Was bei der Welpenerziehung besonders zu beachten ist

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  • von Paradisi-Redaktion
Nahaufnahme Gesicht eines Dackelbabys

Och, wie niedlich! Mit ihren tapsigen Pfoten, dem kuscheligen Fell und dem treuen Blick bringen Welpen die Herzen ihrer Fans zum Schmelzen. Trotzdem sollten frischgebackene Hundebesitzer gerade in der Anfangszeit auf Konsequenz setzen - schließlich ist die richtige Welpenerziehung alles andere als ein Zuckerschlecken.

Wichtige Voraussetzung für eine optimale Erziehung, die wirken kann: Suchen Sie einen seriösen Züchter, der den Welpen ausreichend Zeit mit ihrer Hundemutter bietet. Das schafft eine stabile, emotionale Grundlage und kann helfen, etwaige Verhaltensauffälligkeiten von vorneherein zu vermeiden.

Stress vermeiden

Im neuen Zuhause angekommen, möchte jeder das kleine Fellknäuel erst einmal überschwänglich begrüßen. Das ist verständlich, trotzdem sollte der Hund gerade in den ersten Wochen nicht überfordert werden. Welpen haben noch ein ausgesprochen hohes Schlaf- und Ruhebdeürfnis - ganz egal, wie aufgedreht und lebhaft sie zwischendurch auch wirken mögen.

Deshalb vermeiden sie bitte alles, was den Hund überfordern oder stressen könnte. Von Anfang an sollte er einen festen Rückzugsort in der Wohnung haben, also zum Beispiel ein eigenes Körbchen an einem ruhigen Ort. Auch Kinder im Haus müssen lernen, dass ihr neuer Familienhund hier ungestört sein darf.

Konsequent bleiben

Umgekehrt muss auch der Hund lernen, sich an einige Regeln zu halten - und zwar von Anfang an! Der bekannte Spruch "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" gilt auch für die Hundeerziehung.

Welpen sollten von Anfang an ihre Grenzen aufgezeigt bekommen - liebevoll, aber unmissverständlich und konsequent. Sie möchten nicht, dass ihr Hund später immer wieder im Bett liegt? Dann dürfen Sie dies auch dem Welpen nicht erlauben.

Grundsätzlich gilt: Setzen Sie auf positive Verstärkung, wenn Ihr Hund wünschenswertes Verhalten zeigt und tadeln Sie unerwünschtes Verhalten. Ein lautes, deutliches "Nein!" wirkt oftmals schon Wunder - körperliche Strafen sind selbstverständlich absolut tabu.

Mindestens ebenso wichtig: Hunde können Zusammenhänge nur direkt erkennen. Sagen Sie deshalb sofort, wenn Ihnen etwas nicht passt - im Nachhinein hat dies leider keinerlei Wirkung.

Das Alleinebleiben trainieren

Auch das Alleinebleiben sollten Hundebesitzer mit ihrem Neuzugang rechtzeitig lernen: Am besten Schritt für Schritt mit zunehmender Steigerung. Dabei hilft es, dem Welpen ein rundum gutes Gefühl zu vermitteln. Er soll verstehen, dass Alleinesein nichts Schlimmes bedeutet, sondern ganz normal ist.

Deshalb dürfen Angst und Trauer des kleinen Vierbeiners auf gar keinen Fall ungewollt verstärkt werden, indem man ihn tröstet. Ignorieren Sie dieses Verhalten vielmehr und gehen Sie ganz gewohnt aus dem Haus - der Hund wird merken, dass ihm keine Gefahr droht, und sich an diesen Zustand gewöhnen.

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  • Bildnachweis: my little friend © Eric Gevaert - www.fotolia.de

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