Handyspiele - Merkmale, technische Voraussetzungen und beliebte Beispiele

Junges lachendes Paar streckt Handy in Kamera

Von Tetris on Mobile bis StickMan Rocks - Handyspiele gibt es in großer Auswahl: Wir geben einen Überblick über Angebot und beliebte Beispiele

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  • von Paradisi-Redaktion

Als Handyspiele werden Computerspiele für Mobiltelefone bezeichnet. Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Zu den unterschiedlichen Spielarten zählen beispielsweise Jump and Run-Spiele, Rennspiele, Actionspiele oder auch Sportspiele. Häufig sind Spiele dieser Art bereits auf dem Mobiltelefon vorinstalliert; man kann sie aber auch im Internet erwerben. Lesen Sie alles Wissenswerte zum Thema Handyspiele.

Merkmale

Unter Handyspielen versteht man Computerspiele, die auf einem Mobiltelefon gespielt werden. Sie ähneln Spielen für Spielekonsolen oder PCs.

War in früheren Zeiten ein Telefon darauf beschränkt, dass man lediglich damit telefonierte, lassen sich heute mit Mobiltelefonen die verschiedensten Dinge tun. Zu den zahlreichen Möglichkeiten gehört zum Beispiel das Spielen von Handygames.

Mittlerweile gibt es viele Computerspiele, die man als Handyversion für sein Mobiltelefon bekommt. Online stehen so genannte Highscore-Tabellen zur Verfügung; hier können die Spieler ihre Leistungen mit denen der anderen vergleichen.

Zudem beliebt: Multiplayer Spiele (MMORPG). Eigenen Angaben zufolge hat der deutsche Gamentwickler CipSoft die erste Version herausgebracht. Handys mit Internetverbindung werden auch gerne als Plattform genutzt, um Outdoor-Multiplayer-Spiele zu spielen. Hierbei wird vor allem auch die satellitengestützte Navigation (GPS) genutzt.

Gratis Apps & Spiele können sich als Kostenfalle erweisen!

Für Fans von Spieleapps und Erziehungsberechtigte solcher, ist Vorsicht besser als Rücksicht

Hände eines Mannes, der ein Smartphone bedient
man hands touching smartphone bright background, closeup © anyaberkut - www.fotolia.de

Wer häufig im World Wide Web oder auch mit seinem Smartphone unterwegs ist, der weiß, welche Spiele und Spiele-Apps aktuell voll im Trend liegen. Und gespielt wird heute quer durch alle Alters- und Berufsschichten - vom Teenager bis zum internetaffinen Senioren. Schließlich sind die Anwendungen oft so simpel wie genial programmiert, dass sie echtes Suchtpotential besitzen.

Tückische Werbebanner

Neben diesem, über das andernorts bereits häufig berichtet wird, bergen Online-Spiele und Smartphone-Apps jedoch noch eine weitere Gefahr: Ein falscher Klick genügt, und das Vergnügen kann zur echten Kostenfalle werden. Grund hierfür sind Werbebanner und scheinbar kostenlose Einblendungen, die zum Beispiel zu anderen Spiele-Angeboten leiten sollen.

Wer einmal überlegt, wie Anbieter kostenloser Spiele überhaupt Geld mit ihrer Erfindung machen können, der kommt schnell zur Einsicht: Wenn die App gratis ist, dann muss dieses Geld irgendwie anders eingeholt werden. In diesem Fall also zum Beispiel durch geschaltete Werbung, die den Nutzer schnell zu kostenpflichtigen Angeboten weiterleiten soll.

Guter Rat kann Teuer werden

Und was, wenn das Angebot tatsächlich angeklickt und eine Zahlung bestätigt wurde? Manchmal sind die entsprechenden Klauseln so gut versteckt, dass selbst gewiefte Internetprofis keinen Verdacht schöpfen. In dem Fall ist guter Rat teuer - im wahrsten Sinne des Wortes.

Mit einer Beratung beim Verbraucherschutz können sich Geschädigte schon einmal unverbindlichen Rat einholen. Wer nicht zahlen möchte, der sollte einen Rechtsanwalt einschalten und nach seinen juristischen Möglichkeiten fragen. Ansonsten bleibt nur, in den sauren Apfel zu beißen - und künftig noch genauer hinzuschauen, was man dort eigentlich anklickt.

Die Rechtslage bei minderjährigen Nutzern

Etwas anders könnte der Fall liegen, wenn Minderjährige versehentlich kostenpflichtige Spiele nutzen. Hier ist der rechtliche Stand nicht eindeutig: Manch ein Gericht bewertet das bloße Anbieten kostenpflichtiger Spiele an Kinder und Jugendliche als sittenwidrig, wodurch dann keine Zahlungspflicht bestünde. Viele Richter sehen dies aber anders und die Eltern durchaus in der Pflicht.

Erziehungsberechtigte sollten deshalb also besser auf Nummer Sicher gehen und nicht nur die entsprechenden Sicherheitseinstellungen von Smartphone und Computer überprüfen, sondern auch ein klärendes Gespräch mit dem Nachwuchs führen - Aufklärung ist auch bei teuren Zusatzangeboten oft noch immer die beste Methode.

Kinder unterschätzen Folgekosten - Medienratgeber warnt vor Gratis-Spielen

Schüler tippt mitten im Unterricht auf seinem Smartphone, Lehrer schreibt gerade etwas an die Tafel
student boy with smartphone texting at school © Syda Productions - www.fotolia.de

Der Medienratgeber "Schau hin" warnt vor versteckten Kosten bei Gratis-Spielen, die aus dem Internet heruntergeladen werden können. "Freemium-Games" seien meist nur in einer Basisversion kostenlos, teure Folgekosten entstünden durch "In-App-Käufe". Die verdeckten Kosten sind laut dem Medienratgeber für Kinder und Jugendliche nur schwer zu überblicken.

"Schau hin" informiert Eltern über Gefahrenquellen, die sich für Kinder aus der Nutzung elektronischer Medien ergeben. Die Initiative wird von dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mitgetragen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sei es für Eltern sinnvoll, auf das Surfverhalten ihrer Kinder zu achten. Smartphones und Tablet-Computer können mit Schutzprogrammen ausgerüstet werden.

Die Anwendung "In-Apps" kann zudem deaktiviert werden, damit Kinder kostenlose Spiele nicht mit weiteren Features aufrüsten können. Darüber hinaus gibt es Internetseiten (jugendschutzprogramm.de, kinderserver-info.de), die kostenlose Anwendungen ohne teure Zusatzkosten anbieten.

Mobile Spiele werden immer beliebter

Hand hält ein Smartphone, aus dem viele bunte Icons kommen (Fotomontage)
Businessman using modern mobile phone © sdecoret - www.fotolia.de

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage nutzt bereits heute jeder dritte Spieler sein internetfähiges Smartphone zum Spielen, was an der einfachen Handhabung sowie der geringen Kosten und der großen Spielauswahl liegt.

Im Vergleich zu 2011 kletterte somit der Gesamtumsatz mit Smartphone-Spielen im letzten Jahr um 36 Prozent auf 38 Millionen Euro. Branchenexperten rechnen auch im laufenden Jahr mit einem enormen Wachstum im Bereich Mobile Gaming.

Dies liegt unter anderem daran, dass die Spiele-Industrie durch den Absatzboom der Smartphones und Tablets extrem profitiert und dadurch immer mehr neue Kunden anlockt.

Technische Voraussetzungen

Häufig sind die Spiele recht simpel strukturiert, da sie grafisch und technisch nicht mit Computern oder Spielekonsolen mithalten können. Die meisten neuen Handys verfügen bereits über vorinstallierte Spiele, die als Zugabe zum Kauf dienen.

Sie lassen sich aber auch im Internet erwerben und auf dem Mobiltelefon installieren. Liefen in früheren Zeiten Handygames nur in Schwarz-weiß ab, ist es heutzutage möglich, sie in Farbe zu spielen.

Gespielt werden Handygames mithilfe der Tastatur des Mobiltelefons. Oftmals verwendet man dabei die Tasten 2, 4, 6 und 8 als Richtungstasten, während Taste 5 als Aktionstaste und Bestätigungstaste dient.

In den meisten Fällen lassen sich die Handyspiele mühelos mit nur einem Finger steuern. Außerdem ist jedes Spiel mit einem Menü ausgestattet, in dem auch die Funktion der einzelnen Tasten erklärt wird.

Das Handy muss gewisse technische Voraussetzungen erfüllen um damit spielen zu können
Das Handy muss gewisse technische Voraussetzungen erfüllen um damit spielen zu können

Trotz der wachsenden Beliebtheit von Handyspielen sind viele Konsumenten sich unsicher darüber, ob ihr Handy über die notwendigen technischen Voraussetzungen verfügt, um damit Games spielen zu können. Bei den meisten modernen Handys wird das Spielen von Handyspielen unterstützt. So besitzen sie ein Farbdisplay und unterstützen die Programmiersprache Java bzw. die auf Mobiltelefone abgestimmte Version J2ME.

Um Spiele aus dem Internet herunterladen zu können, ist allerdings eine Unterstützung der GRPS-Technologie (General Pocket Radio Service) sowie der WAP-Technologie (Wireless Application Platform) erforderlich. Diese beiden ineinander greifenden Techniken machen die Teilnahme von Handys am Internet möglich und erlauben es, aus dem Netz Daten auf das Mobiltelefon zu laden.

Weitere Soft- und Hardwares sind dazu nicht nötig. Bei zahlreichen Handys besteht bereits eine Unterstützung der UMTS-Technologie (Universal Mobile Telecommunications System), was für Handygames durchaus vorteilhaft ist, da UMTS eine schnellere Übertragung der Daten ermöglicht.

Außerdem werden von einigen Netzanbietern Tarifmodelle angeboten, bei denen eine pauschale Abrechnung der Datentransfers, die mithilfe der UMTS-Technologie durchgeführt werden, erfolgt. Eine Voraussetzung für das Spielen von Handygames ist UMTS jedoch nicht.

Beliebte Beispiele

Die Auswahl an Handyspielen ist riesengroß und nimmt immer mehr zu. So haben manche Unternehmen über zweitausend Spiele aller Art in ihrem Sortiment. Dazu gehören unter anderem verschiedene Klassiker wie Tetris oder Handy-Versionen von Spielen, die einst für große Spielekonsolen erdacht wurden wie zum Beispiel die Arcade-Spiele Frogger und PacMan.

Angeboten werden Spiele aller Art wie zum Beispiel

Es sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Einige der beliebtesten Handyspiele sind:

Tetris on Mobile

Tetris on Mobile ist die Handy-Version des Spiele-Klassikers Tetris. Das Spiel faszinierte einst unzählige Gameboy-Besitzer und zählt auch heute zu den beliebtesten Handyspielen.

Bei Tetris fallen einzelne Spielsteine in immer schnellerem Tempo aus der oberen Spielhälfte in die untere Hälfte, wobei der Spieler die Steine drehen und passend platzieren muss. Tetris on Mobile ist so beliebt, dass es schon über hundert Millionen Mal auf Handys installiert wurde.

Kultspiel Tetris ist seit 25 Jahren heiß begehrt

Jeder, der mal einen Gameboy besessen hat, weiß, worum es geht: das Spiel mit den rechteckigen, fallenden Figuren. Seit einem Vierteljahrhundert ist es nun im Handel, und noch immer nimmt der Hype nicht ab. Jetzt hat er sich allerdings verlagert: aufs Handy.

“Tetris on Mobile“ heißt die Version, die man sich für sein Handy für unterwegs runterladen kann. Und das ist enorm beliebt, das günstige Game wurde nach Angaben von Electronic Arts bereits über 100 Millionen mal aufs Handy gezogen. Somit bringt es – bei den geringen Programmierkosten – auch noch mit 25 Jahren auf dem Buckel ordentlich Geld in die Kassen.

Traffic Rush

Ein weiteres beliebtes Handyspiel ist Traffic Rush. Das Spielprinzip ist relativ simpel. So muss der Spieler den Verkehr auf einer Kreuzung regeln und dabei sicherstellen, dass es nicht zu Unfällen kommt. Durchquert wird die Kreuzung von zahlreichen Fahrzeugen wie Motorrädern oder LKWs, die in verschiedenen Geschwindigkeiten unterwegs sind.

Coin Football

Bei dem Spiel Coin Football stehen dem Spieler drei Münzen zur Verfügung, die er allesamt als Ball einsetzen kann. Allerdings muss eine Münze stets mit den beiden anderen Münzen gespielt werden, was etwas Übung erfordert.

Boost 3D

Bei Boost 3D müssen sich die Spieler durch einen dreidimensionalen Tunnel bewegen. In diesem Tunnel gilt es jedoch einige Hindernisse zu überwinden.

Stick Man Rocks

Ein anderes interessantes Handyspiel ist Stick Man Rocks. Dabei klettert ein Strichmännchen immer weiter nach oben. Der Spieler muss das Männchen dabei vor zahlreichen Gefahren wie Steinschlägen oder wilden Tieren schützen.

Weitere Handyspiele

Weitere beliebte Handyspiele sind

  • Inkvaders
  • Moto X Mayhem
  • Above
  • Turrican und
  • Cannon Fodder.

Studie betont zwei gute Seiten an "Pokémon Go"

Die beliebte Trend-App für das Smartphone birgt ein Plus für den Bewegungsapparat und das Gemeinschaftsgefühl

Junge Frau mit langen braunen Haaren nutzt lachend ihr schwarzes Smartphone
Woman browsing media in a mobile phone © Antonioguillem - www.fotolia.de

"Pokémon Go" ist in aller Munde und noch treffender: auf unzähligen Smartphones. Viele Menschen weltweit haben sich in die kleinen Taschenmonster aus Japan verliebt und versuchen die virtuellen "Pokémon" mit ihrer App zu fangen. Einer aktuellen Studie zufolge hat der Trend in Deutschland bereits spürbare Auswirkungen und damit sind einmal nicht die negativen Aspekte gemeint. Die Technische Universität Braunschweig hat in ihrer Untersuchung zwei positive Seiten beleuchtet.

Pokémon-Jagd auf Umwegen

Insgesamt befragten die Wissenschaftler 3.235 Menschen, die sich selbst als Besitzer und Spieler der App bezeichnet hatten. Zusammen ausgewertete, spielte die Mehrheit täglich und das zwischen 30 Minuten und bis zu zwei Stunden. Bei 24 Prozent lag die Zeitangabe sogar bei über zwei Stunden. Was Kritiker nicht gut finden, führt laut der Studie dazu, dass mehr Bewegung an der Tagesordnung ist.

Damit die virtuellen Monster gefangen werden können, müssen sich die Nutzer viel draußen bewegen und genau das tun 60 Prozent der Befragten vermehrt.

  • 55 Prozent sagten dabei, dass sie im Alltag nun öfter Umwege auf sich nehmen, damit sie das Spiel nutzen können.
  • 52 Prozent sagten, dass sie nun ihr persönliches Wohnumfeld sogar besser als zuvor kennen. Früher haben sie Wege direkt erledigt und wenig auf die nähere Umgebung geachtet.
  • 41 Prozent betonten auch, dass die App ihre Art der Fortbewegung verändert hat. Es wird für kürzere Wege häufiger das Auto stehen gelassen, da die "Pokémon-Jagd" dann einfacher ist.

Für den Bewegungsapparat ist das ein großer Gewinn.

Gestärktes Gemeinschaftsgefühl

Der zweite Vorteil, den die Studie sieht, ist die Auswirkung auf die Psyche. Die Anhänger des Trends unterhalten sich häufig mit Freunden darüber und schließen neue Bekanntschaften:

  • 60 Prozent gaben an, über das Spiel neue Menschen kennengelernt zu haben.
  • Das Gemeinschaftsgefühl wird insgesamt gestärkt, sagen 40 Prozent.

Fitter durch "Pokémon Go"? Der Effekt lässt bereits nach wenigen Wochen nach

Motivation für das Spiel und mehr Bewegung laut Studie nicht von langer Dauer

Fünf junge Schüler mit Schulrucksack befassen sich alle mit ihrem Smartphone
elementary school students with smartphones © Syda Productions - www.fotolia.de

Der Sommer 2016 war unter anderem von einem Trend geprägt: Menschen in allen Altersklassen installierten sich "Pokémon Go" auf ihrem Smartphone und jagten virtuelle Monster.

Der Trend aus Japan führte ersten Studien zufolge dazu, dass die Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag brachten. Um Monster in dem Spiel zu fangen, muss man sich bewegen und das veranlasste viele, öfter vor die Tür zu gehen und für kürzere Strecken auch auf das Auto zu verzichten. In den Sommer- und Herbstmonaten verbrachten viele Spieler mehrere Stunden mit der App und gaben in Befragungen an, viel öfter zu Fuß unterwegs zu sein. Sie erreichten damit einfacher die von der Weltgesund­heitsorganisation WHO empfohlene Tagesstrecke, die man zu Fuß gehen soll: rund 2.000 Schritt.

Doch inzwischen hat der Spielerausch bei vielen Nutzern nachgelassen und damit auch dem Aktivitätsplus einen Dämpfer verpasst. Dazu kommt eine aktuelle Studie aus Harvard.

Studie untersuchte das Bewegungsmuster ab dem Zeitpunkt des Downloads

Ein Forscherteam hatte sich die Bewegungsmuster von 1.000 Freiwilligen angesehen, die im Sommer "Pokémon Go" für sich entdeckt hatten. In den ersten sieben Tagen nach dem Download stieg die Aktivität deutlich an. Jeder legte im Schnitt täglich 955 Schritte mehr als sonst zurück.

Doch bereits ab der zweiten Woche sank das Aktivitätsmuster wieder und hatte sich nach nur sechs Wochen wieder dem persönlichen Ausgangswert angenähert. Der Hype hielt demnach nicht lang genug bei den Spielern, um wirkliche Bewegungsänderungen im Alltag zu verankern. Dabei spielte es auch keine Rolle, wie alt die Teilnehmer waren, welches Geschlecht sie hatten oder in welcher Umgebung sie wohnten.

"Pokémon Go" wirkt demnach auf die tägliche Bewegung ähnlich wie andere Bewegungsprogramme: Die Motivation der Menschen ist nur am Anfang da und nimmt dann rapide ab. Ein langfristiger Gesundheitseffekt ist so unwahrscheinlich.

Wo bekommt man neue Spiele her?

Auf den meisten Handys wurden bereits im Vorfeld einige Handygames installiert, die eine Zugabe des Herstellers zum Kauf des Mobiltelefons sind. Aber wo erhält man neue Handyspiele?

Internet

Handyspiele können nachträglich auf dem Mobiltelefon installiert werden, sofern dieses über eine geeignete Schnittstelle verfügt. Neue Handyspiele lassen sich vor allem im Internet erwerben. Dort werden sie von zahlreichen verschiedenen Portalen angeboten.

Da die Handygames, die sich auf dem Markt befinden, immer auf einen bestimmten Gerätetyp zugeschnitten sind, sollte man sich erst einmal auf der Webseite des Anbieters erkundigen, ob die Spiele, die man installieren möchte, auch vom eigenen Handy unterstützt werden. Bei einem Besuch des WAP-Portals des Handyherstellers wird allerdings eine automatische Identifikation vorgenommen. Diese Methode ist am einfachsten für den Handybenutzer, da diesem dabei nur Spiele offeriert werden, die sich für sein Handy eignen.

Das Internet als wichtigster Anbieter von Handyspielen
Das Internet als wichtigster Anbieter von Handyspielen

WAP, SMS, Computer

Um an neue Handyspiele zu gelangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehört die Bestellung eines Spiels über das WAP-Portal des eigenen Netz-Anbieters. Erreichen lassen sich diese Portale in der Regel über eine Multimediataste auf dem Mobiltelefon, die bereits vorkonfiguriert ist. Die Verrechnung des Kaufpreises erfolgt dann unmittelbar über die gewöhnliche Handyrechnung.

Eine Alternative ist das Verschicken des Bestellcodes eines Handygames via SMS an eine Kurzwahlnummer des jeweiligen Betreibers. Den Kaufpreis des Handygames zieht man dann direkt vom Guthaben ab. Normalerweise liegen die Kosten für Handyspiele zwischen 3 und 5 Euro.

Ist die Bestellung per SMS erfolgt, bekommt der Kunde einen Download-Link, der ihn zum gewünschten Spiel führt. Bestellt man in einem WAP-Portal, hat man die Möglichkeit, das Handygame auf direktem Wege auszuwählen und anschließend zu downloaden.

Eine weitere Möglichkeit neue Spiele auf dem Mobiltelefon zu installieren, ist eine Übertragung vom Computer auf das Handy. Diese erfolgt mithilfe einer Kabel-, Bluetooth- oder Infrarotverbindung.

Hat man das neue Spiel erst einmal erfolgreich heruntergeladen, kann man es jederzeit spielen. Allerdings lassen sich gekaufte Spiele immer nur auf einem Handy benutzen, da sie an die Seriennummer des Mobiltelefons gekoppelt sind.

Worauf ist zu achten?

Das Internet ist voll von Seiten, die Handyspiele im Angebot haben. Häufig werden die Partnerprogramme großer Anbieter genutzt. Hier muss man aufpassen: häufig erfolgen Bestellungen eines Abos, ohne dass zuvor darauf hingewiesen wurde.

Seriöse Anbieter erkennt man an einigen Merkmalen. So sollten

  • Screenshot
  • Bilder
  • Videos
  • Spielberichte
  • Bewertungen sowie
  • eine ausführliche Beschreibung, auch in Sachen Steuerung

vorhanden sein.

Grundinformationen und Hinweise zu Handyspielen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: copule with mobiles © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Modern mobile devices © Oleksiy Mark - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Mobile Security © psdesign1 - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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