Briefmarken - Merkmale, Arten und Möglichkeiten der persönlichen Gestaltung

Blonde, lächelnde Frau hält leeren, weißen Briefumschlag in Kamera

Briefmarken gibt es in unterschiedlichen Formen - Für die persönliche Post ist es möglich, diese selbst zu gestalten

Briefmarken werden gebraucht, wenn man einen Brief oder ein Paket versenden möchte; dabei lassen sie sich auch persönlich gestalten. Zudem sind sie ein beliebtes Sammelobjekt.

Mit einer Briefmarke bestätigt man, dass man den dort aufgedruckten Betrag für eine postalische Sendung, auf die man die Marke klebt, bezahlt hat. Es handelt sich in der Regel um eine viereckige, auf Papierbögen gedruckte Marke, oftmals selbstklebend, mit einem gezahnten Rand.

Damit man sie nicht ein zweites Mal benutzen kann, wird sie - meist durch einen Poststempel - entwertet. Mittlerweile fällt die hauptsächliche Nutzung der Briefmarke auf private Zwecke - mehr und mehr wird sie durch den Poststempel ersetzt.

Formen

Je nachem, von wem und wofür sie verwendet werden, unterscheidet man mehrere Formen von Briefmarken.

  • Bei Freimarken handelt es sich um die häufigste und auch älteste Form; sie dienen der Bezahlung der postalischen Beförderungsgebühren. Hierbei unterscheidet man wiederum Dauermarken, die es in allen Portostufen gibt und die von der Post unbegrenzt ausgegeben werden, Sondermarken oder Gedenkmarken, die man zu einem bestimmten Anlass rausgibt sowie Automatenmarken, welche man, wie der Name verrät, über den Briefmarkenautomaten bekommen kann.

  • Dienstmarken werden ausschließlich von Ämtern, Behörden oder Dienststellen genutzt. Hiermit werden Sendungen der Dienstpost frankiert.

  • Zahlt man eine Beförderung per Luftpost, so frankiert man flugpostmarken.

  • Ist ein Brief nicht ausreichend frankiert, greift man auf Portomarken zurück. Sie kennzeichnen den nachzuzahlenden Betrag der Nachgebühr und werden vom Postboten auf die Sendung geklebt, bevor diese zugestellt wird. Bei Übergabe an den Empfänger wird diese Gebühr verrechnet.

Zu den weiteren Grundtypen an Briefmarken zählen

  • Einschreibemarken (für eingeschriebene Sendungen)
  • Zeitungsmarken (für den Versand von Zeitungen)
  • Eilmarken (für die Eilzustellungsgebühr)
  • Zustellungsmarken (für die Versandform eigenhändige Zustellung)
  • Gebührenmarken (für postalische Zusatzgebühren)
  • Zwangszuschlagsmarken
  • Paketmarken (für Paketsendungen)
  • Verrechnungsmarken im inneren Postdienst
Sonderbriefmarken

Österreichische Briefmarke mit Franz Beckenbauer

Am 12. April wird von der österreichischen Post eine Sonderbriefmarke mit Franz Beckenbauer als Aufdruck herausgeben. Als Motiv wird ein Bild benutzt, was Andy Warhol Ende der 70er Jahre für Cosmos New York malte.

Die Briefmarke wird eine Auflage von 800.000 Exemplare und einen Portowert von 75 Cent haben.

Zweite Sonderbriefmarke in Österreich von Popstar Falco

Zu Ehren des verunglückten Popstars Falco gibt die österreichische Post eine zweite Sonderbriefmarke aus. Diese Briefmarke mit einem Wert von 55 Cent wird mit dem Titel "Rock Me Amadeus" im Bezug zum diesjährigen Mozartjahr stehen.

Die Auflage wird von der Post mit 800.000 Stück angegeben. Die erste Briefmarke zu Ehren des Künstlers wurde im Jahr 1994 auf den Markt gebracht.

Sportbriefmarken werden bald vorgestellt

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Bundespräsident Horst Köhler werden am 19. Januar in Berlin die neuen Sportbriefmarken für dieses Jahr präsentieren.

Zunächst wird die Briefmarke "Handball-WM" vorgestellt, die es seit heute in den Postfilialen zu kaufen gibt. Darüber hinaus wird es eine "Kanurennsport"- und eine "Moderne Fünfkampf"-Marke geben. Die Deutsche Sporthilfe unterstützt mit dem Erlös dieser Briefmarken ca. 3800 Sportler.

Sonder-Briefmarke anlässlich der Kanu-WM in Deutschland

In diesem Jahr findet vom 8. bis zum 12. August im Duisburger Wedau-Sportpark die Kanu-Weltmeisterschaft statt. Zu diesem besonderen Anlass wird die Deutsche Post eine Sonderbriefmarke herausgeben, die einen Wert von 45 Cent plus einen Zuschlag von 20 Cent haben wird.

Dieser Betrag geht an die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Zu sehen ist auf der neuen Sonderbriefmarke ein Kajak-Fahrer während eines Wettkampfes.

Harry Potter auf französischen Briefmarken

Neben Australien sowie Taiwan hat nun auch Frankreich Harry-Potter-Briefmarken. Am vergangenen Wochenende wurden die Briefmarken ausgegeben.

Sie zeigen neben Harry Potter auch noch weitere Romanfiguren der Autorin Joanne K. Rowling. So sind auch die Zauberschüler Ron Weasley und Hermine Granger abgebildet.

"Star Wars"-Briefmarke zum 30-jährigen Jubiläum

Jetzt gibt es Darth Vader und Prinzessin Leia in den USA als 41-US-Cent-Briefmarke. Die Briefmarken sind anlässlich des 30. Geburtstags (Uraufführung: 25. Mai 1977) von "Star Wars" hergestellt worden.

Voller Hoffnung auf einen Erfolg ist der amerikanische Postchef David Failor. Er hofft, dass die jetzige Marke ein ähnlicher Erfolg wie die 1993 erschienene Briefmarkenserie von Elvis Presley sein wird.

Britische Harry-Potter-Briefmarken brechen Rekorde

Die neuen britischen Sonderbriefmarken mit Motiven aus allen bisherigen Harry-Potter-Teilen sorgen zur Zeit für Schlagzeilen.

Bereits 340.000 Vorbestellungen sind bei der Royal Mail bereits eingegangen, damit wurden jetzt schon alle Rekorde gebrochen. Man muss nicht einmal nach Großbritannien reisen, um sich eine der begehrten Marken zu sichern, da diese auch über das Internet angeboten werden.

Auch in Frankreich, Japan und Australien werden demnächst Briefmarken der beliebten Harry-Potter-Reihe angeboten.

Neue Briefmarke duftet nach Vanille

Der private Postdienstleister Post Modern gibt ab diesem Monat eine neue Briefmarke heraus. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass die Marke nach Vanille riecht. Dies ist in der Bundesrepublik Deutschland bisher einzigartig. Auf der Sondermarke im Wert von 46 Cent ist die Dresdner Frauenkirche abgebildet.

Von der Vanille-Duftmarke werden 160.000 Stück erscheinen. Nun plant das Unternehmen, den Kunden jedes Jahr eine neue Sonderbriefmarke mit Geruch anzubieten.

Kimi Räikkönen wird als Motiv auf finnischen Briefmarken gedruckt

Der Rennfahrer und Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen erhält nun seine eigene Briefmarken-Kollektion. Die finnische Post wird zwei Motive von Räikkönen auf Briefmarken drucken.

Zum einen wird der Sportler bei der Siegerehrung des Grand-Prix von Malaysia 2008 zu sehen sein, dass andere Foto zeigt den 27 Jahre alten Finnen in seinem Ferrari.

Am 4. September, dem Wochenende des Grand-Prix von Belgien, werden die Briefmarken der Öffentlichkeit zum ersten Mal vorgestellt.

Künstler erfolgreich mit selbst gemalten Briefmarken

Computer sind ebenso fehlbar wie Menschen, eine Tatsache, die der Heidelberger Künstler "Kalle" eifrig austestet. So malt er seine Briefmarken selber und zeigt sich anhand der Motive als äußerst kreativ. Ob Mona Lisa oder auch dezent komplett in Weiß, seine verschickten Briefe kommen tatsächlich beim Adressaten an.

Von bislang 80 Briefen gingen lediglich drei nicht an die gewünschte Adresse. Zum Nachmachen ist diese "Sparmethode" allerdings nicht zu empfehlen, denn sich selber seine Briefmarken zu malen ist illegal und kann gewiss rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Eigene Briefmarken für privates Briefzusteller-Unternehmen

Das private Briefzusteller-Unternehmen "Brief und mehr" aus dem Münsterland hat jetzt eine eigene Briefmarken-Kollektion unter dem Motto "Schlösser und Burgen im Münsterland" herausgegeben.

Bei der Vorstellung auf dem Schloss Wilkinghege war auch der Regierungspräsident Paziorek zugegen, der in seiner Rede das Unternehmen "Brief und mehr" für die Werbung des Münsterlandes besonders lobte. An diesem Tag wurde auch zugunsten für das Kinder-Hospiz in Telgte ein Briefmarken-Satz in einem Bilderrahmen mit den Unterschriften des Regierungspräsidenten und des Geschäftsführers Lambert Lensing-Wolffs versteigert.

Die Briefmarken-Serie umfasst vier Marken mit unterschiedlichen Werten und Motiven, so ist auf der 55 Cent-Marke das Schloss Münster, 1,43-Euro das Schloss Velen, 2,14 Euro Schloss Freckenhorst, auf der 44-Cent-Marke die Burg Gemen und schließlich noch das Schloss Wilkinghege auf der 89-Cent-Marke abgebildet. In nächster Zukunft sollen noch weitere Briefmarken auf den Markt kommen, so auch mit dem Thema "Borussia Dortmund".

Sonderbriefmarke für Fritz Reuter - der Schriftsteller wird geehrt

Der Schriftsteller Fritz Reuter starb zwar bereits 1874, doch nun gibt es 2010 eine Sonderbriefmarke zu seinem Gedenken. Das Bundesfinanzministerium gibt die Marke mit einem Wert von 100 Cent raus.

Der Autor aus Mecklenburg war bereits in der ehemaligen DDR und der jungen BRD als bedeutender Mann geehrt wurden. Die DDR hatte 1964 eine Briefmarke zu seinem Ehren und die BRD 1985 eine ähnliche Briefmarke in Umlauf gebracht. 2010 gibt es nun die erste Einheitsdeutsche-Briefmarke für Fritz Reuter. Zu sehen ist ein Porträt des Mannes, gemeinsam mit einen Zitat. Die Marke soll die Erinnerung an den Schriftsteller bei den Menschen wach halten.

Von ihm stammen übrigens die Werke "Kein Hüsung" und "Ut mine Stromtid".

Für alle Fußball-Fans von Borussia Dortmund - Jetzt kommen Sonderbriefmarken auf den Markt

Ein Muss für jeden Fan: Borussia Dortmund bringt Sammler-Briefmarken heraus

Lupe wird über Briefmarken-Sammlung gehalten
Briefmarken © VRD - www.fotolia.de

Diese Nachricht wird nicht nur die Briefmarkenfreunde, sondern vielmehr auch alle Fußball-Fans von Borussia Dortmund erfreuen, denn jetzt kommt eine Sonderedition auf den Markt.

Briefmarken, die Geschichten erzählen

Die Herausgeber sind der BVB-Medienpartner, Ruhr Nachrichten und der private Briefdienstleister "Brief und mehr". Die gesamte Kollektion umfasst zehn Marken, die die erfolgreichsten Ereignisse in der Vereinsgeschichte widerspiegeln.

So einmal die beiden ersten Deutschen Meisterschaften in den Jahren 1956 und 1957. Oder auch der Gewinn des DFB-Pokals 1989 im Berliner Olympiastadion. Aber auch der große Triumph in der Champions League 1997, wo der Weltklasse-Verteidiger Jürgen Kohler mit von der Partie war.

Wert und Nutzen

Zur Zeit ist die Mannschaft auch sehr erfolgreich und vielleicht klappt es mit dem Gewinn einer weiteren deutschen Meisterschaft, so dass dann vielleicht noch eine Sondermarke erscheint. Die jetzige Ausgabe gibt es einmal als Block mit 10 Marken zum Preis von 14,90 Euro, aber auch ein sogenannter Ersttagsbrief für 9,90 Euro ist erhältlich.

Aber eins gilt es zu beachten, denn diese Briefmarken haben für den normalen Briefversand über die Deutsche Post AG keine Gültigkeit, sondern nur für das Dienstleistungsunternehmen "Brief und mehr". Die Marken kann man im RN-Service Center Dortmund und am Weihnachtsmarktstand auf dem Westenhellweg kaufen.

Loriots Wohlfahrtsmarken – Liebenswerte Figuren für einen guten Zweck

Aufschläge für die Loriot-Wohlfahrtsmarken kommen sozialen Institutionen zugute

Loriot-Fans dürfen sich freuen: Herr Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner zieren samt Quietsche-Entchen eine der neuen Wohlfahrtsmarken. Doch nicht nur die biederen Herren in der Badewanne finden sich auf den Briefmarken wieder. Auch "Der sprechende Hund", "Das Frühstücksei" und "Auf der Rennbahn" sind Motive aus Sketchen des unvergleichlichen Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot. Jeweils eine Sondermarke mit Zuschlag ist einem dieser Cartoons gewidmet.

Eine Auswahl der schönsten Motive

Prof. Hans Günter Schmitz hat gemeinsam mit von Bülow eine Auswahl getroffen. "Mit seinen Sketchen hat Vicco von Bülow mein ganzes Leben – und sicher das vieler aus meiner Generation – geprägt", erklärte der Grafik-Professor aus Wuppertal. Darum empfinde er es als Gnade mit Loriot persönlich zusammenarbeiten zu dürfen.

Die Wahl ist gelungen. Viele Menschen werden beim Anschauen der neuen Wohlfahrtsmarken in Gedanken die bekannten Sätze zitieren: "Die Ente bleibt draußen!" oder "Wo laufen sie denn?"

Ab dem 3. Januar sind die Wohlfahrtsmarken am Postschalter und bei Wohlfahrtsverbänden erhältlich. Die Aufschläge der seit 1949 jährlich erscheinenden Markenserie kommen traditionell sozialen Institutionen zugute. Darunter sind auch die Arbeiterwohlfahrt, die Diakonie und die Caritas.

Edersee mit eigener Briefmarke geehrt

Im Norden des Bundeslandes Hessen liegt einer der größten Stauseen Deutschlands: der Edersee.

Die zwischen 1908 und 1914 errichtete Talsperre ist nicht nur wichtig für die Bereitstellung von Wasser für die Bundeswasserstraßen Oberweser und Mittellandkanal, sondern dient auch als wichtiges Naherholungsgebiet für die Bewohner der Region um Kassel. Nun erhält der Edersee seine eigene Briefmarke.

Das Wertzeichen der Deutschen Post ist Teil der Serie "Deutsche National- und Naturparke". Andere von der Post ausgewählte Regionen sind beispielsweise das Wattenmeer in der Nordsee sowie der Nationalpark Eifel. Die zuschlagfreie Sondermarke zum Wert von 1,45 Euro ist seit dem 3. Januar 2011 erhältlich.

Die Deutsche Post druckte insgesamt 6,8 Millionen Wertzeichen mit der Ansicht des Edersees. Der Entwurf der Marke stammt von der Grafikerin Julia Warbanow aus Berlin.

Neue Briefmarke mit einem Motiv des Malers Caspar David Friedrich

Im Jahr 1974 am 16. August erschien zum 200. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich (1774-1840) eine Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost mit dem Motiv "Mann und Frau den Mond betrachtend", das in der Zeit zwischen 1830 und 1835 gemalt wurde. Jetzt gibt es wiederum eine Sonderbriefmarke mit diesem deutschen Maler unter der Serie "Deutsche Malerei".

Die neue Briefmarke im Wert von 55 Cent zeigt ein Selbstporträt des Künstlers aus dem Jahr 1818, wo er aber nur von hinten auf einem Felsen stehend zu sehen ist. Das Bild zeigt die Felslandschaft im bekannten Elbsandsteingebirge bei Dresden und heißt "Wanderer über dem Nebelmeer". Das Originalbild ist auf Leinwand mit Öl gemalt und hat die Abmessungen von 98,4 mal 74,8 Zentimeter und ist in Hamburg in der Kunsthalle zu sehen.

Neue Briefmarke zum Thema Segelflug jetzt erhältlich

Segelflug-Briefmarken: für Sammler dürfte der Ersttagsbrief mit Sonderstempel interessant sein

Segelflugzeug unter blauem Himmel, Sonne
sailflying © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Seit einer Woche gibt es jetzt eine neue Sonderbriefmarke im Wert von 45 Cent, die dem Thema "100 Jahre Entwicklung des Segelfluges" gewidmet ist. Auf dieser Marke ist ein hölzernes Segelflugzeug, die PR 2 Baby, abgebildet, das von der Wasserkuppe in dem deutschen Mittelgebirge der Rhön startet, und der 14-jährige Peter Riedel hat dies im Jahr 1920 entworfen.

Austragungsort der ersten Weltmeisterschaft

Die Wasserkuppe wird schon seit Jahrzehnten eng mit dem Segelfliegen in Verbindung gebracht, so wurden hier schon im Jahr 1911 die ersten Versuche gestartet und auch die erste Weltmeisterschaft, an der sich sechs Nationen beteiligten, wurde im Jahr 1937 dort ausgetragen.

Das Motiv der neuen Briefmarke hat eine Grafikerin aus Nürnberg, Frau Elisabeth Hau, entworfen, die schon früher auch einige Briefmarken-Motive entworfen hat. Die neue Briefmarke hat eine Auflage von 5,9 Millionen Stück, aber trotzdem sollten sich Sammler den 30. April vormerken, denn dann wird das Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe auch einen sogenannten Ersttagsbrief mit Sonderstempel anbieten.

Sonderbriefmarke mit dem Alt-Kanzler Helmut Kohl

Kohl wird durch Abbildung auf Briefmarken für seine Leistungen geehrt

Normalerweise werden auf den Briefmarken der Deutschen Bundespost keine noch lebenden Personen, mit Ausnahme des Staatsoberhauptes, also des Bundespräsidenten, abgebildet. Dies geschieht eigentlich nur in absoluten Ausnahmefällen, wenn sich die Person besonders hervorgetan hat.

Herausragende Leistungen von Helmut Kohl

Diese Ehrung soll nun auch dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl, Jahrgang 1930, zukommen, wie der zuständige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der zwar kein Freund von Helmut Kohl ist, jetzt bekanntgab.

Doch soll mit der Herausgabe dieser Sonderbriefmarke dessen "herausragende Leistungen" gewürdigt werden. Ein genauer Termin steht aber noch nicht fest, doch wird es noch in diesem Jahr sein. Helmut Kohl war vom 1. Oktober 1982 bis zum 27. Oktober 1998 Bundeskanzler und wird auch oftmals als "Kanzler der Vereinigung Deutschlands" bezeichnet.

Bei der Deutschen Bundespost wurde im Jahr 1977 zum ersten Mal eine noch lebende Persönlichkeit auf einer Briefmarke gezeigt, anlässlich der Ernennung zum Ehrenbürger Europas der französische Politiker und Staatsmann Jean Monnet. Danach wurde diese Ehre auch dem Papst Benedikt XVI. zu seinem 80. Geburtstag im April 2007 zuteil.

Weitere auf Briefmarken abgebildete Persönlichkeiten

Zur Zeit der DDR gab es aber mehrere Persönlichkeiten, die auf den Briefmarken dort abgebildet wurden, so unter anderem der erste Mann im Weltraum, Juri Gagarin, die erste Frau im Weltraum, Walentina Tereschkowa, und Jahre später auch der deutsche Sigmund Jähn. Kurz vor der Wende erschien auch noch der damalige Papst Johannes Paul II. zu seinem 70. Geburtstag am 15. Mai 1990 auf einer Briefmarke der DDR.

Aber auch im Rahmen von bestimmten Ereignissen, wie die Fußball-WM 1974 in Deutschland, wurden seinerzeit Fußballer abgebildet, wie der Torwart Horst Wolter und der Stürmer Uli Hoeneß.

Sonderbriefmarken zur königlichen Hochzeit - Prinz William mit falschem Geburtsdatum abgedruckt

Die Post in Neuseeland hat sich zur Hochzeit des Jahres ein ganz besonderes Geschenk für das königliche Pärchen Prinz William und Kate Middleton überlegt. Zu diesem Anlass wurden extra Sonderbriefmarken mit dem Antlitz der beiden angefertigt, doch Prinz Williams Geburtsdatum auf den Boxen wurde falsch angegeben.

Wie ein Sprecher der neuseeländischen Post verlauten ließ, wurden die Boxen bereits wieder vom Markt genommen, um den peinlichen Fehler zu korrigieren. Anstatt den 21. Juni 1982 hatte man den 21. Mai als Prinz Williams Geburtsdatum abgedruckt. Die Briefmarken jedoch seien fehlerfrei, so der Sprecher.

Pazifikstaat Niue legte Briefmarken mit dem königlichen Paar auf

Der kleine Pazifikstaat Niue legte kürzlich Briefmarken mit dem britischen Paar Prinz William und Kate Middleton auf - es sind zwei Postwertzeichen mit der Aufschrift "Royal Wedding".

Zusammen haben sie den Wert von 5,80 neuseeländischen Dollar. Der kleine Staat legt jetzt großen Wert darauf, dass die Benutzer dieser Briefmarken die zwei Marken nicht auseinanderreißen. Auf den beiden Postwertzeichen sind nämlich Kate und William separat zu sehen. Reißt man die beiden Briefmarken nun auseinander, dann sind die Marken nicht mehr so viel Wert - William ist nur 3,40 Dollar wert und Kate 2,40 Dollar.

Niue ist übrigens eine Koralleninsel und hat 1.400 Einwohner. Die Insel ist durch ein Abkommen mit Neuseeland verbunden. Die Queen ist somit auch das Staatsoberhaupt der Insel.

Die Schauspielerin Helen Hayes ist jetzt auf einer Briefmarke zu sehen

Zur Erinnerung an die Schauspielerin Helen Hayes gab die amerikanische Post jetzt eine besondere Marke mit ihrem Motiv heraus.

Die First Lady des American Theatre lebte von 1900 bis 1993 und erhielt zahlreiche Preise (drei Tonys, zwei Oscars, zwei Emmys und auch einen Grammy). Darüber hinaus wurde sie mit der Freiheitsmedaille des Präsidenten ausgezeichnet. Es ist eine der höchsten bürgerlichen Auszeichnungen in den USA.

Das Briefmarken-Motiv malte Drew Struzan, welcher für seine schönen Filmposter bekannt ist. Er malte schon Poster für Filme wie Star Wars oder Indiana Jones.

Post bringt Sportbriefmarken zur Frauenfußball-WM heraus

Ausschnitt Frauenbeine beim Fußballspiel auf Rasen
Girl fighting for Soccer Ball © Destinyvp - www.fotolia.de

Zur Frauenfußball-WM in Deutschland bringt die deutsche Post eine Sonderedition mit acht Briefmarken heraus. Die Marken befinden sich in einem speziell für die Frauen-WM gestalteten Sonderheftchen, das 5,80 Euro kostet. 1,80 Euro davon gehen an die Deutsche Sporthilfe. Alle 21 Spielerinnen aus dem deutschen Kader werden von der Deutschen Sporthilfe unterstützt.

Die Deutsche Sporthilfe fördert mit jährlich bis zu 12 Millionen Euro rund 4000 Nachwuchskräfte und Spitzenathleten. Die Sportbriefmarken zu Gunsten der Deutschen Sporthilfe gibt es seit 1968. Am 26. Mai 1967 wurde die Deutsche Sporthilfe gegründet, die seitdem 44.000 Athleten mit über 350 Millionen Euro unterstützt hat.

Natalie Portman bald auf dem Postweg oder im Sammelalbum

Die Tierschutzorganisation PETA hat eine ganz besondere Briefmarkensonderedition ins Leben gerufen. 20 Schauspieler sind darauf zu sehen. Darunter auch Natalie Portman. Die Vizepräsidentin von PETA Lisa Lange hat bewusst Natalie und ihre Kollegen dafür gewählt. Sie sind allesamt Vegetarier und Verweigerer von Pelz. Neben Portman gibt es Paul Mc Cartney und auch Leona Lewis.

Weitere sind noch nicht bekannt. Diese Sonderedition soll die Menschen daran erinnern, dass sie weniger oder gar kein Fleisch essen sollten. Ob dieser Hinweis bei den Empfängern ankommt, ist eine andere Frage. Fans werden sich die Marken ins Album kleben und nicht weiter darüber nachdenken. Aber man darf die Hoffnung bekanntlich nicht aufgeben.

Mode, die auf eine Briefmarke passt: Die britische Royal Mail veröffentlicht Sonderserie

Die britische Royal Mail veröffentlicht eine Briefmarkenserie, die den großen britischen Modeschöpfern der letzten Jahrzehnte gewidmet ist: Auf den insgesamt zehn First Class-Briefmarken sind u.a. die berühmte Black Raven-Robe von Alexander McQueen zu sehen, ein Karo-Kleid von Vivienne Westwood, sowie eine Jacke, die einst Ringo Starr trug.

Damit würdigt die Royal Mail das Schaffen der britischen Designer von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Fotografiert wurden die Kleider von Sølve Sundsbø. Das Briefmarkenset wird gemeinsam mit einer illustrierten Geschichte über die britische Mode verkauft, für die die Modeprofessorin Amy de la Haye des London College of Fashion zu Sundsbøs Bildern die Texte geschrieben hat.

Wer keine Gelegenheit hat, das Sammlerset in einem der vielen britischen Postämtern vor Ort zu kaufen, kann die Great British Fashion Collection auch online über www.royalmail.com bestellen und nach Deutschland liefern lassen. Der "Presentation Pack" kostet £6.50 zzgl. Porto.

Amerika - Post vernichtet mehrere Millionen Simpsons-Briefmarken

Zum 20. Jubiläum der beliebten Comic-Serie "Die Simpsons" brachte die US-Post im Jahr 2009 Simpsons-Sondermarken heraus. Insgesamt wurden eine Milliarde dieser Briefmarken gedruckt, was jedoch bei Weitem die Nachfrage überschritt. Lediglich 318 Millionen Marken konnten verkauft werden. Die restlichen 682 Millionen wurden nur zerschreddert, da das Porto für einfache Briefe zwischenzeitlich von 44 auf 45 Cent erhöht wurde und der Wert auf den "Simpsons"-Marken nicht mehr stimmte. Die US-Post soll dadurch auf Kosten von 1,2 Millionen Dollar sitzen geblieben sein.

Das war jedoch nicht die einzige Fehlkalkulation seitens der Post. Auch die Flaggen-Sondermarken, von denen die Post 500 Millionen Exemplare drucken ließ, verkauften sich nicht wirklich gut. Lediglich rund ein Viertel dieser Sondermarken wurden an den Mann gebracht. Auch hier entstanden der Post zusätzliche Kosten von rund 700.000 Dollar.

Briefmarkensammler können sich auf Sondermarke mit dem Altkanzler Kohl freuen

Das Finanzministerium, dass auch für die Ausgabe von Postwertzeichen zuständig ist, wird am 11. Oktober dieses Jahres eine neue 55-Cent Sondermarke herausbringen. Auf dieser Sondermarke wird dann das Konterfei des Altkanzlers Helmut Kohl abgebildet sein.

Ob aber der Finanzminister Wolfgang Schäuble persönlich die Marke vorstellen wird, dürfte fraglich sein, denn Kohl und Schäuble haben sich seinerzeit zerstritten.

Die junge Union hatte sich schon vor zwei Jahren auf dem CDU-Parteitag für eine Sondermarke zu Ehren Helmut Kohls eingesetzt, wegen seiner Verdienste bei der Wiedervereinigung und seinem Einsatz für den Frieden.

Neue Zusatz-Briefmarke erregt Philatelisten

Ab dem 1. Januar 2013 hat die Deutsche Post das Porto für einen Standardbrief von 55 auf 58 Cent erhöht. Aus diesem Grund, damit auch die Briefeschreiber ihre alten Briefmarken weiter verwenden können, hat die Deutsche Post eine Zusatzmarke über 3 Cent herausgegeben.

Leider hat man sich beim Design der neuen Marke wenig einfallen lassen, so ist lediglich eine graue "Drei" auf weißem Hintergrund zu sehen und rechts unten steht nochmals "3 Cent" in einem roten Viereck. Viele Philatelisten sind in Deutschland enttäuscht über so viel Geschmacklosigkeit, denn ein bisschen mehr Farbe mit einem Blumenmotiv hätte auch nicht geschadet.

Manche Briefmarkensammler nennen die neue Marke auch "Weißer Dreier" und denken dabei an die im Jahr 1849 erste deutsche Briefmarke, den "Schwarzen Einser". Auch erinnert das Ganze ein wenig an die alte blaue 2-Pfennig "Berliner Notopfer-Marke", die vom 1. Dezember 1948 bis zum 31. März 1956 auf die Briefe zusätzlich zum normalen Porto geklebt werden mussten.

Die Belgische Post bringt Schokoladen-Briefmarken heraus

Belgien ist in vielen Ländern vor allem für seine Schokolade berühmt. Um auch andere Länder auf den Geschmack der typisch belgischen Spezialität zu bringen, hat die belgische Post in Zusammenarbeit mit Spezialisten aus Belgien, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz fünf Schokoladen-Briefmarken entworfen.

Die Gummierung der Briefmarken wurde dabei mit Schokoladen-Öl versetzt, das beim Ablecken nach Schokolade schmeckt. Auch die Druckerfarbe wurde mit Schoko-Aroma versehen, sodass die Marken ständig einen leichten Schoko-Duft verströmen. Das Porto der Marken ist ausschließlich für Ziele außerhalb Europas bestimmt.

Britische Post bringt umstrittene Sonderbriefmarken der Queen

Die Künstlerin Nicky Philipps hat im Auftrag der Royal Mail diverse Portraits der Queen aus Anlass des 60. Thronjubiläums angefertigt. Obwohl die Monarchin in den vergangenen 50 Jahren bereits auf unterschiedlichen Briefmarken zu sehen war, ist es nun das erste Mal, dass so kontrovers über die Zeichnungen diskutiert werden.

Beispielsweise bezeichnete die Kunstkritikerin Estelle Lovatt das Ergebnis als "furchtbar, peinlich, monströs". Daneben urteilten einige Zeitungen in Großbritannien äußerst kritisch über die Portraits, was die Herausgabe der Marken allerdings nicht aufhalten kann, da die Queen selbst schließlich Modell stand und die Marken bereits abgesegnet hat.

Neue Briefmarke zeigt nicht Frankreichs Nationalfigur Marianne, sondern Aktivistin Schewtschenko

Am französischen Nationalfeiertag enthüllte Frankreichs Präsident Francois Hollande ganz feierlich die neue Briefmarke mit dem Antlitz der französischen Nationalheldin Marianne.

Doch nun gaben die Künstler, die das Porträt für die Marke entworfen haben, bekannt, dass es sich bei dem Bild nicht um ein Porträt von Marianne, sondern um eine Mischung vieler realer Personen handelt und vor allem die ukrainische Femen-Aktivistin Inna Schewtschenko als Vorbild gedient hat.

Schewtschenko floh im vergangenen Jahr nach Frankreich, nachdem sie zusammen mit der russischen Punk-Band "Pussy Riot" ein christliches Kreuz in Kiew abgesägt hatte. Mittlerweile hat Schewtschenko in Frankreich Asyl bekommen.

Weil sie jedoch keine ukrainische Aktivistin auf ihrer neuen Briefmarke haben wollen, die öffentlich gegen den christlichen Glauben protestiert, ruft die konservative Christdemokratische Partei in Frankreich nun zum Boykott der neuen Briefmarke auf.

Wimbledon-Sieger Andy Murray gibt es jetzt auch auf Briefmarken

Ein britischer Sieger in Wimbledon – das muss gefeiert werden. Nach dem Titelgewinn von Andy Murray beim diesjährigen Grand-Slam-Turnier plant die britische Post, den Gewinner mit einer eigenen Briefmarkenkollektion zu ehren. Bereits im August sollen die vier Sondermarken in den Handel kommen.

Wie die Royal Mail mitteilte, handelt es sich dabei um zwei Porträts von Murray mit der Siegertrophäe sowie zwei dynamischere Motive aus dem Spielgeschehen auf dem heiligen Rasen.

Ganz neu ist der philatelistische Rummel für Andy Murray nicht. Schon nach dem Gewinn der Goldmedaille in London 2012 widmete die Post ihm eine Sondermarke. Und auch Fred Perry, der 1936 zuletzt als Brite in Wimbledon gewonnen hatte, erhielt 2009 eine Gedenkmarke der Royal Mail.

Um sich persönlich darüber zu freuen, kam die Marke für Perry allerdings 14 Jahre zu spät. Andy Murray dagegen kann jetzt seine Fanpost mit eigenem Konterfei frankieren.

Geschenk zum Thronjubiläum von König Carl Gustaf - Prinzessin Estelle bekommt eigene Briefmarke

Als Geschenk zum 40. Thronjubiläum von König Carl Gustaf hat die schwedische Post drei neue Briefmarken gestaltet. Auf zweien ist der König frontal und im Profil zu sehen und auf der Dritten sitzt der König zusammen mit seiner Tochter, Kronprinzessin Victoria und seiner Enkelin Estelle auf einem Sofa.

Die kleine Estelle ist zwar gerade einmal 18 Monate alt, aber schon jetzt der große Star des schwedischen Königshauses. Neben ihrer eigenen Briefmarke hat Estelle auch schon eine Autobiografie. Zu ihrem ersten Geburtstag schrieb der schwedische Ghostwiter und Journalist Leif Brännström "Das Buch über mein erstes Jahr".

Im Stockholmer Schloss veranstaltet die Königsfamilie seit Oktober des vergangenen Jahres zudem die Ausstellung "Prinzessin Estelle - Geburt und Taufe" zu Ehren von Estelle und über das Internet verbreiten Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel außerdem regelmäßig aktuelle Fotos von ihrer Tochter.

Zlatan Ibrahimovic erhält eigene Briefmarkenserie

Die schwedische Post hat eine ganz besondere Briefmarkenserie herausgebracht, mit Motiven von Zlatan Ibrahimovic. Die Briefmarken über den Fußballstar erfreuen sich großer Beliebtheit. Bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart waren bei der Post Reservierungen über fünf Millionen Briefmarken eingegangen. Nicht nur aus Schweden, auch Fans von Ibrahimovics derzeitigem Club, Paris Saint-Germain, zeigten großes Interesse an der Kollektion.

Die Serie besteht aus fünf Marken und kostet 6,70 Euro. Neben einem Porträtbild zeigen die Abbildungen "Ibracadabra" auf dem Rasen. Ein besonderes Highlight ist das Bild von seinem Fallrückziehertor gegen England, für das der schwedische Stürmer 2012 den Preis für das schönste Tor des Jahres erhielt.

Ibrahimovic selbst ist begeistert über die Serie zu seinen Ehren. Nun könnten sogar schlechte Nachrichten im Briefkasten, wie Rechnungen, dank der neuen Briefmarken für etwas Freude sorgen.

Nutella feiert einen runden Geburtstag

Nahaufnahme eine Hand voll Haselnüsse auf weißem Hintergrund
hazelnuts © arnowssr - www.fotolia.de

Seit nunmehr 50 Jahren steht Nutella weltweit auf den Frühstückstischen. Die leckere Schokocreme hat damit schon Generationen von Kindern den Start in den Tag versüßt. Doch nicht nur die Kleinen, auch viele Große schwören morgens auf den schokoladigen Brotaufstrich.

Dass so viele Leckermäuler ihre Lust auf Süßes stillen können ist Pietro Ferrero zu verdanken. Der hatte vor nunmehr 50 Jahren die Idee dazu. Die italienische Erfindung wird zu ihrem Geburtstag hochoffiziell geehrt – mit einer Sonderbriefmarke.

Die Ferreros halten sich dezent zurück. Nicht der Erfinder selbst, oder gar einer seiner Nachfahren ziert das Postwertzeichen, sondern das überall bekannte Nutella-Glas. Selbst bei der öffentlichen Vorstellung der Briefmarke sah man kein Familienmitglied. Stattdessen präsentierte der Präsident der italienischen Firmengruppe Francesco Paolo Fulci zusammen mit der italienischen Postchefin Luisa Todini die Marke.

Umbenennung in "Nutella" machte die Creme zum internationalen Exportschlager

Der dauerhafte Erfolg von Nutella war nicht unbedingt absehbar. Schon 1946 versuchte Pietro Ferrero aus dem piemontesischen Gianduja – einer Mischung aus Haselnüssen und Schokolade – eine Creme zu fertigen. Da Schokolade früher recht teuer war, Haselnüsse jedoch typisch für das Piemont sind, steigerte er den Nussanteil und erhielt durch das Hinzufügen von Öl die bekannte Masse.

Seine „Supercrema“ wurde jedoch erst zum internationalen Exportschlager, als sie in „Nutella“ umbenannt wurde. Im Jahr 1964 wurde sie von seinem Sohn Michele auf den Markt gebracht.

Inzwischen findet man Nutella überall auf der Welt. Bei einer Produktion von 365000 Tonnen können 700 Millionen Gläser erzeugt werden. Übrigens sind die Deutschen wahre Nutella Fans. Auch wenn heutzutage aufgrund veränderter Lebensweisen nicht mehr mit gesundheitlichen Aspekten geworben werden kann, lassen die Bundesbürger nicht vom Brotaufstrich. Durchschnittlich verzehrt jeder Deutsche 1 Kilogramm Nutella pro Jahr.

Wem die handelsüblichen Briefmarken zu langweilig sind oder wer eine persönliche Mitteilung überbringen möchte, hat die Möglichkeit, die Marken individuell zu gestalten...

Die persönliche Gestaltung von Briefmarken

Ein neuer beliebter Trend ist es, Briefmarken selbst zu gestalten. Auf diese Weise kann man seiner Post eine persönliche Note verleihen.

Seit einigen Jahren sind im Handel Blanko-Briefbögen erhältlich, mit denen man ganz individuelle Briefmarkenmotive entwerfen und erstellen kann. Solche selbst kreierten Briefmarken eignen sich gut, wenn man persönliche Post an Verwandte oder Freunde verschicken und diese damit überraschen möchte.

Selbst hergestellte Briefmarken lassen sich für die unterschiedlichsten Ereignisse wie zum Beispiel Geburtstage oder Feiertagsgrüße verwenden. Auch für Einladungen zur Hochzeit sind selbstgemachte Briefmarken eine abwechslungsreiche Idee.

Manche Unternehmen verwenden eigene Briefmarken auch für ihre Werbung. Ist das Motiv interessant gestaltet, kann man sich der Aufmerksamkeit des Empfängers sicher sein.

Für verschiedene Anlässe sind spezielle Designs erhältlich. Wie das Design der Briefmarken letztlich gestaltet wird, hängt von der Phantasie des Anwenders ab. So kann man u.a.

  • Landschaften
  • selbstgemalte Bilder oder
  • Portraits

als Motiv verwenden. Durch das eigenhändig geschaffene Motiv verleiht man dem Brief deutlich mehr Individualität.

Post bietet Entwurf eigener Briefmarken an

Ein Stapel Briefe steckt im Schlitz eines gelben Postkastens
Infopost © Jürgen Fälchle - www.fotolia.de

Seit kurzem bietet die Post ihren Kunden einen ganz besonderen Service.

Im Internet haben Individualisten nun die Möglichkeit, eine eigene Briefmarke mit eigenem Motiv zu entwerfen. Diese wird auf den Briefumschlag gedruckt und gilt dann als normale Briefmarke. Private Fotos, zum Beispiel vom Sommerurlaub oder von der Familie können ebenso genutzt werden wie das Lieblingsbild von der Sonnenblume, dem Sperling oder dem Lieblingsmotiv.

Das Foto wird bei der Deutschen Post hochgeladen, das Bild wird auf 20 Standardumschläge gedruckt und dem Kunden zugeschickt. Allerdings muss man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen: 36 Euro kostet der individuelle Briefumschlag nebst -marke.

Jedoch kann man nicht jedes Bild nehmen, so gibt es ethische und moralische Grenzen, sodass keine pornographischen Bilder genutzt werden können - außerdem muss der Kunde das Recht am eigenen Bild inne haben.

Plusbriefe

Die Deutsche Post bietet so genannte individuelle Plusbriefe an, die sich sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden eignen. Allerdings muss man den Umschlag, auf dem die selbstgemachte Briefmarke zum Einsatz kommt, auch von diesem Unternehmen beziehen.

So geht's!

Um eine Briefmarke selbst zu gestalten, braucht man eine Digitalkamera. Mit einer solchen Kamera ist es möglich, eigene Fotoaufnahmen auf den heimischen Computer zu überspielen.

Dort können die Fotos mit einem entsprechenden Programm solange bearbeitet werden, bis sie schließlich so geworden sind, wie man es sich wünscht. Eine andere Möglichkeit für eigene Briefmarkenmotive sind eingescannte Bilder, die man entweder selbst gemalt hat oder die von bestimmten Vorlagen stammen.

Sind die Bilder fertig, übermittelt man sie über das Internet dem Post-Anbieter, der die Briefmarken innerhalb von wenigen Tagen fertig stellt. Die Deutsche Post bietet in ihrem Onlineshop zudem die Möglichkeit auch weitere Bereiche eines Briefumschlags mit eigenen Schriftzügen oder Bildern zu versehen, was für sämtliche gebräuchlichen Briefumschläge und Portowerte gilt, die innerhalb von Deutschland versandt werden.

Allerdings müssen mindestens 20 Umschläge und Briefmarken bestellt werden. Diese erhält der Kunde dann versandkostenfrei per Post. Die Portowerte liegen zwischen 0,45 Euro (Postkarte) und 7,00 Euro (Maxibrief International).

USA: Peinliche Panne bei der Post

Fehldrucke sind bei Briefmarkensammlern besonders begehrt. Nun gibt es ein weiteres Exemplar, das das Philatelistenherz schneller schlagen lässt. Die US-Post ("United States Postal Service") brachte eine Marke auf den Markt, die die Freiheitsstatue zeigt. Allerdings nicht die weltbekannte aus New York, sondern ein ähnliches Exemplar, das vor einem Kasino in der Glücksspielmetropole Las Vegas steht.

Einem Briefmarkensammler fiel die Verwechslung auf. Die "Statue of Liberty" auf dem Postwertzeichen weist schärfere Konturen und andere Haare auf als das Original, das auf Liberty Island im New Yorker Hafen steht.

Die US-Post erklärte, die Marke dennoch nicht aus dem Verkehr ziehen zu wollen. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, dass ihnen das Design immer noch gefalle. Zudem hätten sie sich ohnehin für genau das Motiv entschieden. Dennoch, so der Sprecher, bedaure die Post selbstverständlich die Verwechslung.

Peking öffnet Postamt für Briefe aus dem All

Astronaut schwebt im Weltall, die Milchstraße und zwei Planeten im Hintergrund
Astronaut spaceman outer space. Elements of this image furnished by NASA © nikonomad - www.fotolia.de

Es ist eine Idee, die verrückt klingt, in China nun aber ernsthaft in Angriff genommen wurde. In der Hauptstadt Peking wurde ein Postbüro geöffnet, dass sich mit Briefen aus dem Weltall beschäftigt. China besitzt damit das allererste Weltraum-Postbüro. Was genau muss man sich darunter vorstellen? In der Umlaufbahn um die Erde befindet sich aktuell das Weltraummodul „Tiangong-1“.

Dieses Modul muss als Erstes eine Email erhalten, welche die irdische Adresse des Empfängers beinhaltet und natürlich die entsprechende Nachricht. Das Modul „Tiangong-1“ ist nicht bemannt, doch es verarbeitet diese Daten maschinell als Weltraum-Postbüro und leitet alles Nötige an ein normales Postbüro in Peking weiter. Dort wird die Nachricht gedruckt und mittels Brief verschickt. Auf dem Brief selbst ist eine Briefmarke, die speziell für diesen Briefverkehr entworfen wurde und dem Empfänger anzeigt, dass er hier quasi Post aus dem Weltraum erhält.

Die chinesische Weltraumbehörde hat diese Idee realisiert, um die Post in ein positives öffentliches Licht zu rücken. Man will das Verschicken von Briefen wieder attraktiver machen, da inzwischen immer mehr Chinesen auf Internetdienste zurück greifen und die Post so stark an Kunden verloren hat. Um dem entgegen zu wirken, hatte man bereits 2010 mit der Aktion gelockt, einen Brief zu verfassen, der in die Zukunft weist, indem er erst 2020 zugestellt wird.

Standardbriefe werden ab 1. Januar 2013 um 3 Cent teurer

Nachdem jahrelang das Porto für die Standardbriefe konstant bei 55 Cent lagen, müssen ab dem 1. Januar 2013 die Verbraucher etwas mehr für das Porto bezahlen, denn die Post hat ihre Preise für die Briefe um 3 Cent erhöht.

Aus diesem Grund gibt es auch sofort eine Zusatzmarke in Höhe von 3 Cent zu kaufen, so dass auch weiterhin die alten Marken noch ihre Gültigkeit behalten. Wie die Deutsche Post mitteilt, ist dies die erste Preiserhöhung seit nunmehr 15 Jahren, so wurde sogar im Jahr 2003 das Porto um einen Cent auf die noch heutigen 55 Cent gesenkt. Aber neben den Zusatzmarken gibt es auch seit dem 1. Dezember auch die neuen 58-Cent Briefmarken.

Die neue Preiserhöhung wird auch damit begründet, weil immer weniger Briefe versendet werden, denn mittlerweile schicken die meisten Verbraucher ihre Grüße und Mitteilungen über das Internet.

Übrigens gelten nachfolgende Maße für einen sogenannten Standardbrief: maximale Größe ist 23,5 mal 12,5 Zentimeter und die Dicke darf nur fünf Millimeter sein. Auch darf der Brief nicht schwerer als 20 Gramm sein. Bei Überschreitungen sind Zuschläge zu bezahlen.

Wegen Zeitmangel über 10.000 Briefe nicht ausgeliefert: Briefträger wird gefeuert

Angeblich weil er zu wenig Zeit gehabt hätte, hat ein 28 Jahre alter Briefträger aus München über die Jahre hinweg mehr als 10.000 Briefe nicht ausgeliefert, sondern in seinem Spind gelagert.

Einem Kollegen fiel dies auf und er meldete den Vorfall an seinen Vorgesetzten. Der Mann erhielt nicht nur die Kündigung, sondern auch eine Anzeige wegen Missachtung des Fernmelde- und Postgeheimnisses. Die Briefe hatte der Mann über die Jahre hinweg angesammelt, immer dann, wenn er zu wenig Zeit hatte.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich auch in Kitzingen. Dort hatte ein Postbote hunderte Briefsendungen nicht zugestellt, sondern in der eigenen Garage gelagert.

Brief mit uralten Marken frankiert wurde von der Post ohne Beanstandung zugestellt

Ein Brief mit einer Bestellung für Anglerzubehör wurde von der Deutschen Post an eine Firma in Gelnhausen ordnungsgemäß zugestellt, obwohl der Brief falsch frankiert war. So hatte der Absender zehn alte Briefmarken aufgeklebt, die einmal aus dem Dritten Reich, der Anfangszeit der DDR sowie sogar aus den Zwanziger-Jahren aus Bayern stammten. Doch der Brief wurde anstandslos abgestempelt und zugestellt.

Aber wie ist so etwas möglich? Normalerweise hätte der Brief schon beim Eingang aussortiert werden müssen, danach hätte auch der Postbote dies beim Einsortieren und bei der Zustellung bemerken können, doch hielt er die Briefmarken für ausländische Marken.

Nun, der Empfänger wird diesen Brief jetzt als Kuriosität gut aufbewahren, die Bestellung dürfte aber mittlerweile beim Absender eingetroffen sein. Dieser hätte aber, wenn er die Marken an Sammler verkauft hätte, zwischen 50 Cent bis zu einem Euro pro Marke bekommen.

Portoerhöhung sorgt für Engpass bei 3-Cent-Briefmarken

Anfang des Jahres wurde das Porto für Standardbriefe um drei Cent erhöht. Der Versand kostet nicht mehr - wie bisher - 55 Cent, sondern 58 Cent. Um gut gerüstet zu sein, wurden die Postfilialen mit 3-Cent-Marken in ausreichender Menge versorgt, das glaubte man jedenfalls.

Dirk Klasen, der Sprecher der Post, teilte nun mit, dass der Bedarf an 3-Cent-Marken in einigen Poststellen unterschätzt wurde und die Marken deshalb zwischenzeitlich ausverkauft waren.

Diese Lücke wurde inzwischen gefüllt und alle Postfilialen mit 3-Cent-Marken in ausreichender Menge versorgt. Gedruckt wurden 450 Millionen Marken. Sehr begehrt ist die neue Marke auch bei Briefmarkensammlern. Geht der Markenvorrat zu Ende, werden neue Exemplare nachgedruckt, so Klasen.

Ab Januar will die Deutsche Post das Porto für den Standardbrief auf 60 Cent erhöhen

Nahaufnahme frankierte Briefe
frankiert © Esther Hildebrandt - www.fotolia.de

Nachdem die Deutsche Post erst zum Jahresanfang 2013 das Porto erhöht hatte, so muss man heute statt der jahrelangen 55 Cent nunmehr 58 Cent für einen Standardbrief bezahlen, soll ab Januar 2014 die nächste Erhöhung folgen. So ist geplant, dass dann das Porto für einen Standardbrief 60 Cent betragen wird. Für diesen Schritt hat die Deutsche Post bei der Bundesnetzagentur den entsprechenden Antrag gestellt. Als Grund führt das Unternehmen unter anderem die gestiegenen Personalkosten an.

Neben den Standardbriefen sollen auch die Preise für die Einschreiben und den internationalen Maxibrief, der zwischen einem bis zwei Kilogramm schwer sein darf, erhöht werden. Auch müssen die Kunden für Express-Sendungen bei der DHL, der Post-Tochter, mit höheren Preisen rechnen.

In den letzten Wochen hatte die deutsche Post auch deutliche Mehreinnahmen zu verzeichnen, was unter anderem durch die Bundestagswahl bedingt war, denn viele Wähler haben per Briefwahl abgestimmt. Aber durch das Internet und den elektronische Nachrichten, den E-Mails, werden auch immer weniger Brief auf dem normalen Postweg verschickt.

Grundinformationen und Hinweise zu Briefmarken

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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