struktur von Takten ebenso wie einheitlichen Tonlängen und fünfstufige Tonleitern. Auch das Singen mit Bruststimme ist überall verbreitet.

soziale Ähnlichkeiten und biologische Konstanten

Darüber hinaus zeigen sich soziale Ähnlichkeiten. Ob

überall auf der Welt sorgt Musik dafür, dass die Menschen zusammenkommen. Hinzu kommen biologische Konstanten. So orientiert sich das musikalische Tempo häufig am Herzschlag oder dem Rhythmus beim Gehen.

Klassik

Auch die klassische Musik oder Klassik zählt zu den beliebtesten Musikstilen. Die Zeit zwischen 1760-1820 gilt als Hauptepoche dieses Stils. Frühklassik und Wiener Klassik zählen zu den Hauptbestandteilen.

Diese Musik wird für ein klassisches Orchester komponiert; auch die Kombination mit klassischem Gesang ist typisch. Die Klassik gilt als ernste und anspruchsvolle Musik - zu den bedeutendsten Komponisten zählen Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn. In diesem Artikel gehen wir detaillierter auf die klassische Musik ein.

Rockmusik

Ebenfalls zu den populärsten Musikrichtungen gehört die Rockmusik. Man verwendet den Begriff Rockmusik als Sammelbezeichnung für Musikstile, die durch die Vermischung des Rock´n Roll mit anderen Musikrichtungen wie Blues oder Beatmusik entstanden.

Charakteristisch für die Rockmusik sind Rockbands. Diese bestehen in der Regel aus

Mitunter sorgen Synthesizer, Hammond-Orgeln oder Keyboards für eine Ergänzung der Rockgruppen. Hier gehen wir genauer auf den Bereich der Rockmusik ein.

Alles über die nervigen Vuvuzelas

Was ist eigentlich eine Vuvuzela und warum stört sie die Fußballübertragung so immens?

Fußballfan mit Hut und Vuvuzela, Tröte
Fußballfan mit Fanfare © M. Schröder - www.fotolia.de

Vuvuzela – diese Bezeichnung ist im Moment oft zu hören. Und das eher selten in einem positiven Kontext. Die Plastiktröten verursachen nämlich einen unfassbaren Lärm – wie Fußball-Fans und auch Unbeteiligte schon zu Genüge feststellen mussten.

Was genau ist eine Vuvuzela?

Die Vuvuzela ist eine recht lange, mittlerweile aus Plastik gefertigte Plastiktröte. In Deutschland sind sie schon ab 5 Euro erhältlich. Das Problem daran: sie sind so laut, dass sie sogar schwerwiegende Hörschäden verursachen können. Messungen zufolge können sie Lärm von rund 123,9 Dezibel verursachen. Dieser Wert entspricht einer Lautstärke, die höher ist als bei einer Kettensäge (120 dB).

Welche Auswirkungen hat die Vuvuzela-Tröte?

Der enorme Lärm kann nicht nur auf die Hörfähigkeit schlagen – weshalb Ohrenstöpsel momentan auch heiß begehrt sind – sondern beeinträchtigen auch die Übertragung der Spiele. Der Ton der Fernsehübertragung erinnert an Unmengen von Bienen, die summen. Bei der Übertragung kann der Sound leider nicht rausgefiltert werden. Die einzige Möglichkeit wäre, die Mikros der Moderatoren besser abzuschirmen. Verbieten will man die Tröten allerdings nicht.

Und die deutsche Elf?

Unser Jogi Löw äußerte sich zu den Vuvuzelas. Er meinte, dass er schon beim Training bemerkt habe, wieviel Krach allein eine einzige Vuvuzela verursachen würde. Die Kommunikation auf dem Spielfeld ist dadurch enorm beeinträchtigt. Jogi überlegt, mit Zeichensprache zu kommunizieren.

Songs, die selbst die stärksten Männer zum Weinen bringen

Junger Mann in schwarzem Shirt liegt auf weißem Kissen auf Holzboden und hört Musik über Kopfhörer
Am chatten © Spectral-Design - www.fotolia.de

Die englische Musikgesellschaft PRS hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Songs von berühmten Musikern und Bands sogar Männer zum Weinen bringen können. Dazu wurden 1.700 Personen befragt. Das Ergebnis: das Lied, welches am stärksten auf die Tränendrüse drückt, ist "Everybody hurts" von REM.

Bei diesem Song werden selbst die stärksten Männer schwach und zeigen Gefühle. Auf Platz zwei landete "Tears in heaven" von Eric Clapton, der dieses Lied nach dem tödlichen Unfall seines Sohnes geschrieben hat. Auf Rang drei der traurigsten Songs wurde "Hallelujah" Leonard Cohen gewählt.

"Sound of Silence" - CD mit Stille einer Kirche ausverkauft

Für die Finanzierung der Renovierung einer britischen Kirche verkauft Byng friedvolle Stille auf CD

CD wird in CD-Player gelegt
cd player © Vladimir Mucibabic - www.fotolia.de

Um Geld für die Renovierung einer britischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert zu sammeln, hat sich ein Mitglied dieses Gotteshauses, Ronald Byng, etwas Außergewöhnliches einfallen lassen – er nahm eine CD auf, auf der es eine halbe Stunde lang nur Stille zu hören gibt, abgesehen von ein paar Straßengeräuschen oder dem Knarren der Kirchenbänke. Dass diese CD allerdings solche Erfolge feiert, damit hatte Byng nicht gerechnet.

Frieden und Ruhe auf CD

So ist die Produktion mittlerweile restlos ausverkauft und Byng erhielt unter anderem Bestellungen aus Ghana und Deutschland. "The Sound of Silence" ist nicht die erste Platte, auf der nichts zu hören ist, bereits vor einiger Zeit hat es so eine Produktion gegeben. Laut Byng sehnen sich die Menschen nach etwas Frieden und Ruhe in dieser schnelllebigen Zeit und diese CD käme somit genau richtig.

Da er seine CD in einer Kirche aufgenommen hat, hebt er sich damit von den anderen Angeboten ab, denn er hätte eine "wundervolle Qualität der Stille" kreiert, so der Kirchengänger.

Elektro

Die Musikrichtung Elektro wird auch als Elektromusik oder Electro bezeichnet. Darunter versteht man verschiedene Musikstile, die vorwiegend elektronisch umgesetzt werden. Die elektronische Klangerzeugung erfolgt vor allem durch Synthesizer und Drum Computer.

Die verschiedenen Stile der Elektromusik haben gemeinsam, dass ihnen die deutsche Band Kraftwerk als Inspiration diente. Zu den unterschiedlichen Stilen der Elektromusik zählen

  • Electro
  • Electro Funk
  • Electro Punk
  • Electro Pop und
  • Electroclash.

Detailliertere Informationen zum Bereich der Elektromusik finden Sie hier.

House

Zu den beliebtesten Stilen der elektronischen Tanzmusik gehört House. Diese Musikrichtung entwickelte sich zu Beginn der 80er Jahre in den USA.

Ein typisches Merkmal von House ist der Rhythmus im 4/4-Takt. Das Tempo der Musik liegt bei ungefähr 120 bis 130 Beats in der Minute (bpm). Den Namen "House" erhielt die Stilart durch den Musikclub Warehouse in Chicago, der die Musik erstmals auflegte.

Der Musikgeschmack jedes Menschen entwickelt sich in fünf unterschiedlichen Phasen

Junge Frau hat den Kopf nach hinten gelehnt und hört mit geschlossenen Augen Musik aus ihrem blauem Kopfhörer
Portrait of resting young woman at home with listening music. © Yuriy Shevtsov - www.fotolia.de

Wahrscheinlich jeder kennt das Phänomen, dass man früher einmal Musikgenres gut fand, mit denen man heutzutage absolut nichts mehr anfangen kann. Britischen Wissenschaftlern zufolge, ist dies ganz normal und Teil der Entwicklung des Musikgeschmacks eines jeden Menschen.

Wie eine Langzeitstudie zeigt, für die mehr als eine Viertelmillionen Personen befragt wurden, durchläuft nämlich jeder Mensch während der Entwicklung seines eigenen individuellen Musikgeschmacks verschiedene Phasen, die durch psychologische und soziale Bedürfnisse stark beeinflusst werden.

Die fünf Phasen

  • Die erste Phase ist die intensivste Phase, die sich im frühen Teenageralter ereignet. In dieser Phase geht es darum, die eigene Identität zu erkunden und neue, ungewöhnliche Dinge auszuprobieren, auch was die Musik angeht.
  • In der nächsten Phase geht es darum, die zunehmende Selbständigkeit im frühen Erwachsenenalter zu demonstrieren und zu zelebrieren, gefolgt von einer Phase, in der die Suche nach der großen Liebe und der Wunsch nach einer eigenen Familie den Musikgeschmack beeinflussen.
  • Darauf folgt den Forschern zufolge eine Phase des kultivierten, klassischen Musikgeschmacks, mit dem Status und Intellekt zum Ausdruck gebracht werden sollen.
  • Im höheren Alter, wenn das Bedürfnis, von Anderen akzeptiert zu werden, nicht mehr dominiert, pendelt sich der Musikgeschmack schließlich bei eher einfachen, anspruchslosen Genres ein.

Wann klingt Musik schlecht? Der individuelle Geschmack ist abhängig von der Prägung

Die soziale Prägung entscheidet darüber, ob eine Melodie als harmonisch wahrgenommen wird, oder man nur Dissonanzen hört

Mädchen in grauem Shirt hört Musik mit einem großen Kopfhörer und hat den Mund weit geöffnet
big earphones © Andrey Kiselev - www.fotolia.de

Für viele Menschen ist Musik ein Teil des Lebens, denn sie drückt Gefühle aus, hilft beim Entspannen und verbindet mit Freunden. Welche Musikrichtung dabei am besten gefällt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dennoch gibt es durch die Genre gewisse Ähnlichkeiten. Wir wollen Stimmen und Instrumente hören, die gewisse Harmonien erzeugen.

Der Gedanke, dass Dissonanzen von allen ähnlich abschreckend empfunden werden, wird von vielen geteilt. Doch eine britische Studie konnte das nicht betätigen. Interessanterweise war vielmehr das Gegenteil der Fall.

Harmonie oder Dissonanzen?

Die Forscher arbeiteten mit dem Tsimane-Volk zusammen, das im bolivianischen Regenwald zuhause ist. Diese Menschen waren Zeit ihres Lebens nicht mit westlicher Musik irgendeiner Art in Berührung gekommen. Sie kannten also weder Klassik noch Rock, Metal oder Jazz etc.

  1. Insgesamt 64 der Regenwaldbewohner nahmen an einem Experiment teil und bekamen über Kopfhörer verschiedene Musik vorgespielt. Sie sollten den Forschern sagen, was für sie angenehm und was unangenehm klingt. Den Studienteilnehmern gefielen viele harmonische Tonfolgen, aber ebenso viele Akkorde oder Stimmen, die in unseren Zivilisationen allgemein als Dissonanzen empfunden werden.

  2. Man verglich dies mit einer Kontrollgruppe aus US-Amerikanern, von denen 24 sogar Musiker waren. Diese Gruppe bevorzugte die harmonischen Klänge.

  3. Die Forscher suchten daraufhin noch eine dritte Gruppe aus bolivianischen Stadtbewohnern. Diese 50 Personen hatten bisher wenig Kontakt zu westlicher Musik, aber zumindest einige Lieder kannten sie. Es zeigte sich, dass in dieser Gruppe vermehrt Dissonanzen als unangenehm bewertet wurden. Die Wahrnehmung war also bereits schrittweise verändert worden.

Die soziale Prägung

Interessant war, dass sich alle drei Gruppen komplett einig waren, wenn sie natürliche Geräusche wie Lachen oder Seufzen bewerten sollten. Tatsächlich entscheidet demnach die soziale Prägung darüber, ob eine Melodie als harmonisch wahrgenommen wird, oder man nur Dissonanzen hört.

Welche Musik Bürger mit einem ausländischen Hintergrund hören

Afrikanische Frau in gelbem Shirt sitzt mit Smartphone und Kopfhörern auf der Couch und hört Musik
happy african woman with smartphone and headphones © Syda Productions - www.fotolia.de

In Nordrhein-Westfalen ließ der Landesmusikrat eine Umfrage durchführen, in deren Rahmen 100 Musiker aus insgesamt 25 Staaten zu dem Thema befragt wurden, welche Musik sie bevorzugt anhören.

Hierbei kam heraus, dass die Bürger mit einem ausländischen Hintergrund bevorzugt Musik aus ihrem Heimatland anhören und sich für klassische Musik oder auch internationalen Pop viel weniger interessieren. So zeigen die Migranten in 29% der Fälle eine Vorliebe für Klassik, 33% für Musik aus aller Welt und ein Drittel der Umfrageteilnehmer kann sich für Pop begeistern.

Die beste Musik beim Sex - die Top Ten der Lieblingstitel

Paar beim Sex auf dem Bett, Fokus liegt auf den ineinander gefalteten Händen
Young couple making love in bed focus on hand © marchsirawit - www.fotolia.de

Beide sind heiß auf einander, man stürmt in die Wohnung, die Kleidung ist längst überflüssig, nur eins fehlt noch – die Musik. Doch aufgepasst, hier kann einiges schiefgehen. Ob der Abend ein Reinfall wird oder doch noch „in die Hose“ geht, kann durch die Musikwahl beeinflusst werden. Aber welche Lieder kommen in Frage?

Natürlich gibt es da keine Universallösungen, da jeder Mensch und somit auch sein Musikgeschmack verschieden ist. Jedoch sind sich viele bei einigen Songs einig. Dazu gehören:

  • Christina Aguilera: „Dirrty"
  • George Michael: „Careless Whisper"
  • Oasis: „Wonderwall"
  • Phil Collins: „True Colours"
  • John Mayer: „Your Body is a Wonderland"
  • Mario: „Let me love you"
  • Sade: „By your Side"
  • Alicia Keys: „Like you’ll never see me again"
  • Beyoncé: „Speechless"
  • Black Eyed Peas: „True"

Deutsche Musik im Vormarsch - über die Hälfte der Top-100-Alben kommen aus Deutschland

Wer sprach noch einst von der zunehmenden Amerikanisierung vor allem in der populären Musik? Die aktuellen Zahlen aus der Musikindustrie belegen jedenfalls gegenteiliges. Dem Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie zufolge befanden sich im Jahre 2011 in den Top-100-Charts rund 55 Alben aus deutscher Produktion, von denen 29 Prozent auch deutschsprachig waren.

Diese Zahlen zeigen, dass sich die Deutschen scheinbar im musikalischen Bereich wieder mehr mit ihrer Sprache identifizieren. Einen so hohen deutschen Anteil in den Top-100-Charts hat es seit 20 Jahren nicht mehr gegeben.

Früher war alles besser? Zumindest die Musik war vielfältiger

Blick in einen Konzertsaal voller Instrumente und Stühle für die Musiker, vorne stehen große Celli
Cello Music instruments on a stage © VTT Studio - www.fotolia.de

Die heutige Popmusik ist um einiges lauter als noch vor wenigen Jahrzehnten und wesentlich eintöniger. Das ist nicht die Auffassung eines missgelaunten Onkels, sondern das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die im Magazin "Scientific Reports" veröffentlicht wurde. Eine Gruppe um Joan Serrà vom Nationalen Spanischen Forschungsrat analysierte fast eine halbe Million Lieder aus dem Zeitraum 1955 bis 2010.

Deutlich wurde dabei, dass die Aufnahme-Lautstärke der Musik nicht nur immer weiter zugenommen hat, sondern zugleich auch die Vielfalt der Melodien und Akkorde abnahm. In die Bewertung floss nicht nur Pop- und Rockmusik ein, sondern auch andere moderne Musikströmungen wie Hip Hop, Metal und elektronische Musik. Der Trend geht dabei überall zu einer Schablonenhaftigkeit.

Nicht ganz ernst gemeint ist hoffentlich Serràs Empfehlung an die Musikindustrie: Um ein altes Lied heute noch einmal zum Hit werden zu lassen, sollten einfach die meistverbreiteten Akkorde genutzt werden, die Instrumente modernisiert werden - und alles wesentlich lauter aufgenommen werden.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: funky young female dj closeup © dan talson - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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