Korallen - Merkmale, Verbreitung und Ernährung verschiedener Arten

Sie werden im Aquarium schnell einmal übersehen oder für schmückendes Beiwerk gehalten. Doch die Korallen sind eine Faszination für sich - und sie beeinflussen das Leben im Wasser nachhaltig. Oft stellt sich aber bereits die Frage, welche dieser Blumentiere denn eigentlich in das Becken gesetzt werden sollen. Nicht nur die Farbenpracht spielt dabei eine große Rolle. Informieren Sie sich über die Merkmale, Verbreitung und Ernährung unterschiedlicher Korallenarten.

Man unterscheidet Steinkorallen, Oktokorallen (Weichkorallen) sowie Feuerkorallen

Was sind Korallen?

Tropisches Klima, warme Temperaturen und viel Licht: Das zeichnet im Regelfall die bevorzugten Gebiete aus, in denen sich die Nesseltiere aufhalten. Sie reagieren auf die Einstrahlung der Sonne und sind damit zur Fotosynthese fähig.

Diese nutzen sie, um sich auszubreiten. Die Kolonien bildenden Lebewesen erreichen dabei mitunter ein hohes Tempo, was sich später auch im Aquarium sehr gut beobachten lässt.

Je nach Art können die Eigenschaften und Anforderungen jedoch variieren. So sind auch Korallen im kalten Wasser der Arktis keine Seltenheit. Allerdings gilt: Je mehr Sonne und Licht vorhanden ist, desto schönere Farben können die Arten im Regelfall aufweisen.

Das Leben im Aquarium

Soll eine Koralle im Wasserbecken gehalten werden, so ist zunächst sehr viel Fachwissen erforderlich. Bereits auf kleinste Anomalien können die Tiere sensibel reagieren und zuweilen mehrere Tage der Eingewöhnung benötigen. Gerade das Vorkommen an Nährstoffen im Wasser, die Stärke der Strömung oder das Vorhandensein anderer Arten geht eine Wechselwirkung mit den Korallen ein.

Diese sind ansonsten aber pflegeleicht: Die Ernährung erfolgt zumeist über die anhaftenden Zooxanthellen, mit denen die Koralle unterschiedliche Stoffe aus dem Wasser aufnehmen kann, die dort von Pflanzen und Fischen abgesondert wurden.

Ebenso können manche Gattungen aber die Zugabe von Plankton als Hauptnahrungsquelle wünschen. Solche Arten leben indes meist in sehr tiefem Wasser und müssen wiederum auf besondere Weise umsorgt werden.

Das Halten von Korallen im Aquarium erfordert sehr viel Fachwissen
Das Halten von Korallen im Aquarium erfordert sehr viel Fachwissen

Hinweise zur Auswahl

Bereits die Wahl für eine dieser Arten sollte aber gut durchdacht sein. So ist es wenig sinnvoll, ein Exemplar anhand der schönen Farbe zu erwerben oder den geringen Preis als Kriterium anzusehen. Das gesamte Aquarium wird im Idealfalle ein mehr oder weniger eigenständiges Biotop darstellen, bei dem jedes Lebewesen seinen bestimmten Platz findet.

Hierbei ist genau abzuwägen, welche Fische, Pflanzen und Korallen letztlich den engen Raum besiedeln, wie sie sich beeinflussen und ob am Ende auch alle Parteien davon profitieren. Falls nicht, kann gerade die Koralle sehr zart besaitet agieren und zu Krankheiten neigen. Vorausschauende Käufe und das vorherige Anlesen von Wissen sind daher unablässig.

Ein teurer Spaß

Die Freunde des Aquariums sollten sich vor der Anschaffung der Korallen zudem überlegen, ob sie die meist hohen Investitionen zu tragen bereit sind. Sicherlich gibt es viele Arten, zu denen etwa die Weichkorallen zählen, die recht anspruchslos sind und daher auch an das Zubehör keine besonderen Erfordernisse stellen.

Gerade bei den Feuer- oder Steinkorallen muss dagegen ein solides System aus Filtern, Kalkreaktoren und Strömungsanlagen gebildet werden, um die Rahmenbedingungen und die Qualität des Wassers optimal zu gestalten. Selbst dann benötigt es nicht selten noch einiges an Fingerspitzengefühl, um harmonische Zustände zu erreichen, in denen sich die sensiblen Arten wohlfühlen und in denen sie sich entwickeln können.

Ist genügend Platz vorhanden?

Korallen zählen zu den prächtigsten Gattungen, die sich in einem Aquarium finden lassen. Sie benötigen aber auch sehr viel Raum, um sich auszubreiten. Idealerweise kollidieren sie dabei nur selten. In einem solchen Falle wäre es schade, die Ausleger der einen Art zu begrenzen und somit immer auch in die Natur einzugreifen.

Dennoch muss beim Besatz mit Korallen klar sein, dass diese stetig wachsen. Einige von ihnen können sogar ein ganzes Riff bilden, auf dem wiederum andere Korallen ihre Heimat finden. Ein geräumiges und gepflegtes Becken ist daher die Grundvoraussetzung, um diese schönen Exemplare mit ihrer wundervollen Ausstrahlung genießen zu dürfen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Korallenarten etwas genauer vor.

Steinkorallen

Im heimischen Aquarium soll es möglichst vielfältig zugehen. Ein sinnvolles Prinzip ist es dabei, auf wechselnde Farben zu setzen.

Selbst gleiche Arten können auf diese Weise etwas Abwechslung hervorzaubern, sich voneinander unterscheiden und ihre gesamte Pracht ausspielen. Besonders beliebt sind die Steinkorallen. Sie stellen jedoch hohe Bedingungen an ihre Pflege.

Die Besonderheiten der Steinkorallen

Bei der Gattung der Montipora-Steinkorallen ist zunächst das Fachwissen Pflicht. Denn mehr als 70 bekannte Arten tummeln sich in dieser Familie.

Besonders schwer gestaltet es sich, diese anhand ihrer Merkmale und Eigenschaften zu definieren. Bis auf wenige Abweichungen ähneln sich die Korallen und können zuweilen selbst von Zoologen nur schwer bestimmt werden.

Steinkorallen besitzen regelmäßig aber eine sehr feine, dicht verwebte und kalkhaltige Oberfläche. Je nach Art kann diese größere oder kleinere Löcher und Einkerbungen aufweisen.

Nicht selten sieht die Oberhaut einem gespannten Netz ähnlich. Die Formen variieren hingegen wieder: Von länglichen Gebilden bis hin zu flachen Korallen sind auch hier viele Spielarten möglich.

Die verschiedenen Korallenarten zaubern ein buntes Bild am Meeresgrund
Die verschiedenen Korallenarten zaubern ein buntes Bild am Meeresgrund

Herkunft und Eigenart der Steinkorallen

Die Montipora lassen sich gegenwärtig nur in einem Gewässer nachweisen. Dabei handelt es sich um den Indischen Ozean. Hier belagern die Korallen das Riff.

Die reichen Mengen an Sonnenlicht führen zur Fotosynthese der Arten, die zweierlei Funktion übernimmt. Einerseits wird damit die kalkhaltige Außenhaut gebildet, wodurch sich das Lebewesen mitunter rasant ausbreitet. Das gelingt zuweilen schneller als bei anderen Korallengattungen und muss natürlich später in der Haltung im Aquarium berücksichtigt werden.

Der zweite Zweck der Fotosynthese liegt darin, die auf der Außenhaut der Koralle sitzenden Algen zu ernähren. Hierbei handelt es sich um eine symbiotische Beziehung, von der beide Seiten profitieren und die ebenfalls im Wasserbecken daheim ermöglicht werden muss.

Erfordernisse an die Haltung

Grundsätzlich erweisen sich die Montipora im Aquarium als pflegeleicht, wenn bereits das nötige Vorwissen vorhanden ist. Jedoch kommt einem Kriterium ein ganz besonderes Augenmerk zu:

Die Steinkorallen benötigen sehr viel Licht, um ihrer Fotosynthese nachgehen zu können. Dieses wird im heimischen Tageslicht - gerade im Winter - nicht ausreichend zu finden sein.

Ratsam ist es daher, Lampen mit wenigstens 10.000 Kelvin Spektrum einzusetzen. Diese unterscheiden sich indes in zwei Arten: So gibt es jene, die ein künstliches, beinahe erschreckend lebensfernes Licht erzeugen und solche, die recht warme Töne hervorbringen.

Letztgenannte sind in der Regel etwas teurer, doch lohnt sich diese Investition: Die Korallen werden darauf im Regelfall besser ansprechen.

Die Qualität des Wassers

Nicht minder entscheidend für die Haltung ist neben der Wahl des Lichtes auch das eingesetzte Wasser im Aquarium. Dieses wird gerade zum Zwecke eines üppigen Algenreichtums gerne einmal mit Phosphor und Nitrat genährt. Steinkorallen können davon aber nur geringe Mengen vertragen und würden bei einem Überangebot sehr schnell erste negative Merkmale anzeigen.

Für den Halter ist es daher immer schwierig, sich an pauschale Werte zu halten. Diese variieren natürlich je nach Größe der Lebewesen.

Empfehlenswert ist es somit, die Dosierung langsam zu erhöhen und dabei zu beobachten, inwiefern die Korallen darauf ansprechen. Ein harmonisches Gleichgewicht zwischen dem Wachstum der Algen und jenem der Montipora sollte gefunden werden.

Auf das Zubehör achten

Wer die Korallen daheim halten möchte, muss ihren Eigenarten gerecht werden. Diese liegen etwa in der Vorliebe für starke Strömungen.

Hierbei gilt die Regel: Je größer die Art und je ausschweifender die Form, desto höher sind die Anforderungen an die Wasserbewegungen. Wichtig ist es insofern, eine Innenpumpe einzusetzen, die über unterschiedliche Stärken verfügt und bei der ausprobiert werden kann, welche Strömung dankbar angenommen wird.

Ähnliches gilt für den Zusatz an Kalk im Wasser. Die Montipora bilden ihr kalkhaltiges Netz stetig weiter und erreichen dabei nicht selten relativ große Ausmaße. Dies muss über die Beigabe eines Kalkreaktors gewährleistet werden, damit sich das farbenfreudige Lebewesen auch wohlfühlt.

Oktokorallen (Weichkorallen)

Gerade für Laien ist der Erstbesatz eines Aquariums von hoher Bedeutung. Natürlich werden dabei in der Wahl des Wassers oder der Beigabe der Nährstoffe einige Fehler passieren.

Wichtig ist es somit, vorwiegend solche Arten anzusiedeln, die in dieser Hinsicht etwas mehr vertragen können und die nicht jedes Missgeschick mit negativen Folgen quittieren. Weichkorallen können daher eine sinnvolle Option darstellen.

Die Besonderheiten der Weichkorallen

Die Vielfalt der Okto- oder Weichkorallen ufert derartig aus, dass noch immer nicht bekannt ist, wie viele Arten der Familie eigentlich genau angehören. Klar ist aber, dass diese unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und daher in ihren Anforderungen variieren. Den Namen bezieht die Familie aus ihrer sehr weichen, zuweilen samtigen Oberfläche, die keinerlei spürbare Verhornungen aufweist.

Auffällig ist die verzweigte Struktur der Gebilde, die mitunter an kleine Bäume erinnert. Mit diesen Anhängseln pflanzt sich die Koralle jedoch fort. Dafür pumpt sie einen ihrer Nebenarme so lange auf, bis dieser von sich aus vom Muttertier abfällt. Er landet meist in der nahen Umgebung, heftet sich dort an ein Riff oder einen Stein und bildet eine eigenständige Koralle aus.

Die Weichkorallen alspflegeleichteste Art im Aquarium
Die Weichkorallen alspflegeleichteste Art im Aquarium

Herkunft und Eigenart der Weichkorallen

Die Oktokorallen lassen sich in unterschiedlichen Gewässern nachweisen. Eine Verbreitung über den gesamten Erdball gilt daher als wahrscheinlich.

Dennoch bevorzugen die Arten das tropisch-warme Klima. Die Vielfalt der Familie spiegelt sich aber auch hier wieder: Die Gattungen weisen mit ihren variierenden Eigenschaften unterschiedliche Herkunftsorte auf.

ist das Vorkommen gesichert. Selbst in der Nord- und Ostsee, bei starker und geringer Strömung und selbst bei ungleichen Belastungen des Wassers mit Schadstoffen kann die Weichkoralle problemlos existieren.

Erfordernisse an die Haltung

Alle Eigenschaften deuten daraufhin, dass die Oktokoralle relativ leicht zu halten ist. Und tatsächlich gibt es innerhalb der Familie auch viele Arten, die keine großen Anforderungen stellen.

er jedoch besonders schöne und farbenprächtige Exemplare sein eigen nennen möchte, wird nicht selten herbe Enttäuschungen erleben. Einige dieser Blumentiere dürften nämlich derart hohe Ansprüche geltend machen, dass diese nicht zu erfüllen sind. Gerade die Wahl des Futters kann zum gänzlichen Absterben führen.

Entscheidend ist es somit, die Lebewesen von einem Fachhändler oder sogar professionellen Züchter zu erwerben und dort die nötigen Tipps zur Pflege einzuholen. Herkömmliche Zoohandlungen sind dagegen regelmäßig nicht geeignet, den Halter mit dem Basiswissen zu versorgen.

Die Qualität des Wassers

Weichkorallen benötigen zunächst einmal ein Meerwasseraquarium. Das bedeutet,

  • dass die Anforderungen an bestimmte Nährstoffe recht hoch sind
  • dass der Salzgehalt ausreichend sein muss und
  • dass gerade das Zusammenspiel von Phosphor und Nitrat sehr harmonisch sein sollte.

Ein anderes Kriterium liegt im relativ geringen Vorkommen an Phosphaten im Wasser, das keinesfalls ausufern darf. Die Oktokorallen gelten zwar als pflegeleicht und sind das in einigen ihrer Arten auch.

Andere Exemplare können auf kleinste Missverhältnisse aber sensibel reagieren. In diesem Falle ziehen sie sich zusammen, wirken kränklich und öffnen sich auch später nicht mehr. Die Haltung erfordert also sehr viel Fingerspitzengefühl.

Auf das Zubehör achten

Wie bereits andere Gattungen, so freut sich auch die Weichkoralle über eine Strömungspumpe. Hierbei ist es aber wichtig, die Bewegungen des Wassers nicht permanent aufrechtzuerhalten, sondern nur temporär zu nutzen oder einige Bereiche des Beckens davon unberührt zu lassen.

Noch bedeutsamer ist der Einsatz starker Lampen, um der Koralle bei der Fotosynthese zu helfen, die Fortpflanzung zu gewährleisten und auch die Interaktion mit symbiotischen Anhaftungen nicht zu stören.

Korallensand, Meersalz und Riffsteine sorgen zudem für ein besonders lebensnahes Flair, bei dem die Weichkoralle besonders aktiv werden dürfte - insofern kommt auch der Größe des Aquariums eine gehobene Bedeutung zu. Es wird sprichwörtlich um jeden Zentimeter Freiraum gekämpft, wenn sich die Exemplare wohlfühlen.

Feuerkorallen

Die Welt des Meeres zieht uns Menschen beinahe magisch an. So können wir zuweilen nur erahnen, welche Lebewesen sich in den Tiefen des Wassers verbergen. Nicht selten sind diese mit besonders starken Waffen ausgestattet.

Auch die Feuerkoralle macht davon keine Ausnahme. Gerade im Aquarium sollte sie daher in Ruhe gelassen werden - ansonsten kann es schnell einmal zu schmerzhaften Resultaten kommen.

Die Besonderheiten der Feuerkorallen

Auf den ersten Blick erscheinen Feuerkorallen wie niederliegende Platten oder wie ein Bündel aufrechtstehender Stöcke. Diese der eigentlichen Koralle anhaftenden Arme sind auch relativ robust gebaut. Daran ist die kalkhaltige Außenhaut beteiligt, die nicht selten sehr porös wirkt.

Im Inneren des Gewächses befindet sich eine Vielzahl an Zellen, zu denen auch die Nesselzellen gehören. Bei ihnen handelt es sich um einen Schutzmechanismus, der insbesondere Fische abwehren soll, aber auch dem Menschen gefährlich werden kann:

Durch sie wird ein Gift in den Organismus geleitet, das nicht nur stark juckt, sondern auch allergische Reaktionen hervorrufen kann. Der Umgang mit der Feuerkoralle sollte daher vorsichtig gewagt werden.

Herkunft und Eigenart der Feuerkorallen

Mit besonderer Vorliebe besiedeln die Korallen die Riffhänge im Karibischen Meer sowie im Indopazifik. Eine Besonderheit zeigt sich bereits darin, dass sie das warme Klima nicht alleine zum Überleben benötigen. Vielmehr können sie anhand der Fotosynthese ihr kalkhaltiges Außennetz derart erweitern, dass dieses mit dem Riff verschmilzt.

Diese Eigenschaft ist unter den Blumentieren relativ selten - und bei Freunden des Aquariums natürlich sehr geschätzt. Ebenso erfreut sich die Wehrhaftigkeit einer großen Anhängerschaft, ist es im Wasserbecken mitunter doch interessant zu sehen, wie die Koralle einem Angreifer trotzt.

Die Erfolgsaussichten sind indes gering: Obwohl sie über die Nesselzelle verfügt, wird die Feuerkoralle sehr oft gefressen.

Erfordernisse an die Haltung

Für das Wasserbecken ist es natürlich von hoher Bedeutung, ob die Koralle anderen Lebewesen - Fischen und Pflanzen etwa - über ihre giftigen Zellen gefährlich werden kann. Dem ist regelmäßig aber nicht so. Wer nur über kleinere Arten verfügt, also kein Aquarium mit sehr hohem Fassungsvermögen wie im Zoo aufstellt, der wird die Auswirkungen nur selten einmal merken.

Im schlimmsten Falle knabbert ein Fisch einen der Seitenarme der Feuerkoralle ab, sofern diese sich nicht wehrt. Findet ihr Gift das Ziel, droht dem Tier zumeist aber keine Lebensgefahr. Ratsam kann es aber dennoch sein, die Koralle nur mit solchen Fischen zusammenzusetzen, die sich eher anderweitige Kost suchen.

Die Qualität des Wassers

Wie alle Korallen, so möchte auch die Feuerkoralle mit Nitrit und Nitrat im Wasser umsorgt werden. Und gleichfalls gilt hier das Risiko, dass zu hohe Werte dieser Nährstoffe schaden können. Mitunter gewöhnt sich das Exemplar an ein Überangebot, anderenfalls reagiert es darauf mit typischen Krankheitssymptomen.

Beachtet werden muss zudem die Strömung. Gerade die Feuerkoralle profitiert von dem sauerstoffreichen und frischen Wasser in besonderem Maße.

Erhält sie dieses nicht, können einzelne Ableger vorzeitig absterben, wodurch auch das Gesamtbild meist eher kränklich aussieht. Wichtig ist es jedoch, dass die Strömung nicht allzu viele kleine Fische auf die Koralle zutreibt und diese permanent gefordert ist, ihr wehrhaftes Gift gegen die vermeintlichen Angreifer einzusetzen.

Auf das Zubehör achten

Zwei Aspekte sind für die Haltung der Feuerkoralle von besonderer Wichtigkeit: Platz und Licht, beides muss im Übermaß vorhanden sein. Das Licht führt zu einer Fotosynthese der Blumentiere, wodurch auch die darauf sitzenden Algen und Kleinstlebewesen profitieren. Im Idealfalle entwickelt sich eine symbiotische Beziehung, die der Koralle sehr nutzt und ihr Wachstum fördert.

Kommt es dazu, so bildet sich die äußere kalkhaltige Haut nach und nach fort. Das Exemplar kann sich auf diese Weise recht schnell ausbreiten und größere Dimensionen annehmen. Gerade im Aquarium mit mehreren Korallen sollte daher ausreichend Platz gelassen werden - bedrängen sich zwei Gebilde, ist nicht selten eines sogar zu entfernen.

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  • diving © Irmina Mamot - www.fotolia.de
  • Aquarium fishes © oracul - www.fotolia.de
  • underwater sea life coral reef panorama with many fishes and marine animals © stockphoto-graf - www.fotolia.de
  • Female diver exploring colorful reef fishes © uwimages - www.fotolia.de

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