Die guten Vorsätze - Beliebte Pläne für das neue Jahr

3 Frauen in schwarz gekleidet, mit Luftschlangen behangen stoßen lächelnd mit Sektgläsern an

Das neue Jahr startet für viele Menschen mit guten Vorsätzen - Wie wäre es denn mit Neujahrsvorsätzen der anderen Art: Mehr Zeit für Familie und Freunde, mehr Sex mit dem Partner

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  • von Paradisi-Redaktion

Jedes Jahr endet mit dem Silvesterabend und beginnt mit dem Neujahrstag. Viele schließen das vergangene Jahr ab, indem Sie auf die Ereignisse der letzten zwölf Monate zurückblicken; doch viel wichtiger ist der Blick in die Zukunft. Vorsätze für's neue Jahr sind weit verbreitet und beschäftigen sich vor allen Dingen mit einer gesünderen Lebensweise. Lesen Sie, welche beliebten Pläne für das neue Jahr geschmiedet werden, und wie man es schafft, solche Vorsätze auch wirklich anzugehen.

An Silvester nutzt man die letzten Stunden des Jahres, um mit seinen Lieben zusammen zu sein und sich gemeinsam an die Erlebnisse der vergangenen Monate zu erinnern. Doch Silvester ist nicht nur ein Abschluss, sondern auch ein Blick ins kommende Jahr. Ein typisches Ritual vieler Menschen ist es sich um null Uhr des Silvesterabends, seine Vorsätze für das kommende Jahr im Kopf aufzusagen.

Alle Jahre wieder: Die To-Do-Liste

Einige Leute schreiben sich eine Art To-Do-Liste für das kommende Jahr und andere setzen sich in einen Kreis mit ihren Freunde und Bekannten und erzählen sich gegenseitig die eigenen Vorsätze, um Zeugen zu haben, die später kontrollieren können, ob man sich an seine Pläne gehalten hat. Doch es gibt auch Menschen, die sich keine Vorsätze machen, weil sie vielleicht wissen, dass sie sich an einige sowieso nicht halten werden.

Vorsicht bei den guten Vorsätzen

Es ist eine gute Sache, sich positive Veränderungen für das neue Jahr vorzunehmen. Um jedoch sicher zu sein, dass man diese überhaupt erfüllen kann und möchte, sollte man sich genau überlegen, was man sich vornimmt. Es macht keinen Sinn, auf den Wunsch von anderen hin zu versprechen, mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Sport zu treiben.

Man muss hinter dem stehen können, was man verspricht. Nimmt man sich also etwas vor, worauf man eigentlich gar keine Lust hat, so ist die Gefahr sehr groß, dass man es zumindest in diesem Jahr nicht erreicht.

Vorsätze zum neuen Jahr: Jeder Sechste wollte mit dem Rauchen aufhören – Zwei Drittel scheiterten

Tipps, wie die guten Vorsätze tatsächlich umgesetzt werden können

Buntes Feuerwerk auf schwarzem Himmel, Silvester
S2 © DeVIce - www.fotolia.de

An Silvester werden alljährlich eine Menge guter Vorsätze gefasst. Wie die Erfahrung lehrt, sind diese dann aber oft sehr kurzlebig. Eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.061 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der „Apotheken Umschau“ hat nun untersucht, welche Vorsätze in puncto Gesundheit für 2007 gefasst und welche davon auch tatsächlich eingehalten wurden.

Rauchentwöhnung und Abnehmen sind schwer einzuhaltende Vorsätze

Am schwersten durchzuhalten war für Männer und Frauen dabei offensichtlich das Vorhaben, nie mehr zur Zigarette zu greifen. So scheiterten in diesem Jahr knapp zwei Drittel (65,4 %) derer, die sich zum vergangenen Jahreswechsel das Rauchen abgewöhnen wollten. Gut jeder fünfte Verzichtswillige (20,8 %) konnte den Tabakkonsum aber immerhin senken, ganz aufgehört hat jeder Siebte (13,8 %).

Auch das Abspecken fiel einigen Diätwilligen recht schwer: Mehr als ein Drittel von ihnen (34,4 %) war keinerlei Erfolg beschieden. Fast die Hälfte der Abnehmwilligen gab zumindest an, den Wunsch nach einer schlankeren Linie „mit Einschränkungen“ verwirklicht zu haben. Etwas konsequenter waren diejenigen, die mehr Sport treiben wollten. Nur jeder Fünfte (20,6 %) konnte seinen inneren Schweinehund partout nicht überwinden.

Geduld ist wichtig für die Einhaltung der Vorsätze

Tipps, wie man gute Vorsätze tatsächlich umsetzen kann, gibt Professor Julius Kuhl, Psychologe an der Universität Osnabrück, in der aktuellen Ausgabe der „Apotheken Umschau“: „Der erste Schritt zur erfolgreichen Verwirklichung von guten Vorsätzen ist eine realistische Zielsetzung“, betont er und rät, Vorsätze so abzuwandeln, dass sie erreichbar werden. Steigern lässt sich dieser Prozess laut Kuhl durch Kreativität: Wer sich mindestens drei Möglichkeiten überlege, wie sich das Ziel erreichen lasse, schaffe Raum für Alternativen.

Außerdem ist für die Einhaltung von guten Vorsätzen eine gehörige Portion Geduld vonnöten. Drei bis sechs Monate dauert es, bis aus neuen Verhaltensweisen Gewohnheiten werden, berichtet die „Apotheken Umschau“. Wer diese große Hürde nehme, werde nicht nur mit einem besseren Lebensgefühl, mehr Leichtigkeit und größerer Leistungsfähigkeit belohnt. Man erfahre auch Entlastung, weil vieles, was vorher Willenskraft kostete, automatisch werde wie das Zähneputzen.

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    Über 60 Prozent der Deutschen gehen mit guten Vorsätzen ins neue Jahr – Mehr Sport und weniger essen

    2 Sektgläser auf weißem Tisch mit Konfetti und Luftschlangen
    carnival party - faschingsfeier © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Der Jahreswechsel rückt immer näher – höchste Zeit für die meisten Deutschen, gute Vorsätze für 2008 zu fassen. Laut einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.061 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der „Apotheken Umschau“ wollen mehr als sechs von zehn Bundesbürgern (61,9 %) mit guten Vorsätzen ins nächste Jahr gehen.

    Ganz oben auf der Liste steht dabei die Gesundheit. So will sich jeder Fünfte (21,2 %) künftig ausgewogener ernähren. Fast ebenso viele haben sich vorgenommen, mehr Sport zu treiben (20,1 %) und abzuspecken (19,1 %). Mehr als jeder Sechste (18,2 %) gibt zudem an, sich künftig weniger aufregen und immer ganz gelassen bleiben zu wollen. Jeder Siebte (14,1 %) hegt den Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören. Vor allem Männer haben sich außerdem auf die Fahnen geschrieben, künftig weniger Alkohol zu trinken (10,3 %). Bei den Frauen sind dies nur 3,0 Prozent.

    Gute Vorsätze für 2010: Aufhören mit dem Rauchen

    Zigarette rauchende Frau blickt zu einer Dunstwolke in Totenkopfform
    Young woman smoking dangerous cigarette with toxic skull smoke © ra2 studio - www.fotolia.de

    In Deutschland denken 96 Prozent der Raucher darüber nach, den Glimmstängel zum Jahreswechsel 2010 aus dem Leben zu verbannen. Dies ergab eine von der Krankenkasse DAK in Auftrag gegebene, repräsentative Studie. Mit dem Rauchen aufzuhören gehört zu den Klassikern unter den guten Vorsätzen für ein neues Jahr. Bestand haben solche frommen Wünsche jedoch häufig nicht.

    Lediglich bei einem Drittel der Raucher werden die gefassten Pläne so konsequent umgesetzt, dass der blaue Dunst für immer aus dem Leben verschwindet. Das große Problem mit dem starken Nervengift Nikotin ist die körperliche und zugleich psychische Abhängigkeit. Bereits nach wenigen Zigaretten ist der Körper süchtig. Aufgrund von Preiserhöhungen und der Einführung des Rauchverbots ist die Zahl der Raucher in Deutschland in den letzten Jahren rückläufig.

    Dennoch rauchen hierzulande immer noch etwa 20 Millionen Menschen. Gemeinsam kommen sie so durchschnittlich auf 90 Milliarden Zigaretten jährlich.

    Weniger Stress und mehr Bewegung

    Die guten Vorsätze für das neue Jahr

    Buntes Feuerwerk auf schwarzem Himmel, Silvester
    Fireworks composition © Jose Ignacio Soto - www.fotolia.de

    So unvermeidlich wie das Silvesterfeuerwerk sind auch die guten Vorsätze fürs neue Jahr, die zum Jahresende gefasst werden. Spitzenreiter für 2015: Stressfreier Leben.

    1. Immerhin 60 Prozent der von Forsa befragten Bundesbürger gaben an, sie wollten im neuen Jahr weniger Stress haben.
    2. Direkt dahinter folgen mit je 55 Prozent: Mehr Zeit für die eigene Familie und mehr Sport
    3. sowie mehr Zeit für sich selbst und gesünder essen mit je 48 Prozent.

    Die früheren Vorsätze der Deutschen

    Frühere beliebte Vorsätze sind dagegen heute nur noch unter ferner liefen zu finden:

    • So wollten 9 Prozent das Rauchen aufgeben
    • 12 Prozent auf Alkohol verzichten
    • 15 Prozent erklärten, sie wollen den Fernsehkonsum reduzieren oder weniger Zeit online verbringen und
    • 28 Prozent wollen sparsamer leben.

    Ebenso wollten die Marktforscher wissen, ob die guten Vorsätze auch eingehalten wurden und da sah es zumindest den eigenen Angaben zufolge gut aus: Mehr als Hälfte hatte sich mindestens drei Monate oder noch länger daran gehalten (52 Prozent), wobei die Berliner mit 64 Prozent an der Spitze lagen. Weniger engagiert haben sich Rheinland-Pfälzer, Niedersachsen und Bremer: Hier hielten nur 48 Prozent mindestens ein Vierteljahr durch.

    Passende Neujahrsvorsätze

    Typische Neujahrsvorsätze sind:

    • mit dem Rauchen aufzuhören
    • abzunehmen
    • sich mehr um seine Freunde zu kümmern
    • sich neue Anschaffungen wie ein neues Bett zu leisten oder
    • endlich mal etwas Gemeinnütziges zu tun.

    Möchte man sich wirklich ernste Vorsätze machen, so ist es sinnvoll, diese auf das gesamte kommende Jahr zu verteilen. Nehmen Sie sich einen Jahreskalender zur Hand und tragen Sie in jeden Monat ein wichtiges Vorhaben ein, das Sie sich vornehmen. Durch eine solche gezielte Planung wird es einfacher sein, alle Vorsätze wirklich zu erfüllen und sich auch auf Dauer daran zu halten.

    Neujahrsvorsätze der anderen Art

    Da geht es hin, das alte Jahr. Wie viele gute Vorsätze vom letzten Silvester haben Sie eigentlich in den nun fast vergangenen zwölf Monaten umgesetzt und vor allem durchgehalten? Waren da auch Vorsätze darunter wie etwa "ich verbringe regelmäßig mehr Zeit mit meinen Kindern", "ich pflege meine Freundschaften konstant und auch intensiver" oder "ich werde mehr Sex mit meinem Partner haben"?

    Nein? Kaum verwunderlich, denn solche guten Vorsätze finden sich kaum in der Silvesternacht zwischen einem "Rauchen aufhören wollen" oder endlich die verflixten "zehn Kilo abzunehmen". Doch vielleicht sollten genau solche ungewöhnlichen Vorsätze diesmal mit dem 0 Uhr-Gongschlag in Angriff genommen werden, denn diese bergen ein ganz besonderes Potenzial in sich.

    Mehr Sex

    Die meisten Männer wünschen sich zum Beispiel mehr Sex mit ihrer Partnerin und auch viele Frauen stehen diesem Wunsch in nichts nach. Wenn, ja, wenn da nicht immer dieser Stress im Alltag wäre und man so gar keine Zeit für eine traute Zweisamkeit findet.

    Erkennen Sie sich hier wieder? Dann könnte neben dem guten Vorsatz für das kommende Jahr einer gesteigerten Sexualität mit dem Partner auch derjenige stehen, sich mit dem Partner gezielt zu verabreden.

    Zücken Sie den Kalender und planen Sie gemeinsam mindestens einen Termin in der Woche, der nur ihnen beiden gehört. An diesem festen Date muss nicht zwingend notwendig jedes Mal der Geschlechtsverkehr stattfinden, dafür aber Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit füreinander.

    Mehr Zeit

    Ein weiterer sehr wertvoller Vorsatz für das kommende Jahr ist ebenfalls unter dem Titel "mehr Zeit" zu finden. Hier ist es jedoch nicht der Partner dem mehr Zeit gewidmet werden sollte, sondern den eigenen Kindern. Zwischen Beruf, Haushalt, Schule und Freizeitaktivitäten bleibt durchschnittlich dreißig Minuten Zeit am Tag, die eine Mutter oder ein Vater intensiv mit ihren Kindern verbringen.

    Wie wäre es denn, diese Zeit auf täglich eine Stunde zu erhöhen und dafür eben die Fenster mal schmutzig oder die Kollegen alleine zum Feierabendbier in die Kneipe gehen zu lassen? Für die Bindung zu den Kindern ist solch eine halbe Stunde immens viel, denn in dieser Zeit kann man sich gegenseitig zuhören, erzählen, schmusen, spielen oder auch gemeinsam einem Hobby nachgehen. Ein schöner Vorsatz, finden Sie nicht auch?

    Mehr Zeit mit der Familie zu verbringen ist gut investierte Zeit
    Mehr Zeit mit der Familie zu verbringen ist gut investierte Zeit
    Freundschaften pflegen

    Ebenfalls ein wichtiger Vorsatz könnte für Sie zudem der sein, dass Sie Ihre Freundschaften intensiver wahrnehmen und pflegen. Vielfach "vergisst" man in der Hektik des Alltags mal rasch anzurufen und zu fragen, wie es geht oder eine Geburtstagskarte zu schicken, wenn der Freund oder die Freundin nicht gerade um die Ecke wohnt.

    Auch regelmäßige Treffen geraten sehr oft ins Abseits, dabei sind genau solche Treffen wichtig, um sich gut zu fühlen. Freunde findet man bekanntlich nicht an jeder Ecke und ob in ruhigen und schönen Zeiten oder auch in Zeiten der Krisen, sind Freunde genau das, was einen aufrecht halten kann. Übrigens gilt selbstverständlich dasselbe im Bezug von sich auf die Freunde, denn hier sollte eine traute Gegenseitigkeit herrschen.

    Wissen Sie, weshalb diese drei Vorsätze fast noch wichtiger sind, als ein paar Pfund abzunehmen oder dreimal in der Woche Sport zu treiben? Weil Zeit und Nähe etwas sind, die jedem Menschen Kraft für den Alltag und die Routine des Lebens geben. Zudem kann es sein, dass einer der geliebten Menschen oder man selbst erkrankt oder stirbt und dann die gemeinsam verbrachte Zeit in der Erinnerung über den tiefsten Seelenschmerz etwas leichter hinwegtrösten kann.

    Tipps, um Neujahrsvorsätze auch wirklich anzugehen

    Wie bereits erwähnt, geht es vielen Menschen so, dass sie sich zwar einiges vornehmen, im Endeffekt aber dann nicht daran halten, weil die Motivation fehlt. Man kann einpaar Tipps befolgen, mit denen es dennoch möglich ist, etwas in seinem Leben zu verändern.

    Beispielsweise muss es nicht unbedingt der Neujahrsvorsatz sein. Es gibt viele Situationen, die man sich zum Anlass nehmen kann, um gute Vorsätze umzusetzen. Zudem passen manche Vorsätze besser in andere Jahreszeiten.

    Möchte man sich beispielsweise gesünder ernähren, wird man es im Winter schwer haben, damit zu beginnen; die dunkle Zeit des Jahres spornt nicht unbedingt dazu an, sich künftig von leichten Speisen wie Salat und Gemüse zu ernähren. Wer mit der Ernährungsumstellung jedoch eine Gewichtsabnahme bezwecken möchte, sollte sich einen Ruck geben - zieht man es durch, kann man sich spätestens im Sommer über seine Bikinifigur freuen.

    Weniger ist mehr bei den Neujahrsvorsätzen
    Weniger ist mehr bei den Neujahrsvorsätzen

    Häufig ist es so: sich vor der Aufgabe zu drücken, die wir uns vorgenommen haben, nimmt mehr Zeit in Anspruch, als wenn man diese erledigt hätte. Es kann schwierig sein, an sich zu arbeiten und neue Ziele zu erreichen; schwerer wird man es jedoch haben, wenn man unzufrieden mit sich selbst ist.

    Spätestens, wenn die Freunde nachfragen, warum man denn immer noch raucht, wird man sich ärgern, dass man sich erklären muss. Doch besonders vor sich selbst wird man sich rechtfertigen müssen und dieses Gefühl kann mitunter quälend sein.

    Wichtig ist, sich kleine Ziele zu setzen. Innerhalb von einer Woche eine Stunde lang joggen zu können, gehört nicht dazu. Wenn man zu viel möchte und realisiert, dass es nicht machbar ist, ist die Enttäuschung groß - und die Motivation schwindet.

    Bemerkt man jedoch kleine Erfolge, wird man eher "am Ball bleiben". Hier muss man in kleinen Schritten vorangehen. Und besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang auch, sich nicht mit anderen Menschen zu vergleichen - immer sein eigenes Tempo zu gehen, lautet die Devise.

    Sich vor der Realisierung des Vorsatzes zu drücken, wird oft auch damit begründet, dass man zu wenig Zeit hat. Fakt ist: auch wer viel arbeitet, kann es schaffen. Entscheidend ist, Prioritäten zu setzen, und zwar so, dass man Sport, Kochen und Co. auf feste Termine legt, an die man sich hält - möglicherweise muss dann mal die Maniküre ausfallen oder der Tratsch mit der besten Freundin. Nicht immer ist dies aber unbedingt notwendig; man muss lediglich lernen, sich seine Zeit besser einzuteilen.

    Dass man einen Neujahrsvorsatz fasst, hat einen Grund. Man möchte etwas verändern, einem bestimmten Wunsch näher kommen. Diesen sollte man nicht aus den Augen verlieren, nur weil man einen vollen Arbeitstag hat.

    Manchmal hilft ein Blick in die Zukunft. Sich vorzustellen, in einem Jahr sein Ziel erreicht zu haben, kann einen wahren Motivationsschub geben. Generell sollte man weniger über etwas nachdenken und einfach anfangen, es zu tun.

    So schafft man es seine guten Vorsätze fürs nächste Jahr auch einzuhalten

    Realisierbare Ziele setzen und Erfolge dokumentieren ermöglicht das Einhalten guter Vorsätze

    Zwei Gläser Sekt im Schnee, im Hintergrund Silvester Feuerwerk
    two champagne glasses in snow clink gla © flucas - www.fotolia.de

    Jeder kennt es: jedes Jahr das gleiche Ritual zu Silvester. Man nimmt sich etwas gutes für das nächste Jahr vor, vielleicht ein Ziel, das man schon lange erreichen wollte wie mit dem Rauchen aufzuhören oder abzunehmen, doch den Vorsatz dann wirklich in die Tat umzusetzen, das schafft man meist nicht.

    Man muss etwas verändern wollen

    Zunächst sollte man sich aus eigenen Stücken dazu bewegen etwas in seinem Leben zu ändern. Wenn das Umfeld sagt, man sollte doch endlich mal mit dem Rauchen aufhören, dann ist das Scheitern quasi vorprogrammiert.

    Des Weiteren sollte man seinen Vorsatz nicht unbedingt auf der Silvesterparty fassen, denn in einer Athmosphäre aus Zigarettenqualm, Alkohol und Leckereien, fällt es schwer die Entscheidung dann wirklich ernst zu nehmen.

    Sich klare und realisierbare Ziele setzen

    Außerdem sollte das Ziel, welches man sich gesteckt hat, nicht zu allgemein gefasst werden. Wenn man einfach nur sagt, man möchte abnehmen, mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören, hat man kein klares Ziel vor Augen. Formulieren Sie sich daher einen Vorsatz, in dem Sie genau festlegen wieviel Gewicht Sie in welchem Zeitraum verlieren möchten.

    Richtig abnehmen

    Vergessen Sie dabei aber nicht, dass dieses gesteckte Ziel für Sie persönlich auch erreichbar sein muss. Bevor Sie anfangen Ihr Ziel in die Tat umzusetzen, fragen Sie sich selbst nach Ihren Essgewohnheiten und halten diese schriftlich fest.

    Schauen Sie dann, ob es bestimmte Lebensmittel gibt, die Sie häufig verzehren und denken Sie darüber nach, ob diese nicht vielleicht mit den überflüssigen Pfunden zusammenhängen könnten. Meiden Sie diese Lebensmittel in Zukunft oder legen sie beispielsweise einen bestimmten Zeitpunkt fest, zu dem Sie sich diesen Genuss gönnen.

    Erfolge dokumentieren und Belohnung zulassen

    Damit Sie beim Verfolgen des Ziels auch den Überblick behalten und kleine Erfolge sichtbar vor Augen haben, sollten Sie eine Art Tagebuch führen, in dem sie jeden Tag ihr Gewicht eintragen. Belohnen Sie sich für kleine Zwischenerfolge. Vielleicht nicht unbedingt mit einem Stück Sahnetorte pro verlorenes Pfund, aber gönnen Sie sich doch zum Beispiel mal einen Wellnesstag und geben Sie sich damit selbst das Gefühl, dass Abnehmen auch schön sein kann.

    Vielleicht können Sie ja auch noch einen Freund oder die Familie dazu bewegen bei ihrem Vorsatz mitzumachen, denn gemeinsam ist es immer leichter.

    Gute Vorsätze - wie sie 2013 endlich wahr werden

    Nahaufnahme brennende Wunderkerze, schwarzer Hintergrund
    Silvester © Westa Zikas - www.fotolia.de

    Na, haben Sie auch schon die berühmten guten Vorsätze fürs neue Jahr geschmiedet? Und wenn ja - wie sehen die aus? Ganz weit oben auf der Hitliste stehen ja traditionell "Gewicht verlieren" und "mit dem Rauchen aufhören". Auch den Fleischverzicht haben sich viele für 2013 vorgenommen. Soziales Engagement zählt ebenfalls zu jenen Idealen, die einige Menschen im neuen Jahr in die Tat umsetzen möchten.

    Was kurz auf den Jahreswechsel folgt, das kennen wir leider zu Genüge: Ein, zwei Wochen funktioniert alles nach Plan, dann setzt die alte Gewohnheit wieder ein. Erst nur langsam und vom schlechten Gewissen begleitet, bald schon wieder ganz wie früher - so, als wäre da nie ein guter Vorsatz gewesen.

    Diplom-Psychologe Hans-Werner Rückert von der FU Berlin hat bereits Bücher über das berühmte Aufschieben persönlicher Ziele geschrieben. Seine Tipps, damit es 2013 endlich klappt: Wer einen genauen Plan hat, wie er seine Vorsätze realisieren möchte, der kann leichter den gewünschten Erfolg erzielen. Hierzu sollte man so ehrlich und so konkret wie möglich notieren, wann welcher Schritt zur Veränderung gemacht wird und wie man danach weiter durchhält.

    Wer einen Plan hat, an den er sich im Zweifelsfall halten kann, der bleibt eher bei der Stange. Einen guten Effekt hat auch die Kontrolle von außen: Weihen Sie gute Freunde in Ihre Pläne ein und erklären sie, wann sie was geschafft haben möchten. Jede Wette, dass die interessierten Nachfragen nicht lange auf sich warten lassen werden!

    Natürlich sind Freunde nicht nur zum kritisieren und ermahnen, sondern vor allem zum ermutigen da. Auch die Motivation durch andere ist in Sachen guter Vorsatz nicht zu unterschätzen.

    So setzen Sie gute Vorsätze auch wirklich um

    Kleine Tricks um den inneren Schweinehund zu überlisten

    Zwei Gläser mit Sekt, eine gekühlte Sektflasche, kleine eingepackte Geschenke
    Champagne glasses © Sandra Cunningham - www.fotolia.de

    Nur noch knapp anderthalb Monate, dann steht - nach den Weihnachtsfeiertagen - auch schon der Silvesterabend vor der Tür. Während sich die einen erst am 31.12. quasi in Sektlaune Gedanken über Pläne und Vorsätze für 2015 machen, gibt es viele Menschen, denen es wirklich ernst ist.

    Sie möchten im Neuen Jahr endlich mit dem Rauchen aufhören, sich bewusster ernähren, abspecken - oder auch ganz andere Dinge erreichen: Intensivere Beziehungen leben, einen neuen Job suchen, eine Fremdsprache lernen.

    Vom Guten Vorsatz zur Guten Tat

    Doch was so einfach über die Lippen geht oder sich auf Papier schreiben lässt, das ist oft gar nicht so leicht umsetzbar. Tipps, wie aus den guten Vorsätzen eine gute Tat wird, gibt es viele. Welche wirklich nützen, hängt natürlich von der individuellen Person ab.

    Während die einen durch sanften Druck animiert werden, demotiviert dies andere völlig. Schauen Sie also selbst, welche Tipps Ihnen wirklich helfen!

    Kleine Sünden motivieren uns erneut

    Für alle, die sich gern einmal unter Stress setzen und dann erst Recht nichts mehr bewegen: Der Satz "Aller Anfang ist schwer" kann ein guter Motivator sein. Schließlich zeigt er, dass Veränderungen nur zu Beginn schwierig umzusetzen sind - und dass nach einer langen Durststrecke meist der gewünschte Erfolg kommt.

    Tipp: Kleine Belohnungen motivieren, "Sünden" bzw. Ausnahmen zum Beispiel beim Abnehmen oder Sport treiben, aber auch beim Erlernen einer neuen Tätigkeit sind für Menschen mit latent schlechtem Gewissen in Ordnung - schließlich setzen sie sich oft schon selbst stark unter Druck.

    Den inneren Schweinehund besiegen

    Anders sieht die Sache schon bei Menschen aus, die ohne Druck von außen nicht oder nur schwer selbst zu motivieren sind. Hier hilft ein alt bewährter Trick - einfach Familie, Freunde oder den Partner in die eigenen Vorsätze einweihen und so für eine sanfte, aber stetige soziale "Kontrolle" sorgen!

    Und wer den berühmten inneren Schweinehund alleine nicht bezwingen kann, der holt sich Unterstützung - entweder von einem persönlichen Coach oder aber für weniger Geld in der Gruppe.

    Zusammen Sport treiben, eine Sprache lernen, sich auf den Jobwechsel vorbereiten: Gleichgesinnte gibt es inzwischen für (fast) jeden Veränderungswunsch - man findet sie zum Beispiel im Sportverein oder der Volkshochschule.

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: party trio 2 © Gernot Krautberger - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Parents giving piggyback ride to children © goodluz - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Glasses of champagne © Sandra Cunningham - www.fotolia.de

    Autor:

    Anne Fünfstück - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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