Astronomie - Geschichte und Fachgebiete

Blauer Himmel mit Wolken und strahlend heller Sonne

Die Astronomie dient dazu, Objekte im Universum zu beobachten - dabei gibt es verschiedene Fachgebiete

Als Astronomie bezeichnet man die Wissenschaft von den Gestirnen. Man unterteilt sie in unterschiedliche Fachgebiete.

Die Astronomie widmet sich der Untersuchung von Himmelskörpernwie

  • Sternen
  • Sternenhaufen
  • Planeten
  • Asteroiden
  • Monden
  • der Sonne sowie
  • Galaxien und Galaxienhaufen.

Ebenso beschäftigt sie sich mit der Strahlung, die im Weltraum auftritt, sowie mit interstellarer Materie. Ferner strebt die Astronomie danach, das Universum, seinen Aufbau und seine Entstehung zu verstehen. Obwohl Astronomie nur in wenigen Schulen als Fach unterrichtet wird, erfreut sie sich großer Beliebtheit, sodass die Amateurastronomie ein weit verbreitetes Hobby ist.

Raumfahrt

Ohne Raumanzug im Weltall, wäre dies möglich?

Drei Astronauten unter blauem Himmel
3D render of astronaut © Byron Moore - www.fotolia.de

Was würde passieren, wenn ein Astronaut ohne seinen Raumanzug im Weltall sich bewegen würde? Nun, wenn ein Astronaut ohne seinen Raumanzug ins Weltall käme, so würde er einer enormen Druckminderung ausgesetzt werden. Bei einer solchen Druckminderung fängt normalerweise Flüssigkeit an zu kochen und zu verdampfen und der Mensch besteht ja zu 80 Prozent aus Wasser, so dass man sich vorstellen kann, was dann passiert.

Aber auch Bergsteiger, die auf die höchsten Gipfel unserer Erde klettern, kennen dieses Problem, denn ab einer Höhe von 5.000 Meter steigt auch das Risiko einer Embolie.

So ist der Aufenthalt in der Erdumlaufbahn, also etwa 300 Kilometer über dem Meeresspiegel hundertprozentig tödlich. Aber bisher ist im Weltall noch kein Astronaut gestorben, die 21 Todesfälle seit dem Jahr 1967 beruhten auf Unfälle beim Start oder Landung.

Medikamente im Weltraum weniger wirksam

Kosmische Strahlung wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit und Wirksamkeit von Medikamenten aus

Astronaut im Weltall, im Hintergrund Erdkugel und Mond
Astronaut © Jim Mills - www.fotolia.de

Um den Planeten Mars zu erreichen, wäre ein Raumschiff etwa acht Monate unterwegs. Der Rückflug würde genauso lang dauern. Hinzu käme noch der Aufenthalt auf unserem Nachbarplaneten. Astronauten bräuchten für einen solch langen Zeitraum Medikamente, die auch im Weltraum so funktionieren wie auf der Erde.

Kosmische Strahlen wirken sich negativ auf Arzneimittel aus

Um das zu gewährleisten, untersuchte ein Team von Wissenschaftlern des Johnson Space Center im texanischen Houston 35 gängige Arzneimittel. Sie ließen die Präparate auf die Internationale Raumstation (ISS) bringen, um sie dort zwischen zwei Wochen und zwei Jahren aufzubewahren.

Anschließend verglichen die Forscher sie mit Medikamenten, die auf der Erde geblieben waren. Sie fanden heraus, dass kosmische Strahlung und Schwerelosigkeit einen negativen Effekt auf Wirksamkeit und Haltbarkeit der Arzneien hatten. In den meisten Fällen ließ die Wirkung der Mittel sogar schon vor dem jeweiligen Mindesthaltbarkeitsdatum nach.

Eine medikamentöse Behandlung im Weltall wirkt folglich nicht ganz so gut wie auf unserem Planeten. Die Forscher fordern daher, Haltbarkeit und Zusammensetzung der Arzneimittel so festzulegen, dass diese sich an den jeweiligen Bedingungen auf der Erde und im Weltraum orientieren.

Technische Probleme verhindern Start der Raumfähre "Endeavour"

Ziel der Endeavour ist die Internationale Raumstation - Start verzögert sich

US-amerikanischer Astronaut schwebt im Weltall, die Milchstraße und zwei Planeten im Hintergrund
Astronaut spaceman helmet outer space. Elements of this image furnished by NASA. © nikonomad - www.fotolia.de

Ausgerechnet vor ihrem letzten Flug verhindern technische Probleme den Start der US-Raumfähre "Endeavour" ins All. Bereits am 29. April hätte sie zu ihrem Abschiedsflug aufbrechen sollen. Damals sorgte ein Kurzschluss für das Ende der Startvorbereitungen.

Technische Probleme ungeklärt

Die Ursache für den technischen Defekt haben die Verantwortlichen trotz fieberhafter Suche noch immer nicht gefunden. Nun soll die "Endeavour" frühestens am 16. Mai abheben.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa gab bekannt, dass ihre Ingenieure und Techniker an der Behebung des Schadens arbeiten würden. Anschließend seien noch umfassende Tests notwendig. Termine für wichtige Experimente im Weltraum verschieben sich dadurch.

Ziel der Reise der Endeavour

Die Internationale Raumstation ISS ist das Ziel der "Endeavour". Mit an Bord ist der Großdetektor AMS-02, der im All nach Antimaterie und sogenannter Dunkler Materie suchen soll. Insgesamt 16 Tage soll der Aufenthalt der Raumfähre im Weltraum andauern.

Das "Space Shuttle"-Programm nähert sich seinem Ende. So kommt die "Endeavour" nach ihrer Rückkehr als Ausstellungsstück in ein Museum. Ihr Schwester-Raumschiff "Discovery" war schon im März zu ihrer letzten Visite der ISS aufgebrochen.

Mit dem Flug der "Atlantis" am 28. Juni endet das Shuttle-Programm.

Missionen ins All seit 1981

Seit dem 12. April 1981 waren insgesamt 135-mal Raumfähren in den Weltraum gestartet. Überschattet wurden die Missionen durch die Explosion der "Challenger" 1986 sowie der "Columbia"-Katastrophe 2003. Dabei starben jeweils sieben Astronauten.

Kollisionsgefahr! Raumstation ISS geräumt

Weltraumschrott rast auf ISS zu - Besatzung flüchtete in angedockte Kapsel

Astronaut an einer Weltraumstation im Weltall
International Space Station and astronaut. © Andrey Armyagov - www.fotolia.de

Alarm im Weltall! Nur knapp an einer Katastrophe schrammte die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS vorbei. In einer Höhe von etwa 350 Kilometern raste Weltraummüll auf die ISS zu. Für ein Ausweichmanöver war es bereits zu spät. Den sechs Astronauten blieb nur die Flucht in die angedockte Sojus-Kapsel, die vor zweieinhalb Wochen die Raumstation erreicht hatte.

Trümmerstück stürzt knapp an der ISS vorbei

Die Besatzung hielt den Atem, konnte aber nur noch hoffen, dass alles gut ausgeht. Und es war knapp, sogar sehr knapp. In einer Entfernung von lediglich 250 Metern stürzte ein Trümmerstück an der ISS vorbei. Anschließend kehrten die Raumfahrer nach Angaben russischer Medien erleichtert auf die Raumstation zurück.

Auch früher schon hatten umherfliegende Schrottteile wie funktionsuntüchtige Satelliten die ISS bedroht. Eine Kollision würde fatale Folgen für die Station und ihre Besatzung haben. Daher ist sie mit doppelwandigen Meteoritenschutzschilden ausgerüstet. Diese können Einschläge von Weltraummüll bis zu einem Zentimeter Durchmesser aushalten. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit besitzt bereits ein nur einen Zentimeter großes Objekt eine Energie, die etwa der Explosion einer Handgranate entspricht.

Derzeit mehr als 600.000 künstliche Objekte in der Erdumlaufbahn unterwegs

Mehr als 600.000 künstliche Objekte mit einem Durchmesser von mehr als einem Zentimeter bewegen sich derzeit in der Erdumlaufbahn. Da sich der Schrott teilt, wenn er aufeinander prallt, nimmt die Zahl der Gegenstände ständig zu.

Die letzte Landung - Ende der Space Shuttle-Missionen

Nächste Raumfahrt der USA soll erst 2015 stattfinden

Das Ende einer Ära. Am Morgen des 21. Juli landete zum letzten Mal ein Space Shuttle im Weltraumbahnhof von Cape Canaveral. Die Raumfähre Atlantis kehrte von ihrer Mission zur Internationale Raumstation ISS wohlbehalten zurück. Damit wurde eines der größten Raumfahrtprogramme der Geschichte nach 30 Jahren zu den Akten gelegt.

Mit diesem 135. Flug beendet die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA aus Sicherheits- und Kostengründen das Shuttle-Programm. Zwei der Fähren, die Columbia (2003) und die Challenger (1986), wurden zerstört. Bei diesen Katastrophen starben 14 Astronauten.

Sojus-Raketen vs. Space Shuttle

Für Flüge zur ISS stehen nun nur noch die russischen Sojus-Raketen zur Verfügung. Das Problem dieser Raumschiffe ist ihr geringes Fassungsvermögen. So erklärte der ehemalige deutsche Astronaut Thomas Reiter, dass neben der dreiköpfigen Besatzung lediglich 50 Kilogramm Gepäck an Bord Platz hätten. Ein Space Shuttle konnte dagegen fünf Tonnen mitführen.

Pläne für die Zukunft

Vor dem Jahre 2015 können die USA selber keine Raumfahrer ins All schicken. Erst dann soll eine neue Fähre, die Dragon, zur Verfügung stehen. Die NASA arbeitet derzeit mit der privaten Firma "SpaceX" an dem Projekt.

Raumstation ISS - Sturzflug ins Meer

Im Jahr 2020 wird die ISS wie die Raumstation MIR im Meer landen

Seit über zehn Jahren umkurvt die Internationale Raumstation, kurz ISS, in einer Höhe von rund 380 Kilometern die Erde. Das ganze Jahr über leben Astronauten auf der ISS und führen in der Schwerelosigkeit wissenschaftliche Experimente durch.

Meer-Landung der ISS im Jahr 2020 geplant

Doch auch die Raumstation hat kein unbegrenztes Haltbarkeitsdatum. Nach 2020 soll sie im Meer versinken. Dies bekräftigte der Vize-Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Witali Dawidow, am Mittwoch in Moskau. Wenn ihre Existenz beendet sei, so Dawidow, werde man gezwungen sein, die ISS zu versenken.

Die Raumstation sei mit einer Spannweite von 109 Metern zu groß und mit einer Masse von 455 Tonnen zu schwer, um sie als Weltraumschrott weiterhin durchs All fliegen zu lassen.

Weltraumstation "Mir"

Der ISS, einem gemeinsamen Projekt von Europa, Japan, Russland, den Vereinigten Staaten und Kanada, würde damit ein ähnliches Schicksal bevorstehen wie ihrer Vorgänger-Weltraumstation "Mir". Diese war nach einer Betriebsdauer von 15 Jahren im Jahre 2001 absichtlich zum Absturz gebracht worden.

Die nicht verglühten Trümmer der "Mir" fielen in den Pazifischen Ozean.

Russland und die USA arbeiten getrennt an der Entwicklung neuer Raumfähren. Erst in der vergangenen Woche beendete die NASA mit dem Flug der Atlantis nach drei Jahrzehnten die Space Shuttle-Ära.

Wissenschaftler wollen Atomkraftwerk auf dem Mond bauen

Um eine Besiedlung des Weltalls möglich zu machen, sollen dort kleine Atomkraftwerke platziert werden

Nach einem Plan von US-Wissenschaftlern soll auf dem Mond oder Mars ein Kernkraftwerk für die Stromgewinnung gebaut werden. Das Kraftwerk soll eine Leistung von 40 KW haben und nicht über Kühltürme verfügen.

Laut dem Forschungsleiter James Werner würden Menschen das Kraftwerk nicht als solches erkennen. Seinen Angaben zufolge sei der Reaktor nur so groß wie ein Reisekoffer. Der optimale Standort wäre dem leitenden Forscher zufolge ein Krater auf dem Mond oder eines anderen Planeten wie dem Mars.

Vorteile des Mini-Atomkraftwerks

Die Atomkraftwerken könnten überall im Weltraum eingerichtet werden, wo Strom benötigt wird und das System ist laut Werner sehr zuverlässig. Das Energiesystem habe eine starke Bedeutung für die Besiedlung des Weltalls in der Zukunft. Ein Großteil der Wissenschaftler findet Solarenergie ideal während US-Forscher die Kernkraft als zuverlässiger einschätzen. Im Rahmen einer Kernspaltung kommt es zur Spaltung von Uran-Atomen und es wird Wärme erzeugt.

Die Wärme kann dann in Energie konvertiert werden. Der größte Vorteil dieser Minikernkraftwerke ist deren Unabängigkeit zur Umgebung, da diese überall Strom generieren könnten. Wie James Werner weiter berichtet, kann das Atomkraftwerk acht Häuser mit Strom versorgen. Im kommenden Jahr soll ein Modell gebaut und damit die Idee umgesetzt werden.

Raumfahrt - Elfter Deutscher fliegt in den Weltraum

Deutscher Raumfahrer Alexander Gerst fliegt im Mai 2014 zur ISS

Astronaut im Weltall, im Hintergrund Erdkugel und Mond
Astronaut © Jim Mills - www.fotolia.de

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst wird in drei Jahren zur Internationalen Raumstation ISS geflogen. Er ist damit der elfte Deutsche, der in den Weltraum fliegen wird und muss sich im Vorfeld bis Mai 2014 auf die Mission vorbereiten.

Alexander Gerst verbleibt dann für sechs Monate auf der Raumstation. Wie die Europäische Weltraumbehörde ESA berichtet, musste sich Alexander Gerst gegen 13.000 Konkurrenten behaupten und gewann. Im Rahmen seiner Vorbereitung muss ein umfangreiches Training absolvieren bevor er 2014 in eine Sojus TMA einsteigen darf.

Erster deutscher Raumfahrer stammte aus der DDR

Das Training wird ihn ins texanische Houston ins Raumfahrtcenter führen, wo er im Raumanzug unter Wasser üben wird. Das Unterwasserbecken dient der Simulation der Schwerelosigkeit. Bei seinem Aufenthalt auf der ISS wird er Experimente der Physik, Humanmedizin und Biologie durchführen.

Im Jahr 1978 war mit Sigmund Jähn der erste Deutsche, allerdings aus der DDR, in den Weltraum geflogen. Er besuchte damals die russische Raumstation Saljut 6. Fünf Jahre später flog der deutsche Astronaut Ulf Merbold zur US-Raumstation Spacelab. Nach Merbold waren bislang neun weitere deutsche Astronauten im All.

Iran wollte Affen ins All schießen

Auftakt zur bemannten Raumfahrt des Irans scheitert an missglückten Missionszielen

Er war das erste Säugetier im All: Albert II. Der Rhesusaffe flog 1949 in einer V2 bis in eine Höhe von gut 130 Kilometern. Allerdings verstarb der Affe bei der Rückkehr, da sich der Fallschirm nicht öffnete.

Tiere im All

Andere Tiere folgten Albert II.:

  • die berühmte Hündin Laika,
  • die Affen Able und Miss Baker,
  • der Schimpanse Ham
  • und viele, viele mehr.

So umrundeten 1968 sogar eine Schildkröte, Fliegen und Mehlwürmer in einer sowjetischen Kapsel den Mond.

Missglücktes Vorhaben des Irans

Nun wollte auch der Iran einen lebendigen Affen ins Weltall schießen. Doch der Versuch misslang.

Der Start der Kawoschgar-5-Rakete war im iranischen Monat Schariwar (23. August bis 22. September) erfolgt. Da das Vorhaben missglückte, machte es die iranische Regierung jedoch nie öffentlich. Vize-Wissenschaftsminister Mohammed Mehdinedschad-Nuri hatte zugeben müssen, dass kein einziges der Missionsziele erreicht worden sei.

Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte das Vorhaben im Februar der Öffentlichkeit präsentiert. Der Chef der iranischen Raumfahrtbehörde, Hamid Faseli, hatte damals mitgeteilt, bei dem Flug handle es sich um den Auftakt zur bemannten Raumfahrt des Landes.

Der Plan lautete, die Rakete mit dem Affen etwa 120 Kilometer hoch steigen und rund 20 Minuten im All verweilen zu lassen. Der Iran weist jedoch Anschuldigungen des Westens zurück, Raketengeschosse für Langstrecken-Nuklearsprengköpfe zu konstruieren.

Spaceport America: Milliardär Branson eröffnet privaten Weltraumbahnhof

Richard Branson möchte als erster Privatunternehmer Touristen für einen Kurztrip ins All schicken

145 000 Euro - so teuer ist eine Reise in den Weltraum. Milliardär Richard Branson (61) will ab 2012 mit seiner Fluglinie Virgin Galactic zahlungskräftigen Kunden einen Kurztrip ins All ermöglichen. Am vergangenen Montag weihte Branson mit einer großen Feier seinen "Spaceport America" in der Wüste von New Mexico ein.

In der Nähe des Geländes mit der Startbahn für das Trägerflugzeug "White Knight 2" leben nur wenige Anwohner. Der Umbau hat rund 152 Millionen Euro gekostet. Auf der riesigen Anlage steht ein 4400 Quadratmeter Hangar für die Raumschiffe.

Auch der Gouverneur von New Mexico nahm an der Einweihung des "Spaceports" teil

Bei der Einweihung startete "White Knight 2" zusammen mit der Raumkapsel "Space Ship Two" zu einem Demonstrationsflug über das Areal. An der Feier nahmen neben dem Besitzer des Virgin-Konzerns, Richard Branson, als Ehrengäste auch der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, sowie der frühere US-Astronaut Buzz Aldrin, der als zweiter Mensch den Mond betrat, teil.

Branson plant als erster Privatunternehmer überhaupt, Raumfähren mit ausschließlich Touristen an Bord ins All zu transportieren. Virgin Galactic hat bereits 430 Tickets zum Preis von je 200 000 Dollar (etwa 145 000 Euro) verkaufen können.

In 17 Monaten zum Mars und zurück - sechs Männer simulierten den Flug in einem Raumschiff

Projekt "Mars500" testet die menschliche Reaktion auf Isolation und Beengtheit für einen Marsbesuch

Drei Astronauten unter blauem Himmel
3D render of astronaut © Byron Moore - www.fotolia.de

Anfang Juni im letzten Jahr stiegen sechs Männer,

in eine Raumkapsel um den Flug zum Mars zu simulieren. Jetzt nach 520 Tagen - also 17 Monaten - durften die Männer ihr Raumschiff wieder verlassen.

Reaktion auf Isolation und Enge

Das Ziel dieser Mission war festzustellen, wie die Menschen auf eine so lange "Einsamkeit" und vor allem "Beengtheit" bei einem so langen Flug reagieren. Nach dem Verlassen ihrer Forschungsraumkapsel zeigten sich die Männer wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr nur kurz in der Öffentlichkeit. Jetzt müssen sich die sechs Männer erst einmal wieder an den normalen Sauerstoff gewöhnen.

Projekt "Mars500"

Für die Reise mit mehr als 50 Millionen Kilometer zum Roten Planeten hin und zurück würde man diese 17 Monate benötigen, wobei ein Spaziergang auf dem Mars dann auch noch möglich wäre. Nun ist das Projekt "Mars500" erst einmal beendet. Nächste Woche werden die Männer in einer Pressekonferenz über ihre Zeit im Raumschiff berichten.

Raumstation: Rettungsaktion in 350 Kilometern Höhe

Das war knapp: Alle sechs Astronauten der Internationalen Raumstation ISS mussten sich in einer angedockten Sojus-Kapsel in Sicherheit bringen. Der Grund für diese Sicherheitsmaßnahme: Weltraumschrott drohte mit der ISS zu kollidieren und sie ernstlich zu beschädigen.

Reste eines alten russischen Satelliten hatten sich in fast 350 Kilometern Höhe auf die Raumstation zubewegt. Da die genaue Berechnung der Flugbahn schwerfiel, begaben sich die Astronauten in die Kapsel. Doch sie hatten Glück: Die Trümmerteile verfehlten die ISS um knapp 23 Kilometer. Es ist bereits das dritte Mal innerhalb von zwölf Jahren, dass sich die Wissenschaftler an Bord der Raumstation vor Weltraummüll in Sicherheit bringen mussten.

Insgesamt befinden sich über 600 000 Objekte mit einem Durchmesser von mehr als einem Zentimeter in Umlaufbahnen um die Erde. Bereits Einschläge von Objekten, die nur wenige Millimeter groß sind, können die Funktion eines Satelliten beeinträchtigen. Die ISS ist daher mit doppelwandigen Meteoritenschutzschilden ausgestattet und kann Einschlägen von Weltraummüll von mehreren Zentimeter Durchmesser widerstehen.

Raketen mit Ecken und Kanten - Deutsche Forscher präsentieren neues Design

Raketen und Space Shuttles sind immer mit einer runde Spitze zu ihren Reisen aufgebrochen. Doch die Zukunft der Raumfahrt könnte Ecken und Kanten haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein neues Designkonzept für Raumfahrzeuge präsentiert. Das Besondere an "Shefex II" (Sharp Edged Flight Experiment) sei ein von scharfen Kanten geprägtes Design. Da an den Ecken und Kanten besonders hohe Temperaturen entstehen können, verfügen die Raketen über neuartige Hitzeschilde, die mit einer Aktivkühlung ausgerüstet sind.

Mit dieser Neuentwicklung will das DLR Raumflüge billiger und flexibler gestalten. So hat die kantige Form den Vorteil, dass das dazugehörige Thermalschutzsystem wesentlich kostengünstiger herzustellen ist. Außerdem verfüge der Flugkörper aufgrund seiner Form über bessere aerodynamische Eigenschaften.

Im Sommer soll "Shefex II" zu seinem ersten Flug ins All aufbrechen. Der Start soll von der "Rocket Range" in Norwegen erfolgen und bis in eine Höhe von 250 Kilometer gehen. Mit elffacher Schallgeschwindigkeit soll die Rakete auf ihrem Rückflug wieder in die Erdatmosphäre eintreten.

Indien plant eigene Marsmission

Auch Indien plant, ein Raumschiff zum Mars zu schicken. Dies verkündete Premierminister Manmohan Singh bei einer Ansprache anlässlich des Unabhängigkeitstages des Landes in Neu-Delhi. Im November 2013 soll die Sonde vom indischen Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre (SHAR) zu ihrem Flug zum Roten Planeten starten.

Die Kosten für das Vorhaben sollen rund 66 Millionen Euro betragen. Es wäre damit erheblich günstiger als die aktuelle Curiosity-Mission der NASA, die 2,5 Milliarden US-Dollar (etwa 2 Milliarden Euro) gekostet hat.

Kritiker bemängeln, dass die Regierung falsche Prioritäten setze. Statt eines teuren Raumfahrtprogramms solle sie größere Anstrengungen darauf verwenden, die Lebensumstände der Menschen zu verbessern. Erst in der vergangenen Woche mussten mehr als 600 Millionen Inder stundenlang ohne Strom auskommen, weil das überlastete Netz zusammengebrochen war.

Seit den 1960er-Jahren betreibt Indien ein eigenes Raumfahrtprogramm. In den 70er-Jahren begann das Land dutzende Satelliten ins All zu befördern, auch für andere Staaten. In der kommerziellen internationalen Raumfahrt hat sich Indien mittlerweile gut etabliert.

Bohren, sammeln, fahren - Marsrover "Curiosity" ist schwer beschäfigt

Für den Marsrover "Curiosity" (Neugier) ist seine Ruhephase bald vorüber. Nach Angaben der US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt NASA soll das Gefährt in einigen Wochen seinen Landeplatz verlassen und zu seinem ersten Ziel fahren. Dort soll "Curiosity" Gesteinsbohrungen durchführen.

In den nächsten Tagen wollen die NASA-Experten die Fahrtüchtigkeit des Rovers testen. Ziel ist ein Ort namens "Glenelg", an dem drei verschiedene geologische Formationen zusammenstoßen. Die Fahrt zu der rund 400 Meter entfernten Stelle dauert vier bis sechs Wochen.

Dort soll der Marsrover erstmals seinen Bohrer benutzen. Auf seinem Weg nach "Glenelg" soll er zudem Gesteinsproben einsammeln und analysieren. An seinem Zielort ist ein einmonatiger Aufenthalt eingeplant. Anschließend soll die Weiterfahrt zu einem mehr als 5000 Meter hohen Berg erfolgen. Dort könnte er etwa am Jahresende eintreffen.

Ende dieser Woche werden alle Überprüfungen der Instrumente des Rovers beendet sein. Danach erfolgen wissenschaftliche Tests an der Landestelle.

Neil Armstrong: Astronauten-Legende verstorben

Die Welt nimmt Abschied von Neil Armstrong

Astronaut im Weltall, im Hintergrund Erdkugel und Mond
Astronaut © Jim Mills - www.fotolia.de

Er war der erste Mensch auf dem Mond: Neil Armstrong. Nun verstarb der 82-jährige ehemalige Astronaut und Testflieger an den Folgen einer Herzoperation in Cincinnati, Ohio.

Armstrong war Kommandant von Apollo 11, die mit Buzz Aldrin und Michael Collins zum Mond geflogen war. Am 21. Juli 1969 hatte er den Mond mit den legendären Worten "Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit" betreten.

US-Präsident Barack Obama ehrte den Verstorbenen, indem er ihn einen der größten amerikanischen Helden überhaupt nannte. Politiker und Wissenschaftler aus der ganzen Welt würdigten Armstrongs Leistung.

Lebenslauf und Errungenschaften

Neil Armstrong war am 5. August 1930 auf einer Farm, zehn Kilometer von Wapakoneta (Ohio) entfernt, zur Welt gekommen. Bereits mit 16 Jahren besaß er den Pilotenschein, noch vor dem Führerschein. Im Korea-Krieg war er als Kampfflieger tätig.

Später arbeitete er als Testpilot und wurde 1962 als künftiger Raumfahrer der NASA präsentiert. Am 12. März 1966 absolvierte er als Kommandant der US-Raumfähre "Gemini 9" seinen ersten Raumflug.

Nachdem er die NASA 1971 verlassen hatte, lehrte er acht Jahre lang als Professor für Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität von Cincinnati.

Astronauten werden sich auf dem Mars wie zu Hause fühlen - 2037 erster bemannter Flug geplant

Die Astronauten, die als erste den Mars betreten werden, werden sich dabei fühlen, als würden sie nach Hause kommen.

Dies ist die Ansicht von NASA-Experten, die sich mit dem bemannten Flug zum Roten Planeten befassen. Spätestens 2037 soll es nach Plänen der US-Raumfahrtbehörde soweit sein.

Die Raumfahrer werden den Mars auf keinen Fall als einen Planeten von Aliens erleben. Sie profitieren von vielen Informationen, die der Mars-Rover "Curiosity" jetzt schon sammelt. Wenn sie die neue Welt betreten, wird ihnen daher vieles bekannt vorkommen.

2035 werde die NASA zunächst Vorräte und eine kleine Experimentalfabrik losschicken, erklärte ein Behördensprecher. Erst zwei Jahre später würden sich dann auch Menschen auf die sieben Monate lange Reise wagen.

Die mittlere Temperatur auf dem Mars liegt bei etwa −55 Grad Celsius. Ein Tag auf dem Roten Planeten, also eine Umdrehung des Mars um seine eigene Achse, dauert eine halbe Stunde länger als auf der Erde. Der Mars braucht etwa zwei Erdenjahre, bis er einmal um die Sonne gelaufen ist.

Witz oder Ernst? "Mars One" plant Marsflug im Jahr 2022

"Virgin" Gründer Sir Richard Branson hat den (Kurz-) Flug ins All salonfähig gemacht. Jetzt legt der Niederländer Bas Landsdorp noch eins drauf: Er möchte nicht nur Flüge zum Mars anbieten, sondern den Roten Planeten sogar erstmalig von Menschen besiedeln lassen.

Was klingt wie eine schlechte Science-Fiction-Idee, das scheint dem Mittdreißiger ein ernstes Anliegen - oder? Zumindest hat der Unternehmer bereits eine private Stiftung namens "Mars One" ins Leben gerufen, um die nötigen Gelder für die ungewöhnliche Mission zusammenzutragen.

Ob der Plan, bereits 2022 eine erste Kolonie auf dem "Roten Planeten" zu starten, klappt, steht noch wortwörtlich in den Sternen. An Engagement mangelt es dem umtriebigen Niederländer aber nicht: Er beginnt schon jetzt damit, geeignete Teilnehmer für seine Mission zu casten.

40 Astronauten sollen es insgesamt noch werden, die den Grundstein für eine menschliche Zivilisation auf dem Mars legen dürfen. Bewerben kann sich quasi jeder, die Gebühr zur Teilnahme am Casting beträgt knapp 40 US-Dollar.

In die engere Auswahl indes wird es nur schaffen, wer neben einer hervorragenden körperlichen Verfassung auch noch gewisse Star-Qualitäten mitbringt. Denn um die kostspielige Angelegenheit zu finanzieren, plant Bas Jansdorp eine TV-Übertragung in Form einer intergalaktischen Doku-Soap. Wie es diesbezüglich um das Charisma der bisherigen Bewerber bestellt ist, kann jeder auf der offiziellen Homepage der Stiftung einsehen.

Hier stellen sich die Kandidaten mit einem kurzen Videoclip persönlich vor. Ebenfalls zu finden sind hier neben Hintergrundinformationen und Ideen für mögliche Sponsoren außerdem auch jede Menge Merchandising-Artikel - eine zusätzliche Einnahmequelle, die das vermutlich milliardenschwere Unterfangen auch dringend gebrauchen kann.

Ob und in welchem Rahmen der Flug zum Mars realisiert wird, ist aktuell noch kaum geklärt - zumindest geben der Niederländer und sein Team (noch) keine konkreten Angaben hierzu heraus.

Die Geschichte der Astronomie

Forschungen über die Sterne betrieben die Menschen schon im 4. Jahrtausend vor Chr. Sowohl Nomaden als auch Bauern orientierten sich an den Sternen.

So wurden mit dem Lauf der Sonne, des Mondes und der Planeten des Sonnensystems Glück und Unglück der persönlichen Lebensumstände verbunden. In vielen Religionen verehrte man die Gestirne als Gottheiten und schrieb ihnen überirdische Eigenschaften zu.

Zunächst beschränkten sich die Menschen auf das bloße Beobachten des nächtlichen Sternenhimmels. Später wuchs jedoch der Wunsch Konstellationen am Himmel wie eine Sonnenfinsternis oder eine Mondfinsternis vorherzusagen, was zu präzisen Aufzeichnungen und anderen astronomischen Vorhersagen führte.

Die Sonnenfinsternis zu Zeiten der Maya

Schon die frühen Hochkulturen der Menschheit nahmen astronomische Forschungen vor. Die älteste Dokumentation einer totalen Sonnenfinsternis erfolgte etwa im Jahr 3379 v. Chr. durch die Mayas. Auch die alten Ägypter beschäftigten sich mit den Sternen und entwickelten einen Kalender mit 365 Tagen im Jahr.

Von den Babyloniern stammten die Sternbilder, die später sowohl von den Griechen als auch von den modernen Astronomen übernommen wurden. Dazu gehören auch die zwölf Sternbilder des Horoskops.

Das geozentrische Weltbild

Während die Ägypter und Babylonier mehr die Astrologie ins Zentrum ihrer Forschungen stellten, wollten die Griechen mehr über die Hintergründe der Gestirne wissen. Um 580 v. Chr. beschrieb Anaximander die Erde erstmals als Kugel.

Durch Claudius Ptolemäus (100–175 n. Chr.) wurde das geozentrische Weltbild begründet, an das die Menschen über tausendfünfhundert Jahre lang glaubten. Nach Ptolemäus Theorie bildete die unbewegliche Erde den Mittelpunkt des Sonnensystems.

Das heliozentrische Weltbild

Obwohl es auch in der Antike bereits Theorien über ein heliozentrisches Weltbild gab, dauerte es bis ins 16. Jahrhundert, bis sich diese Erkenntnis durchsetzte. So entdeckte Nikolaus Kopernikus (1473–1543), dass sowohl die Erde als auch die anderen Planeten des Sonnensystems um die Sonne kreisten.

Allerdings machte Kopernikus den Fehler von runden Kreisbahnen der Planeten auszugehen. Dieser Fehler wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts von Johannes Kepler (1571–1630) korrigiert, der die Planetenbahnen als Ellipsen berechnete.

Die Astronomie als Wissenschaft

Nach diesem Umsturz des Weltbildes erhielt die Astronomie einen neuen Schub und setzte sich als Wissenschaft endgültig durch. Durch neue Techniken und Beobachtungsmethoden wurden immer präzisere Forschungen möglich. Doch auch in der heutigen Zeit geben die Sterne und das Weltall den Astronomen noch viele Rätsel auf.

Astronomische Ereignisse

3. März 2007: Totale Mondfinsternis in Europa

In diesem Jahr gibt es in Europa wieder ein Naturschauspiel der besonderen Art zu sehen.

In der Nacht vom 3. auf den 4. März 2007 wird das Naturschauspiel einer totalen Mondfinsternis zu sehen sein. Beginn des vierstündigen Spektakels soll um 22:30 Uhr MEZ sein. Laut Experten wird die Finsternis allerdings nur bei klarem Wetter zu beobachten sein. Wenn wettertechnisch alles gut läuft, kann man dabei zuschauen, wie der Vollmond durch den Kernschatten der Erde wandert.

Darüber hinaus wird es im Jahr 2007 zwei partielle Mondfinsternisse geben, die allerdings von Mitteleuropa aus nicht zu sehen sein werden.

Sonnenfinsternis lockt Touristen an

Eine Sonnenfinsternis am 1. August dieses Jahres im hohen Norden wird jetzt schon von vielen Anbietern dazu genutzt, um Touristen anzulocken. So werden Touren in die Mongolei oder in die Arktis angeboten, um den Kunden das einmalige Erlebnis einer Sonnenfinsternis zu bescheren. Dabei haben die "Sofi"-Touristen zum Beispiel die Wahl zwischen Kreuzfahrten oder Flügen mitten im Kernschatten.

Doch Experten dämpfen die Euphorie. Laut Prof. Hans-Ulrich Keller, Direktor des Carl-Zeiss-Planetariums in Stuttgart und Sprecher der Astronomischen Gesellschaft, soll man sich nicht mit allzu hohen Erwartungen auf den Weg machen. Der Kernschatten sei relativ schmal, außerdem würde die Totalitätsphase etwa bei nur zwei Minuten und zwölf Sekunden liegen und damit relativ kurz ausfallen.

Keller verrät, dass es im kommenden Jahr am 22. Juli eine wesentlich längere Sonnenfinsternis mit einer Dauer von über sechs Minuten geben wird. Der Kernschatten bewege sich dann vom Indischen Ozean über Indien, China und Japan hinweg.

Spannendes Silvester für Sterngucker: partielle Mondfinsternis steht bevor

Freizeit-Astronome werden sich freuen: an Silvester gibt es nicht nur Raketen und Knaller, sondern auch noch eine kleine Mondfinsternis.

Am Silvester-Donnerstag soll gegen 20.20 Uhr MEZ etwas besonderes am Vollmond zu sehen sein. Am unteren rechten Rand nämlich soll dort bei klarem Wetter eine Verfinsterung sichtbar werden, wenn nämlich der Mond im Schatten der Sonne steht. Dies wird die einzige sichtbare Finsternis im Jahr 2009 sein.

Seltener Vollmond am 19. März 2011 am Himmel zu sehen

Perigäum-Vollmond - Mond ist der Erde am 19. März 2011 besonders nah

Vollmond leuchtet bläulich im schwarzen Sternenhimmel
White full moon atmosphere with star at dark night sky background © ipopba - www.fotolia.de

Jeden Monat sehen wir einmal einen Vollmond am Himmel, aber am Samstag, dem 19. März 2011 wird ein besonders großer Vollmond zu sehen sein, was meist nur alle 18 Jahre geschieht. Da sich der Mond auf einer Ellipse bewegt, passiert es, dass er sich dadurch mal näher und mal weiter von der Erde entfernt befindet. So wird er also am Samstag besonders nahe sein und er erscheint dadurch um 14 Prozent größer und auch heller, wie Geoff Chester vom US Naval Observatory in Washington DC erklärt.

Das letzte Mal war dies im März 1993 der Fall. Auch im Jahr 2008 hatten wir einmal einen ähnlich schönen Vollmond, den viele Beobachter als besonders schön ansahen, so wird aber der kommende Vollmond dies noch toppen.

Seltener Vollmond wird auch Perigäum-Vollmond genannt

Durch einen solchen Vollmond, den man wegen seiner besonderen Nähe zur Erde auch als Perigäum-Vollmond bezeichnet, werden auch die Gezeiten etwas höher sein, aber man braucht keine gravierende Veränderungen befürchten. Manche Berichte gehen davon aus, dass durch einen solchen Vollmond besondere Naturkatastrophen ausgelöst werden, aber dies trifft nicht zu, denn im Jahr 2008 blieb auch alles ruhig.

Durch die ellipsenförmige Mondumlaufbahn beträgt die mittlere Entfernung zwischen Erde und Mond 384.403 Kilometer, die weiteste liegt bei 406.740 und die kürzeste bei 356.410 Kilometern. Der jetzige Abstand zum Perigäum-Supermond wird etwa bei 356.577 Kilometer liegen.

Totale Mondfinsternis - dunkles Himmelsereignis am 15. Juni 2011 in Deutschland

Für die Nacht des Schauspiels ist für fast Gesamtdeutschland ein klarer Himmel vorhergesagt

Am Mittwoch, den 15. Juni 2011 ist wieder die Zeit für Vollmond, wo also der Mond seine maximale Helligkeit erreichen wird. Aber gleichzeitig wird man auch in Deutschland, wenn der Himmel einigermaßen klar ist, eine totale Mondfinsternis sehen können, wo also der Mond in den Erdschatten gelangt. Somit wird in dieser Nacht dann auch die kürzeste Vollmondnacht des Jahres sein.

Maximale Finsternis wird laut Experten um 22.13 Uhr erreicht sein

Aber dieses Ereignis der Mondfinsternis wird man nicht über die gesamte Zeit verfolgen können, weil einmal der Mond mit dem Beginn der Phase auch aufgeht, aber am noch hellen Himmel kaum zu sehen sein wird. So wird der Mond in den Halbschatten gegen 19.23 Uhr eintreten, im Kernschatten dann eine Stunde später sein und die totale Phase wird um 21.22 Uhr beginnen und bis 23.03 Uhr andauern. Um 22.13 Uhr wird die maximale Finsternis sein, wie die Astronomen mitteilen.

Als Kernschatten bezeichnet man den Bereich, wo die Erde das Licht der Sonne fast komplett abschirmt. Der Mond wird aber wohl nicht ganz so finster sein, denn in den Erdschatten wird auch von der Erdatmosphäre rotes Licht gelenkt, so dass dann der Mond rötlich schimmern könnte. Aber auf jeden Fall werden auch die Hobby-Fotografen auf ihre Kosten kommen, denn die Wetterfrösche haben für fast Gesamtdeutschland gutes Wetter mit einem klaren Himmel vorhergesagt.

Letzte Mondfinsternis gab es am 21.12.2010

Wer an diesem Abend in Südafrika oder auch auf der Insel Mauritius ist, der hätte dort die optimalen Bedingungen für dieses Schauspiel. Übrigens die letzte totale Mondfinsternis war am 21.12.2010, doch damals konnte man in Deutschland frühmorgens gegen 7.00 Uhr nicht viel davon sehen.

Astronomisches Ereignis: Am 6. Juni 2012 zieht die Venus an der Sonne vorbei

In den Morgenstunden des 6. Junis 2012 wird in Mitteleuropa ein astronomisches Ereignis stattfinden. Die Venus zieht an der Sonne vorbei. Kurz nach Sonnenaufgang wird man einen dunklen Punkt vor der Sonne sehen. Dieser Punkt ist die Venus. Astronomen nennen das Phänomen Venus-Transit. Mit einer Verdunkelung des Himmels muss man nicht rechnen, da die Venus im Vergleich zur Sonne sehr klein ist und sich auch nicht so nahe bei der Erde befindet wie der Mond.

Wer sich das Spektakel in voller Länge ansehen möchte und gleichzeitig genug Zeit und Geld hat, sollte sich zwischen 5. und 6. Juni im Pazifik-Raum aufhalten, dort kann man den Venus-Transit besonders gut sehen. Wer sich sagt, dass er das Ereignis einfach beim nächsten mal anschaut, hat höchstwahrscheinlich Pech gehabt, denn der nächste Venus-Transit findet erst am 11. Dezember 2117 statt.

Sonnensturm sorgt für außergewöhnliche Polarlichter in Skandinavien

Ein heftiger Sonnensturm hat die Erde getroffen. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA hatte sich auf der Sonne eine gigantische Eruption ereignet. Mit einer Geschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Sekunde raste die Druckwelle auf unseren Planeten zu.

Nachdem am Samstag der erste Sonnensturm die Erde erreicht hatte, folgte am Montag der nächste. Die dabei entstandene Strahlung bildete für Satelliten und Stromnetze eine große Gefahr. Es drohten Störungen in der Telekommunikation und im Navigationssystem GPS. Nach Berichten der US-Wetterbehörde NOAA handelte es sich um den heftigsten Sonnensturm seit 2003. Damals gingen in der schwedischen Stadt Malmö für eine Stunde die Lichter aus.

Aus Sicherheitsgründen leitete die US-Fluggesellschaft "Delta Airlines" sechs ihrer Flüge, die gewöhnlich über die Nordpolarroute erfolgen, etwas südlicher um. Betroffen waren Flüge nach Hongkong, Shanghai und Seoul.

Größere Schäden sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Allerdings bot sich den Menschen auf der Nordhalbkugel ein beeindruckendes Schauspiel. So waren vor allem im Norden Skandinaviens bunte Polarlichter, die "Aurora Borealis", am Himmel zu beobachten.

Experten rechnen in den nächsten eineinhalb Jahren mit noch mehr Sonnenstürmen, die an Heftigkeit zunehmen werden. Dies deutet darauf hin, dass die Sonne aktiver wird. Das Maximum an Sonnenaktivitäten soll Mitte 2013 erreicht werden. Dann schleudern aus den Außenschichten der Sonne besonders riesige Gaswolken ins All.

Was ist ein Schaltjahr

So lässt sich nach den Bestimmungen des Gregorianischen Kalenders ein Schaltjahr berechnen

Blätter eines kleinen Abrisskalenders mit blauen Zahlen, in Mitte rote 31
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Dieses Jahr müssen wir einen Tag länger arbeiten, denn der Februar hat nicht 28, sondern 29 Tage. Aber warum ist dies der Fall? Dies hängt mit der Erdumkreisung um die Sonne zusammen, die im Prinzip 365 Tage dauert, so dass man sagt, das Jahr hat 365 Tage. Aber für die komplette Umkreisung benötigt die Erde fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden mehr als nur diese 365 Tage, so dass man das sogenannte Schaltjahr eingeführt hat, was dann diese Differenz wieder ausgleichen soll.

Die Berechnung der Schaltjahre

So sind also die Mehrstunden knapp ein Viertel eines Tages und dementsprechend wird nach vier Jahren immer ein Tag mehr gezählt. Also können wir grob sagen, dass alle Jahreszahlen, die durch die Zahl "4" teilbar sind, ein Schaltjahr sind und so den 29. Februar haben. Doch wenn wir natürlich genau rechnen, so werden aber dann zu viel Stunden gerechnet, so dass man zusätzlich dann kein Schaltjahr einfügt, wenn die Jahreszahl einmal durch "4" und gleichzeitig durch "100" ohne Rest teilbar ist, wie es im Jahr 1900 der Fall war.

Der Gregorianische Kalender

Doch auch hier gibt es noch den Sonderfall, wenn die Jahreszahl einmal durch "4", durch "100" und auch durch "400" teilbar ist, dann haben wir wieder ein Schaltjahr, wie es vor zwölf Jahren beim Jahrtausendwechsel (2000) der Fall war. Nun, werden wir bis zum Jahr 2096 alle vier Jahre den 29. Februar haben, aber nicht im Jahr 2100, denn diese Zahl ist nach "Regel Nummer Zwei" durch "4" und "100", aber nicht durch "400" teilbar, also kein Schaltjahr.

Diese ganzen Berechnungen wurden im sogenannten Gregorianischen Kalender, nachdem im Jahr 1582 der damalige Papst Gregor XIII. den Julianischen Kalender reformierte, festgelegt.

Sonnenfinsternis begeistert Menschen in Asien und Amerika

Millionen Menschen in Asien und den USA blickten am Montagmorgen fasziniert in den Himmel. Dort bot sich ihnen ein seltenes Naturschauspiel. Es kam zu einer Sonnenfinsternis, da sich der Mond vor die Sonne schob. In der japanischen Hauptstadt Tokio war es sogar die erste Eklipse seit 1839.

In dem ostasiatischen Inselstaat war das Himmelsspektakel besonders gut zu sehen. Dort zeigten die meisten TV-Sender Live-Aufnahmen. Die Fluggesellschaft Japan Airlines bot sogar einen Beobachtungsflug an.

Auch in Teilen der USA betrachteten Tausende Menschen den faszinierenden "Feuerring", der entsteht, wenn die Sonne nicht vollständig verdeckt wird.

Venustransit nur für Frühaufsteher - Freie Sicht im Osten

Am 6. Juni zieht die Venus an der Sonne vorbei. Dieses Schauspiel dauert nur einige Stunden. Wer den Venustransit verpasst, hat eine einmalige Gelegenheit in seinem Leben versäumt, denn der nächste findet erst im Jahre 2125 statt. Allerdings muss man früh aufstehen, um dem Himmelsspektakel beizuwohnen. Bereits um 6.55 Uhr ist der Venusdurchgang bereits wieder vorbei. Sonnenaufgang ist in Berlin um 4.46 Uhr, in München um 5.14 Uhr.

Ein Venustransit läuft genauso ab wie eine Sonnenfinsternis. Da die Venus aber viel weiter von der Erde entfernt ist als der Mond, kommt es zu keiner Verdunkelung. Trotzdem sollten alle, die bei dem Schauspiel dabei sein möchten, ihre Augen schützen. Am sichersten ist eine Sonnenfinsternisbrille, die es bei jedem Optiker für einige Euro gibt. Nicht zu gebrauchen sind rußgeschwärzte Gläser, Filmstückchen, CDs oder andere selbst gebastelte Behelfe. Auch gewöhnliche Sonnenbrillen sind viel zu schwach getönt. Die Augen können dabei einen ernsthaften Schaden erleiden.

Gute Sichtmöglichkeiten haben Himmelsgucker vor allem im Osten Deutschlands. Dort bestehen die größten Chancen auf einen wolkenfreien Himmel. Gute Beobachtungsmöglichkeiten gibt es demzufolge in Sachsen, Teilen Brandenburgs und in Ost-Bayern, aber auch an der Ostseeküste. In den übrigen Regionen Deutschlands müssen Sternengucker auf Wolkenlücken warten.

Die Beobachtung des Venustransit hilft Astronomen bei der Suche nach Planeten um andere Sonnen. Der Planetenschatten der Venus zeigt, wie sich Exoplaneten von Sonnenflecken unterscheiden.

Am 1. Juli werden die Uhren für eine Sekunde angehalten

Nahaufnahme weiße Uhr mit schwarzem Ziffernblatt zeigt vier Sekunden vor Zwölf
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Am 1. Juli 2012 ist es wieder so weit, denn dann werden die Uhren um 1:59:59 für eine Sekunde zum 25. Mal seit dem Jahr 1972 angehalten. Diese Sekunde wird auch als Schaltsekunde bezeichnet und im Jahr 1967 wurde die bis heute gültige Atomsekunde festgelegt. Aber heute dreht sich die Erde mittlerweile langsamer aufgrund der ständigen Reibung zwischen Land und Wasser, was über Jahrmillionen zu einem Energieverlust führt.

Damit die Sonnenzeit mit der Atomuhr übereinstimmt wurde diese Schaltsekunde international beschlossen, doch wollten unter anderem Frankreich und die USA diese jetzt wieder abschaffen, weil dadurch bei den Computern die Zeit korrigiert werden müsste. Doch Großbritannien, China und auch Deutschland sind für die Beibehaltung der Schaltsekunde, was auch zu Jahresbeginn bestätigt wurde.

Jupiter trifft Mond am Wochenende - letzter Himmelsgucker in diesem Jahr

Alle Fans von Himmelsspektakeln sollten am kommenden Sonntagmorgen hierzulande gegen 3.30 Uhr ihren Wecker stellen. Um die Uhrzeit schiebt sich nämlich der Mond am Jupiter vorbei und wird den Planeten verdunkeln, was man mit bloßem Auge sehen kann. Solch ein Schauspiel kann man laut Astronomen erst wieder in 19 Jahren beobachten, weshalb zahlreiche Sternwarten in Deutschland bei gutem Wetter auch ihre Pforten öffnen und ihre Teleskope auf die Jupiterbedeckung ausrichten.

Das Spektakel dauert maximal bis 4.20 Uhr und endet somit zur Morgendämmerung. Sobald sich dann der Mond über den Jupiter schiebt, nimmt dessen Lichtstärke über einen Zeitraum von rund drei Minuten kontinuierlich ab, bis der riesige Planet komplett hinter dem Mond verschwunden ist.

Perfekte Sonnenfinsternis an der australischen Ostküste

An der Ostküste Australiens wurden Anfang dieser Woche rund 60.000 Schaulustige mit einer optimalen Sonnenfinsternis beglückt. Nachdem der Mond fast zwei Minuten direkt vor der Sonne stand, sanken schlagartig die Temperaturen und das Vogelgezwitscher blieb kurzzeitig aus.

Für viele Australier war das Naturschauspiel einmalig, da es auf ihrem Kontinent vor knapp 1.300 Jahren die letzte totale Sonnenfinsternis gab. Neben den unzähligen Touristen und Wissenschaftlern an Land, stiegen auch einige Heißluftballons für den optimalen Blick in die Luft.

Erst am 20. März 2015 wird die nächste Sonnenfinsternis über den Faröer Inseln und Island erwartet.

Sternenhimmel 2013 mit vielen Überraschungen

Gleich Anfang des Jahres 2013 kann man den Riesenplaneten Jupiter im Sternbild Stier am winterlichen Sternenhimmel beobachten. Als Morgenstern kommt dann auch die Venus zum Vorschein und trifft in der Morgendämmerung des 10. Januar auf die dünne Sichel des Mondes.

Als spektakuläre Himmelsereignisse kann man im kommenden Jahr zudem fünf Finsternisse bewundern, unter denen eine ringförmige Sonnenfinsternis am 9. Mai sowie eine totale Sonnenfinsternis am 3. November ist.

Den Fans der Astronomie aus Mitteleuropa bleibt dieses seltene Schauspiel allerdings verwehrt. Aus Deutschland sichtbar ist hingegen eine partielle Mondfinsternis am 25. April, bei der zum Höhepunkt gerade mal eineinhalb Prozent der Mondscheibe im Schatten der Erde steht.

Ein weiteres Highlight bringt der Merkur, den man mit bloßem Auge zwischen dem 6. und 22. Februar in der Abenddämmerung rund 30 Minuten beobachten kann.

Australier konnten die besondere Art der ringförmigen Sonnenfinsternis erleben

In Australien war jetzt eine Sonnenfinsternis der besonderen Art zu sehen. Bei einer vollkommenen Sonnenfinsternis befindet sich der Mond genau auf einer Linie zwischen Sonne und Erde, so dass wir dann die Sonne nicht sehen können. Aber es gibt noch die sogenannte partielle Sonnenfinsternis und dabei auch noch eine spezielle, wie sie jetzt über Australien zu sehen war, die ringförmige, partielle Sonnenfinsternis.

Diese entsteht, wenn der Mond auf seiner Bahn weiter von der Erde entfernt ist, so dass dieser dann "kleiner" ist und die Sonne nicht vollständig verdecken kann. So konnten besonders die Bewohner im Norden von Australien dieses Himmelsereignis mit bloßem Auge verfolgen. Die Bewohner in Indonesien sahen dagegen nur eine normale partielle Sonnenfinsternis und bei uns auf der Nordhalbkugel der Erde war davon nichts zu sehen.

Faszination Sternenhimmel - Der Juni lässt Hobbyastronomen erfreuen

Junge Frau schaut lächelnd in den Himmel, im Hintergrund Grafik Halbmond und Sterne
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Der Juni ist für Astronomen und Hobby-Stern-Gucker ein grandioser Monat, denn dann erreicht die Sonne den höchsten Stand während ihrer jährlichen Umrundung. Um genau zu sein, ist es der 21.Juni.

Dieser Tag wird in einigen Ländern gebührend gefeiert, denn jetzt beginnt nicht nur der astronomische Sommer, sondern eben auch der Kalendarische. Die heißeste Zeit im Jahr und das obwohl die Sonne weiter weg vom Planeten Erde steht, als im Januar. Die Hitze entsteht durch die Neigung der Erdachse gegenüber der Umlaufbahn.

Die Sonne ist ein beeindruckender Stern, der unglaubliches Zustande bringt. Jeden Tag strahlt der Stern rund 385 Trilliarden Kilowatt Stunden in den Weltall. Davon kommt hier unten auf der Erde nur ein Bruchteil an. Zu sehen bekommt man ohne hin nur das sichtbare Licht. Radiowellen, Röntgenwellen und UV-Strahlen werden ebenso vom kosmischen Reaktor verschickt und bleiben für den Menschen unsichtbar.

Noch beeindruckender sind die 1951 vorausgesagten und schließlich auch entdeckten Sonnenwinde. Sie bilden ein faszinierendes Schauspiel am nächtlichen Abendhimmel. Sonnenwinde treten in der Regel alle elf Jahre auf. Doch mittlerweile wurde festgestellt, dass die Sonne nicht mehr so will und weniger Power zu haben scheint. Anscheinend geht ihr allmählich die Puste aus.

Der nächtliche Abendhimmel hält für Sterne-Gucker in den Sommermonaten einiges bereit. Egal ob die Sternzeichen der Fische und des Wassermanns fesseln oder der scheue Auftritt von Venus und Merkur kurz über dem Horizont. Der Juni ist besonders geprägt von einer Vielzahl von funkelnden Sternschnuppen: Es darf sich wieder etwas gewünscht werden.

Sternschnuppen sind für uns Glücksboten - für Menschen in manch anderen Ländern bedeuten sie Unglück

An manchen Abenden ist es der Inbegriff der Romantik, wenn man auch noch eine Sternschnuppe sieht. Einen solchen Lichtstreifen zu sehen, bedeutet Glück, jedenfalls für denjenigen, der jetzt einen geheimen Wunsch denkt und diesen niemanden verrät. Dazu sollte die Sternschnuppe von keinem sonst gesehen worden sein.

In der Mongolei sieht man in der Sternschnuppe allerdings ein Zeichen des Unglücks. Denn dort glaubt man, dass eine Sternschnuppe ein Verstorbener ist, der auf dem Weg ins Jenseits gesehen wird.

Für die Ur-Bevölkerung der Andamanen-Inseln, die im Indischen Ozean liegen, stellen Sternschnuppen ebenfalls eine Bedrohung dar. Sie glauben, dass Waldgeister ihre Fackeln entzündet haben und jetzt die Menschen jagen, die noch nicht zu Hause sind.

Sternschnuppen-Spektakel am Wochenende dank anfliegender Geminiden-Meteore

Für passionierte Sterngucker bietet das kommende Wochenende ein absolutes Sternschnuppen-Spektakel. Am frühen Samstagmorgen von 06.00 Uhr bis zu Beginn der Dämmerung steht bei wolkenfreiem Himmel einer der schönsten Meteor-Schwärme des Jahres bevor, da der Strom der Geminiden dann seinen Höhepunkt erreicht.

Dies dürfte für viele Sterngucker der Ersatz für den entgangenen Kometen ISON sein, der Ende vergangenen Monats zu nahe an die Sonne kam und sich somit praktisch auflöste.

Der Sternschnuppen-Regen nach dem Sternbild Zwillinge hingegen garantiert schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts viele helle Sternschnuppen, welche selbst über lichtdurchfluteten Großstädten bei klarem Himmel sichtbar sind. Falls man den Meteor-Strom mit einer Kamera festhalten möchte, sollte man dies mit einem Weitwinkelobjektiv sowie einem Stativ tun und zudem eine Langzeitbelichtung wählen.

Äquinoktium zu Beginn des Frühlings - Tag und Nacht sind gleich lang

Blauer Himmel mit einpaar weißen Wolken und strahlendem Sonnenschein
Blue sky with bright sun. © Stas Perov - www.fotolia.de

Der Frühling begann in diesem Jahr mit Rekordtemperaturen. In Baden-Württemberg kletterte das Thermometer auf mehr als 24 Grad - so hoch wie nie zuvor an einem 20. März. Anders dagegen das Wetter im Vorjahr: Am 20. März 2013 herrschte in vielen Teilen Deutschlands noch leichter Dauerfrost. In Berlin und Hamburg lagen noch zehn Zentimeter Schnee.

Während der Tagundnachtgleiche steht die Sonne senkrecht über dem Erdäquator

So unterschiedlich die Temperaturen am Frühlingsanfang auch sein mögen, gleich ist an diesem Datum die Länge von Tag und Nacht. Das astronomische Phänomen namens Äquinoktium, auch Tagundnachtgleiche genannt, gibt es zweimal in jedem Jahr: zu Beginn des Frühlings und des Herbstes. An diesen Tagen überquert die Sonne den Himmelsäquator, steht also um den Zeitpunkt des Äquinoktiums senkrecht über dem Erdäquator. Tag und Nacht sind dann überall auf der Erde etwa gleich lang. Die Sonne geht dann fast genau im Osten auf und im Westen unter.

Wenn auf der Nordhalbkugel der Frühling beginnt, fängt in der südlichen Hemisphäre der Herbst an. In Deutschland werden die Tage nun bis zur Sommersonnenwende am 21. Juni 2014 länger. Dann erreicht die Sonne ihren mittäglichen Höchststand über dem Horizont. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der längste Tag und die kürzeste Nacht, weil sich der größere Teil der täglichen Sonnenbahn oberhalb des Horizonts befindet.

Fachgebiete

Man unterteilt die astronomische Wissenschaft in verschiedene Fachgebiete. Diese Spezialgebiete richten sich vor allem nach den Objekten, die untersucht werden. Eine wichtige Rolle spielt zudem, ob die astronomische Forschung entweder beobachtend oder theoretisch ist.

Die Untersuchungsgebiete der Himmelskunde lassen sich wie folgt aufteilen:

  • Physik des Sonnensystems (vor allem die Planetologie)
  • Galaktische Astronomie (erforscht Milchstraße und ihr Zentrum)
  • Extragalaktische Astronomie (erforscht den Aufbau anderer Galaxien)
  • Relativistische Astrophysik (beschäftigt sich mit Schwarzen Löchern)
  • Stellarastronomie (erforscht die Sterne von der Entwicklung bis zum Tod)
  • Kosmologie (erforscht Geschichte und Entstehung des Universums)
  • Kosmogonie (erforscht Geschichte und Entwicklung unseres eigenen Sonnensystems, wird erweitert durch die Exoplanetologie).

Größtes optisches Teleskop der Welt wird in Chile gebaut

Das European Extremely Large Telescope wird in Zusammenarbeit mit der chilenischen Regierung gebaut

Flagge von Chile
Flagge von Chile © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Das größte optische Teleskop der Welt soll in Chile entstehen. Die Europäische Südsternwarte (ESO) baut das sogenannte European Extremely Large Telescope (E-ELT) in Zusammenarbeit mit der chilenischen Regierung auf dem 3060 Meter hohen Berg Cerro Armazones.

In den 2020er Jahren soll das E-ELT mit seinem 39,3-Meter-Spiegel ins All blicken. Das Teleskop soll gestochen scharfe Bilder liefern und herausfinden, wie sich die Planeten formten und ob es Leben im All gibt.

In Chile ist die Sicht besonders gut

Die ESO suchte sich den Andenstaat deshalb als Standort aus, da die Sicht in der nordchilenischen Region Antofagasta aufgrund der extremen Trockenheit besonders gut ist. Außenminister Alfredo Moreno schwärmte bei der Vertragsunterzeichnung sogar vom klarsten Himmel auf der Welt.

Allerdings verlor er auch die wirtschaftliche Bedeutung des Projektes nicht aus den Augen. Das E-ELT sei ein Beitrag zur Entwicklung der Menschheit als Ganzes, aber auch eine Wertanlage, so der Außenminister.

Auch das VLT steht in Chile

In nur 20 Kilometer Entfernung steht auf dem Berg Cerro Paranal bereits ein weiteres Observatorium der ESO. Dort befindet sich auch das Very Large Telescope (VLT), ein aus vier Einzelteleskopen bestehendes astronomisches Großteleskop. Mit dem VLT entdeckten Astronomen die meisten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

In der Wüste Australiens entsteht das weltgrößte Teleskop

An der Westküste Australiens entsteht in der Wüste zurzeit das größte Teleskop der Welt, das Square Kilometre Array (kurz SKA). In Murchison, 700 Kilometer nördlich von Perth, sollen nach Fertigstellung 3000 Antennen das Weltall absuchen. Nun sind die ersten 36 Schüsseln, mit einem Durchmesser von zwölf Metern, auf Empfang. Die Baukosten für den "Australian Square Kilometer Array Pathfinder" (ASKAP) belaufen sich auf insgesamt 110 Millionen Euro. Er zählt zu dem internationalen Forschungsprojekt SKA, an dem sich insgesamt 20 Staaten beteiligen.

Das SKA ist ein in Entwicklung befindliches Radioteleskop, welches nach Inbetriebnahme eine totale Sammelfläche von ungefähr einem Quadratkilometer aufweisen wird. 3000 Einzelantennen mit bis zu 15 Metern Durchmesser werden über Glasfaserleitungen miteinander verbunden, um Radiosignale von kosmischen Phänomenen zu empfangen, die nicht mit optischen Teleskopen zu orten sind. Astronomen wollen Informationen über Schwarze Löcher, Dunkle Energie und die Entstehung des Universums vor rund 14 Milliarden Jahren sammeln.

Der Bau des SKA startet 2016 mit einem Budget von 1,5 Milliarden Euro, um 2019 die ersten Daten zu erhalten und 2023 in voller Betriebsbereitschaft zu stehen.

ESA präsentiert neuen Wissenschaftssatelliten "Lisa Pathfinder"

Mit neuen Instrumenten und Technologien sollen die Gravitationswellen im Weltraum gemessen werden

Astronaut im Weltall, im Hintergrund Erdkugel und Mond
Astronaut © Jim Mills - www.fotolia.de

Mit ihrer neuen Raumsonde "Lisa Pathfinder" wollen die Europäische Weltraumorganisation ESA und das Unternehmen Airbus Defence and Space (ADS) unter anderem Gravitationswellen im All messen. Start der Mission, die zudem neue Erkenntnisse über

  • schwarze Löcher,
  • kompakte Doppelsterne und
  • andere exotische Himmelskörper

liefern soll, ist voraussichtlich im November dieses Jahres.

Kosten und Aufwand

Der Wissenschaftssatellit soll an Bord einer Vega-Trägerrakete von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus ins All fliegen. Derzeit befindet er sich noch im Zentrum des Testdienstleisters IABG in Ottobrunn bei München. Planung, Bau und Test des Satelliten zogen sich über mehr als zehn Jahre hin, allein die ESA gab etwa 430 Millionen Euro für das Projekt aus. Dazu kommen noch Aufwendungen von

Das Physiklabor im All

Der Satellit ist ausgestattet mit mehreren neuen Instrumente und Technologien, die Gravitationswellen im Weltraum messen sollen. Diese Verzerrungen in der Raumzeitkrümmung werden durch massereichen Himmelskörpern verursacht und spielen nach Angaben der ESA eine entscheidende Rolle für das Verstehen des Universums. Bereits Albert Einstein hatte die Existenz solcher Wellen prognostiziert.

"Lisa Pathfinder" soll die neuen Messgeräte nun zunächst zwölf Monate lang auf einer Umlaufbahn um einen Punkt in 1,5 Millionen Kilometern Entfernung zur Erde erproben, bevor sie anschließend in einer größeren Mission eingesetzt werden könnten. ADS bezeichnet den Satelliten daher auch als "Physiklabor im All".

Beobachtende Astronomie

Als beobachtende Astronomie bezeichnet man einen Teilbereich der klassischen Astronomie. Sie befasst sich mit der Untersuchung und dem Nachweis von Teilchen und Strahlung, die aus dem Weltraum zur Erde gelangen.

Als Schwerpunkt gilt dabei die elektromagnetische Strahlung von fernen Objekten im gesamten Spektrumsbereich. Dazu gehören

  • sichtbares Licht
  • Gammastrahlung
  • Röntgenstrahlung
  • Infrarotstrahlung
  • UV-Strahlung sowie
  • Radiowellen.

Durch die Eigenschaften der Strahlung können Rückschlüsse auf Eigenschaften von Himmelsobjekten, die die Strahlung aussenden, gezogen werden. Mithilfe von präzisen Messungen lassen sich Informationen über Struktur und Position der zu untersuchenden Himmelsobjekte erhalten.

Astrophysik

Die Astrophysik ist ein Teilgebiet der klassischen Astronomie, die sich mit den physikalischen Grundlagen von Himmelserscheinungen befasst. Sie besteht ihrerseits aus unterschiedlichen Teilgebieten.

Dazu gehören

  • die physikalische Kosmologie, die sich mit der Entstehungsgeschichte des Universums beschäftigt
  • die Astroteilchenphysik
  • die Sonnenphysik
  • die Entstehung und Evolution von Sternen
  • die Kosmochemie
  • die Entstehung und Evolution von Planetensystemen
  • die Gravitationsdynamik, sowie
  • Neutronensterne und
  • schwarze Löcher.

Astrometrie

Die Astrometrie stellt den geometrischen Teilbereich der Astronomie dar und gilt als Gegenstück zur Astrophysik. Man bezeichnet sie auch als klassische Astronomie oder Positionsastronomie.

Zur Astrometrie gehört die Berechnung und Messung von Positionen der Gestirne sowie deren Bewegungen. Dadurch gilt sie als Basis für zahlreiche astronomische Forschungen. Zu den wichtigsten Aufgaben der Astrometrie zählt das Erstellen von Katalogen, die die genauen Positionen und Eigenbewegungen der Sterne beinhalten.

Himmelsmechanik

Als Himmelsmechanik oder Astrodynamik wird die Beschreibung der Bewegung von astronomischen Objekten zueinander bezeichnet. Durch die Himmelsmechanik lassen sich sämtliche Bewegungen von Himmelskörpern, die astronomisch beobachtet werden, beschreiben.

Entdeckungen und Forschung im Bereich der Astronomie

Hat Saturnmond Titan 100 Mal so viel Brennstoff wie die Erde?

Kürzlich haben Radaraufnahmen der Raumsonde "Cassini" bei der NASA und der Raumfahrtagentur Europas, der ESA, Aufsehen erregt. Durch die präzisen Aufnahmen konnte das Volumen der Kohlenstoffverbindungen der Seen auf dem Saturnmond Titan geschätzt werden.

Demnach befinden sich dort über 30.000 Kubikkilometer Kohlenwasserstoffe in flüssiger Form in den Seen aus Methan und Ethan. Das ist 1,5 mal so viel, wie die Ostsee Wasser enthält. 179 Grad Celsius ist die Temperatur, bei der die Kohlenwasserstoffe dort herabregnen. Die Masse entspricht einer Menge, die einhundert Mal so groß ist wie alle Gas- und Ölreserven der Erde.

Sonnenforscher sind besorgt wegen einer inaktiven Sonne

An der Montana State University trafen sich etwa 100 Forscher, die sich mit der Sonne beschäftigen und über die derzeitige außergewöhnliche Ruhe der Sonnenaktivität befassten. Solche Ruhepausen sind eigentlich normal, aber die jetzige dauere doch etwas zu lange. Ein japanischer Astronom, der mit einer Sonde seit 18 Monaten die Sonne dauernd beobachtet, ist ein klein wenig besorgt.

Nach Aussage einer anderen Forscherin läuft die Sonnenaktivität in einem Zyklus von 11 Jahren ab, doch hätte nach dieser Theorie die Sonnenaktivität wieder zunehmen müssen. Für die Satelliten wirkt sich dies günstiger aus, da dadurch durch die hohe Sonnenaktivität die feinen Apparaturen nicht gestört werden. Über die "Ruhepause" der Sonne gibt es keine Auskunft von den Experten.

Wasser auf dem Mars entdeckt

Die Wissenschaftler der NASA-Weltraumbehörde haben jetzt bei der Untersuchung von neuen Bodenproben, die die Raumfähre "Phoenix" gesammelt hatte, Wasser festgestellt, was normalerweise die Voraussetzung für organisches Leben ist. Man hatte zwar schon seit einiger Zeit dies vermutet, doch jetzt ist der Beweis erbracht. Dabei wurde eine gefrorene Bodenprobe vom Roboterarm eingesammelt und in der Raumsonde im Labor erhitzt, so dass dann Wasserdampf entwich.

Jetzt hoffen die Wissenschaftler weitere Erkenntnisse über den Klimawandel dort zu erforschen, denn früher war der Mars warm und feucht und jetzt ist er ein Kalter Planet, mit Temperaturen, die zwischen minus 125 und plus 35 Grad Celsius schwanken. Die US-Raumsonde befindet sich mittlerweile seit dem 26.Mai auf dem Mars, vorangegangen war eine zehnmonatige Reise dorthin. Jetzt soll der Aufenthalt um zwei Monate verlängert werden. Die ganze Forschungsmission kostet nach Aussagen der NASA 310 Millionen Euro.

Forscher: Die Sonne ist für Asteroiden-Monde verantwortlich

Bis dato war man sich in der Forschung nicht einig, wie Asteroiden zu einem eigenen Mond kommen.

Wissenschaftler aus den USA sind der Meinung, dass dabei die Sonne eine wesentliche Rolle spielt. Sie soll die Asteroiden auf Touren und somit auch zur Spaltung bringen. Wenn mindestens ein Satellit um einen Asteroiden kreist, ähnlich wie der Mond um die Erde, nennt man dies Asteroidensystem.

Auslöser ist der sogenannte "Yorp"-Effekt", nach dem Sonnenstrahlen, die auf einen Asteroiden treffen, eine Rotation um die eigene Achse verursachen. Durch diesen Effekt verbreitert sich der Asteroid um seinen Äquator.

Bei bestimmten Drehgeschwindigkeiten kann es zu Ablösungen vom Material kommen, das wiederum einen Satelliten bilden lässt, der um den Asteroiden kreist.

38 Prozent Dunkle Materie im Zentrum der Galaxien

Mit der Erkenntnis, dass der Prozentsatz an Dunkler Materie mit der Größe der Galaxie zunimmt, ist es einfacher das Verhältnis zwischen Leuchtkraft und Masse der Galaxie besser zu verstehen. Erkannt haben es europäische und amerikanische Forscher die 131 Galaxien untersucht haben.

Durch Linien die ungleich ausgeprägt zu längeren Wellenlängen versetzt waren, konnten Lichtspektren entdeckt werden. Diese Lichtspektren sind ein Anzeichen dafür, dass Licht verschiedene Ursprünge hat.

70 Galaxien bündeln das Licht von anderen Galaxien. Dieser Effekt machte es möglich die Masse der Vordergrundgalaxien zu ermitteln. Im Zentrum der Galaxien befindet sich ca. 38 Prozent Dunkle Materie.

Je mehr Masse eine Galaxie hat, desto weniger Sterne besitzt sie.

Neue Spiralgalxien entdeckt

Astronomen haben eine neue Art von Spiralgalaxien entdeckt als neu aufgenommenen Galaxienbilder überprüften. Normale Spiralgalaxien leuchten in einem bläulichen Schein, während die neu entdeckten Spiralgalaxien in einem rötlichen Schein erscheinen. Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass sich fast keine Sterne mehr in dieser Galaxie neu bilden werden.

Die Frage, warum es dort keine Sterngeburten mehr gibt und sich die Spiralarme der Galaxien nicht auflösen, muss von den Forschern noch geklärt werden. Die Astronomen vermuten nun in den roten Spiralgalaxien das so lange gesuchte Bindeglied zwischen den Elliptischen Galaxien und Spiralgalaxien gefunden zu haben.

Auf dem Mars ist Leben möglich

In einem Labor hatte man die Bedingungen auf dem Mars nachgestellt um herausfinden zu können, ob Bakterien unter den gegeben Umständen überlebensfähig wären. Das internationale Forscherteam erstellte eine dünne Marsatmosphäre, übernahm die Tages und Nachttemperaturen auf dem Mars und die fast ungefilterte, ultraviolette Strahlung.

Man hatte Bakterien nach 80 Tagen aus einer Tiefe von 30 Zentimetern dem Boden entnommen und konnte feststellen, dass diese fast unbeschadet waren. Dies lässt die Wissenschaftler nun vermuten, dass auf dem Mars Leben in tieferen Bodenschichten existieren kann.

In dem Versuch waren die ultraviolette Strahlung höher als überhaupt tatsächlich auf dem Mars vorhanden.

Mit 180.000 Stundenkilometern durch das All

Aufgrund der Entdeckung rasender Sterne konnten "Bugwellen" weiter erforscht werden

Mit hoher Geschwindigkeit rasen 14 Sterne durch das All, wie Astronomen mit dem Weltraumteleskop "Hubble" sahen. Dabei schätzen sie die Geschwindigkeit auf 180.000 Stundenkilometer. Die Astronomen haben diese Sterne nur zufällig entdeckt und sie wissen mit Hilfe des Teleskops jetzt etwas mehr über die Struktur und die Form der sogenannten "Bugwellen", die durch den stellaren Wind entstehen.

Näheres wissen die Astronomen noch nicht, sie vermuten, dass das Alter dieser Sterne nur einige Millionen Jahre ist und die Sterne das achtfache an Masse unserer Sonne haben. Man hat auch früher, in den achtziger Jahren, solche Sterne mit diesen Geschwindigkeiten entdeckt. Aber damals hatten die Sterne größere "Bugwellen", so dass man vermutet, dass sie mehr Masse hatten.

Nach diesen "rasenden" Sternen gezielt zu suchen ist nicht möglich, wie der Leiter dieser Studie, Raghvendra Sahai vom NASA Jet Propulsion Laboratory sagt, und sie haben, weil sie mit dem Teleskop "Hubble" andere Objekte untersuchten, ja auch nur zufällig diese rasenden Sterne entdeckt.

Erste Mondskizze nicht von Galilei

Unter Astronomen hat der englische Prof. Allan Chapman eine Diskussion entfacht.

Chapman behauptet, dass der Brite Thomas Harriot und nicht Galilei die erste Mondskizze gemacht hätte. Mit Hilfe seines "Holländischen Fernrohres" soll der Mathematiker Harriot eine Skizze des Mondes am 26. Juli 1609 erstellt haben, den Daten nach also einige Monate vor Galilei.

Im Jahr 1613 wurde die komplett sichtbare Mondoberfläche von Harriot skizziert. Die Karten von Galilei waren nicht so genau wie die Karten von Harriot. Zur damaligen Zeit war die Leistung der Teleskope sehr schlecht, so das immer nur kleine Ausschnitte des Mondes beobachtet werden konnten.

Observatorium in Chile machte spektakuläre Bilder von einem kosmischen Nebel - dem "Auge Gottes"

Das "Auge Gottes" ist ein kosmischer Nebel, der 700 Lichtjahre von uns entfernt ist, und konnte jetzt von dem Teleskop des Observatoriums in Chile aufgenommen werden. In diesem kosmischen Nebel verglühen Sterne und dabei strömt Gas aus, so dass leuchtende Farben entstehen, die man aber ohne entsprechende Instrumente nicht sehen kann.

Der Durchmesser dieses Nebels, den man auch Helix nebula bezeichnet, ist etwa zwei Lichtjahre groß. Übrigens ist das Lichtjahr eine astronomische Längeneinheit, womit die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, gemeint ist. Die Strecke beträgt zirka 9,5 Billionen Kilometer.

Neues aus dem Weltall - ein neuer Mond beim Planeten Saturn entdeckt

Der Saturn, er ist der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems, ist von einem Planetenring umgeben. Jetzt hat die amerikanische Raumsonde "Cassini" auf diesem Ring noch einen, bisher unbekannten, Trabanten entdeckt, der einen Durchmesser von etwa einen halben Kilometer hat und den Saturn im Abstand von von 1,2 Millionen Kilometern umrundet.

Dieser "Mond" wurde schon am 27.10.2008 von der Raumsonde aufgenommen, doch jetzt erst wurde dies bekannt gegeben.

Die meisten Monde gibt es um den Planeten Saturn, man zählte bis 2007 an die 60 Stück, wobei der größte der "Titan" ist, der einen Durchmesser von 5.150 Kilometer hat. Der Saturn wird durch mehrere Ringe umgeben, die einen Durchmesser von 134.000 km bis zu 960.000 km haben.

Forscher beobachteten kosmische Kollision

Vor kurzem haben Wissenschaftler mit Hilfe des Keck-Teleskops und Röntgendaten des Satellits Chandra eine kosmische Kollision beobachtet, die rund 5,4 Milliarden Lichtjahre entfernt stattfand. An der Kollision, die in der Nähe des Galaxiehaufens "MACSJ0717" geschah, können die Forscher Studien über das Anwachsen von Galaxiehaufen durchführen.

Derzeit kommen weitere Galaxien aus einem Filament auf diese Gegend zu, so die Forscher. Dort ist das Gas, in dem sich die Galaxiehaufen ansammeln, am heißesten, da es sich durch die bei der Kollision entstandene Energie aufgeheizt hat. Untersuchungen haben gezeigt, dass in diesen Regionen bis zu 200 Millionen Grad herrschen.

Forscher entdecken bislang unbekannte Moleküle im Weltraum

In der Gaswolke "Large Molecule Heimat", die sich ganz in der Nähe des Zentrums unserer Galaxie befindet, haben Wissenschaftler aus den USA und aus Deutschland zwei hochkomplexe Moleküle entdeckt, nachdem sie zuvor auf Radiostrahlung gestoßen waren.

Bei den beiden Molekülen handelt es sich um n-Propylzyanid (C3H7CN) und Äthylformiat (C2H5OCHO). In der Gaswolke wurden zuvor schon andere komplexe Moleküle gefunden. Im Zuge der aktuellen Entdeckung haben die Forscher den Entstehungsprozess solcher Moleküle simuliert.

Es stellte sich heraus, dass Gaspartikel zusammenstoßen und miteinander reagieren. Anders verhält es sich offensichtlich bei den ganz großen Molekülen, die sich vermutlich aus Teilmolekülen zusammensetzen.

Neue Galaxie im Weltall?

Was haben Forscher im Weltall neu entdeckt? Handelt es sich um eine neue Galaxie? Die Astronomen haben nämlich im All ein unbekanntes riesiges Objekt entdeckt, das etwa 55.000 Lichtjahre groß sei und somit mit der Milchstraße vergleichbar ist. Es soll auch schon da gewesen sein, als das Universum, es ist 13,7 Milliarden Jahre alt, erst 800 Millionen Jahre alt war.

Diese Zeitangabe kann man aufgrund der großen Entfernung errechnen. Es könne sich aber auch um eine riesige Gaswolke handeln, was man aber auf den undeutlichen Fotos nicht erkennen kann oder eine riesige Galaxie, wobei die Masse etwa 40 Milliarden Mal so groß wie unsere Sonne wäre.

Das unbekannte Objekt tauften die Forscher "Himiko", das war die erste japanische Herrscherin, die vor knapp 2000 Jahren regierte. Das neue unbekannte Objekt haben die Forscher mit Hilfe mehrerer hochentwickelter Teleskope entdeckt, darunter das Subaru-Telesko auf dem Mauna Kea in Hawaii und das "Spitzer"-Weltraumteleskop.

Sonnensystem: Rätselhafter Asteroid 2009HC82

Erst vor wenigen Tagen konnten unterschiedliche Wissenschaftlergruppen einen atypischen Asteroiden entdecken, dem sie den Namen 2009HC82 gegeben haben und der doch für das eine oder andere Rätsel sorgt. So zeigt sich der bis zu drei Kilometer große Asteroid als galaktischer Geisterfahrer, denn er bewegt sich in die entgegengesetzte Drehrichtung der Planeten. Mit einem Abstand zur Erde von etwa 3,5 Millionen Kilometern, wird er allerdings dem blauen Planeten nicht gefährlich.

Die Wissenschaftler indes fragen sich, weshalb dieser Asteroid, der alle 3,4 Jahre die Sonne umrundet, nicht schon früher entdeckt wurde. Auch wenn der Asteroid 2009HC82 einige rätselhafte Fragen aufwirft, ist ein Geisterfahrer im Weltall nichts ungewöhnliches, da die Forscher inzwischen etwa zwanzig solcher Asteroiden entdecken konnten.

Wieso gibt der Saturn mehr Energie ab, als er von der Sonne bekommt?

Die Physiker Winfried Lorenzen, Bastian Holst und Ronald Redmer von der Universität Rostock haben jetzt entdeckt, wieso der Saturn mehr Energie abgeben kann, als er von der Sonne bekommt. Die beiden Planeten Jupiter und Saturn bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium, die sich normalerweise gut vermischen.

Aber wenn ein enormer Druck und hohe Temperaturen vorliegen, so geht diese Eigenschaft verloren. Beim Jupiter, der größte aller Planeten hat eine Masse, die 318-mal so groß ist wie die Erde, kann dies aber nur wenig passieren. Beim Saturn dagegen kann diese Entmischung wesentlich tiefer bis zum Kern geschehen, so dass Gravitationsenergie frei wird, was die Lösung ist.

Der Saturn hat übrigens einen Durchmesser von etwa 120.500 km und ist der zweitgrößte Planet des Sonnensystems hinter dem Jupiter. Man kann ihn auch mit bloßen Auge erkennen.

Feste Station auf dem Mond geplant

Wissenschaftler des DLR beschäftigen sich mit dem Projekt "Bauen auf dem Mond"

Astronaut im Weltall, im Hintergrund Erdkugel und Mond
Astronaut © Jim Mills - www.fotolia.de

Am 21. Juli im Jahr 1969, also vor fast 40 Jahren, hat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond mit den Worten "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit" betreten.

Drei Jahre später war mit Apollo 17 die letzte Mondlandung am 19.12.1972, so dass insgesamt zwölf Menschen den Mond betreten hatten. Die beiden letzten Astronauten auf dem Mond hießen Cernan und Schmitt. Wie der Vorstandschef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner berichtet, beschäftigen sich zur Zeit in Kaiserslautern 200 Wissenschaftler mit dem Aspekt "Bauen auf dem Mond".

Weitere Mondlandungen mit längeren Aufenthalten in Planung

Man plant eventuell einen neuen Besuch dort zu machen, wobei das Jahr 2020 im Visier liegt, denn der Mond ist noch nicht vollständig erforscht und auch über die Erde gibt es noch viel zu erkunden. Auch sei für eine eventuelle Marslandung der Mond ein idealer Testort, denn was dort klappt könnte auch auf dem Mars funktionieren.

Bei der nächsten Mondlandung sollen die Astronauten einige Tage dort bleiben, doch später könne dort einmal eine feste Station entstehen, wo man auch längere Aufenthalte planen könnte. Doch sind bis dahin noch viele Probleme zu lösen, denn auf dem Mond herrschen extreme Temperaturen im Vergleich zur Erde. Wasser gibt es auch nicht oder nur wenig, so dass einfach ein Haus zu mauern nicht möglich ist.

Schutz vor interstellarer Strahlung durch unsere Sonne

Unsere Sonnen schützt sich und damit gleichzeitig die Erde und ihre Heliosphäre vor interstellarem Staub und der kosmischen Strahlung. Dadurch wird ein Abkühlen auf frostige Temperaturen und die Zerstörung der Ozonschicht verhindert.

Durchquert die Sonne allerdings Staub- und Gaswolken, was laut Wissenschaftlern der Universitäten Texas und Arizona alle Ein- bis Zehnmal in einer Milliarde Jahre vorkommt, verlieren wir den „Sonnenschutz“ und unser Planet ist der Gefährdung aus dem Weltall relativ schutzlos ausgeliefert. Dadurch kann es zu Klimakatastrophen kommen.

Die Forscher fanden heraus, dass dies bei bewohnbaren Himmelskörpern in der Nähe der sogenannten Roten Zwerge anders wäre, da sie durch größere Nähe zu ihrem Stern auch dessen schützende Eigenschaften nicht einbüßen müssten.

Bilder aus dem All mit Hilfe des geplanten weltgrößten Teleskops auf Hawaii

Spiegel des Teleskops soll fast drei mal so groß sein wie zurzeit größter Spiegel

Ab dem Jahr 2018 wollen Astronomen noch bessere Aufnahmen aus dem Weltall empfangen, denn auf Hawaii in dem Mauna-Kea-Observatorium soll das weltgrößte Teleskop entstehen. Das neue Teleskop heißt "Thirty Meter Telescope" (TMT) und soll dann so scharfe Bilder wie ein Weltraumteleskop liefern.

Der Spiegel selber wird einen Durchmesser von 30 Metern haben, das ist fast dreimal so groß, wie der zurzeit größte Spiegel (10,4 Meter) auf der Kanarischen Insel La Palma, der Gran Telescopio Canarias (GTC) auf dem Roque de los Muchachos. Das Observatorium auf dem Gipfel des 4200 Meter hohen inaktiven Vulkans Mauna Kea ist eines der bedeutendsten astronomischen Observatorien der Gegenwart und Universitäten und Institute aus elf Nationen sind dort ansässig.

Mauna-Kea-Observatorium besaß schon einmal das größte Teleskop der Welt

Es ist auch ein idealer Standort, so durch die Höhe, wegen der dünnen und trockenen Luft, und es sind keine Wolken dort. Insgesamt wurden dort in den Jahren zwischen 1968 und 1999 neun Spiegelteleskope installiert, wobei bis zum Jahr 2007 mit 10 Metern Durchmesser dort auch der größte Spiegel war.

An dem neuen Projekt auf Hawaii sind neben den amerikanischen auch japanische und kanadische Wissenschaftler beteiligt. Geschätzte Gesamtkosten 750 Millionen Dollar. Aber noch bedarf es der Genehmigung, denn eigentlich gilt für die Bewohnern von Hawaii der Mauna Kea als Heiliger Berg und schon die älteren Teleskope wurden als Entweihung angesehen.

Was wichtig ist für das Leben auf einem Planeten

Für die Entstehung von Leben auf einem Planeten sind bestimmte Voraussetzungen nötig. So ist zum einen der richtige Abstand zum Zentralgestirn wichtig, damit die Temperaturen auf dem Planeten für genügend Flüssigkeit sorgen, aber auch eine gewisse Größe mit einem schützenden Magnetfeld ist notwendig. Das sind die wichtigsten Dinge, nach Meinung von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Unsere Erde erfüllt demnach alle diese Voraussetzungen, weil hier ein relativ stabiles Klima ist, was auch durch ein Magnetfeld vor den kosmischen Strahlen geschützt wird. Auch die Erdoberfläche spielt hierbei eine große Rolle, so die einzelnen Platten, wie Eurasische Platte, Indisch-Australische Platte oder auch Arabische Platte, die alle zusammen sich zu einer sogenannten Plattentektonik entwickelten.

Als Fazit der gesamten Untersuchungen ist auch festzustellen, dass die Größe der Erde ideal sei um ein Leben zu ermöglichen, wobei auch ein 2,5 faches oder auch die Hälfte noch zutreffen würden.

Rätselhaftes Verhalten der Sonne beschäftigt die Forscher

Immer weniger Sonnenflecken auf der Sonne

Gelber Himmel mit strahlendem Sonnenschein
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Derzeit stehen Sonnenforscher vor einem Rätsel. Seit einigen Jahren weist die Sonne immer weniger Sonnenflecken auf, die nach Ansicht der Wissenschaftler jedoch einen großen Einfluss auf die Erde beinhalten. So werden die Sonnenflecken als gute Indikatoren für eine Sonnenaktivität betrachtet, die einem 11-Jahres-Zyklus unterliegen. Der aktuelle Zyklus 24 jedoch, lässt die Sonnenforscher momentan noch in einer Ungewissheit, da dieser eine Verzögerung aufweist.

Energiereiche Winde beeinflussen auch Satellitenbahnen der Erde

Heftige Energiestöße der Sonnenwinde wurden bereits mittels zahlreicher Messgeräte im Weltall und auf der Erde ermittelt, die oftmals mehr als eine Woche andauern. Diese energiereichen Winde beeinflussen nicht nur die Struktur des äußerlichen Strahlengürtels unserer Erde, sondern auch auf eine indirekte Weise die Satellitenbahnen.

Ursachen

Noch ist der Grund nicht bekannt, weshalb gerade diese Winde im Jahr 2008 deutlich mehr Aktivität aufzeigten als noch im Jahr 1996. Vermutet wird in diesem Zusammenhang, dass eine Verringerung der magnetischen Feldstärke der Sonne, zu Coronalen Löchern am Äquator führen, die wiederum Öffnungen der dünnen Sonnenatmosphäre sind und elektrisch geladene Teilchen mit einer riesigen Geschwindigkeit ins Weltall hinausschießen.

Auf Jupitermond Europa könnten komplexe Lebensformen existieren

Einhundert Mal mehr Sauerstoff als bislang angenommen befinden sich im unterirdischen Ozean des Jupitermonds Europa und kann nach Expertenansicht der Universität von Arizona, selbst komplexe und große Lebensformen ermöglichen.

Der Jupitermond Europa verfügt zwar oberflächlich über eine gefrorene Fläche, beinhaltet jedoch tief in seinem Inneren eine gigantische unterirdische Wassermenge. Den Erkenntnissen des anerkannten Planetenforscher Richard Greenberg und seiner Kollegen zufolge handelt es sich in etwa um doppelt so viel Wasser, wie alle Ozeane auf der Erde zusammen beinhalten.

Für eine Sauerstoffproduktion auf der Oberfläche sorgen energiereiche Teilchen aus dem All. Eine Tatsache, die ebenfalls vor nicht zu allzu langer Zeit erst von den Forschern entdeckt wurde. Die Oberfläche des Jupitermonds ist noch relativ jung und beträgt Messungen zufolge erst knapp 50 Millionen Jahre.

Unterschiedliche Prozesse sorgen für eine permanente Erneuerung der Oberfläche und den Berechnungen nach wird dadurch bei dem unterirdischen Ozean ständig für die Freisetzung von Sauerstoff gesorgt.

Warum die Erde bei ihrer Entstehung nicht in die Sonne stürzte

Warum stürzte die Erde bei der Entstehung unseres Sonnensystems nicht in die Sonne? Wissenschaftler konnten dies 20 Jahren lang nicht erklären, doch US-Forscher stellten nun eine neue Theorie auf, welche die Temperatur als Faktor mitberücksichtigt. Bei seiner Entstehung befindet sich ein junger Planet in einer so genannten protoplanetarischen Scheibe, welche aus Gas und Staub besteht und um den Planeten rotiert. In ihr existieren unterschiedliche Temperaturbereiche, wodurch sich Regionen ausbilden, in welchen Materie entweder in den Stern stürzt oder sich von ihm entfernt. Die Planeten bewegen sich wohlbehalten auf einer Umlaufbahn zwischen diesen Polen.

Dass der größte Stern und somit der Mittelpunkt einer protoplanetarischen Scheibe nicht die gesamte umliegende Materie aufsaugt liegt, den Simulationen der US-Forscher nach, an Temperaturunterschieden. Die Simulationsberechnungen beweisen erstmals, warum Kleinplaneten, aus denen größere Planeten wie die Erde entstanden sind, "den Lebenszyklus der Gasscheibe überlebt haben."

Weißt Du wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?

Berechnungen eines Astronomen - gibt es doch mehr Sandkörner auf der Erde als Sterne am Himmel?

Nahaufnahme Kieselstein im Sand
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"Weißt Du wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?" - dieses deutsche Volkslied kennen viele Menschen. Doch es gibt auch noch den Satz "Es gibt mehr Sterne am Himmel, als auf der Erde Sandkörner". Nun, diesem Satz hat jetzt Andree Rossow, ein Hobby-Astronom aus Schafflund bei Flensburg, widersprochen.

Die Berechnungen im Detail

Nach Berechnungen vom australischen Astronom Simon Driver gibt es im sichtbaren Universum etwa 70 Trilliarden Sterne. Das ist eine Zahl mit 22 Nullen. Wie viele Sandkörner es gibt, darüber gibt es keinerlei Angaben, doch der Hobby-Astronom zählte einfach mal eine bestimmte Menge von Spielsand, wobei nur die gröberen Körner, die in einem Haushaltssieb hängen blieben, gezählt wurden.

So stellte er fest, dass etwa 1.000 Sandkörner ein Gewicht von 1,1855 Gramm ausmachen. Durch weitere Berechnungen kam er zum Ergebnis, dass 70 Trilliarden Sandkörper ein Volumen von neun Millionen Quadratkilometern mit einer Höhe von sechs Metern ergeben.

Für Andree Rossow gilt somit, dass es doch mehr Sandkörner als Sterne gibt, zumal er ja bei seinen Berechnungen nur grobe Körner zählte. Aber vielleicht stimmt es mit den Sternen dennoch, weil wir nur das sichtbare Universum kennen.

Neuer Komet schimmert grün am Himmel

Schweifstern McNaught 2009 R1 mit bloßem Augs sichtbar

McNaught 2009 R1 heißt der neue Schweifstern, der momentan den Atem von Astronomen in Bann hält. Der Schweifstern ist im Nordosten des Himmels, im Sternbild mit dem Namen "Perseus" zu sehen. Er hat einen leicht grünen Schimmer, was ihn so außergewöhnlich macht. Zudem ist der Komet sogar mit bloßem Auge zu sehen, sodass man nicht einmal zwangsläufig ein Planetarium aufsuchen muss, um einen Blick auf ihn zu erhaschen.

Wann der Schweifstern zu sehen ist

Astronome rechnen damit, dass der Komet bald noch heller scheinen wird, weil er in Richtung Sonne bewegt. Morgens soll er besonders gut zu sehen sein, es wird empfohlen, ab ca. 2 Uhr in der Früh Ausschau nach dem neuen grünlichen Komet zu halten. Es wird sogar spekuliert, dass der Schweifstern in Kürze heller sein wird als die Sterne des Sternbilds des Großen Wagens.

Ab dem 2. Juli ist der dann den Berechnungen zufolge wieder für immer verschwunden, weil er sich aus unserem Blickfeld bewegen wird.

Mars: Der Rote Planet besaß einst Wasservorkommen von der Größe des Atlantiks

Der Mars zählt zu den erdähnlichsten Planeten unseres Sonnensystems. Er ist bei etwa gleichem Gewicht nur etwa halb so groß wie die Erde und seine Atmosphäre besteht zu 95 Prozent aus Kohlendioxid. Bislang hatten Forscher angenommen, das der Planet einst riesige Wasservorkommen besessen haben muss, nun konnten US Wissenschaftler dies erstmals beweisen. Unter Verwendung aller, jemals über den Roten Planeten gesammelten Daten, fanden sie heraus, dass über ein Drittel der Planetenoberfläche einst aus Wasser bestanden haben muss. 40.000 Flusstäler und 52 Deltas konnten verzeichnet und eine Wassermenge von 124 Millionen Kubikkilometern errechnet werden.

Doch dieser Zustand ist 3,5 Milliarden Jahren her und die Frage, wohin der Ozean verschwunden ist, muss noch geklärt werden. Sicher ist, dass die Wassermenge ausreichend für die Entstehung von Umweltbedingungen gewesen sein muss, welche die Existenz von Lebensformen ermöglichte.

Ein neuer Stern entsteht

Wir alle kennen den Schlager "Ein Stern, der deinen Namen trägt" und wir suchen den passenden Namen, denn im Weltraum, etwa 800 Lichtjahre von uns entfernt, entsteht zurzeit ein neuer Stern, wie amerikanische und deutsche Wissenschaftler entdeckten. Der neue Stern ist im Sternbild Perseus und ein Teil des sogenannten "Sternkindergartens" L1448.

Die Entstehung eines neuen Sterns geschieht durch eine Verdichtung von Gas und Staub, wobei ein enorm heißer Kern vorhanden ist. Dieser neue Stern ist bis zu zehn Mal heller als unsere liebe Sonne, aber es dauert auch einige Zeit bis er sich fertig entwickelt hat, denn zurzeit ist er kaum erkennbar und nur mit Hilfe von Submillimeter- und Infrarotteleskopen wahrzunehmen. Wie viele Jahre es noch dauern wird, bis der Stern fertig ist, kann man noch nicht abschätzen.

Sonnensystem mit kleinsten Planeten entdeckt

Stern HD 10180 ist so groß wie die Sonne und 127 Lichtjahre von uns entfernt

Astronaut schwebt im Weltall, die Milchstraße und zwei Planeten im Hintergrund
Astronaut spaceman outer space. Elements of this image furnished by NASA © nikonomad - www.fotolia.de

Wissenschaftler haben seit sechs Jahren den Stern HD 10180, der sich im Sternbild Kleine Wasserschlange befindet, beobachtet und jetzt den kleinsten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, der fast die Größe unserer Erde besitzt, entdeckt.

Der Stern HD 10180 hat die Größe unserer Sonne und ist mehr als 127 Lichtjahre von uns entfernt. Um diesen Stern kreisen mindestens fünf, möglicherweise auch sieben Planeten.

Aufbau unseres Sonnensystems

Unser Sonnensystem, das uns bislang als Größtes bekannt, besteht aus acht Planeten, nach Größe sortiert sind dies Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Erde, Venus, Mars und Merkur. Weiterhin gibt es noch sogenannte Zwergplaneten. Das Zentrum ist unsere Sonne und im inneren Kreis befinden sich also die terrestrischen Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars.

Danach folgt ein äußerer Gürtel mit den Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Oft sind kleinere Himmelskörper als umlaufende Begleiter dieser Planeten zu finden, so wie der uns allen bekannte Mond, so dass diese entweder auch als Mond, aber auch als Satelliten oder Trabanten bezeichnet werden.

Tageslänge hängt von den Wind- und Wasserströmungen, aber auch von den Sonnenflecken ab

Ein Team von französischen Wissenschaftlern um Jean-Louis Le Mouël in Paris am Institut für Geophysik fand heraus, dass neben den Wind- und Wasserströmungen auch die Sonnenflecken die Tageslänge beeinflussen. Diese Abweichungen liegen aber nur im Millisekundenbereich. Die Forscher haben für ihre Studie die Daten von über 40 Jahren, genau von 1962 bis 2009, ausgewertet und man stieß dabei auf einen Zusammenhang mit dem elfjährigen Zyklus der Sonnenflecken. So wirken sich die Winde, wenn keine Sonnenflecken vorhanden sind, stärker auf die Tageslänge aus und auch umgekehrt.

Man glaubt, dass es mit der UV-Strahlung, die die Stratosphäre erwärmt, zusammenhängt. Bei den Sonnenflecken handelt es sich um dunkle Stellen auf der sichtbaren Sonnenoberfläche (Photosphäre). Diese sind kühler strahlen daher weniger sichtbares Licht ab als der Rest der Oberfläche. Die Häufigkeit der Sonnenflecken geschieht immer in einer zeitlichen Periode von 11 Jahren, die man auch als Sonnenfleckenzyklus bezeichnet.

Gezeitenströme durch Kannibalismus: Wie sich Galaxien im All entwickeln

Astronome haben beobachtet, dass es eine Art Kannibalismus unter den sogenannten Spiralgalaxien - zu denen auch die bekannte Milchstraße gehört - gibt. Sie wachsen, indem sie weniger große Galaxien in sich aufnehmen. Dabei werden diese Zwerggalaxien auseinandergezerrt - es entsteht ein sogenannter Gezeitenstrom. Dieser geht dann in den Sternen der großen Spiralgalaxien auf.

Den Forschern, die den Himmel systematisch nach solchen Phänomenen durchsuchen und dabei in bis zu 50 Millionen Lichtjahre entfernte Welten vordringen, zufolge, gibt es relativ viele Gezeitenströme. Sie machen rund 5 Prozent an Gesamtmasse einer Spiralgalaxie aus. Die Forscher schließen daraus, dass diese Form der Einverleibung sehr häufig stattfindet, wenn Galaxien sich entwickeln.

Die aktuelle Durchmusterung der Galaxien wird von Forschern am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg durchgeführt.

Sternensystem in 13 Milliarden Lichtjahren von der Erde entfernt von Astronomen entdeckt

Beobachtungen an der Europäischen Südsternwarte (ESO) zeigten ein Sternensystem, das etwa 13 Milliarden Lichtjahren von unserer Erde entfernt ist. Diese Galaxie hatte man zuvor schon mit dem Weltraumteleskop "Hubble" entdeckt, aber jetzt haben die Astronomen mit dem Teleskop der ESO dieses näher beobachtet. Da also diese weit entfernte Galaxie 13 Milliarden Lichtjahre entfernt ist, so sehen wir jetzt den Zustand, als das Universum erst 600 Millionen Jahre alt war.

Zu jener Zeit wurde das Weltall gerade erst durchsichtig, wie Matt Lehnert vom Pariser Observatorium erklärt. Aber mit Hilfe eines Spektroskops, das an dem "Very Large Telescope" angeschlossen wurde, konnte man auch die Entfernung des Himmelsobjekts bestimmen. Der neuen Galaxie hat man den schlichten Namen "UDFy-38135539" gegeben.

Astronomischen Entdeckung - Viel mehr Sterne im All

Einer neuen astronomischen Entdeckung zufolge gibt es im All mindestens dreimal so viele Sterne wie bisher vermutet. Und zwar gibt es besonders kleine, schwach leuchtende Sterne viel häufiger, als man es bisher errechnet hatte.

Damit ergibt sich auch ein neues Ausmaß an Planeten. Da es nämlich mehr Sterne gibt, existieren gleichzeitig selbstverständlich auch mehr Planeten, die sie umkreisen. Entdeckt wurden die sogenannten Zwergsterne mit Hilfe vcn sensiblen Instrumenten im Keck-Observatorium auf Hawaii in rund 50 bis 300 Lichtjahren Entfernung. Dort befinden sich acht weitere komplette Galaxien, in denen die roten Zwergsterne ungefähr 20 Mal häufiger vorkommen als in unserer Milchstraße.

Die Entdeckung dieser elliptischen Galaxien beantwortet nun endlich eine lang diskutierte Frage nach der wirklichen Anzahl der Sterne im Universum. Die Zahl der umkreisenden Erden liegt womöglich im 13-stelligen Bereich.

Einziger Planet, der mehr Kohlenstoff als Sauerstoff enthält, könnte einen Diamantenkern haben

Bisher ist kein Planet in unserem Sonnensystem bekannt, der mehr Kohlenstoff als Sauerstoff enthält, doch ein Weltraumteleskop der NASA fand jetzt einen 1.200 Lichtjahre entfernten Planeten, auf dem zweimal soviel Kohlenstoff existiert wie Sauerstoff. Die NASA vermutet, dass sein Innerstes sogar einen Diamantkern enthalten könnte.

Der Planet wird unter Wissenschaftlern WASP-12b genannt und befindet sich in einer Entfernung von 1.200 Lichtjahren von der Erde und ist etwa eineinhalb mal so groß wie der Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems. Er umkreist seine Sonne in einer solch geringen Entfernung, dass er durch die Schwerkraft die Form eines Eis angenommen hat. Bei seiner Umkreisung ist immer eine Seite des Planeten der Sonne zugewandt, sodass auf dieser Seite rund 2.300 Grad Celsius herrschen.

Sein Kohlenstoffanteil ist rund zweimal so hoch wie sein Sauerstoffanteil, weshalb die NASA vermutet, dass sich in seinem Inneren ein Kern aus Diamant, der härtesten Kohlenstoffform, verbirgt.

Ein Schwarzes Loch auf der Waage

Durch neue Ergebnisse wollen Forscher präzisere Aussagen über Schwarze Löcher treffen

Mit einer Masse von 6,6 Milliarden Sonnen ist das Schwarze Loch in der Riesengalaxie M87 ein kosmischer Gigant. Von unserer Milchstraße beträgt die Entfernung bis M87 rund 54 Millionen Lichtjahre. Das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße bringt es auf ein vergleichsweise geringes Gewicht von "lediglich" vier Millionen Sonnenmassen.

Forschern gelingen scharfe Aufnahmen zur Bestimmung der Masse

Der US-amerikanische Astronom Karl Gebhardt von der Universität von Texas in Austin bestimmte zusammen mit einem Team der Hochschule das Gewicht des Schwarzen Lochs in M87. Mit Hilfe des Gemini-Teleskops auf Hawaii sowie einem 2,7-Meter-Spiegelteleskop gelang es ihnen, besonders scharfe Aufnahmen des astrophysikalischen Phänomens zu machen.

Sie bestimmten die Masse des Schwarzen Lochs, indem sie die Geschwindigkeit der Sterne maßen, die um das astronomische Objekt kreisen.

An der Oberfläche eines Schwarzen Lochs ist die Schwerkraft so stark, dass nichts dieses Objekt verlassen kann - noch nicht einmal Licht. Schwarze Löcher lassen sich auch deshalb nicht direkt beobachten. Ihre Existenz lässt sich bisher nur durch ihre Auswirkungen auf die Umgebung beweisen.

Die neuen Ergebnisse, erklärt Gebhardt, helfen, die Entstehung von Galaxien und Schwarzen Löchern besser nachvollziehen zu können. Zudem bieten sie die Chance, das Vorhandensein von Schwarzen Löchern nicht nur theoretisch und indirekt herzuleiten.

Woher stammt das Gold auf der Erde?

Edelmetall Gold dürfte eigentlich an der Erdoberfläche nicht zu finden sein, doch woher kommt es?

Viele aufgereihte Goldbarren mit kleinen Gravuren, 3 Reihen
Gold Bars © Tomislav Forgo - www.fotolia.de

Wie der amerikanische Forscher William Bottke vom Southeast Research Institute in Boulder im US-Bundesstaat Colorado berichtet, dürften auf der Erde die Edelmetalle wie Gold oder auch Platin überhaupt nicht zu finden sein, denn sie treten im Erdinnern meistens in Verbindung mit Eisen auf, weshalb man sie auch als siderophile Elemente bezeichnet.

Wie sind die Edelmetalle an die Erdoberfläche gelangt?

Auch dafür haben die Wissenschaftler eine Erklärung. So müssen in grauer Vorzeit Asteroiden, die vor rund 4,6 Milliarden Jahren, als auch das Sonnensystem geboren wurde, entstanden, auf die Erde niedergegangen und für die Goldvorkommen verantwortlich sein. Und so kam es dann im 19. Jahrhundert zum bekannten Gold-Rush in Amerika, wo sich Tausende aufmachten um dort ihr Glück zu finden.

Heutzutage sucht man das Gold nicht in der Erde, sondern macht damit sein Geschäft an der Börse, wo der Goldpreis in den letzten Jahren wieder enorm zugelegt hat. So muss man für eine Feinunze Gold, das sind etwa 30 Gramm, heute das Doppelte bezahlen als vor vier Jahren, also über 1.000 Euro.

Weltraumteleskop "Kepler" entdeckt erdähnliche Planeten

Sechs Planeten in einem fernen Sonnensystem entdeckt - ein Leben darauf ist nicht möglich

Wie die amerikanische Weltraumbehörde NASA mitteilte, hat das Weltraumteleskop "Kepler" in über fünf Monaten Arbeit im All mehr als 156.000 Sterne untersucht und auch 1.235 Planeten entdeckt, wobei sich auf 54 auch flüssiges Wasser befinden könnte, was für irgendwelches Leben die Grundvoraussetzung ist. Doch ob es tatsächlich Planeten sind, das wird sich erst in einiger Zeit beweisen lassen.

Entdeckung von Sonnensystem mit sechs Planeten

Das Weltraumteleskop hat, wie eine britische Fachzeitschrift berichtet, ein fernes Sonnensystem mit sechs Planeten entdeckt, das zirka 2.000 Lichtjahre von uns entfernt ist. Bei den entdeckten Planeten handelt es sich aber um ganz leichte Planeten, die nur 2,3 bis 13,5 von der Masse der Erde haben und Leben ist dort nicht möglich, weil es dort zu heiß ist.

Die Umlaufbahnen von fünf der sechs Planeten um ihren Stern "Kepler-11" sind kleiner als die des Planeten Merkur um unsere Sonne und so umkreisen sie diesen in weniger als 50 Tagen. Der sechste Planet ist etwas weiter entfernt und braucht somit 118 Tage, wie Astronomen von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz erklären.

Übrigens beträgt die Länge eines Lichtjahres 9,46 Billionen Kilometer, denn pro Sekunde legt das Licht 300.000 Kilometer zurück.

Warum die Sonne sich lange Zeit ruhig verhielt

Heißes Plasma im Inneren der Sonne führt zu Strömungsveränderungen und ruhiges Verhalten der Sonne

Blauer Himmel mit Wolken und strahlend heller Sonne
Sky © Sergey Tokarev - www.fotolia.de

In der letzten Zeit wurde in den Nachrichten viel von einer vermehrten Sonnenaktivität berichtet, so also über Ausbrüche und Stürme. Doch warum dies den Astronomen besonders auffällt liegt daran, dass die Sonne sich lange Zeit so ruhig verhalten hatte, was man sich nicht erklären konnte.

Forscher vermuten das Plasma im Inneren als Ursache

Dies liegt wahrscheinlich an dem heißen Plasma im Innern der Sonne, durch die sich die Strömungen verändern. Schon seit Jahrzehnten wissen die Astronomen, dass es einen bestimmten Zyklus von durchschnittlich elf Jahren gibt, wo sich die Aktivitäten und Ruhephasen abwechseln.

An dem höchsten Punkt der Aktivitäten kommt es zu dunklen Sonnenflecken und riesigen Eruptionen, die tonnenweise heißes Plasma in den Weltraum schleudern.

Während sich dann bei dem Minimum kaum Sonnenflecken bilden, so geschieht dies im Durchschnitt für 300 Tage, doch zwischen 2008 und 2010 wurden sogar 780 Tage gezählt. Dieses Auf und Ab wird durch die Strömungsgeschwindigkeit des Plasma bewirkt, wie Wissenschaftler entdeckten.

Die Wissenschaftler können zwar das nächste Minimum nicht direkt voraussagen, aber man erwartet es für das Jahr 2019.

Asteroid "2005 YU55" nähert sich der Erde

"2005 YU55" wird in 300.000 Kilometern Entfernung die Erde passieren

Astronaut an einer Weltraumstation im Weltall
International Space Station and astronaut. © Andrey Armyagov - www.fotolia.de

Droht der Erde die Kollision mit einem Asteroiden? Erdbeben, Tsunamis und ein riesiger Feuersturm wären die Folge. Doch das Armageddon scheint zum Glück für die Menschheit auszubleiben.

"2005 YU55", im Dezember 2005 vom Spacewatch-Projekt der University of Arizona entdeckt, kommt unserem Planeten zwar bedenklich nahe, passiert ihn aber in einer Entfernung von etwas mehr als 300.000 Kilometern.

Kollision bleibt aus

Im April 2010 war "2005 YU55" schon einmal an der Erde vorbeigeflogen, doch diesmal zieht der Asteroid innerhalb der Mondumlaufbahn vorbei. Lediglich 65 Prozent der Distanz zwischen Erde und Mond wird am 8. November der Abstand zu unserer Welt betragen. Doch die Gefahr eines Zusammenstoßes besteht nach Aussagen von Experten jedoch nicht.

Außerdem ist "2005 YU55" 10.000-mal kleiner als der Mond.

Astronomen wollen die Chance nutzen, dass der Asteroid in geringer Entfernung die Erde passiert. Sie planen, sich ein exaktes Bild von dem Himmelskörper zu machen.

Im Schnitt fliegt ein Objekt von solcher Größe höchstens alle 30 Jahre an der Erde vorbei.

Drama im Weltraum - Schwarzes Loch verschlingt Sonne

Satellit Swift registriert Gammastrahlung in entfernten Galaxien - Schwarzes Loch verschlingt Sonne

Komplett in Stücke gerissen hat ein gigantisches Schwarzes Loch eine Sonne im Sternbild Drache. In einer Entfernung von 3,8 Milliarden Lichtjahren zerstörte die kosmische Explosion den Himmelskörper und verschlang ihn förmlich.

Gammablitze anhand eines Satellits entdeckt

Dass Forscher dieses Spektakel beobachten konnten, verdanken sie dem in der Erdumlaufbahn stationierten NASA-Observatorium "Swift". Dieser speziell nach sogenannten Gammablitzen suchende Satellit registrierte am 28. März dieses Jahres ungewöhnliche Aktivitäten in einer weit entfernten Galaxie. So dauern Gammablitze gewöhnlich ein paar Sekunden, längstens einige Minuten. Dieses Ereignis mit dem offiziellen Namen Sw 1644+57 hielt jedoch wochenlang an. "Swift" zeichnete dabei eine extreme Röntgen- und Gammastrahlung auf. Auch auf der Erde beobachteten Astronomen dieses seltene Schauspiel, so auch im Mauna-Kea-Observatorium auf Hawaii.

Andrew Levan von der britischen Universität Warwick zeigt sich begeistert von der kosmischen Explosion. Nur ein massereiches Schwarzes Loch exakt im Zentrum einer Galaxie könne einen Stern einsaugen und zerreißen, erläutert der Wissenschaftler. Dies würde Größe, Intensität, Zeitskala und das Fluktuationsniveau des beobachteten Ereignisses erklären, so Levan.

Mögliche Auswirkung des kosmischen Spektakels

Nur weil unser Sonnensystem genau in Richtung dieses kosmischen Dramas geblickt hat, hätte man es auf unserem Planeten überhaupt sehen können, ergänzt der britische Sternenforscher. Joshua Bloom von der University of California prophezeit, dass solch eine Katastrophe auch in unserer Galaxie jederzeit möglich sei. Ein sich ruhig verhaltendes Schwarzes Loch könne plötzlich zum Leben erwachen und einen Stern verschlingen, der ihm zufällig zu nahe komme.

Polkappen schmelzen unaufhörlich

Schmelzen der Polkappen führt zur Ausdehnung des Äquators

Grafik blaue Schneeflocke im Schnee
snowflake © Olga Lyubkina - www.fotolia.de

Der Klimawandel schreitet unaufhörlich voran. Einen neuen Beweis für die anhaltende Erderwärmung fand der Wissenschaftler Byron Tapley von der Universität Texas. In der Antarktis und auf Grönland tauen die Gletscher auf und sorgen so für eine große Menge Schmelzwasser. Die Drehbewegung der Erde sorgt dafür, dass das Wasser Richtung Äquator fließt. Jedes Jahrzehnt nimmt daher an dieser Stelle die Dicke des Planeten um rund 0,7 Zentimeter zu.

Wissenschaftlicher Blickwinkel

Die Messergebnisse der Forscher ergaben, dass etwa 382 Milliarden Tonnen Eis jedes Jahr an Nord- und Südpol schmelzen. Der größte Teil dieses Wassers kommt am Äquator an. Momentan ist der Radius der Erde am Äquator 20,8 Kilometer länger als an den Polkappen.

Satellitenfotos belegen die Resultate von GRACE, dem Gravity Recovery and Climate Experiment. Zwei Satelliten schossen alle 30 Tage Bilder von der Erde. So konnten die Wissenschaftler die Eismasse an den Polen bestimmen.

Tapley erläutert, dass die Erdmasse ständig in Bewegung und sehr dynamisch sei. Doch dank der Satellitenfotos im vergangenen Jahrzehnt habe man ein viel besseres Bild von diesem Vorgang erhalten, erklärt der Experte.

Sind die neuesten Bilder vom Mars ein Beweis für Salzwasservorkommen?

Auf Bildern des Mars sind dunkle Strukturen zu erkennen, die durch Salzwasser entstanden sein können

Schon seit vielen Jahren wird über Wasservorkommen auf dem roten Planeten, wie der Mars auch genannt wird, spekuliert und diskutiert. Jetzt wurden die Wissenschaftler wieder erneut in Aufruhr versetzt, denn die Bilder, die von der NASA-Raumsonde der Mars Reconnaissance Orbiter gemacht wurden, zeigen schmale dunkle Strukturen auf der Oberfläche, was nach Ansicht von Experten durch Salzwasser entstanden sein könnte.

Kein Wasser entdeckt

Diese Strukturen tauchen vornehmlich in den Sommermonaten des Mars auf, in den kalten Monaten jedoch nicht. Normales Wasser wäre bei den dortigen Temperaturen nicht mehr flüssig, weshalb man von Salzwasser ausgeht, da Salz den Gefrierpunkt von Wasser herabsetzt. Man hat durch spezielle Untersuchungen mit Hilfe eines Spektrometers allerdings keine Spuren von Wasser entdeckt.

Die Forscher glauben zudem, dass das Wasser an der Oberfläche sehr schnell vertrocknet und in tieferen Gesteinsschichten weiterfließt. Die dunklen Spuren auf dem Gestein kommen demnach auch nicht durch die Feuchtigkeit, sondern eher durch das Wasser hervorgerufene Gesteinsverfärbungen zustande, wie die Forscher weiter berichten.

Der Planet Mars

Der Mars ist ungefähr halb so groß wie unsere Erde, das heißt sein Durchmesser beträgt 6.794 Kilometer, der Erddurchmesser zirka 12.740 Kilometer. Auch der Mars hat zwei Pole, wobei aber die Temperaturen auf dem Mars zwischen minus 125 Grad und plus 35 Grad Celsius schwanken.

Dunkler als die Nacht - Schwärzester Planet außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt

Der Exoplanet TrES liegt außerhalb des Sonnensystems und ist der schwärzeste existierende Planet

TrES-2b heißt er und ist schwärzer als die Nacht. Hinter dieser unspektakulären Bezeichnung verbirgt sich der schwärzeste Planet außerhalb unseres Sonnensystems, den Wissenschaftler gerade entdeckten. Da er gerade einmal nur rund ein Prozent des auf ihn scheinenden Lichtes zurückwirft, ist er quasi fast unsichtbar. Und das obwohl er so riesig ist wie der Jupiter.

Grund für dunklen Planeten ist ungeklärt

Der so genannte Exoplanet befindet sich knappe 750 Lichtjahre von der Erde entfernt und liegt somit wie der Name schon sagt weit außerhalb unseres Sonnensystems. Warum er so dunkel ist, bleibt sein Geheimnis. Jedoch ist er sehr heiß und glimmt stetig vor sich hin. Die Nähe zu seiner eigenen Sonne mit nur rund 5 Millionen Kilometer Abstand sorgt für eine große Hitze. Die Erde ist ca. 180 Millionen Kilometer von unserer Sonne entfernt.

Ortung des Exoplaneten

Nur mit Hilfe modernster Technik konnte der Exoplanet überhaupt lokalisiert werden. Dabei half das Weltraumteleskop Kepler, was sehr geringe Helligkeitsschwankungen und damit die Existenz von TrES-2b nachwies.

Astronomen entdecken Diamant-Planeten

4000 Lichtjahre von uns entfernt entdeckten Forscher einen Planeten ganz aus Diamant

Kleine Kristall Diamanten auf weißem Hintergrund
Choosing the best diamond of all © ktsdesign - www.fotolia.de

Die Astronomen der Universität im australischen Swinsburne haben einen Planeten entdeckt, der aus massiv komprimiertem Kohlenstoff besteht und nennen ihn einen Diamanten-Planeten. Der Himmelskörper weist ein Gewicht von einer Quintillion auf und bedeutet eine Eins mit dreißig Nullen.

Der Planet befindet sich in einer engen Umlaufbahn um einen Pulsar und hat eine Umlaufzeit von 130 Minuten. Der Pulsar weist 175 Umdrehungen pro Sekunde um die eigene Achse auf. Der wertvolle Diamant-Planet hat den Angaben der Forscher zufolge ungefähr die gleiche Größe wie der Jupiter.

Rohstoffabbau im All für die Zukunft geplant

Die Position des wertvollen Himmelskörpers liegt im Sternzeichen und damit rund 4000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die X-Strahlen des Pulsars sind lebensgefährlich und auf Grund eines fehlenden Lichtsprungantriebs ist es praktisch unmöglich, dass die Diamanten abgebaut werden können.

In 500 bis 1000 Jahren dürften Weltraumflüge mit Lichtgeschwindigkeit allerdings möglich sein. Nach Plänen einiger privater Raumfahrtunternehmen sollen aber in wenigen Jahren bereits Rohstoffe von Asteroiden in unserem Sonnensystem abgebaut werden.

Neue Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt

Viele kennen das Kinderlied "Sag mir wie viel Sternlein stehen" und auf diese Frage konnte bislang und kann auch niemand eine Antwort geben.

Jetzt konnten die Astronomen von der Europäischen Südsternwarte (European Southern Observatory), kurz "ESO", in Garching bei München mit Hilfe des Harps-Instruments fünfzig neue Planeten entdecken, von denen es sich bei 16 um sogenannte Supererden handelt. Das sind Planeten, die maximal das 10-fache an Gewicht der Erde besitzen.

Einer von diesen besitzt 3,6 Mal so viel Masse wie unsere Erde und liegt an einer Umlaufbahn zu seinem Mutterstern, wo Leben auch möglich wäre. Das Harps-Instrument befindet sich an einem Teleskop des Observatoriums in Chile, das zur ESO gehört, und kann die Wellenlängen messen, wenn ein Stern, der von einem Planeten umkreist wird, sich zur Erde hin und wegbewegt. Dadurch kann man die Existenz von anderen Planeten feststellen. Das Harps-Instrument wurde an der Universität in Genf entwickelt.

"Star Wars" im Universum - Ein Planet - zwei Sonnen

Kepler-16b ist erster Beweis, dass Planeten um zwei Sonnen kreisen können

Orange farbender Himmel, strahlende Abendsonne vor Untergang
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Es ist wie bei "Star Wars": Ein Planet kreist um zwei Sonnen. In der Film-Saga "Krieg der Sterne" umrundet der Heimatplanet von Anakin und seinem Sohn Luke Skywalker, Tatooine, ein Zwillingssonnenpaar namens Tatoo 1 & 2. Doch anders als der Wüstenplanet der Familie Skywalker ist der jetzt entdeckte Planet Kepler-16b ein kalter Gasriese von der Größe des Saturn. Doch auch er zieht seine Bahn um zwei Sonnen.

Schon früher gab es zahlreiche Hinweise auf Planeten, die um zwei Sonnen kreisen. Doch nun gelang zum ersten Mal ein eindeutiger Beweis. Dies war deshalb möglich, weil Astronomen Kepler-16b gerade in dem Moment beobachten konnten, wie er an den beiden Sonnen vorüberzog.

Kepler-16b und seine Sonnen

Das Sternensystem, in dem sich der Gasriese befindet, ist etwa 200 Lichtjahre von uns entfernt. Die beiden Zwergsterne sind leichter als unsere Sonne. Sie haben lediglich zwei Drittel beziehungsweise ein Fünftel ihrer Masse. Der Abstand der Doppelsonnen voneinander beträgt etwa 35 Millionen Kilometer. Sie umrunden sich in 41 Tagen.

Kepler-16b liegt in einer Entfernung von 105 Millionen Kilometer zu den beiden Fixsternen. Für eine Umrundung benötigt er 229 Tage. Den Namen verdankt der Planet dem Weltraumteleskop Kepler, mit dem Astronomen ihn entdeckten. Das Teleskop dient dazu, Helligkeitsschwankungen von Sternen zu messen.

Weniger Asteroiden in der Nähe der Erde als angenommen

In den nächsten 100 Jahren kein Asteroideneinschlag wie bei Auslöschung der Dinosaurier erwartet

Grafik Dinosaurier, Tyrannosaurus
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In der Nähe unserer Erde befinden sich anscheinend weniger Asteroiden als bisher angenommen. Dies erklärte jetzt die US-Weltraumbehörde NASA.

Beobachtungen mit dem Infrarot-Teleskop "Wise" hätten ergeben, dass nahe unseres Planeten rund 19 500 mittelgroße Asteroiden mit einer Breite zwischen 100 und 1000 Metern ihre Bahn ziehen, so die NASA. Bisher habe man eine Zahl von 35 000 für realistisch gehalten.

Keine Entwarnung trotz größeren Wissens

Asteroiden, die breiter sind als 1000 Meter, gebe es 981. 911 von ihnen seien mittlerweile bekannt, erklärte die Weltraumbehörde. Keiner von ihnen gefährde innerhalb der nächsten Jahrhunderte die Erde. Alle erdnahen Asteroiden mit einer Breite von über 10 Kilometern haben die Astronomen mittlerweile entdeckt. Der Einschlag eines solchen Himmelskörpers hat vor Jahrmillionen wahrscheinlich die Dinosaurier aussterben lassen.

Doch Entwarnung geben, will Tim Spahr, ein an dem Projekt beteiligter Forscher, nicht. So flögen mehr als 15.000 mittelgroße Asteroiden, mit einer Breite von mehr als 100 Metern, in Erdnähe durchs Weltall. Erst 5200 von ihnen seien bekannt, so Spahr. Träfe einer dieser Himmelskörper auf eine Großstadt, könne er bei dem Aufprall durchaus für eine Katastrophe sorgen.

Skifahren auf dem Saturnmond

Auf dem Enceladus liegt eine dicke Schneedecke aus feinstem Pulverschnee

Grafik hellblaue Schneekristalle auf weißem Hintergrund
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Temperaturen von unter −200 Grad Celsius. Ein Durchmesser von rund 500 Kilometern. Eine einhundert Meter dicke Schneedecke. Das ist Enceladus, der sechstgrößte Mond des Planeten Saturn.

Auch wenn er noch so lebensfeindlich scheint, so gilt Enceladus als einer der möglichen Orte in unserem Sonnensystem mit günstigen Bedingungen für die Entstehung von Leben. Neueste Daten der Forschungssonde "Cassini" stützen die These, dass die mächtigen Fontänen aus Wassereispartikeln und das im Bereich der Vulkane vermutete flüssige Wasser schon sehr alt und langlebig sein müssen.

Schneefall seit Millionen von Jahren?

Der Schnee auf dem Saturnmond sei lediglich einen oder zwei tausendstel Millimeter dick, erkärten US-Forscher. Feinster Pulverschnee, wie ihn sich Skifahrer wünschen, so Paul Schenk vom Lunar and Planetary Institute in Houston, Texas. Doch wer glaubt, dass es auf Enceladus ergiebige Schneefälle gibt, der irrt. Auf dem Mond fällt höchstens ein tausendstel Millimeter Schnee im Jahr. Daher vermuten Astronomen, dass der Schneefall schon seit Millionen von Jahren andauert.

Am Südpol des Mondes befindet sich eine Region lokaler Erwärmung, die durch vulkanische Aktivität entsteht. Deren Energiequelle ist jedoch noch unbekannt. Trotz der eisigen Kälte an der Oberfläche und des Schnees weist Enceladus Wärme, Wasser und organische Chemikalien auf. Wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung von Leben.

Dunkle Materie - Forscherteam erstellt Karte der rätselhaften Substanz

Sie ist unsichtbar und ihre Existenz konnte noch niemand beweisen: Dunkle Materie. Dass sie dennoch vorhanden ist, lässt sich nur indirekt über die Wirkung ihrer Schwerkraft auf sichtbare Materie nachweisen. Ein international besetztes Forscherteam hat nun als Ergebnis langjähriger Arbeit eine Karte angefertigt, auf der zu sehen ist, wie sich die mysteriöse Substanz im Weltraum verteilt.

Astronomen der Universitäten von British Columbia und Edinburgh benutzten dazu die Daten von zehn Millionen fernen Galaxien, die in einer Entfernung von bis zu sechs Milliarden Lichtjahren von unserer Milchstraße liegen. Das Resultat ist ein komplexes kosmisches Netz aus dunkler Materie und Sternensystemen. Die Karte ähnelt einem Netzwerk gigantischer dichter (weißer) und leerer (schwarzer) Regionen, so die Wissenschaftler.

Dunkle Materie verformt die Lichtstrahlen ferner Galaxien. Aus diesen Verzerrungen erschloss sich den Forschern, wie sich die Materie verteilt. Sie stellten eine Karte her, die hundertmal größer als alle bisherigen Karten ist. Mithilfe des Very Large Telescope (VLT) in der Atacamawüste im Norden Chiles wollen die Astronomen die Genauigkeit der Karte noch einmal um das Zehnfache erhöhen. Sie erhoffen sich so genauere Informationen über die Zusammensetzung von Dunkler Materie.

Planeten kommen in der Milchstraße viel häufiger vor als vermutet

In der Milchstraße gibt es viel mehr als Planeten als bisher vermutet. So sind Astronomen der Ansicht, dass die Zahl der Planeten in unserer Galaxis die der Sonnen bei weitem übersteigt. Dies haben die Wissenschaftler mithilfe immer leistungsstärkerer Weltraumteleskope herausgefunden. Bisher waren Experten davon ausgegangen, dass außerhalb unseres Sonnensystems kaum Planeten existieren würden.

Eine neue Untersuchung zeigt auf, dass in unserer Milchstraße im Durchschnitt jede Sonne 1,6 große Planeten hat. Es gibt auch Systeme, in denen Planeten über zwei Sonnen verfügen. Ob es auf einem dieser Himmelskörper außerirdisches Leben gibt, wissen die Forscher jedoch nicht. Allerdings verfügen rund zehn Milliarden Sterne über Planeten, auf denen es flüssiges Wasser geben kann. Dies wäre eine Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen.

Mittlerweile haben Wissenschaftler den Nachweis für ungefähr 700 sogenannte Exoplaneten erbracht. Diese Planeten gehören nicht unserem Sonnensystem an, sondern einem anderen System. Sie umkreisen einen anderen Stern. Der Großteil von ihnen zählt zu den Gasriesen, ähnlich unserem Jupiter. Sie bestehen zu großen Teilen aus leichten Elementen wie Wasserstoff und Helium. Gasplaneten rotieren meist schnell und verfügen nur über einen geringen Anteil an schwererem Material wie Gestein und Metallen.

Bilder von Lebewesen auf der Venus?

Vor knapp 30 Jahren, am 1. März 1982 landete die russische Weltraumsonde "Venera-13" auf dem Planeten "Venus", den wir auch als Morgenstern oder Abendstern bezeichnen. Die Venus ist der drittkleinste Planet des Sonnensystems und die durchschnittliche Sonnenentfernung beträgt 108 Millionen Kilometer.

Aber die russische Landefähre konnte nur ein paar Aufnahmen von ihrer Umgebung machen, denn schon nach 127 Minuten war es vorbei, denn auf der Venus herrschen Temperaturen von 460 Grad und ein Druck der 900 Meter unter dem Meeresspiegel entspricht.

Aber jetzt will ein russischer Forscher, namens Leonid Ksanfomality, aufgrund von Auswertungen der damaligen Bilder, dort oben auf der Venus "Lebewesen" erkannt haben. Aber Experten von der NASA halten diese Bilder für Gegenstände von der damaligen Landefähre, so unter anderem soll es sich dabei um einen Kameradeckel handeln.

Aber auch die NASA plant, 30 Jahre nach der von den Russen misslungenen Mission, der Venus einen Besuch zu machen, wobei dann die Sonde etwa ein Venus-Jahr, das sind 243 Tage, lang dort Aufnahmen machen soll. Doch bislang würde eine Landefähre nach dem heutigen Stand der Technik maximal 10 Stunden dort "überleben" können.

NASA präsentiert Filmaufnahmen von der Rückseite des Mondes

"Dark Side of the Moon" ist das erfolgreichste Album der Rockgruppe Pink Floyd. Die dunkle, von der Erde abgewandte Seite des Mondes war lange Zeit ein Geheimnis für die Menschheit. Erst Ende 1959 sendete die russische Mondsonde Lunik 3 Funkbilder von der Rückseite. Sie boten eine ganz andere Ansicht als die gewohnte und gut erforschte Vorderseite des Mondes.

Nun gibt es sogar Filmaufnahmen von der erdabgewandten Seite. Gemacht hat sie ein Gerät mit dem Namen "MoonKAM" ("Moon Knowledge Acquired by Middle school students"). Es flog an Bord einer der "Grail"-Zwillingssonden zu unserem Trabanten. 30 Sekunden dauert der Film, der den Flug der Sonde über die Mondoberfläche vom Nord- zum Südpol zeigt. Dabei sieht man zahlreiche Krater wie das Mare Orientale, ein ungefähr 900 Kilometer durchmessendes Einschlagsbecken.

Die Sonden "Grail-A" und "Grail-B" sollen ab kommenden März die Mondoberfläche gemeinsam überfliegen. Sie sollen das Magnetfeld des Mondes erforschen. Mithilfe dieser Daten will die US-Raumfahrtbehörde NASA eine hochauflösende Karte des Gravitationsfeldes des Mondes anfertigen. Außerdem sollen sie genauere Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Erdtrabanten erlauben.

Die unterschiedlichen lebensfreundlichen Welten

Helmut Lammer vom Institut für Weltraumwissenschaft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz beschäftigt sich mit Welten sowie deren komplexe Lebensformen. Laut dem Wissenschaftler existieren vier unterschiedliche lebensfreundliche Welten. Zum einen sind dies der Erde ähnelnde Planeten und zum anderen Planeten wie beispielsweise Mars und Venus, welche entweder lebensfreundlich hätten werden können oder es bereits in der Vergangenheit waren. Außerdem gehören Eismonde wie der Trabant Europa vom Jupiter dazu, unter dessen Oberfläche sich ein riesiger Ozean befindet sowie Wasserwelten, welche feste Oberflächen aufweisen. Im Gegensatz zu den letzten drei genannten sind die erdähnlichen Planeten laut Lammer extrem selten.

Dabei ist nicht unbedingt der Abstand zu einem Stern oder das Gewicht eines Planeten ausschlaggebend, ob das Leben darauf beeinflusst wird. Es spielen weitaus mehr Faktoren eine wichtige Rolle, welche in besonderem Maße auch von der Entwicklungs- sowie Entstehungsgeschichte der Planeten abhängen. Innerhalb von 50 Millionen Jahren hat sich beispielsweise die Erde gebildet, wobei enorme Mengen Wasserstoff vom Urnebel angezogen wurden, welches später wieder verloren ging. Im Gegensatz zu schweren Atomen wie dem Stickstoff ist Wasserstoff ein relativ leichtes Element und damit den Sonnenwinden stärker ausgesetzt. Bislang rätseln die Wissenschaftler noch, woher die großen Mengen Stickstoff in der Atmosphäre kommen. Es können Vulkane gewesen sein oder Kometen, die vor Millionen Jahren auf die Erde stürzten.

Galaxien betreiben Gasrecycling und verschlingen einander

Recycling im Weltall: Galaxien schleudern große Mengen Gas in den Weltraum. Ein großer Teil fällt anschließend wieder auf die Sterninseln zurück. Das Ziehen der Schwerkraft einer Galaxie ermöglicht diesen Vorgang. Dies beweisen Forschungsergebnisse von Astronomen des Max-Planck-Instituts in Heidelberg.

Das herausgeschleuderte Gas steht für die Sternproduktion zur Verfügung. Nur so ist die aktuell beobachtete Sternproduktionsrate von einer Sonne pro Jahr möglich. Dieses Phänomen tritt bei rund 40 Prozent aller untersuchten Galaxien auf. Anderenfalls wäre das in diesen Sternsystemen gewöhnlich nachgewiesene Gas schon in einigen Milliarden Jahren verbraucht. Da der Kosmos jedoch 13 Milliarden Jahre alt ist, so die Wissenschaftler, müsse es noch eine andere Quelle für Rohmaterial geben. Dies sei das zurückströmende Gas.

Bei der Entstehung des Kosmos gewannen kleine Galaxien vor allem durch das Einsaugen von intergalaktischem Gas an Größe. Anschließend verschlangen sie kleinere Sternsysteme und vergrößerten sich auf diese Weise.

Für ihre Forschungen nutzten die Astronomen das Keck I-Teleskop auf Mauna Kea auf Hawaii.

Gaswolke als Kinderstube für Sterne

Sterne entstehen aus Gaswolken. Erreicht eine Wolke eine kritische Masse, kann sie unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabieren. Ein besonders interessantes Exemplar haben nun Astronomen im Sternbild Perseus entdeckt. Die Wolke mit dem Namen Perseus B1-E liegt in einer Entfernung von rund 770 Lichtjahren von unserer Sonne und weist verschiedene Bereiche mit einer erhöhten Materialdichte auf.

Die Wissenschaftler von der Universität im kanadischen Victoria zeigten sich begeistert von ihrer Beobachtung. Es sei sehr selten, erklärten die Astronomen, dass es einen Bereich im All gebe, der weder unter dem Einfluss von Wind noch von Schockwellen umliegender Sterne liege. Das gebe ihm die Möglichkeit, sich unbehindert zu entwickeln.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass in der Wolke bereits ein Gaskern mit besonders verdichtetem und abgekühltem Gas existiert, der auf Dauer von seiner eigenen Schwerkraft zusammengehalten werden könnte. Aber auch in anderen Regionen im Inneren der Wolke gibt es bereits eine hohe Dichte von Gas und Staub. Auch diese könnten nach Ansicht der Wissenschaftler unter ihrer eigenen Schwerkraft zu Sternen oder auch Planeten kollabieren.

Merkur mit gewaltigem Eisenkern - Forscher überrascht

Merkur gehört zu den am wenigsten erforschten Planeten unseres Sonnensystems. Dies liegt vor allem an den für Raumsonden sehr unwirtlichen Bedingungen in der Nähe der Sonne. Bislang haben erst zwei Raumsonden, "Mariner 10" und "Messenger", den sonnennächsten Planeten besucht und eingehender studiert. "Messenger" umrundet seit einem Jahr den Merkur und kartiert die Oberfläche des Planeten und misst seine Schwerkraft.

Die dabei übermittelten Daten lassen auf eine außergewöhnliche innere Struktur schließen. So nimmt der Eisenkern des Merkur rund 85 Prozent seines Radius ein. Beim Erdkern sind es nur etwa 55 Prozent. Über dem Kern des Merkur könnte sich zudem eine zwischen 12 und 200 Kilometer dicke Schicht aus Eisensulfid befinden. Bis zur Oberfläche bliebe dadurch nur noch eine 200 Kilometer dicke Felskruste übrig.

Der Merkur ist auch nicht so tot wie unser Mond. Die zahlreichen Oberflächenstrukturen weisen auf eine viel aktivere Geologie hin als angenommen. So entdeckten US-Wissenschaftler, dass Teile des größten Einschlagkraters auf dem Planeten höher liegen als der Kraterrand selbst. Nach einem Meteoriteneinschlag sind sie anscheinend von innen nach oben gedrückt worden.

Der Merkur war offenkundig länger aktiv als es Forscher für möglich hielten. Es habe früher, so die Expertenmeinung, eine ungewöhnliche Dynamik im Inneren des Planeten gegeben.

Mond und Erde: Zwillinge im Weltall?

Sind Erde und Mond enger miteinander verwandt als bisher angenommen? Dies behaupten nun Wissenschaftler von der Universität Chicago. Das bis jetzt weithin anerkannte Modell zur Entstehung des Mondes besagt, dass vor rund 4,5 Milliarden Jahren Theia, ein Himmelskörper von der Größe des Mars, mit der jungen Erde kollidierte. Der Mond entstand aus den Trümmern dieses Zusammenstoßes.

Doch nun führten neue Messungen zu einem Resultat, das die bisherige Lehrmeinung in Frage stellt. Die Forscher untersuchten Mondgesteinsproben auf das Vorkommen von Titan und verglichen die Zusammensetzung mit der von Gesteinsproben, die von der Erde stammen. Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf die Isotopenverteilung von Titan-50 und Titan-47.

Die gemessenen Werte in den Proben lagen ziemlich eng beieinander. Das Verhältnis von Titan-50 zu Titan-47 im Mondgestein unterschied sich um nicht mehr als 0,0004 Prozent von der Verteilung im Erdgestein. Das bedeutet, dass der Mond zu einem großen Teil aus Erdmaterial besteht. Dass es auf Theia dieselbe Isotopenzusammensetzung wie auf der Erde gegeben hat, betrachten die Forscher als unwahrscheinlich. Dies könnte bedeuten, dass unser Mond ein Zwilling der Erde ist.

Milchstraße: Milliarden bewohnbarer Planeten?

Unsere Milchstraße ist voller bewohnbarer Planeten. Das behauptet ein internationales Forscherteam. Sie gehen davon aus, das es Milliarden von Himmelskörpern gibt, die über eine Oberflächentemperatur verfügen, die die Existenz von flüssigem Wasser erlaubt. Dies gilt als die Voraussetzung für Leben, so wie wir es kennen.

Die Astronomen der Europäischen Südsternwarte ESO haben über einen Zeitraum von sechs Jahren ihre Studie erstellt. Dabei entdeckten sie, dass solche Planeten vor allem in der Nähe von sogenannten "Roten Zwergen", also rot leuchtenden Sternen, auftreten. Allein in unserer direkten kosmischen Umgebung soll es hunderte von ihnen geben, errechneten die Forscher. Sie fanden in ihrer Untersuchung neun Supererden, Planeten mit der ein- bis zehnfachen Masse unserer Erde, und rechneten dieses Ergebnis auf die Größe der Milchstraße hoch.

Außerirdisches Leben dürfte auf den Supererden jedoch nicht existieren. "Rote Zwerge" neigen zu Sonneneruptionen, sogenannten "Flares", die eine starke Ultraviolett- und Röntgenstrahlung aussenden und die Planeten damit förmlich "beschießen". Unter diesen Umständen ist die Existenz von Leben nahezu ausgeschlossen, für völlig unmöglich halten es die Astronomen jedoch nicht.

Die Untersuchungen gehen aber noch weiter. So wollen die Forscher ein besonderes Augenmerk auf die Zusammensetzung der Atmosphäre der Supererden legen. Möglicherweise liefern sie weitere Hinweise, ob es außerirdisches Leben in unserer Milchstraße gibt.

Wenn Rote Riesen sterben

Wenn Sonnen sterben, stoßen sie ihre Masse ab. Dies gilt auch für sogenannte Rote Riesen. Diese gigantischen Himmelskörper entstehen, wenn sich mittelgroße Sterne wie unsere Sonne im hohen Alter ausdehnen und ihren Brennstoff fast aufge­braucht haben.

Die Radien der roten Riesensterne wachsen auf das 10- bis 1000-fache ihres ursprünglichen Sonnenradius. In etwa fünf Milliarden Jahren wird sich auch unsere Sonne zu einem Roten Riesen aufblähen. Im Endstadium wird unsere Sonne ihre äußere Hülle in den Weltraum abstoßen, und der Kern wird zu einem weißen Zwergstern.

Ein internationales Astronomenteam hat das Abstoßen der Masse an drei Roten Riesen, die von einer Hülle aus Staub umgeben sind, erforscht. Diesen "Staubmantel" analysierten sie mit einem riesigen Teleskop und fanden dabei heraus, dass die Staubpartikel mit rund 600 Nanometern größer als angenommen waren. Außerdem erwiesen sie sich als enorm lichtdurchlässig.

Von ihrem Staub trennen sich die Sterne, indem sie Lichtteilchen ins All streuen. Bisher war die Wissenschaft davon ausgegangen, dass die Staubpartikel um die Sonnen so winzig wären, dass sie das Licht in ihrer Umgebung absorbieren, dabei stark erhitzen und so ins Weltall transportieren würden.

Die Weißen Zwerge sind fast so alt wie das Weltall

Bei den Weißen Zwergen handelt es sich um Sterne aus Resten ausgebrannter Sonnen, die die ältesten Sterne unserer kosmischen Nachbarschaft sind. Wie Astronomen feststellten, beträgt das Alter dieser Sterne knapp zwölf Milliarden Jahre und so sind sie fast so alt wie das Weltall, das vor 13,7 Milliarden Jahren beim sogenannten Urknall entstand.

Die Astronomen entdeckten diese "Weißen Zwerge" als sie die Sternbilder "Stier" und "Großer Bär" untersuchten. Bei diesen Sternen handelt es sich also um ausgebrannte Sonnen und auch unsere Sonne wird sich irgendwann einmal zu einem "weißen Zwerg" entwickeln. Die entdeckten "Weißen Zwerge" sind nur rund 100 Lichtjahre von uns entfernt und somit die ältesten Sterne in unserer kosmischen Umgebung.

Es gibt aber auch noch weitere "weißen Zwerge", die aber 100 Mal weiter von uns entfernt sind. Zum Vergleich hat die Milchstraße einen Durchmesser von 100.000 Lichtjahren.

Bergbau im Weltall - Asteroiden sollen Rohstoffe liefern

Rohstoffe stehen auf der Erde nur begrenzt zur Verfügung, daher plant die US-Firma "Planetary Resources" Bodenschätze auf Asteroiden abzubauen. Prominente wie Regisseur James Cameron ("Avatar") und Google-Gründer Larry Page unterstützen dieses Vorhaben.

Ein Mitgründer von "Planetary Resources", Peter Diamandis, hatte schon 2004 für Aufsehen gesorgt, als er den "Ansari-X-Prize"-Wettbewerb gestartet hatte. Er wollte damit die kommerzielle Raumfahrt fördern. Das Ergebnis war das erste private Raumschiff "SpaceShipOne". Diamandis selbst hat die Firma "Space Adventures" ins Leben gerufen, die bei russischen Missionen gut betuchte Weltraumtouristen zur Raumstation ISS mitreisen ließ.

Um an die Rohstoffe im Weltall zu gelangen, sollen die Asteroiden nach Angaben von "Planetary Resources" in eine Umlaufbahn um den Mond geschleppt werden. Diese wäre von der Raumfahrtphysik her leichter zu erreichen als die Erde. Raumfähren müssten Maschinen und Astronauten zu den Himmelskörpern befördern und auch wieder abholen. Neben den logistischen Problemen wäre dieses Projekt zudem recht teuer.

Die US-Weltraumbehörde NASA geht davon aus, dass es 2,6 Milliarden Dollar (etwa zwei Millionen Euro) kosten würde, einen Asteroiden mit sieben Metern Durchmesser in eine Mondumlaufbahn zu befördern.

Erde länger unter Beschuss aus dem All als angeommen

Der Asteroidenbeschuss aus dem All dauerte auf der Erde länger als bisher angenommen. US-Wissenschaftler sind sogar der Meinung, dass dies die Entstehung des Lebens nachhaltig beeinflusst habe.

Für ihre Studie hatten die Experten Gesteinsschichten analysiert und waren dabei auf die Spuren von wenigstens 70 Asteroiden-Einschlägen gestoßen. Bei ihren Berechnungen fanden sie heraus, dass diese Gesteinsbrocken eine Größe von nahezu 40 Kilometer gehabt haben müssen. Damit wären sie um ein Vielfaches größer als der Himmelskörper, der höchstwahrscheinlich die Dinosaurier ausgerottet hat.

Die Gesteinsschichten hatten sich vor 3,8 bis 1,8 Milliarden Jahren nach Asteroideneinschlägen gebildet. Das Kollisionsmaterial war geschmolzenen und hatte sich dabei verformt. Dies war eine Zeit, in der sich auf der Erde bereits das Leben entwickelte. Bisherige Theorien waren davon ausgegangen, dass das Bombardement aus dem Weltraum vor 4,1 bis 3,8 Milliarden Jahren stattgefunden habe.

Zwar sind die Asteroiden vorwiegend im Wasser eingeschlagen, dennoch dürfte dies einen gewaltigen Einfluss auf die Evolution gehabt haben, teilten die Forscher mit. Die Brocken sollen hauptsächlich aus einem heute fast nicht mehr vorhandenen Arm des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter stammen.

Schwache Sonne sorgte in der Antike für Kälte, Wind und Regen

In der Vergangenheit hat es auf der Erde zahlreiche Wärme- und Kältephasen gegeben. So herrschte zwischen 800 und 580 v. Chr. das sogenannte Homerische Minimum. Es gab damals ein kühl-feuchtes und vor allem windiges Klima.

Ein internationales Forscherteam fand nun den Grund für diese Kälteperiode. Vor rund 2800 Jahren gab es ein ausgeprägtes Minimum in der Sonnenaktivität. Für ihre Untersuchung hatten die Experten Sedimente aus dem Meerfelder Maar, einem See vulkanischen Ursprungs in der Eifel, überprüft. Dort fanden sie in Ablagerungen, sogenannten Warven, bedeutende Informationen über das Klima vergangener Zeiten. Mit modernsten Analyseverfahren gelang ihnen am selben Sedimentkern der Nachweis niedriger Sonnenaktivität sowie der klimatischen Auswirkungen.

Der Wärmehaushalt der mittleren Atmosphäre und der Ozonschicht geriet damals durch die abnehmende Sonneneinstrahlung und insbesondere des UV-Anteils des Lichts in ein Ungleichgewicht. Dadurch wandelten sich die Luftströmungen über der Arktis und genauso die Jetstreams, starke Höhenwinde. Gerade im Winter herrschten damals auf der Nordhalbkugel niedrigere Temperaturen als gewöhnlich. Es war windiger und außerdem gab es ausgiebige Niederschläge.

Aufgrund der Forschungsergebnisse sind die Wissenschaftler der Ansicht, dass der Wirkungsmechanismus der Sonnenstrahlung auf das Klima noch intensiver analysiert werden muss. Die meist nur als gering angesehenen Schwankungen der Sonnenaktivität scheinen zumindest regional von großer Bedeutung zu sein.

Sonne mit langsamer Bugwelle durchs All

Unsere Sonne ist langsamer unterwegs, als bisher angenommen. Dies zeigen neuen Messungen der US-Raumfahrtbehörde NASA. Der Satellit "Interstellar Boundary Explorer" (IBEX) hat die Bewegung der Sonne in der Milchstraße aufgezeichnet. Dabei stellten Astronomen fest, dass die Geschwindigkeit mit 83 000 Kilometern in der Stunde ungefähr 11 000 Stundenkilometer langsamer ist als seit der Ulysses-Mission 1990 vermutet. Dies bedeutet, dass auch der Druck von außen auf die Heliosphäre um ein Viertel geringer ist, als bislang angenommen.

Fast 25 Jahre waren Wissenschaftler der Ansicht, das Sonnensystem produziere eine Stoßwelle im interstellaren Gas. Zutreffender, so die Experten, sei jedoch die Bezeichnung "Bugwelle" für das, was in Bewegungsrichtung des Sonnensystems passiere. So stößt die Sonne einen dauerhaften Strom elektrisch geladener Teilchen aus, den sogenannten Sonnenwind. Dadurch entsteht eine Art Blase im Gas zwischen den Sternen, die Heliosphäre. Die bewegt sich zusammen mit dem ganzen Sonnensystem durch den Weltraum und drückt dabei das interstellare Gas vorwärts.

Dieser Effekt gleicht eher der Bugwelle eines Bootes als der Stoßwelle eines Überschallflugzeugs.

Astronomen entdecken knapp 700 rasende Himmelskörper

In dem leuchtenden Wirbel der Milchstraße stecken zig Millionen Erden, Sonnen sowie Sterne, welche dort unbehelligt ihre Bahnen ziehen. Unter ihnen gibt es jedoch auch wenige Außenseiter, die aus der Ordnung flüchten wollen und dafür die Schwerkraft der Galaxie überwinden müssen.

Erst im Jahr 2005 entdeckte man den ersten Flüchtling der Milchstraße, der sich mit dem unglaublichen Tempo von 709 Kilometern pro Sekunde aus der Galaxie verabschiedete. Amerikanische Forscher haben jetzt gleich 677 der so genannten Hyperschnelläufer entdeckt, die sich immer weiter von der Milchstraße entfernen. Bei diesen Exoten handelt es sich um riesige Sterne mit einer ungewöhnlichen Farbe, welche sie durch den hohen Gehalt an chemischen Elementen erhalten.

Bislang rätseln die Astronomen allerdings noch, ob es sich bei den Flüchtlingen um Sterne handelt, welche aus dem Zentrum der Milchstraße stammen, wo ein riesiges schwarzes Loch vermutet wird.

Asteroiden fliegen dank Sonnenwärme Richtung Erde

1999 RQ36 ist ein nur rund 500 Meter großer Asteroid, der durch die Tiefen des Weltalls saust. Trotz seiner geringen Größe ist er von großem Interesse für die Wissenschaft. So könnte 1999 RQ36 zwischen 2169 und 2199 mit der Erde kollidieren. Die US-Raumfahrtbehörde NASA plant, im Jahre 2016 im Rahmen der Mission OSIRIS-REx ein Raumschiff zu dem Himmelskörper zu schicken.

Astronomen von der NASA konnten anhand der Flugbahn von 1999 RQ36 den sogenannten Jarkowski-Effekt nachweisen. Er erklärt den Einfluss einer wechselhaften Oberflächenerwärmung von Asteroiden auf ihren Bahnverlauf. Die nur begrenzt messbare Sonnenwärme sorgt für eine Bewegung, die die Weltraumkolosse aus ihrer Bahn wirft und zu Objekten werden lässt, die die Umlaufbahn der Erde kreuzen.

Der Jarkowski-Effekt bewirkte, dass 1999 RQ36 in einem Zeitraum von 12 Jahren seine Bahn um ungefähr 160 Kilometer veränderte. 2011 war der Asteroid mit einem Abstand von 30 Millionen Kilometern an der Erde vorbeigeflogen. Da seine Dichte der von Wasser entspricht, ist 1999 RQ36 ein sehr leichter Himmelskörper.

Zwei Planeten, die sich äußerst nahestehen

"Kepler-36b" und "Kepler-36c" begeistern die Wissenschaft. Die beiden Planeten umrunden in einer Entfernung von 1200 Lichtjahren ihre Sonne und kommen sich dabei auf die fünffache Entfernung von Mond und Erde nahe. Sie sind damit die am engsten zusammenstehenden Planeten, die Astronomen jemals entdeckt haben. Aufgespürt haben sie die beiden Exoplaneten mithilfe des US-Weltraumteleskops Kepler.

Bei einem der Himmelskörper, "Kepler-36b", handelt es sich um einen erdähnlichen Felsplaneten und bei "Kepler-36c" um einen Gasplaneten wie Neptun. Menschen könnten auf dem Felsplaneten jedoch nicht leben, da die Hitze auf der Oberfläche zu groß ist. Allerdings dürfte er über eine beeindruckende Aussicht verfügen. Wenn sich ihm der Gasplanet nähert, wäre er in fast dreifacher Größe des Mondes am Himmel zu sehen.

"Kepler-36b" braucht für eine Runde um seine Sonne lediglich zwei Wochen, der Gasplanet "Kepler-36c" 16 Tage. Trotz ihrer Nähe besteht jedoch nicht die Gefahr eines Zusammenstoßes.

Wissenschaftler auf Spurensuche - Wie entstanden die ersten Sterne?

Mehr über die Entstehung des Weltalls herauszufinden, zählt weiterhin zu den größten Herausforderungen der Wissenschaft. So suchen Forscher nach Hinweisen, wie sich die ersten Sterne gebildet haben.

Nun haben Astronomen ein Modell entwickelt, um ein Signal von der Geburt der ersten Sterne indirekt aufzufangen. Eine Computersimulation zeigt, dass eine mehrere Kilometer große, im Bereich von 50 bis 100 Megahertz empfindliche Antennenanlage, solch ein Signal einfangen könnte. Die Simulation berücksichtigt das Verhalten von Dunkler Materie und herkömmlicher Materie.

Bei der frühen Galaxienentstehung variiert die Strahlung der sogenannten 21-Zentimeter-Linie des Elements Wasserstoff. Mit einem üblichen Radioteleskop ist das Auffangen dieser Strahlung unmöglich. Dies wäre aber machbar, wenn sich die Temperaturschwankungen in der 21-Zentimeter-Linie, die sogenannte akustische Oszillationen im Wasserstoffgas hervorruft, einfangen ließen. Dieses Signal wäre jedoch nur mit einem über mehrere Kilometer verteilten Netz von gekoppelten Radioantennen zu empfangen.

Die Astronomen sind begeistert von dieser Idee. Es wäre eine aufregende Möglichkeit, ein Signal von Galaxien aus der Zeit 180 Millionen Jahre nach dem Urknall zu erhalten, erklärte ein Wissenschaftler der renommierten Harvard University.

Riesiges Meer auf Saturnmond Titan?

Auf dem größten Saturnmond Titan befindet sich höchstwahrscheinlich ein gewaltiger Ozean. Dies hat ein internationales Forscherteam durch Störungen in der Bahnbewegung der Raumsonde Cassini herausgefunden. Das Meer liegt verborgen unter einer mehr als hundert Kilometer dicken Eisschicht.

Leben existiert in dem Gewässer jedoch nicht. Da der Meeresgrund aus Eis besteht, gibt es dort weder Nährstoffe noch Energie. Außerdem ist Titan für Leben, das auf Wasser basiert, viel zu weit von der Sonne entfernt. Vorstufen werden jedoch nicht ausgeschlossen. Möglicherweise gibt es auf dem 5150 Kilometer großen Saturntrabanten Anzeichen für eine Art chemische Evolution.

Wasser gibt es auch auf anderen Monden unseres Sonnensystems. So haben Sonden auf den Jupiterhimmelskörpern Ganymed, Kallisto und Europa Wasser entdeckt. Aber nur Europa liefert gute Bedingungen für Leben, wie wir es kennen. Der Boden ist dort nicht aus kaltem Eis wie bei Titan, sondern aus Felsen mit heißen Quellen.

Astronomen entdecken rasend schnellen Neutronenstern

Ein Neutronenstern in einer Entfernung von 30 000 Lichtjahren stellt mit 2400 und 2900 Kilometern in der Sekunde, etwa 10 Millionen Stundenkilometern, einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Der Stern, der einen drei Lichtjahre langen Schweif zurücklässt, ist der bislang schnellste bekannte Pulsar überhaupt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ungewöhnlich starke Kräfte bei der Supernova den Pulsar auf diese Geschwindigkeit beschleunigt haben könnten.

Als Pulsare bezeichnen Astronomen Neutronensterne, die wie ein kosmisches Leuchtfeuer in kurzen, sehr regelmäßigen Abständen aufleuchten. Der Neutronenstern mit der schlichten Bezeichnung IGR J11014-6103 ist noch nicht zu 100 Prozent als Pulsar bestätigt worden. Dies ist bei solchen Entfernungen jedoch nichts Ungewöhnliches.

Das internationale Astronomen-Team stöberte den neuen Rekord-Pulsar mit dem Parkes-Radioteleskop in Australien auf. Als weitere Hinweise dienten ihnen Bilder des US-amerikanischen Chandra- und des europäischen XMM-Newton-Röntgensatelliten. Das Parkes-Radioteleskop ist mit einem Antennendurchmesser von 64 Metern lange das größte bewegliche Teleskop seiner Art in der südlichen Hemisphäre gewesen.

Astronomen haben erstmals dunkle Galaxien nachgewiesen

Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, sogenannte dunkle Galaxien zu beobachten. Bisher gab es nur theoretische Modelle über diese Frühphase der Galaxienentstehung.

Da dunkle Galaxien überwiegend aus Gas bestehen und nur wenige Sterne enthalten, ist es fast unmöglich sie mit dem menschlichen Auge zu erkennen. Genau dies ist einem internationalen Astronomenteam jedoch jetzt gelungen. Mithilfe des besonders großen und empfindlichen Very Large Telescopes der Europäischen Südsternwarte (ESO) im chilenischen Paranal entdeckten sie gleich zwölf dunkle Galaxien. Ein benachbartes strahlendes Sternsystem, Quasar genannt, brachte das Gas zum Leuchten. So wie weiße Kleidungsstücke unter Schwarzlicht in einer Diskothek, wie einer der Wissenschaftler erklärte. Jahrelange Forschungsarbeit hätte nun endlich zum erhofften Resultat geführt. Nach zahlreichen Fehlversuchen hätten sie endlich zeigen können, dass ihre Methode funktioniert.

Dunkle Galaxien haben bei der Entstehung des Universums eine bedeutende Rolle gespielt. Sie lieferten Rohmaterial für die spätere Sternentstehung in größeren Galaxien, denen sie ihre reichhaltigen Gasvorräte zuführten.

Neue Riesensonnen sind durch Verschmelzung kleiner Sonnen entstanden

Nachdem Astronomen von der University of Sheffield vor knapp zwei Jahren vier riesige Sterne entdeckten, standen sie zunächst vor einem Rätsel. Die bis zu 300 Sonnenmassen schweren Objekte dürften eigentlich gar nicht existieren, da die Obergrenze neuer Sterne bei maximal 150 Sonnenmassen liegt.

Seltsamerweise lagen alle vier Sterne auch noch in der Großen Magellanschen Wolke, wo bislang keine derart großen Sterne entdeckt wurden. Inzwischen scheint die Existenz dieser riesigen Sterne von Wissenschaftlern aus Bonn geklärt zu sein. Demnach sind die Monstersterne durch das Verschmelzen vieler kleiner Sterne entstanden, was durch zahlreiche Berechnungen und Simulationen bewiesen wurde.

Die Astronomen erschufen hierfür zuerst 170.000 virtuelle Sonnen und simulierten anschließend die Entstehung dieses Sternhaufens, womit es sich um die kompliziertesten N-Körper-Berechnungen handelten, welche jemals durchgeführt wurden.

NASA sorgt für neue Entdeckungen: Weltraumteleskop sichtet Schwarze Löcher

Schwarze Löcher werden in neue Verbindungen gesetzt

Astronaut im Weltall, im Hintergrund Erdkugel und Mond
Astronaut © Jim Mills - www.fotolia.de

"Wise" nennt sich das Weltraumteleskop der NASA, das bereits seit 2009 im Weltraum aktiv ist. Seither hat es im Bereich der Infrarot-Wärmestrahlung das Unsiversum zweimal kartiert. Dabei wurden durch "Wise" bereits 2,5 Millionen Schwarze Löcher entdeckt, von denen nur ein Drittel bisher bekannt war.

Wie die US-Weltraumbehörde in Washington mitteilte, konnte das Teleskop noch weitere Galaxien entdecken, die staubverhüllt sind und bisher im sichtbaren Licht nicht gesehen werden konnten. Hashima Hasan vom Nasa-Hauptquartier berichtete, dass "Wise" eine große Zahl von bisher unbekannten Objekten ans Licht bringen konnte.

Wise ist die Abkürzung für Wide-field Infrared Survey Explorer. Durch die Infrarot-Technik kann die Temperatur der Staubschichten wahrgenommen werden. Dadurch werden Objekte sichtbar, die vorher in dichten Staubwolken verschwunden waren.

Die hotDOGs

Die entdeckten neuen Galaxien wurden liebevoll auf den Namen "hot DOGs" getauft und es sind 1.000 an der Zahl. Im Zentrum der Galaxien ist ein Schwarzes Loch zu finden. Durch die Verschmelzung zweier Galaxien wird das Schwarz Loch angefeuert - so die Vermutungen der Wissenschaftler.

Demnach gehen sie davon aus, dass sich im Zentrum einer Galaxien-Gruppe immer ein Schwarzes Loch befindet. Durch das Auswerfen von Gas und Staub bilden sich die Staubwolken, die die bisher nicht sichtbaren Galaxien einhüllen.

Die Milchstraße nimmt Kurs auf die Andromeda-Galaxie. Sollten diese kollidieren, könnten sie ebenfalls zu einem "hotDOG" werden. JPL-Forscher Peter Eisenhardt erkärte, dass trotz der hohen Zahl von 1.000 die "hot DOGs" eher selten seien, denn diese 1.000 Galaxien verteilen sich über den kompletten Himmel.

NASA-Forscher: Deutlich mehr lebensfreundliche Planeten im Weltall

US-Wissenschaftler von der Raumfahrtbehörde NASA gehen davon aus, dass es im Weltall viel mehr lebensfreundliche Planeten gibt als bisher angenommen. Die meisten Experten sind der Meinung, dass es Leben nur in einer bestimmten Region eines Sonnensystems, der sogenannten "habitablen" Zone, geben kann. Nur dort kämen Planeten mit flüssigem Wasser, der Grundvoraussetzung für Leben, wie wir es kennen, vor.

Nach dem Modell der NASA-Forscher können aber auch Planeten als lebensfreundlich eingeschätzt werden, die durch innere Wärmequellen Wasser im Untergrund haben. Außerdem sei auch auf Himmelskörpern außerirdisches Leben möglich, die sich nur zeitweilig in der "habitablen" Zone aufhielten. Auf der Erde, erklärten die Wissenschaftler, existierten schließlich auch Organismen, wie etwa Bakterien oder Sporen, die sehr lange Kälte- und Dunkelphasen aushielten. Sie seien zudem an niedrige Temperaturen gewöhnt.

Erwiese sich die These der NASA-Experten als richtig, würde sich die Zahl der Planeten, auf denen Leben möglich ist, um ein Vielfaches erhöhen. Sie haben daher eine Quelldatenbank mit dem Titel "Habitable Zone Gallery" erstellt.

"Curiosity": Ungewöhnlicher Fund auf dem Mars

Mars-Rover "Curiosity", der kürzlich Bilder einer Sonnenfinsternis vom Roten Planeten zur Erde schickte, hat nun einen ungewöhnlichen Stein gefunden. Auf seinem Weg zu einer Geländeformation namens Glenelg fand der Roboter einen 25 Zentimeter hohen und 40 Zentimeter breiten Felsbrocken, der wie eine Pyramidenspitze aus dem Boden ragt.

Nun soll ein Laser den Stein beschießen und die so entstehenden Dämpfe des Gesteins vermessen. So wollen die Wissenschaftler von der NASA Aufschluss über die chemische Zusammensetzung gewinnen.

Die Mission von "Curiosity" ist noch lange nicht beendet. Nach der Gesteinsanalyse soll er seinen Weg zu seinem Bestimmungsort nach Glenelg fortsetzen und nach seiner Ankunft einen Bohrer einsetzen. Dort treffen drei Geländetypen aufeinander, weshalb dieser Ort geeignet erscheint, um Messungen durchzuführen.

Doch auch danach ist seine Arbeit noch nicht vorbei, denn das 2,5 Milliarden Dollar teure Projekt ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt.

Wasser auf Europa tiefer als vermutet

Wissenschaftler waren bisher davon ausgegangen, dass direkt unter der Eisoberfläche des Jupitermondes Europa flüssiges Wasser vorkommt. Damit hätten gute Bedingungen für außerirdisches Leben geherrscht. Doch eine neue Analyse tschechischer Wissenschaftler dämpft die Hoffnungen auf einen großen Ozean unmittelbar unter der Eiskruste.

Es existiere zwar ein rund 100 Kilometer tiefes Meer auf Europa, erklärten die Forscher. Allerdings sei es sehr wahrscheinlich, dass das Wasser nicht lange flüssig bleibe, sondern schon innerhalb weniger zehntausend Jahre einfriere. Sollte eine Sonde auf dem Jupitermond landen und versuchen, dort nach Wasser zu bohren, könnte der Weg länger sein als bisher angenommen. Der wirklich flüssige Ozean befinde sich in einer wesentlich größeren Tiefe und beginne vermutlich erst 25 bis 50 Kilometer unterhalb der Mondoberfläche.

Der Grund dafür liege in den enormen Gezeitenkräften des Jupiters, die sich auf Europa auswirken, erklärten die Wissenschaftler von der Universität Prag. Das Wasser werde so erwärmt und in flüssiger Form gehalten. Allerdings gefriere es in der Nähe des äußeren Eispanzers des Mondes relativ schnell. So entstehe eine zähflüssige Mischschicht aus Eis und Wasser.

Zwergplanet Makemake besitzt doch keine Atmosphäre

Makemake ist nicht nur eine Schöpfergottheit der Kultur der Osterinsel, sondern auch der Name eines Zwergplaneten, der in fast sieben Milliarden Kilometern Entfernung die Sonne umrundet. Anders als bislang angenommen verfügt Makemake jedoch über keine Atmosphäre. Dies hat ein internationales Forscherteam herausgefunden.

Am 23. April 2011 war der Zwergplanet an einem benachbarten Stern vorbeigezogen. Dabei hatten Astronomen insgesamt sieben Teleskope auf den Himmelskörper ausgerichtet, um mehr über ihn in Erfahrung zu bringen, darunter ebenfalls das Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile.

Als Makemake den Stern verdeckte, geschah dies ganz plötzlich, ohne eine Übergangsphase. Nach dem Ende der Bedeckung erschien der Stern genauso schnell wieder. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass der Zwergplanet über keine nennenswerte Atmosphäre verfügt.

Dies widerlegt die vorhergehende Annahme, dass Makemake eine Atmosphäre besitzt. Der Planet ist extrem kalt und lebensfeindlich. Auf seiner Oberfläche herrschen Temperaturen von 240 Grad unter Null. Die Wärme, die er von der Sonne erhält, ist nach Angaben von Forschern vergleichbar mit der, die eine 100-Watt-Glühbirne auf ein Objekt in zehn Metern Entfernung abgibt.

Makemake ist einer von gegenwärtig fünf offiziell anerkannten Zwergplaneten, neben Ceres, Eris, Haumea und Pluto, der bis 2006 als der neunte und äußerste Planet unseres Sonnensystems galt.

In Folge wurde Pluto von der Internationale Astronomische Union (IAU) mit der Kleinplanetennummer 134340 versehen, so dass seine vollständige offizielle Bezeichnung nunmehr "(134340) Pluto" ist.

NASA schaut ins Innere des Mondes

Es gab zwar bereits unzählige Mond-Missionen, doch über das Innere des Erdtrabanten ist nur wenig bekannt. Ein neues Forschungsprojekt der US-Raumfahrtbehörde NASA hat nun Informationen über den Aufbau des Mondes geliefert.

Die beiden Raumsonden des Projekts GRAIL (Gravity Recovery and Interior Laboratory), die seit Anfang 2012 den Mond in niedrigen Umlaufbahnen umrunden, haben Ergebnisse von Schwerkraftmessungen zur Erde geschickt.

Dort haben Wissenschaftler das Material ausgewertet und festgestellt, dass die Kruste des Mondes zwischen 34 und 43 Kilometer dick ist, und damit 10 bis 20 Kilometer weniger als bislang vermutet. Dies bedeutet sehr wahrscheinlich, dass dass die chemische Gesamtzusammensetzung des Mondes derjenigen der Erde entspricht. Die rund vier Jahrzehnte alte These, dass eine gigantische Kollision zwischen der jungen Erde und einem riesigen Asteroiden den Erdtrabanten entstehen ließ, scheint sich demnach zu bestätigen.

Im Untergrund der Mondkruste entdeckten die NASA-Experten langgestreckte Strukturen, die Gänge aus dichteren Gesteinen darstellen, die aus dem tieferen Inneren des jungen Mondes nach oben stiegen. Sie sind mehrere Kilometer breit. Einige von ihnen dehnen sich mehr als 500 Kilometer aus.

Es handelt sich dabei mit großer Wahrscheinlichkeit um Risse, die in der Frühgeschichte des Mondes aufbrachen, weil sich der Trabant insgesamt ausdehnte. Anschließend floss Magma in die Spalten und füllte diese Lücken auf. An der Oberfläche sind sie jedoch nicht mehr zu erkennen.

Mittlerweile haben die beiden GRAIL-Sonden ihre Höhe auf durchschnittlich 23 km verringert, um noch genauere Messungen durchführen zu können. Nach Ende der Mission am 17. Dezember 2012 werden die Satelliten etwa 40 Tage später auf dem Mond aufschlagen.

Kollision schwarzer Löcher verursacht rätselhafte Strahlung

Forscher der Universität Jena sind womöglich der Herkunft rätselhafter Strahlung auf die Spur gekommen. Im Jahr 774 oder 775 war die Erde außergewöhnlich starker kosmischer Strahlung ausgesetzt, wie ein japanischer Wissenschaftler im letzten Jahr herausgefunden hatte.

Die Astrophysiker aus Jena vertreten die Theorie, dass zu der Zeit zwei schwarze Sterne aufeinandergeprallt sind und miteinander verschmolzen. Dadurch wären für eine kurze Dauer enorme Mengen kosmischer Strahlung freigesetzt worden. Da dieses Szenario laut den Forschern in so weiter Entfernung stattgefunden hat, waren auf der Erde keine negativen Auswirkungen zu spüren.

Die Forscher sprechen sich für weitere Untersuchungen in dieser Richtung aus, da die Kollision schwarzer Sterne, weniger als 3000 Lichtjahre entfernt, alles Leben auf der Erde vernichten könnte. Verantwortlich für das massive Auftauchen der kosmischen Strahlung in der damaligen Zeit könnte den Wissenschaftlern zufolge jedoch auch ein Zusammenprall zweier Neutronensterne sein.

Unterschied zwischen Meteoriten und Sternschnuppen

Vor ein paar Tagen stürzte ein Meteorit über Russland ab und es gab auch Verletzte. Doch oftmals sehen wir auch am nächtlichen Himmel winzige Lichtpünktchen, die wir als Sternschnuppe bezeichnen. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden?

Im Prinzip ist aber nur die Größe der Unterschied, denn beide stammen von einem kleinen Himmelskörper, den man auch je nach Größe als Meteoroid oder auch Asteroiden bezeichnet. Schließlich gibt es noch die Kometen, die aber aus einem losen Verband aus Gesteinen und Gasen bestehen, so dass wir manchmal einen sogenannten Komentenschweif sehen.

Bei den Sternschnuppen handelt es sich aber um nur winzige Gesteinskörper, die verglühen. Wenn aber es sich um größere Gesteinsbrocken handelt, so nennt man diese dann Meteoriten, die dann auch manchmal durch die Erdatmosphäre bis auf die Erde gelangen können. So ist vor 65 Millionen Jahren der Absturz eines Asteroiden, also ein riesiger Meteorit, auf die Erde wahrscheinlich die Ursache für das Aussterben der Dinosaurier gewesen.

ALMA: Neues Teleskop liefert Bilder aus der Vergangenheit des Universums

Das kürzlich offiziell in Betrieb genommene größte Radioteleskop der Welt, das Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) in der Atacamawüste in den nordchilenischen Anden, hat schon nach wenigen Tagen eindrucksvolle Bilder sogenannter Starburst-Galaxien geliefert. So werden Galaxien bezeichnet, die eine extrem hohe Sternentstehungsrate aufweisen.

Gewöhnlich sind sie nur schwer zu erkennen, da sie so viel Staub enthalten, dass der größte Teil der Leuchtkraft ihrer jungen Sterne vom Staub absorbiert und über 90 Prozent ihrer Gesamtenergie im fernen Infrarot wieder abgestrahlt wird.

Dank ALMA war es jetzt möglich, genau dort intensive Beobachtungen durchzuführen. Dabei zeigte sich, dass viele der bekannten Starburst-Galaxien noch weiter entfernt liegen, als bislang vermutet.

Zudem zeigte sich, dass zwei der Galaxien nicht einmal eine Milliarde Jahre nach dem Urknall entstanden. Sie zählen damit zu den Ältesten ihrer Art. In einer der Galaxien entdeckten die Wissenschaftler sogar Spuren von Wasser. Weiter entfernt wurde noch nie zuvor Wasser gefunden.

Bis jetzt sind lediglich 16 der insgesamt 66 Teleskope von ALMA in Betrieb. Wenn die Anlage vollständig arbeitet, sind noch genauere und auch ungewöhnlichere Entdeckungen zu erwarten.

Rätsel um Dunkle Materie bald gelöst?

Die Dunkle Materie ist eines der größten Rätsel der Physik, mit dem sich die Wissenschaft nun schon seit 80 Jahren befasst.

Mithilfe eines speziellen Detektors, der am 19. Mai 2011 an der Raumstation ISS angebracht wurde, und des 27 km langen Teilchenbeschleunigers LHC der Schweizer Forschungseinrichtung CERN hoffen Forscher, der Lösung des Rätsels endlich näher zu kommen. Sollte das gelingen, könnten unter Umständen weitere zentrale Fragen der Physik beantworten werden.

Eine dieser Fragen wäre zum Beispiel, ob Dunkle Materie für den Zusammenhalt von Galaxien verantwortlich ist, da die reine Schwerkraft von Sternen dafür nicht auszureichen scheine. Eine weitere Frage lautet, ob sich die Arme unserer Galaxie aufgrund von Dunkler Materie so schnell drehen, da sich dies nicht mit sichtbarer Materie alleine erklären ließe.

Allerdings würde es noch einige Monate dauern, bis die Messungen mit dem AMS-02-Detektor abgeschlossen und ausgewertet seien. Zudem wird es nach Auffassung der Wissenschaftler von CERN frühestens ab dem Jahr 2015 möglich sein, im LHC selbst Dunkle Materie zu erzeugen.

Weltraumteleskop Keppler entdeckt zwei Planeten mit potenziell erdähnlichen Lebensbedingungen

Einem Bericht im Fachmagazin Science zufolge habe das Weltraumteleskop Keppler neben einem Exoplaneten, der stark an die Venus erinnere, zwei weitere Planeten entdeckt, die beide nach Auffassung von Astronomen der Erde sehr ähnlich sein könnten.

Beide befänden sich in einer sogenannten habitablen Zone und würden aufgrund ihrer geringen Radien, die in etwa eineinhalb Mal so groß wie der Radius der Erde seien, aller Wahrscheinlichkeit nach aus Gestein bestehen. Außerdem scheine die Chance, dass es auf den Himmelskörpern Wasser gäbe, wegen ihres Abstands zu ihrem Stern und ihrer vermuteten Atmosphären sehr groß zu sein.

Auf Basis erster Berechnungen gehe man allerdings davon aus, dass die Atmosphäre des Planeten Kepler-62f reich an Treibhausgasen sein müsse, damit die dortigen Temperaturen hoch genug für flüssiges Wasser seien. Kepler-62e, der der Sonneneinstrahlung vermeintlich stärker als die Erde ausgesetzt ist, müsse hingegen über eine dichte Wolkendecke verfügen, damit etwaige Wasservorkommen nicht gänzlich verdampfen.

Doch wenngleich in dem besagten Bericht die Vermutung geäußert wird, dass sowohl Kepler-62e als auch Kepler-62f über gigantische Ozeane verfügen, distanzierten sich die Astronomen zugleich davon, die beiden Exoplaneten als "zweite Erden" zu bezeichnen. Da das Sternsystem der zwei entdeckten Planeten, das noch drei weitere Planeten umfasse, in einer Entfernung von 1200 Lichtjahren liegt, dürfte es aber ohnehin noch eine Weile dauern, bis genaue Analysen verbindliche Aussagen erlauben.

Ein Lichtblitz als letztes Zeichen, bevor ein Stern stirbt und zu einem "Schwarzen Loch" wird

Bevor ein Stern stirbt, das heißt, wenn sein Brennstoff aufgebraucht ist, so fällt er in sich zusammen und es entsteht ein sogenanntes "Schwarzes Loch". Hierbei verschmelzen sich in seinem Innern Protonen und Elektronen zu Neutronen mit einer enormen Dichte, so dass auch kein Lichtstrahl mehr nach außen dringt.

Aber bevor ein solches "Schwarzes Loch" entsteht, ist dies als "letztes Aufbäumen vor dem Tod" durch einen hellen Lichtblitz erkennbar, wie Forscher vermuten. Aber dieser Blitz wird nicht die Helligkeit eines Gammablitzes haben, wie er bei einer Explosion eines Sterns (Supernova) entsteht, wie beispielsweise am 20. Dezember 2010.

Jetzt will man permanent den Weltraum nach solchen Blitzen, die vermutlich sogar drei bis vier Tage erkennbar sind, beobachten.

Doch nicht alle Sterne werden nach ihrem Tod automatisch zu einem "Schwarzen Loch", so wird beispielsweise die Sonne einmal ein "Weißer Zwerg" sein, weil ihre Masse zu leicht ist.

Zunahme der Sturmgeschwindigkeit auf der Venus macht das Phänomen der Superrotation noch mysteriöser

Zwei voneinander unabhängig durchgeführte Studien legen den Schluss nahe, dass die ohnehin schon rasanten Geschwindigkeiten der Stürme auf der Venus, die unseren Nachbarplaneten häufig in nur 96 Stunden komplett umrunden, in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben.

Eine der Studien stamme vom Moskauer Weltraumforschungsinstitut, das mithilfe der europäischen Raumsonde "Venus Express" eine Langzeitbeobachtung durchgeführt habe. Die andere Studie sei wiederum von japanischen Wissenschaftlern über einen Zeitraum von sechs Erdenjahre, was in etwa 10 Venusjahren entspräche, durchgeführt worden. Dabei hätten die Forscher Bilder mit den Verschiebungen von knapp 400000 Wolken aus 127 Orbits, die sich in einer Höhe von etwa 70 Kilometern bewegten, in klassischer Handarbeit ausgewertet.

Nach Angaben der ESA sei dies die bisher umfassendste Dokumentation zur Wolkenverschiebung in der hohen Venusatmosphäre. Wodurch es zu dem extremen Geschwindigkeitsanstieg von 300 auf 400 Kilometer pro Stunde gekommen ist, sei bis dato aber dennoch unklar und verlange daher nach weiteren Untersuchungen, zumal das Phänomen der sogenannten atmosphärischen Superrotation der Venus, das als eines der größten Rätsel unseres Sonnensystems gelte, nun noch mysteriöser erscheine.

Die Besonderheit der seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannten Superrotation sei, dass sich die Atmosphäre auf der Venus aus bislang unerklärlichen Gründen schneller als der Planet selbst bewege.

Für viele Deutsche ist Brot eine Delikatesse

Für mehr als 1/3 der Deutschen ist Brot nicht nur ein Grundnahrungsmittel, sondern eine Delikatesse.

Am häufigsten werden besonders herzhafte und dunkle Brotsorten nachgefragt.

Grundinformationen und Hinweise zur Astronomie

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